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Medienkonzentration und die Internationalisierung deutscher Medienkonzerne am Beispiel der Bertelsmann AG

Title: Medienkonzentration und die Internationalisierung deutscher Medienkonzerne am Beispiel der Bertelsmann AG

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christine Hierl (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Mitte der neunziger Jahre hat eine Konzentrationswelle eingesetzt, deren Ausmaß frühere Wellen weit in den Schatten stellte. Mittlerweile sind Meldungen über Unternehmenszusammenschlüsse auf der Tagesordnung. Neu ist diese Entwicklung allerdings nicht, denn bereits seit den 60er Jahren dominieren einige wenige Unternehmen den Medienmarkt. Dass diese Unternehmen das Ziel vor Augen hatten, mittels der Konzentration zu Macht, Einfluss, Prestige und natürlich zu Geld zu gelangen, liegt auf der Hand. Zwar besteht "[die] Funktion der Presse in der Gesellschaft (...) darin zu informieren, aber ihre Rolle besteht darin Geld zu machen." 1 Spätestens die demokratisch fragwürdigen Abläufe in Berlusconis Italien und das grandiose Scheitern des Medienimperiums von Leo Kirch haben die Medienkonzentration und deren gesellschaftliche Bedeutung in das Interesse der Öffentlichkeit gerückt. Vor dem Hintergrund international agierender Medienkonzerne und der Globalisierung des Mediensektors nimmt diese gesellschaftliche Relevanz weiter zu. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich in einem ersten Schritt mit den Auslösern, Ursachen und Folgen der Medienkonzentration. Da die Globalisierung einer der entscheidenden Auslöser für die Konzentrationsprozesse deutscher Medienunternehmen ist, wird in einem zweiten Schritt die Entwicklung eines deutschen Medienhauses zu einem internationalen Konzern analysiert: die Bertelsmann AG, „(...) das aus Deutschland stammende Beispiel für die Konzentration im Medienbereich schlechthin.“ 2 Ein besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie die Bertelsmann AG mit den Herausforderungen, die eine Internationalisierungsstrategie mit sich bringt, umgegangen ist und sie letztendlich gemeistert hat. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Medienkonzentration

2.1 Definition

2.2 Formen der Konzentration

2.3 Auslöser der Medienkonzentration

3. Ursachen der Medienkonzentration

3.1 Größenvorteile (Economies of Scale) bei der Produktion

3.2 Fixkostendegression der Medienproduktion

3.3 Verbund von Rezipienten- und Werbemarkt

3.4 Ersparnis von Transaktionskosten

3.5 Verbundvorteile der Produktion (Economies of Scope)

3.6 Sonstige Konzentrationsursachen

4. Folgen der Konzentration

4.1 Konzentrationsfolgen im Bereich der Medien selbst

4.2 Konzentrationsfolgen im Bereich Wirtschaft

4.3 Konzentrationsfolgen im Bereich Politik

4.4 Konzentrationsfolgen im Bereich Lebenswelt/Kultur

5. Internationalisierungsstrategien der größten deutschen Medienkonzerne

5.1 Die Bertelsmann AG

5.2 Chronik der Bertelsmann AG

5.3 Die Internationalisierungsstrategie der Bertelsmann AG

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auslöser, Ursachen und Folgen der Medienkonzentration und analysiert auf dieser Grundlage die Internationalisierungsstrategie der Bertelsmann AG als beispielhaftes deutsches Medienunternehmen.

  • Definition und Formen der Medienkonzentration
  • Ökonomische Ursachen von Konzentrationsprozessen (z.B. Größenvorteile, Transaktionskosten)
  • Publizistische, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Folgen der Konzentration
  • Analyse der Bertelsmann AG als international agierender Medienkonzern
  • Herausforderungen und Strategien bei der Internationalisierung von Medienprodukten

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

Medienkonzentration bezeichnet eine Häufung relevanter Merkmale auf Medienunternehmen. Merkmale sind dabei meist Reichweiten- bzw. Auflagenanteile oder Umsatzzahlen. Diese Häufung kann einerseits durch überproportionales internes Wachstum erfolgen, was beispielsweise die BILD-Zeitung dem Springer Verlag bescherte, oder durch externes Wachstum in Form von Unternehmenszusammenschlüssen. Die Konzentrationsdiskussion fokussiert eher letzteres, da Zusammenschlüsse wesentlich häufiger sind als internes Wachstum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführung in die Thematik der zunehmenden Medienkonzentration und Vorstellung der Bertelsmann AG als Untersuchungsgegenstand.

2. Medienkonzentration: Definition und Erläuterung verschiedener Formen sowie Auslöser der Konzentration.

3. Ursachen der Medienkonzentration: Analyse ökonomischer Faktoren wie Größenvorteile, Fixkostendegression und Verbundvorteile.

4. Folgen der Konzentration: Untersuchung der Auswirkungen auf den Mediensektor selbst, die Wirtschaft, die Politik und die Lebenswelt/Kultur.

5. Internationalisierungsstrategien der größten deutschen Medienkonzerne: Detailanalyse der Bertelsmann AG, ihrer Historie und ihrer Strategie bei der Expansion ins Ausland.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Konzentrations- und Internationalisierungsprozesse und deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Medienunternehmen.

Schlüsselwörter

Medienkonzentration, Bertelsmann AG, Internationalisierung, Globalisierung, Medienökonomie, Unternehmenszusammenschluss, Konzentrationsfolgen, Konzernjournalismus, Marktzutritt, Skaleneffekte, Medienvielfalt, Medienpolitik, Publikumsmarkt, Werbemarkt, Medienmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Prozess der Medienkonzentration und wie deutsche Medienunternehmen diesen nutzen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, am Beispiel der Bertelsmann AG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Ursachen von Medienkonzentration, deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft sowie Strategien der Internationalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Bertelsmann AG vom deutschen Medienhaus zum internationalen Konzern im Kontext der Konzentrations- und Globalisierungsbestrebungen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Auswertung von Fachliteratur und Unternehmensdaten zur Untersuchung der strategischen Unternehmensentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung der Konzentrationsursachen und -folgen sowie eine praktische Fallstudie zur Bertelsmann AG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Medienkonzentration, Bertelsmann AG, Internationalisierung, Globalisierung und Medienökonomie.

Welche Bedeutung hat das Beispiel der Bertelsmann AG?

Die Bertelsmann AG dient als das Paradebeispiel für ein deutsches Unternehmen, das erfolgreich den Weg vom nationalen zum globalen Akteur vollzogen hat.

Was besagt die "Anzeigen-Auflagen-Spirale"?

Sie beschreibt die Interdependenz zwischen Reichweite und Werbeeinnahmen: Höhere Auflagen führen zu höheren Werbeeinnahmen, welche wiederum die redaktionellen Investitionen und damit das Wachstum fördern.

Wie reagiert Bertelsmann auf kulturelle Unterschiede in ausländischen Märkten?

Bertelsmann verfolgt eine multinationale Strategie und passt seine Angebote, wie etwa Buchclubs oder redaktionelle Inhalte, an die länderspezifischen Lesegewohnheiten und Geschmäcker an.

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Details

Title
Medienkonzentration und die Internationalisierung deutscher Medienkonzerne am Beispiel der Bertelsmann AG
College
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaft (ZW))
Grade
1,0
Author
Christine Hierl (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V68135
ISBN (eBook)
9783638606585
Language
German
Tags
Medienkonzentration Internationalisierung Medienkonzerne Beispiel Bertelsmann
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Hierl (Author), 2005, Medienkonzentration und die Internationalisierung deutscher Medienkonzerne am Beispiel der Bertelsmann AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68135
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