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Naturnahe Schulgärten

Title: Naturnahe Schulgärten

Seminar Paper , 2001 , 21 Pages , Grade: gut

Autor:in: Romy Thiel (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Im Brandenburgischen Rahmenplan für den Lernbereich Sachunterricht ist das Lernfeld 4
"Umgehen mit der Natur" ausgewiesen.
Die Inhalte dieses Lernfeldes können mit unserer praktischen Aufgabenstellung verbunden
werden.
Folgende Erfahrungsbereiche werden in diesem Lernfeld abgedeckt:
- Pflanzen und Tiere der Umgebung
- Wachstum und Entwicklung von Pflanzen und Tieren in der Umgebung
- Pflanzen und Tiere eines Lebensraumes
- Jahreszeitliche Veränderungen in der Natur
- Nutzung und Erhaltung der Natur
Dieses Lernfeld umfasst das Handeln der Kinder zum verantwortungsvollen Umgang mit der
Natur.
Der Rahmenplan beinhaltet die Handlungsorientierung als Hinweis zur Unterrichtsgestaltung.
Das Arbeiten im Schulgarten vollzieht sich auf der Grundlage von Handeln und Tätigsein.
Dabei werden alle im Rahmenplan ausgewiesenen Formen des kindlichen Handelns
berücksichtigt.
Außerdem kann man die praktische und besonders die theoretische Arbeit im Schulgarten
fächerübergreifend gestalten. Desweiteren werden schulische und außerschulische Orte in den
Lernprozeß integriert. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Deckblatt

1. Inhaltsverzeichnis

2. Rahmenplanbezug

3. Bestimmungen zu den Kulturen (Zwiebel und Möhre)

3.1 Angebot im Handel

3.2 Wachstumsdauer

3.3 Mischkulturen

3.4 Fruchtfolge

4. Steckbriefe

4.1 Die Zwiebel

4.2 Die Möhre

5. Projektorientiertes Vorgehen zum Thema: "Mein eigenes Beet"

5.1 Projektinitiative

5.2 Organisation

5.3 Durchführung

6. Protokolle über unsere Beetpflege vom 04.05. - 29.06.2001

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Planung und Durchführung eines Schulgartenprojekts für die Klassenstufen 3 und 4, mit dem Ziel, Schülern einen verantwortungsvollen und handlungsorientierten Umgang mit der Natur zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei die praktische Erfahrung durch die Bewirtschaftung eigener Gemüsebeete, wobei theoretisches Wissen über Pflanzenkulturen und ökologische Zusammenhänge direkt in die Praxis integriert wird.

  • Praktische Erarbeitung von Wissen über Anbau und Pflege von Zwiebeln und Möhren.
  • Integration fachübergreifender Lerninhalte in den Sachunterricht.
  • Vermittlung ökologischer Prinzipien wie Mischkulturen und Fruchtfolge.
  • Erfahrung von Naturphänomenen durch handlungsorientiertes Lernen im Schulgarten.
  • Entwicklung von Verständnis für Natur- und Umweltschutz im Rahmen eines Schulprojekts.

Auszug aus dem Buch

Mischkulturen:

Den Anbau von verschiedenen Gemüsearten nebeneinander, aber auf demselben Beet nennt man Mischkulturen. Mit gezielter Durchmischung verschiedener Kulturen wird ein gesünderes und ertragreicheres Wachstum erreicht.

Mischkulturen bieten außerdem die beste Bodenversorgung und- pflege. Weitere Vorteile sind:

- die Gartenfläche wird besser genutzt und es kann mehr geerntet werden.

- Durch abwechselnde Anpflanzung von tief- und flachwurzelnden Pflanzen können die Bodennährstoffe besser genutzt werden.

- Durch den dichteren Bodenbewuchs wird der Boden vor Austrocknung geschützt.

- Richtig gewählte „Nachbarn“ unterstützen sich gegenseitig (Wachstum, Vorbeugen vor Schädlingen und Krankheiten etc.). Dicht bewachsende , blühende Beete sehen nicht nur schön aus, sondern tragen auch wesentlich zu einem gesunden, schädlingsarmen Garten bei. Nütliche Tierarten, insbesondere Insekten, finden dort ein ausreichendes Nahrungsangebot und schützenden Unterschlupf. Auf Beeten mit Monokultur können Insekten großen Schaden anrichten. Sie treten dort in Massen auf, wo sie genügend Nahrung finden, denn die meisten Schädlinge bevorzugen bestimmte Pflanzen. Wird das Gemüse aber in Mischkultur angebaut, können sich die Tiere nicht übermäßig ausbreiten, weil ihnen zu wenig von der von ihnen bevorzugten Nahrung zur Verfügung steht.

- Es entsteht eine biologische Vielfalt, die ein ökologisches Gleichgewicht im Garten herstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

Rahmenplanbezug: Einordnung des Schulgartenprojekts in das Lernfeld "Umgehen mit der Natur" des Brandenburger Rahmenplans für den Sachunterricht.

Bestimmungen zu den Kulturen (Zwiebel und Möhre): Darstellung der theoretischen Grundlagen für den Anbau, inklusive Wachstumsbedingungen, Mischkulturen und Fruchtfolgen.

Steckbriefe: Detaillierte botanische und kulturspezifische Informationen zu Zwiebeln und Möhren.

Projektorientiertes Vorgehen zum Thema: "Mein eigenes Beet": Planung und methodische Strukturierung des dreimonatigen Schulgartenprojekts für Schüler.

Protokolle über unsere Beetpflege vom 04.05. - 29.06.2001: Dokumentation der praktischen Arbeitsschritte und der Beobachtungen am Beet während des Projektzeitraums.

Fazit: Reflexion über die Möglichkeiten des Lernens im Schulgarten und die Bedeutung von handlungsorientiertem Unterricht für die Umwelterziehung.

Schlüsselwörter

Schulgarten, Sachunterricht, Zwiebel, Möhre, Mischkultur, Fruchtfolge, handlungsorientiertes Lernen, Umwelterziehung, Beetpflege, Naturkunde, Lernfeld, Anbau, Gartenbau, Umweltbildung, Pflanzenwachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein Schulgartenprojekt für Grundschulkinder, das theoretische Inhalte des Sachunterrichts mit praktischer Gartenarbeit verbindet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen der fachgerechte Anbau von Zwiebeln und Möhren, ökologische Anbaumethoden wie Mischkultur und Fruchtfolge sowie die didaktische Planung von Projekten im Schulgarten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch praktisches Handeln im Schulgarten einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur erlernen und Umweltbildung ganzheitlich erfahren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus theoretischer Literaturrecherche zum Gemüsebau und einer praxisorientierten Projektplanung mit anschließender Dokumentation durch Protokolle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst botanische Steckbriefe zu Zwiebel und Möhre, die detaillierte Planung eines dreimonatigen Projektzeitraums für die Klassen 3/4 sowie Protokolle der durchgeführten Pflegemaßnahmen am Beet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schulgarten, handlungsorientiertes Lernen, Mischkultur, Fruchtfolge, Umwelterziehung und ökologisches Gleichgewicht.

Warum konnte die Ernte im Projektzeitraum nicht wie geplant stattfinden?

Aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen und einer zeitlich knapp bemessenen Projektphase entwickelten sich die Pflanzen langsamer als in der Fachliteratur beschrieben.

Welchen Stellenwert nimmt die Dokumentation der Protokolle ein?

Die Protokolle dienen als Nachweis der praktischen Auseinandersetzung der Schüler mit den biologischen und pflegerischen Aspekten des Gemüsebaus und zeigen den Lernprozess im Zeitverlauf auf.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Naturnahe Schulgärten
College
University of Potsdam  (Grundschulpädagogik / Sachunterricht)
Course
Schulgarten
Grade
gut
Author
Romy Thiel (Author)
Publication Year
2001
Pages
21
Catalog Number
V6832
ISBN (eBook)
9783638143172
ISBN (Book)
9783656208396
Language
German
Tags
Naturnahe Schulgärten Schulgarten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Romy Thiel (Author), 2001, Naturnahe Schulgärten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6832
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