Im Rahmen des Schwerpunktfaches Handball beschäftigt sich unsere Referatsgruppe mit dem Thema „Handball in der Schule.“
Ein Teil dieses Referats erfolgt in der praktischen Umsetzung einer Schulstunde. Für diese Stunde haben wir das Thema „Einführung einfacher Angriffsprinzipien im Hallenhandball mit Hilfe von Spiel und Übungsformen“ gewählt. Das Ziel dieser Stunde ist es, sich über vereinfachte Spiel- und Übungsformen kontinuierlich und aufeinander aufbauend der Zielübungsform 3 gegen 3 anzunähern.
Die zentrale Fragestellung lautet:Wie lassen sich Überzahlsituationen im Handball schaffen und ausnutzen?Zur Lösung dieser Frage werden im Wechsel theoretische Aspekte mit der Schülergruppe erarbeitet und dann in praktischen Übungsformen umgesetzt. Nach den jeweiligen Übungen wird der Gruppe Gelegenheit zur Reflexion und Ergebnissicherung gegeben. (Siehe Tabelle: Kognitive Erarbeitung) Diese soll dann als Abschluss im Zielspiel 6 gegen 6 angewendet werden. Das übergeordnete Prinzip aller Übungen im Stundenverlauf lautet: Vom Einfachen zum Schweren, vom Bekannten zum Unbekannten. Damit soll anknüpfungsfähiges Wissen genutzt und erweitert werden und zusätzlich die Komplexität für alle nachvollziehbar allmählich gesteigert werden.
Am Anfang unserer Ausarbeitung werden zuerst einmal die allgemeinen Ziele und Aufgaben des Sportunterrichts, laut Lehrplan, erörtert. Anschließend stehen die Pädagogischen Prinzipien, unter denen guter Sportunterricht in der Schule stattfinden soll, im Mittelpunkt der Betrachtungen. Unter Punkt 4 erläutern wir dann unsere Vorgehensweise und begründen sie anhand der Lernziele und Pädagogischen Perspektiven.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Aufgaben und Ziele des Faches
3. Inhalte und Vorgaben der Lehrpläne
4. Ziele der Unterrichtseinheit
5. Tabellarischer Unterrichtsverlauf
6. Reflexion der Unterrichtsstunde
7. Literatur
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit widmet sich der Vermittlung grundlegender Angriffsprinzipien im Hallenhandball für den Schulunterricht. Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch eine methodische Reihe von vereinfachten Spiel- und Übungsformen den taktischen Aufbau und die effektive Nutzung von Überzahlsituationen näherzubringen, um diese schließlich in ein komplexes Zielspiel zu integrieren.
- Methodische Hinführung durch spielnahe Übungsformen
- Erarbeitung von taktischen Verhaltensweisen in Überzahlsituationen
- Förderung der Kooperationsfähigkeit im Mannschaftssport
- Integration pädagogischer Perspektiven wie Körpererfahrung
- Anwendung und Transfer in das Zielspiel 6 gegen 6
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Im Rahmen des Schwerpunktfaches Handball beschäftigt sich unsere Referatsgruppe mit dem Thema „Handball in der Schule.“ Ein Teil dieses Referats erfolgt in der praktischen Umsetzung einer Schulstunde. Für diese Stunde haben wir das Thema „Einführung einfacher Angriffsprinzipien im Hallenhandball mit Hilfe von Spiel und Übungsformen“ gewählt.
Das Ziel dieser Stunde ist es, sich über vereinfachte Spiel- und Übungsformen kontinuierlich und aufeinander aufbauend der Zielübungsform 3 gegen 3 anzunähern.
Die zentrale Fragestellung lautet: Wie lassen sich Überzahlsituationen im Handball schaffen und ausnutzen? Zur Lösung dieser Frage werden im Wechsel theoretische Aspekte mit der Schülergruppe erarbeitet und dann in praktischen Übungsformen umgesetzt. Nach den jeweiligen Übungen wird der Gruppe Gelegenheit zur Reflexion und Ergebnissicherung gegeben. (Siehe Tabelle: Kognitive Erarbeitung) Diese soll dann als Abschluss im Zielspiel 6 gegen 6 angewendet werden.
Das übergeordnete Prinzip aller Übungen im Stundenverlauf lautet: Vom Einfachen zum Schweren, vom Bekannten zum Unbekannten. Damit soll anknüpfungsfähiges Wissen genutzt und erweitert werden und zusätzlich die Komplexität für alle nachvollziehbar allmählich gesteigert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Unterrichtsreihe und erläutert die zentrale Fragestellung bezüglich der Nutzung von Überzahlsituationen im Handball sowie das methodische Vorgehen.
2. Aufgaben und Ziele des Faches: Dieses Kapitel begründet die Bedeutung des Schulsports und betont neben sportartspezifischen Fähigkeiten besonders die Erziehungsaufgaben und sozialen Kompetenzen.
3. Inhalte und Vorgaben der Lehrpläne: Hier werden die Bewegungsfelder des Lehrplans erläutert und die spezifischen Anforderungen für den Handballunterricht in Technik und Taktik aufgeführt.
4. Ziele der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel beschreibt den prozessualen Aufbau der Unterrichtsstunde und die pädagogischen Prinzipien, die zur Erreichung der Zielübungsform führen sollen.
5. Tabellarischer Unterrichtsverlauf: Dieser Abschnitt dient als strukturierte Übersicht der geplanten Zeitphasen, Übungen und methodischen Kommentare für die Durchführung.
6. Reflexion der Unterrichtsstunde: Die Reflexion wertet den tatsächlichen Unterrichtsverlauf aus, analysiert den Erfolg der Übungen und gibt Rückmeldung über die Schülerbeteiligung.
7. Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und Lehrpläne.
Schlüsselwörter
Handball, Schulsport, Angriffsprinzipien, Überzahlsituation, Kooperation, Körpererfahrung, Bewegungsfelder, Sportdidaktik, Spielformen, methodische Reihe, Taktik, Zielspiel, Lernziele, Unterrichtsplanung, Sportunterricht
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Aufbereitung und praktischen Umsetzung einer Handballstunde im schulischen Kontext, mit Fokus auf einfache Angriffsprinzipien.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Themenfelder umfassen die Handball-Didaktik, die Umsetzung von Lehrplänen in den Sportunterricht, die Anwendung von Pädagogischen Perspektiven sowie die methodische Gestaltung von Übungsreihen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Hinführung zur Zielübungsform 3 gegen 3 durch sukzessive Steigerung der Komplexität, mit der zentralen Frage: Wie lassen sich Überzahlsituationen im Handball schaffen und ausnutzen?
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine methodische Reihe nach dem Prinzip „Vom Einfachen zum Schweren, vom Bekannten zum Unbekannten“ verwendet, ergänzt durch Reflexionsphasen zur Ergebnissicherung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Lehrplanziele, die pädagogische Einordnung, den konkreten Unterrichtsverlauf und die anschließende kritische Reflexion des Erlebten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Handball, Schulsport, Angriffsprinzipien, Überzahlsituation, Kooperation, Körpererfahrung und methodische Reihe.
Warum wurde die 3-gegen-3-Spielform als Ziel gewählt?
Die Spielform 3 gegen 3 wird explizit im Lehrplan erwähnt und bietet eine optimale Balance zwischen Komplexität und der Erlernbarkeit taktischer Grundmuster für die Lerngruppe.
Welche Bedeutung haben die Reflexionsphasen während der Stunde?
Reflexionsphasen dienen dazu, dass Schüler ihre Erfahrungen austauschen, Fehler analysieren und gemeinsam Lösungswege erarbeiten, was den Lernfortschritt und die Integration in die Gruppe fördert.
- Quote paper
- Christian Bellinger (Author), Daniel Groos (Author), Nils Wolfarth (Author), 2007, Handball in der Schule - Einführung einfacher Angriffsprinzipien im Hallenhandball mit Hilfe von Spiel und Übungsformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68037