Grin logo
en de es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Stress als Voraussetzung menschlichen Lernens und menschlicher Entwicklung

Titel: Stress als Voraussetzung menschlichen Lernens und menschlicher Entwicklung

Referat (Ausarbeitung) , 2001 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Diplom Pflegewirt (FH) Sebastian Herholz (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das folgende Referat baut hauptsächlich auf dem Buch >Biologie der Angst< von Gerald Hüther auf. Gerald Hüther ist Professor der Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Dort beschäftigt er sich insbesondere mit den Auswirkungen von Stress auf das menschliche Gehirn. Bei seinen Forschungen und Experimenten ist er auf erstaunliche Neuheiten in der Stressforschung gestoßen, „...das eine Neuinterpretation der Auswirkung von Stress nahelegt.“ [http://didaktik.physik.uni-bremen.de/mnu/MNU.html, gefunden am 31.10.2001] In der bisherigen Stressforschung standen vor allem die körperlichen Folgen der Stressreaktion im Vordergrund des medizinischen Interesses. Stress wurde folglich als etwas negatives betrachtet. Hüther hingegen gewinnt dem Stress viele positive Seiten ab. Aufgrund seiner Forschungsergebnisse ist er der Auffassung, das Herausforderungen (kontrollierbarer Stress) die Verschaltungen im Gehirn funktionstüchtiger machen und das unkontrollierbare Belastungen dazu führen, das Betroffene nach neuen Lösungswegen in ihrem Gehirn suchen. Noch zu Beginn der neunziger Jahre waren die Hirnforscher der Ansicht, „...dass die während der Phase der Hirnentwicklung entstandenen [...] neuronalen Verschaltungen [...] sich später nicht mehr verändern.“ [http://www.radiobremen.de/rb2/studio/2000/s20000617.htm, gefunden am 31.10.2001] Heutzutage finden Hirnforscher, zu den auch Hüther gehört, „...laufend neue Belege dafür, dass es zeitlebens strukturelle Umbauprozesse in unserem Hirn gibt und dass die Herausbildung und Festigung von Nervenzellverbindungen ganz entscheidend davon abhängt, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen.“ (ebd.)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Stressreaktion als Grundlage für die evolutionäre Entwicklung
  • Stressreaktionen
    • Kontrollierbare Stressreaktion
    • Unkontrollierbare Stressreaktion
  • Die Auswirkungen von Stress auf das menschliche Gehirn
    • Die Auswirkungen von kontrollierbaren Belastungen auf das menschliche Gehirn
    • Die Auswirkungen von unkontrollierbaren Belastungen auf das menschliche Gehirn
  • Zusammenfassung
  • Literaturverzeichnis
    • Monografien
    • Internetseiten

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieses Referat analysiert die Bedeutung von Stress für menschliches Lernen und Entwicklung, basierend auf den Erkenntnissen des Neurobiologen Gerald Hüther, insbesondere dessen Werk "Biologie der Angst". Der Fokus liegt auf der Relevanz von Stress als Triebkraft für die Evolution und die Auswirkungen von kontrollierbaren und unkontrollierbaren Belastungen auf das menschliche Gehirn.

  • Stress als Motor der Evolution: Die Stressreaktion als evolutionäres Werkzeug zur Anpassung an veränderte Umwelteinflüsse.
  • Kontrollierbarer Stress: Herausforderungen als Katalysator für die Entwicklung neuronaler Verschaltungen und Lernprozesse.
  • Unkontrollierbarer Stress: Die negativen Folgen von Dauerstress auf das menschliche Gehirn und die Notwendigkeit der Stressbewältigung.
  • Die Rolle des Gehirns: Die Bedeutung von Gehirnplastizität und der ständigen Anpassung neuronaler Netzwerke im Kontext von Stress.

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 2: Stressreaktion als Grundlage für die evolutionäre Entwicklung: Dieses Kapitel beleuchtet die evolutionäre Bedeutung der Stressreaktion, die ursprünglich als Mechanismus zum Überleben in bedrohlichen Situationen entstand. Es wird erläutert, wie sich die Stressreaktion im Laufe der Evolution weiterentwickelte, um Lebewesen in der Lage zu versetzen, mit immer komplexeren Herausforderungen umzugehen.
  • Kapitel 3: Stressreaktionen: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen kontrollierbaren und unkontrollierbaren Stressreaktionen. Die Auswirkungen von Stress werden anhand von Beispielen aus dem Alltag veranschaulicht. Es wird deutlich gemacht, dass die individuelle Reaktion auf Stress variiert.
  • Kapitel 4: Die Auswirkungen von Stress auf das menschliche Gehirn: Dieses Kapitel behandelt die Auswirkungen von kontrollierbaren und unkontrollierbaren Belastungen auf das menschliche Gehirn. Es wird beschrieben, wie kontrollierbare Belastungen die Gehirnaktivität fördern und neue neuronale Verbindungen schaffen, während unkontrollierbare Belastungen negative Auswirkungen auf die Gehirnfunktionen haben können.

Schlüsselwörter

Schlüsselwörter dieses Referats umfassen: Stress, Stressreaktion, Evolution, Neurobiologie, Gehirnplastizität, kontrollierbarer Stress, unkontrollierbarer Stress, Dauerstress, Lernen, Entwicklung, Gerald Hüther, "Biologie der Angst".

Häufig gestellte Fragen

Kann Stress beim Lernen hilfreich sein?

Ja, Gerald Hüther unterscheidet zwischen kontrollierbarem und unkontrollierbarem Stress. Kontrollierbare Herausforderungen können die Verschaltungen im Gehirn funktionstüchtiger machen und Lernprozesse fördern.

Was passiert im Gehirn bei unkontrollierbarem Stress?

Unkontrollierbare Belastungen führen dazu, dass das Gehirn nach völlig neuen Lösungswegen suchen muss. Wenn dieser Stress jedoch zum Dauerzustand wird, kann er die Gehirnfunktionen massiv beeinträchtigen.

Was besagt die Theorie der Gehirnplastizität?

Moderne Hirnforschung zeigt, dass das Gehirn zeitlebens lernfähig ist. Neuronale Verbindungen werden ständig umgebaut und gefestigt, je nachdem, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen.

Warum ist Stress ein Motor der Evolution?

Die Stressreaktion war ursprünglich ein Überlebensmechanismus. Sie zwang Lebewesen dazu, sich an veränderte Umwelteinflüsse anzupassen und immer komplexere Strategien zur Problemlösung zu entwickeln.

Wer ist Gerald Hüther?

Gerald Hüther ist ein bekannter Neurobiologe und Professor, der sich intensiv mit den Auswirkungen von Angst und Stress auf das Gehirn beschäftigt und viele positive Seiten von Herausforderungen für die Entwicklung betont.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stress als Voraussetzung menschlichen Lernens und menschlicher Entwicklung
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Veranstaltung
Stress, Stressbewältigung & Burnout
Note
1,3
Autor
Diplom Pflegewirt (FH) Sebastian Herholz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
13
Katalognummer
V68561
ISBN (eBook)
9783638607131
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress Voraussetzung Lernens Entwicklung Stress Stressbewältigung Burnout
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom Pflegewirt (FH) Sebastian Herholz (Autor:in), 2001, Stress als Voraussetzung menschlichen Lernens und menschlicher Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68561
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum