Der Wohlfahrtsstaat Großbritannien - Soziale Arbeit ohne staatliche Unterstützung


Hausarbeit, 2006
31 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Thematische Einführung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Aufbau der Arbeit

2. Die Bedeutung der sozialpolitischen Lage für die Soziale Arbeit in Großbritannien
2.1 Definition des Wohlfahrtsstaates nach Esping-Andersen
2.1.1 Die Entwicklung von Wohlfahrtsstaaten
2.1.2 Die Unterscheidung von Wohlfahrtsstaaten: Regimetypen
2.1.3 Kritik und Ergänzung der Theorie Esping-Andersens
2.2 Der Wohlfahrtsstaat Großbritannien
2.2.1 Historische Grundlagen
2.2.2 Wohlfahrtskonzeption in Großbritannien
2.2.3 Soziale Sicherung in Großbritannien
2.3 Soziale Arbeit in Großbritannien
2.3.1 Träger und Organisationsstrukturen
2.3.2 Arbeitsfelder und Zielgruppen
2.3.3 Ausbildung und Rekrutierung

3. Schlussbetrachtung
3.1 Zusammenfassung und kritische Auseinandersetzung
3.2 Ausblick

Quellenverzeichnis

Quellenverzeichnis

1. Thematische Einführung

„Der britische Wohlfahrtsstaat – ein Sozialfall“

(Cliffe 2005)

1.1 Relevanz des Themas

Der Wohlfahrtsstaat bildet die Grundlage aller Formen sozialer Tätigkeit. Durch die Einführung eines Wohlfahrtsstaates erkennt eine Gesellschaft die Notwendigkeit ihrer Verantwortung für den einzelnen Bürger an. Auf dieser Basis wird auch die Soziale Arbeit als Unterstützungsform für die Mitglieder des Staates bedeutend.

Jedoch unterscheiden sich die Länder Europas hinsichtlich der Ausgestaltung der wohlfahrtsstaatlichen Konzeption, was sich beispielsweise in verschiedenen Systemen der sozialen Sicherung widerspiegelt. Auch die Soziale Arbeit stellt durch das Angebot seiner Dienste für sozial Schwächere einen wesentlichen Bestandteil des Wohlfahrtsstaates dar. Umgekehrt ist das staatliche Interesse an der Sozialen Arbeit, welches an dem institutionellen Zustand der Sozialen Arbeit festgemacht werden kann, ein Indikator für die Wohlfahrt eines Staates und damit für die Solidarität des Staates mit seinen Bürgern.

Unter den europäischen Wohlfahrtsstaaten genießt Großbritannien keinen guten Ruf. So wird der britische Staat als wenig bürgerfreundlich dargestellt. Allgemein gilt, dass durch die skandinavischen Länder das europäische Wohlfahrtsideal demonstriert wird, welchem nachgeeifert werden soll. Schmid stellt in Großbritannien nach Dunleavy einen „undergrounded statism“ (2002, S. 174) fest: Der beispielsweise im Vergleich zu Schweden mangelhafte Ausbau des sozialen Netzes durch den Staat wird offensichtlich von der britischen Gesellschaft akzeptiert (ebd.: „[…], dass der Wohlfahrtsstaat in Großbritannien niemals durch einen derart tiefgreifenden gesellschaftlichen Konsens getragen wurde, wie dies insbesondere in Schweden der Fall ist.“). Dieser Umstand lässt erwarten, dass auch der Sozialen Arbeit wenig Bedeutung beigemessen wird.

In dieser Hausarbeit soll untersucht werden, ob der britische Wohlfahrtsstaat seine Bürger tatsächlich „vernachlässigt“ und auch der Sozialen Arbeit in Großbritannien damit die Grundlage und Anerkennung entzieht.

1.2 Aufbau der Arbeit

Um die Soziale Arbeit in Großbritannien zu beurteilen, sind zunächst Kenntnisse über die sozialpolitischen Gegebenheiten in diesem Land wichtig. Der Wohlfahrtsstaat bildet die Basis, auf der Sozialpolitik und daraus resultierend Soziale Arbeit stattfinden kann.

Daher werden zunächst die Merkmale des Wohlfahrtsstaates beschrieben, wobei eine Untersuchung der Ursachen für die Herausbildung von Wohlfahrtsstaaten sowie eine Einteilung in die unterschiedlichen Typen von Wohlfahrtsstaaten anhand der Kriterien Dekommodifizierung und Stratifizierung nach Esping-Andersen erfolgt. Danach wird das Konzept des Wohlfahrtsstaates in Großbritannien analysiert, um es dann an den Grundlagen der britischen Sozialpolitik und dem sozialen Sicherungssystem Großbritannien im Einzelnen zu verdeutlichen. Als weiteren Indikator für die britische Wohlfahrt werde ich die institutionelle Lage der Sozielen Arbeit in Großbritannien beschreiben, wobei die einzelnen Facetten Sozialer Arbeit Organisationsstrukturen, Arbeitsfelder und Ausbildung untersucht werden.

Schließlich soll geprüft und bewertet werden, ob dem britischen Wohlfahrtspluralismus „eine verkappte sozialpolitische Spar- und Abbaustrategie“ (Schmid 2002, S. 357) vorgeworfen werden kann, welche die Unterstützung der Hilfsbedürftigen behindert oder ob die Rückentwicklung politischer und exekutiver Macht (vgl. Lyons/Manion 2005, S. 67) positive Auswirkung auf die Soziale Arbeit und ihre Adressaten hat.

2. Die Bedeutung der sozialpolitischen Lage für die Soziale Arbeit in Großbritannien

Bevor die politische Situation in Großbritannien dargestellt wird, möchte ich kurz auf einige geographische und gesellschaftliche Grundzüge hinweisen. Die vier Länder Großbritanniens England, Wales, Schottland und Nordirland werden zentral von England aus regiert. Die 54 Millionen Einwohner des Staates leben vor allem im Südosten Englands, wobei eine deutliche Trennung der Bevölkerung durch nationale sowie kulturelle Unterschiede als auch durch die Zugehörigkeit zur Stadt- oder Landbevölkerung und schließlich durch die soziale Schicht zu beobachten ist (Lyons 1996, S. 145).

2.1 Definition des Wohlfahrtsstaates nach Esping-Andersen

Esping-Andersen erarbeitet eine Klärung des Wesens des Wohlfahrtsstaates, indem er das Nebeneinander von Wohlfahrt und Kapitalismus untersucht und der Frage nachgeht, ob „der Wohlfahrtsstaat die kapitalistische Gesellschaft in ihren Grundzügen umgestalten“ kann (Esping-Andersen 1998, S. 19). Hier soll kurz seine Erklärung der Entwicklung von Wohlfahrtsstaaten nachgezeichnet werden, um dann die Unterscheidung der Wohlfahrtsstaattypen abzubilden.

2.1.1 Die Entwicklung von Wohlfahrtsstaaten

Esping-Andersen erklärt die wohlfahrtstaatliche Entwicklung als Antwort auf den Widerspruch zwischen ökonomischer Leistung einer Gesellschaft und den Bestrebungen einer sozialen Gleichheit unter den Individuen: Der Grundgedanke war, dass die erfolgreiche Teilhabe am Markt mit Wohlstand für das Individuum einhergeht. Wohlstand für alle Individuen einer Gesellschaft und damit Gleichheit unter ihnen könnte also dadurch geschaffen werden, dass sie alle Akteure im ökonomischen Prozess mit der gleichen Machtverteilung sind.

Diesbezüglich gab es vor der wohlfahrtsstaatlichen Entwicklung unterschiedliche Standpunkte. Nach liberalen Überlegungen galt der Markt als „das beste Mittel zur Abschaffung von Klassen, Ungleichheiten und Privilegien“ (S. 20). Gleichheit und Wohlstand sollten über ein „Höchstmaß an Marktfreiheiten“ (ebd.) erreicht werden. Dabei wurde die Demokratie als unvereinbar mit dem Markt eingeschätzt, da die Einführung eines Wahlrechtes für Eigentumslose eine Verzerrung des Marktes mit sich bringen konnte (s. ebd.). Demgegenüber vertraten die Konservativen die Ansicht, dass nicht der Wettbewerb zu ökonomischer Effizienz führt, sondern „Disziplin“ (S. 21) und der Staat zuständig für die Verständigung unterschiedlicher Interessensgruppen sei. Auch nach konservativer Vorstellung wurden demokratische Beteiligungsrechte abgelehnt, da die „Auflösung anerkannter Rangstufen und Statusgrenzen [...] die natürliche soziale Harmonie bedrohten.“ (ebd.). Diese Ablehnung der Demokratie wurde in der marxistischen Vorstellung als Weg, „um die Dominanz einer Klasse sicherzustellen“ (ebd.) angeklagt. Im Markt wurde nicht die Gewährleistung von Gleichheit, sondern die Ursache für noch stärkere Spaltungen der Gesellschaft gesehen.

Aus der hier beschriebenen Debatte um Marktteilhabe und Gleichheit geht nicht der Wohlfahrtsstaat als Ergebnis hervor. Dennoch spielt die Ökonomie eine wichtige Rolle in den Erklärungsansätzen zur wohlfahrtsstaatlichen Entwicklung. Esping-Andersen referiert zwei Theorien zur Bildung des Wohlfahrtsstaates:

Der systemisch-strukturalistische Ansatz erklärt die Wohlfahrtsstaatsentstehung als Folge der Auflösung „traditioneller Formen sozialer Sicherheit“ (S. 25) wie Familie, Kirche, Standesbewusstsein oder Zunftsolidarität durch die moderne Ökonomie, ohne dass der Markt einen Ausgleich zur Verfügung stellt. Vielmehr noch ist es so, dass dieser „nur für diejenigen [sorgt], die auf ihm erfolgreich sind.“ (S. 24).

Der institutionalistische Ansatz betrachtet die Sozialpolitik und damit den Wohlfahrtsstaat als Gegenmittel für die „Isolierung der Wirtschaft gegenüber sozialen und politischen Institutionen“ (S. 26), welche die Ursache für die Zerstörung der Gesellschaft sei.

Dabei setzt die Entstehung von Wohlfahrtsstaaten die Demokratie voraus, da „demokratische Mehrheiten Verteilungsmaßnahmen anstreben werden, die die Schwächen und Risiken des Marktes ausgleichen sollen.“ (S. 27).

2.1.2 Die Unterscheidung von Wohlfahrtsstaaten: Regimetypen

Auf die Frage hin, was einen Wohlfahrtsstaat überhaupt ausmacht, hat Esping-Andersen Kriterien formuliert, nach denen die Wohlfahrtsstaaten in verschiedene Typen kategorisiert werden können und damit eine inhaltliche Beurteilung von Wohlfahrtsstaatlichkeit möglich machen. Er umgeht auf diese Weise das Problem von „lineare[n] Wohlfahrtsstaatenranglisten“ (S. 35), die einen Wohlfahrtsstaat lediglich durch das Niveau der Staatsausgaben definieren (s. S. 32: „Eine gängige Lehrbuchdefinition bezieht sich auf die Verantwortung des Staates für die Sicherung eines Mindestmaßes an Wohlfahrt für seine Bürger.“).

Die Unterscheidungskriterien für Wohlfahrtsstaaten sind zum einen Dekommodifizierung und Stratifizierung sowie die Wohlfahrtsproduktion von Staat, Markt und Familie (s. S. 36).

Dekommodifizierung meint die Unabhängigkeit sozialer Sicherung vom Arbeitsmarkt. Es bedeutet die Existenz „alternativer, nicht-marktförmiger Mittel der Wohlfahrtsproduktion“ (S. 36), welche die Abhängigkeit der Individuen auf dem Arbeitsmarkt von ihrem Marktpreis reduzieren. Esping-Andersen setzt Dekommodifizierung mit der Gewährung sozialer Rechte gleich, wobei er drei dekommodifizierende Rechte unterscheidet: Sozialfürsorge, Sozialversicherung und universelle Grundsicherungsleistungen.

Die Sozialfürsorge knüpft die sozialen Rechte an den Bedarf des Individuums und nicht an seine Arbeitsleistung (s. S. 37). Allerdings führen die Durchführung von Bedarfsprüfungen und die geringen Leistungen, die bei der Sozialfürsorge realisiert werden, dazu, dass sich die Dekommodifizierung ins Gegenteil umwendet. Dieser Umstand wird für den Fall Großbritannien weiter unten noch deutlich.

Die Sozialversicherung stellt eine staatliche Zwangsversicherung mit weit reichenden Ansprüchen dar. Dabei hängt der dekommodifizierende Effekt von der Ausgestaltung der Zugangsregeln und den Leistungsvoraussetzungen für den Versicherungsabschluss ab (ebd.). Das heißt, auch die Sozialversicherung garantiert keine wirkliche Unabhängigkeit vom Markt, da die im Schadensfall gezahlten Leistungen abhängig von den vorherigen Beiträgen sind und damit auch von einer Beschäftigung am Arbeitsmarkt.

Das dritte Recht sind gleiche Grundsicherungsleistungen für alle. Zunächst kann dies als dekommodifizierend bewertet werden, da es universalistisch gültig ist und damit alle unabhängig von vorherigen Beiträgen, Einkünften oder Arbeitsleistungen zum Leistungsempfang berechtigt sind. Die Dekommodifizierung bei gleicher Grundsicherung sinkt jedoch auch mit Reduktion der Leistungshöhe, denn „eine wirkliche Alternative zur Erwerbsarbeit“ (S. 38) besteht nur dann, wenn sehr hohe Leistungen geboten werden.

Insgesamt ist nach Esping-Andersen ein dekommodifizierender Wohlfahrtsstaat dann vorhanden, wenn die

„Bürger ungehindert und ohne drohenden Verlust des Arbeitsplatzes, ihres Einkommens oder überhaupt ihres Wohlergehens ihr Arbeitsverhältnis verlassen können, wann immer sie selbst dies aus gesundheitlichen, familiären oder altersbedingten Gründen oder auch solchen der eigenen Weiterbildung für notwendig erachten; sprich: wenn sie dies für geboten halten, um in angemessener Weise an der sozialen Gemeinschaft teilzuhaben.“ (ebd.).

Leistungen, die eine derartige Teilhabe an „der sozialen Gemeinschaft“ (ebd.) ermöglichen, sind beispielsweise die Krankenversicherung, Mutterschafts- sowie Erziehungsurlaub, Renten, Bildungsurlaub und Arbeitslosenversicherung. Diese wiederum müssen ohne „größere Kontrollen“ (ebd.) vonstatten gehen, um dekommodifizierend zu bleiben.

Das Kriterium der Stratifizierung bezieht sich auf die Strukturierung der Gesellschaft durch die drei Formen sozialer Sicherung, die auch bei der Dekommodifizierung eine Rolle spielen.

Der Wohlfahrtsstaat ist „ein eigenständiges System der Stratifizierung [...], indem er in aktiver und direkter Weise soziale Beziehungsmuster ordnet“ (S. 39) und somit die Staatsbürgerrechte in einen Zusammenhang mit den sozialen Klassen bringt.

Die bedarfsgeprüfte Sozialfürsorge zum einen bedeutet eine Stigmatisierung der Empfänger von Leistungen und bringt dadurch „heftige soziale Gegensätze“ (ebd.) hervor. Bei der Sozialversicherung werden unterschiedliche Versicherungs­programme und damit unterschiedliche Rechte für die verschiedenen Statusgruppen realisiert. Das führt zu „Spaltungen innerhalb der Gruppe der Lohnabhängigen“ (S. 40).

Das universalistische System der gleichen Grundsicherung für alle bewirkt dagegen „Solidarität zwischen den Klassen“ (S. 41), da alle mit den gleichen Rechten ausgestattet sind. Dennoch zu einer Ungleichheit zwischen den Individuen, einem „Dualismus“ (ebd.), kommt es bei dieser Form sozialer Sicherung aber dann, wenn private Versicherungen und Zusatzleistungen am Markt nur für die Bessergestellten erschwinglich sind (ebd.: „Die Armen verlassen sich auf den Staat, alle anderen auf den Markt.“). Auch das Problem des Dualismus wird später noch ausführlicher für den Fall Großbritannien behandelt.

Esping-Andersen kennzeichnet anhand der Kriterien der Dekommodifizierung und der Stratifizierung und damit anhand der Arbeitsteilung zwischen Markt und Staat (und Familie) nun drei Regimetypen. Die Frage ist, ob staatlicher Eingriff oder Marktfreiheit die soziale Sicherung bedarfsgerecht ermöglichen.

Die Merkmale dieser sollen dazu dienen, die einzelnen Staaten in die verschiedenen Typen einzuordnen, was jedoch nicht als harte Kategorisierung sondern eher als Zuordnung verschiedener Ausprägungen geschehen soll (s. S. 47). In diesem Zusammenhang erweitert Schmid (2002) das Modell Esping-Andersens, worauf im nächsten Punkt dieser Arbeit eingegangen wird.

[...]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Der Wohlfahrtsstaat Großbritannien - Soziale Arbeit ohne staatliche Unterstützung
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Soziale Arbeit, Sozialpolitik und soziale Berufe in Europa
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
31
Katalognummer
V68515
ISBN (eBook)
9783638610629
Dateigröße
490 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Um die Soziale Arbeit in Großbritannien zu beurteilen, sind zunächst Kenntnisse über die sozialpolitischen Gegebenheiten in diesem Land wichtig. Der Wohlfahrtsstaat bildet die Basis, auf der Sozialpolitik und daraus resultierend Soziale Arbeit stattfinden kann.
Schlagworte
Wohlfahrtsstaat, Großbritannien, Soziale, Arbeit, Unterstützung, Sozialpolitik, Berufe, Europa
Arbeit zitieren
Anne-Christin Hummelt (Autor), 2006, Der Wohlfahrtsstaat Großbritannien - Soziale Arbeit ohne staatliche Unterstützung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68515

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