Funktionen zur Aufwärmung im Sport


Hausarbeit, 2005

12 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Aufwärmens

3. Wirkungen des Aufwärmens
3.1 Physiologische Wirkungen
3.2 Psychologische Wirkungen
3.3 Sonstige Wirkungen
3.3.1 Vorbeugung von Verletzungen
3.3.2 Vorbeugung von Muskelkater
3.3.3 Soziale Aspekte

4. Allgemeines, spezielles und individuelles Aufwärmen
4.1 Allgemeines Aufwärmen
4.2 Spezielles Aufwärmen
4.3 Individuelles Aufwärmen

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die folgende Hausaufgabe zum Thema „Funktionen zur Aufwärmung im Sport“ ist im Rahmen der Veranstaltung „Bewegung und Training“ im Sommersemester 2005 angefertigt worden.

Viele Sportler haben das Aufwärmen zu einem festen Bestandteil ihres Unterrichts-, Trainings- und Wettkampfprogramms werden lassen. Sie sind der Meinung, dass das Aufwärmen zahlreiche Vorteile mit sich bringt, unter anderem ein vermindertes Verletzungsrisiko, bessere Koordination, mehr Beweglichkeit in den Gelenken und einsatzbereite Muskeln (vgl. Byl 2005, 15).

Jedoch wird das Aufwärmen in der Sportwissenschaft auch häufig kritisch hinterfragt (vgl. Turbanski 2003, 4).

In dieser Hausaufgabe kann ich leider nicht konkret auf die Vor- und Nachteile des Aufwärmens eingehen, da dies den Rahmen sprengen würde.

Ich werde zunächst auf den Begriff der Aufwärmung eingehen. Nachfolgend werden die physiologischen, psychologischen und sonstigen Wirkungen des Aufwärmens erläutert. Es wird auf das allgemeine, spezielle und individuelle Aufwärmen eingegangen. Abschließend wird der Inhalt dieser Hausaufgabe in einem Fazit kurz reflektiert.

2. Der Begriff des Aufwärmens

„Unter dem Begriff „Aufwärmen“ versteht man allgemein die Maßnahmen, die sowohl der Herstellung eines optimalen Vorbereitungszustandes als auch der Verletzungsprophylaxe dienen“ (vgl. http://medien2.ifs.sozialwissenschaften.uni-tuebingen.de).

Um beim Sport Spaß zu haben, muss man sich auf die nachfolgenden Belastungen einstellen. Gerade nach langer körperlicher Untätigkeit sollte man sich daher besonders intensiv auf das Sporttreiben vorbereiten. „Kalte Muskeln sind wenig leistungsfähig, sie sind sehr unelastisch und bei großen Belastungen schnell überfordert. Deshalb ist es notwendig, die Muskeln nach und nach in Bewegung zu bringen, dadurch ihre Temperatur und ihre Belastungsfähigkeit zu erhöhen“ (Bruckmann/Recktenwald 2003, 111).

Die Aufwärmzeit liegt, je nach nachstehender Beanspruchung, nach Trainingszustand und Alter des Trainierenden, zwischen zehn und 60 Minuten. Jedoch kann auch schon nach fünf Minuten bis zu 50 Prozent des gewünschten Aufwärmeffekts erreicht werden. Jedoch sollte spätestens fünf bis zehn Minuten nach dem Aufwärmen die Hauptbelastung erfolgen, denn schon nach 45 Minuten ist keinerlei Aufwärmeffekt mehr nachweisbar (vgl. Bruckmann/Recktenwald 2003, 115f.).

„Neben dem Warmlaufen gehören zur Aufwärmroutine oftmals auch einige Dehnübungen, wobei die meisten Sportler statische Dehnungen einsetzen. Es werden die Hauptmuskelgruppen gedehnt, die bei der bevorstehenden Beanspruchung primär an der Realisierung der Bewegungen beteiligt sind“ (Turbanski 2003, 4). Es gibt ebenfalls die Möglichkeit des dynamischen Dehnens, wobei die Bewegungen mehrfach wiederholt federnd ausgeführt werden. Die Dehnung entsteht hierbei sehr schnell (drei bis fünf Sekunden), dadurch kommt es zu positiven Anpassungen des neuromuskulären Systems, die bei nachfolgenden Beanspruchungen zu einer verbesserten Reaktivkraft führen (vgl. Turbanski 2003, 6).

Indessen gibt es mehrere Arten von Aufwärmung: die passive, aktive und mentale Aufwärmung. Das passive Aufwärmen scheidet jedoch als Vorbereitung auf sportliche Belastung aus, da es nur partiell wirkt, eine ausreichende Erwärmung lediglich vortäuscht und keine Bewegungsformen enthält (vgl. http://server1.nibis.ni.schule.de). Zum passiven Aufwärmen zählen beispielsweise heiße Duschen, Salben oder Massagen (vgl. http://www.darlapp.de).

Ziel eines guten Aufwärmtrainings ist es

- das Verletzungsrisiko zu reduzieren,
- die Herzfrequenz und den Blutkreislauf allmählich in Schwung zu bringen,
- die Körpertemperatur zu erhöhen,
- die Muskeln leistungsfähiger zu machen,
- die Übertragung von Nervenimpulsen zu verbessern,
- für bessere Bewegungsfreiheit der Gelenke zu sorgen,
- die Gelenke und die dazugehörigen Muskeln auf ihre volle Bewegungsfunktionalität vorzubereiten und
- die psychologische Vorbereitung auf die bevorstehende sportliche Betätigung (vgl. Byl, 2005, 19).

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Funktionen zur Aufwärmung im Sport
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Seminar für Sportwissenschaft und Sportpädagogik)
Veranstaltung
Bewegung und Training
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
12
Katalognummer
V68634
ISBN (eBook)
9783638610896
Dateigröße
392 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Funktionen, Aufwärmung, Sport, Bewegung, Training
Arbeit zitieren
Annika Kageler (Autor), 2005, Funktionen zur Aufwärmung im Sport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68634

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