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Mehrsprachigkeit & Sprachstörungen - Ein Zusammenhang?

Title: Mehrsprachigkeit & Sprachstörungen - Ein Zusammenhang?

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Carolin Klöver (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit der Frage nach dem Zusammenhang von Sprachstörungen und dem mehrsprachigen Aufwachsen von Kindern. Ich werde hierbei zunächst einen Überblick über die Thematik Sprachstörung geben bevor ich mit dem Phänomen Mehrsprachigkeit fortfahre. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Auswertung eines Fragebogens zum Thema Sprachstörungen bei mehrsprachig aufgewachsenen Personen. Nachdem ich erläutert habe, welche Fragen zu beantworten waren, werde ich die Ergebnisse der mehrsprachigen Personen mit denen der einsprachig aufgewachsenen vergleichen. Das daraus resultierende Ergebnis wird vermutlich meine These bestätigen, dass bei Kindern und Jugendlichen, die mit zwei oder mehr Sprachen aufgewachsen sind, Sprachstörungen nicht öfter auftreten, als bei denjenigen, die nur mit einer Muttersprache erzogen wurden. Im dritten Teil der Arbeit werde ich dann kurz in einem Schlusswort ein Fazit ziehen und darüber hinaus einen möglichen Ausblick in der Thematik der Mehrsprachigkeit darstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sprachstörungen & Mehrsprachigkeit

2.1 Definition Sprachstörungen

2.1.1 Sprachentwicklungsstörungen

2.1.2 Zentrale Sprachstörungen

2.1.3 Expressive Sprachstörungen

2.1.4 Reaktive Sprachstörungen

2.2 Definition Mehrsprachigkeit

2.2.1 Verschiedene Spracherwerbstypen

2.2.2 Verschiedene Spracherziehungsmethoden

3. Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit und Sprachstörungen

3.1 Der Fragebogen

3.2 Die Probanden

3.3 Die Ergebnisse

3.4 Die Gegenprobe

3.5 Die Ergebnisse der einsprachigen Probanden

3.6 Die Auswertung

4. Zusammenfassung/Ausblick

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den potenziellen Zusammenhang zwischen dem mehrsprachigen Aufwachsen von Kindern und dem Auftreten von Sprachstörungen, um die These zu überprüfen, ob Mehrsprachigkeit das Risiko für solche Störungen erhöht. Mittels einer vergleichenden Studie zwischen mehrsprachigen und einsprachigen Probanden soll evidenzbasiert festgestellt werden, ob Unterschiede in der Häufigkeit von Sprachauffälligkeiten bestehen.

  • Grundlegende Definitionen von Sprachstörungen und deren Klassifikation
  • Theoretische Grundlagen zur Mehrsprachigkeit und verschiedenen Spracherwerbsmodellen
  • Darstellung gängiger Methoden der mehrsprachigen Kindererziehung
  • Durchführung und Analyse einer empirischen Mini-Studie mittels Fragebögen
  • Vergleich der Ergebnisse von mehrsprachig und einsprachig aufgewachsenen Personen

Auszug aus dem Buch

2.1.1.2 Stammeln

Unter Stammeln versteht man die Unfähigkeit bestimmte Laute oder Lautverbindungen auszusprechen. Daher wird dieses Phänomen auch Artikulationsstörung genannt. Die Ursachen dieser Störung liegen meist in nicht ausreichend ausgebildetem Sprech – und Nachahmungsantrieb, sowie im Aufmerksamkeitsmangel des betroffenen Kindes.

Außerdem können Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen der Sprechwerkzeuge ausschlaggebend sein für diese Sprachstörung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang von Mehrsprachigkeit und Sprachstörungen und skizziert das methodische Vorgehen mittels einer Befragung.

2. Sprachstörungen & Mehrsprachigkeit: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen zu verschiedenen Arten von Sprachstörungen sowie zu den Definitionen und Erziehungsmethoden von Mehrsprachigkeit.

3. Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit und Sprachstörungen: Hier wird die empirische Mini-Studie beschrieben, die Fragebogen-Methodik erläutert und die Ergebnisse der befragten mehrsprachigen und einsprachigen Probanden ausgewertet.

4. Zusammenfassung/Ausblick: Das Fazit bestätigt die These, dass Mehrsprachigkeit nicht zu einem gehäuften Auftreten von Sprachstörungen führt, und reflektiert die Bedeutung einer entspannten Sprachumgebung.

5. Literaturangaben: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Werke.

Schlüsselwörter

Mehrsprachigkeit, Sprachstörungen, Spracherwerb, Bilingualismus, Sprachentwicklungsstörungen, Aphasie, Artikulationsstörung, Stottern, Poltern, Sprachvermittlung, Mutter-Kind-Beziehung, Linguistik, Mini-Studie, Spracherziehungsmethoden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, ob es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem Aufwachsen mit mehreren Sprachen und dem Auftreten von Sprachstörungen bei Kindern und Jugendlichen gibt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Es werden verschiedene Definitionen von Sprachstörungen, Formen der Mehrsprachigkeit sowie unterschiedliche Methoden zur mehrsprachigen Erziehung im häuslichen Umfeld diskutiert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob Kinder aus mehrsprachigen Haushalten häufiger von Sprachstörungen betroffen sind als einsprachig aufgewachsene Kinder.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin hat eine Mini-Studie durchgeführt, bei der Fragebögen an 18 Probanden ausgegeben wurden, um deren Spracherwerb und eventuelle Sprachstörungen zu erfassen und zu vergleichen.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition von Sprach- und Mehrsprachigkeitsbegriffen sowie einen empirischen Teil zur Auswertung der Fragebögen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich das Werk charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mehrsprachigkeit, Bilingualismus, Sprachentwicklungsstörungen, Spracherwerbstypen und Sprachvermittlung definieren.

Warum spielt die Altersspanne der Probanden eine wichtige Rolle?

Die Autorin wählte eine breite Altersspanne (Geburtsjahre 1927 bis 1985), um herauszufinden, ob sich die Ergebnisse mehrsprachiger Erziehung über den Zeitraum des 20. Jahrhunderts verändert haben.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Sprachumgebung?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass ein zu hoher Leistungsdruck oder pedantischer Zwang bei der Sprachvermittlung eher förderlich für Sprachstörungen ist als die Mehrsprachigkeit selbst.

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Details

Title
Mehrsprachigkeit & Sprachstörungen - Ein Zusammenhang?
College
University of Kassel
Course
Kognitive Linguistik
Grade
2,0
Author
Carolin Klöver (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V68557
ISBN (eBook)
9783638607094
Language
German
Tags
Mehrsprachigkeit Sprachstörungen Zusammenhang Kognitive Linguistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Klöver (Author), 2004, Mehrsprachigkeit & Sprachstörungen - Ein Zusammenhang?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68557
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