Waldorfschule - Die Reformpädagogik von Rudolf Steiner


Hausarbeit, 2006
27 Seiten, Note: 1.0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Biographie Rudolf Steiners
2.1 Die Kindheit: 1861- 1879
2.2 Steiners Zeit in Wien, 1879-1890
2.3 Aufenthalt in Weimar, 1890-1897
2.4 Auf Vortragsreisen

3. Anthroposophie
3.1 Einleitung
3.2 Definition

4. Steiners Menschenbild
4.1 Karma und Inkarnation
4.2 Der Mensch als Mikrokosmos
4.3 Kosmologische Vierstufigkeit
4.4 Die Dreigliedrigkeit des menschlichen Organismus
4.5 Lehre der vier Temperamente

5. Anthroposophie und Pädagogik

6. Anfänge der Waldorfschule
6.1Gründung
6.2 Entwicklung

7. Organisation
7.1 Selbstverwaltung
7.2 Unterricht
7.3 Beurteilung
7.4 Abschlüsse

8. Ideologie im Unterricht
8.1 Rhythmik
8.2 Künstlerischer Unterricht
8.3 Individuelles Lernen

9. Interview

10. Schlusswort

Literaturverzeichnis

1. Vorwort

Ich entschied mich für das Thema „Waldorfpädagogik“, da ich mich diese Art der Pädagogik und Schulform interessiert. Zwar haben wir eine Waldorfschule in Bad Nauheim, dennoch wusste ich nicht viel über diese Pädagogik. Die Schule liegt außerhalb der Stadt und direkten Kontakt mit den Schülern hatte ich kaum. Vorurteile wie „das sind alles Ökos“ waren mir bekannt und weckten meine Neugierde über die Waldorfschule umso mehr. Ich erinnere mich daran, dass ich mich als Kind mit einer Waldorfschülerin unterhielt und mich damals über ihre „merkwürdigen“ Erzählungen aus der Schule wunderte. Aus diesem Grund begann ich mich dafür zu interessieren. Wie werden Schüler an dieser Schule unterrichtet? Gibt es kein Sitzen bleiben und keine Noten? Wie lernen Kinder überhaupt unter diesen Vorraussetzungen? Welchen Abschluss kann man dort absolvieren und wie lange geht man gewöhnlich auf diese Schule? Eine Frage folgte der nächsten und schließlich kam ich nicht umhin mich zu fragen, was Rudolf Steiner mit dem allem zu tun hatte und was eigentlich die Anthroposophie ist. All diese Fragen wollte ich für mich klären.

Zu den Recherchen wurde hauptsächlich Fachliteratur verwendetet, sowohl von Befürwortern als auch von Kritikern dieser Pädagogik, Informationsmaterial der Waldorfschule Bad Nauheim und das Internet um den neusten Stand von beispielsweise Statistiken beschreiben zu können.

Worte und Begriffe, die Steiner verwendete, habe ich kursiv gekennzeichnet.

Meinen Text habe ich wie folgt gegliedert: Zuerst werde ich die Biographie des Begründers der Waldorfpädagogik Rudolf Steiner beschreiben. Als nächstes gehe ich auf die Anthroposophie ein und zeige Steiners Menschenbild auf. Dann beschreibe ich die Anfänge und Organisation der Waldorfschule und erläutere im Anschluss wie seine Ideologie den Unterricht und die Pädagogik bestimmt. Zuletzt werde ich eine ehemalige Waldorfschülerin zu Wort kommen lassen und schließlich aus all dem mein Fazit ziehen.

Erwähnen möchte ich noch folgendes: Je mehr ich mich in dieses Thema vertiefte, mit anderen darüber redete und verschiedene Literatur las, desto deutlicher erfuhr ich, wie unterschiedlich die Meinungen sind, wie viele Gegner, aber auch Anhänger der Waldorfpädagogik es gibt. Ich habe mich bemüht sie möglichst wahrheitsgetreu zu beschreiben und einen wertfreien Text zu verfassen.

2. Biographie Rudolf Steiners

Wer war Rudolf Steiner? Kurz gefasst könnte man sagen: Philosoph, Pädagoge, Naturwissenschaftler, Esoteriker, Begründer der Anthroposophie.[1]

Wie er zu dem wurde und welche Persönlichkeit sich hinter diesem Namen verbirgt, das möchte ich in diesem Abschnitt erläutern.

2.1 Die Kindheit: 1861- 1879

Geboren wurde Rudolf Steiner 25. Februar 1861 im südlichen Österreich. Sein Tauftag fand zwei Tage später statt und wird heute als sein eigentlicher Geburtstag angesehen.

Die ersten zwei Lebensjahre wurde er ausschließlich von seiner schweigsamen Mutter großgezogen, da sein Vater, ein Angestellter der Eisenbahn, sehr viel arbeitete. 1864 wurde seine Schwester Leopoldine und 1866 sein Bruder Gustav, der taubstumm und nicht vollsinnig auf die Welt kam, geboren.[2] In ärmlichen Verhältnissen wuchsen sie auf. Schon früh bekam Steiner Unterricht: „Mein Vater war darauf bedacht, daß ich früh lesen und schreiben lernte. Als ich das schulpflichtige Alter erreicht hatte, wurde ich in die Dorfschule geschickt.“[3] Auch für Extra-Unterricht und Nachhilfe sorgte der Vater und vermittelte ihm sogar ein Stipendium, mit dem er später an die Hochschule in Wien gehen konnte. Steiner genoss das Lernen und war ein motivierter Schüler.[4] Begeistert las er Hinrich Borchert, Johannes von Müller und Tacitus.

Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte Steiner auf dem Land. Doch schon als 10-Jähriger fühlte er sich dort nicht wohl, er empfand sich als „Fremder im Dorfe“. Grund dafür war, dass sein Vater oft versetzt wurde und Steiner deshalb nie richtig Anschluss finden konnte.[5] In seiner Autobiographie „Mein Lebensgang“ schildert er keinerlei Jugendfreuden oder gar Streiche.

Steiner beschreibt in seiner Biographie einige übersinnliche Erfahrungen, die ihm in seiner Kindheit widerfuhren und in denen man den Ansatz der späteren Anthroposophie erkennen kann. Ein Erlebnis war der Selbstmord seiner Großmutter. Darüber wurde in der Familie geschwiegen, so dass der kleine Steiner ganz allein mit dem beängstigenden Ereignis zurecht kommen musste.[6] Hilfe kam während einer seiner Extra-Stunden, als dem Neunjährigen ein Geometriebuch in die Hände geriet. „Mit Enthusiasmus machte ich mich darüber her. Wochenlang war meine Seele erfüllt von Kongruenz, der Ähnlichkeit der Dreiecken, Vierecken, Vielecken; ich zergrübelte mein Denken mit der Frage, wo sich eigentlich die Parallelen schneiden; der pythagoreische Lehrsatz bezauberte mich. Daß man seelisch in der Ausbildung rein innerlich angeschauter Formen leben könnte, ohne die Eindrücke der äußeren Sinne, das gereiche mir zur höchsten Befriedigung. Ich fand darin Trost für die Stimmung, die sich mir durch unbeantwortete Fragen ergeben hatte. Rein im Geiste etwas erfassen zu können, das brachte mein inneres Glück, ich weiß, daß ich an der Geometrie das Glück zuerst kennen gelernt hatte.“[7] Die überschaubaren und klaren Formen waren für ihn ein geistig fester Boden, von dem aus er mit seinen übersinnlichen Erlebnissen fertig werden konnte. Im Laufe der Zeit begann er eine eigene kindliche Weltanschauung zu erschaffen. So unterschied er Dinge und Vorgänge im äußerem Raum und dem[8]Seelenraum, der der Schauplatz geistiger Wesenheiten und Vorgänge ist“[9]

Diese Erlebnisse und die damit verbundenen Anschauungen waren nur der Anfang einer sehr langen Gedankenkette Steiners, auf die ich weiter unten im Text noch zu sprechen komme.

2.2 Steiners Zeit in Wien, 1879-1890

1879 bis 1882 studierte er 6 Semester lang an der Technischen Hochschule in Wien Mathematik, analytische Mechanik, Zoologie, Mineralogie, Botanik, Geologie, Literaturgeschichte, Staatsrecht, Physik und Chemie.[10] Das Studium schloss Steiner jedoch nicht ab.[11]

Karl Julius Schröer, ein Professoren an der Hochschule, bewunderte Steiner sehr.[12] „Ich hörte mit der größten Sympathie alles, was von Schröer kam.“[13]

Schröer war ein Verehrer Goethes. Er hielt Vorlesungen über Goethe, in denen er die Goethezeit als „Höhepunkt des deutschen Geisteswesens“ darstellte. Schröers „Deutung der Geistesgeschichte und die idealistische Auffassung der Goethezeit kam Steiners geistigen Bedürfnissen sehr entgegen“, denn er wollte seine Weltanschauung vertiefen und mit seinen geistigen Erfahrungen in der Kindheit in Einklang bringen.[14]

Nach dem Abbruch seines Studiums verdiente er sich erst einmal seinen Lebensunterhalt mit Nachhilfeunterricht.

1887 bekam er eine Anstellung bei der Familie Specht[15] und machte dort seine ersten pädagogischen Erfahrungen als Hauslehrer, wo er unter anderem ein schwer hydrozenphales Kind („Wasserkopf“), das als nicht bildbar galt, bis zur Schulfähigkeit betreute.[16]

„Diese Erziehungsaufgabe wurde für mich eine reiche Quelle des Lernens. Es eröffnete sich mir durch die Lehrpraxis, die ich anzuwenden hatte, ein Einblick in den Zusammenhang zwischen Geistig- Seelischem und Körperlichem im Menschen. Da machte ich mein eigentliches Studium in Physiologie und Psychologie durch. Ich wurde gewahr, wie Erziehung und Unterricht zu einer Kunst werden müssen, die in wirklicher Menschenkenntnis ihre Grundlage hat…“[17]

Um noch weitere Menschenkenntnis erlangen zu können, schloss Steiner sich nun dem Kreis der Theosophen in Wien an, da ihn diese geistige Richtung interessierte. Das anfangs zwiespältige Verhältnis zu der Theosophie änderte sich im Laufe weniger Monate und so verabschiedete er sich 1980 von der Gesellschaft.[18]

2.3 Aufenthalt in Weimar, 1890-1897

Von 1890 bis 1896 war Steiner Mitarbeiter des Goethe-Schiller-Archivs in Weimar. Seine Zeit dort beschreibt er wie folgt: „So ward für mich Weimar der Ort, an dem ich im späteren Leben oft zurücksinnen mußte. Denn die Enge, in der ich in Wien gezwungen war zu leben, erweiterte sich; es wurde Geistiges und Menschliches erlebt, das in seinen Folgen sich später zeigte.[19] Steiner begann in Weimar viele Freundschaften mit Künstlern, Gelehrten und Politikern aufzubauen, die ihn in das zeitgenössische Geistesleben einführten. In Wien hatte er sich hauptsächlich mit dem klassischen Geistesleben auseinandergesetzt. Jetzt entdeckte er die Moderne; Haeckel und Nietzsche.[20] Dort, in Weimar lernt er auch die Witwe Anna Eunike kennen, mit der eine enge Freundschaft hegte und bei der er wohnen durfte.[21]

1891 promovierte er an der Universität in Rostock mit seinem später unter dem Titel erschienen Werk „ Wahrheit und Wissenschaft. Vorspiel einer Philosophie der Freiheit“. In dieser Zeit entstand auch das von ihm als sein Hauptwerk bezeichnete philosophische Werk „Philosophie der Freiheit, Grundzüge einer modernen Weltanschauung“[22] und „Goethes Weltanschauung“. Nach dem Abschied vom Goethe- Schiller- Archiv wurde Steiner Herausgeber und Redakteur des „Magazins für Litteratur“,[23] für welches er bis 1900 unermüdlich arbeitete.[24]

2.4 Auf Vortragsreisen

Im Sommer 1897 zog es Steiner nach Berlin. Dort genoss er in vollen Zügen das kulturelle Leben; er tauchte in das Leben der Künstler- und Literatenkreise voll ein.[25]

Von 1898 bis 1904 lehrte er an der Arbeiter-Bildungsschule in Berlin und begann 1901

Vorträge in der Theosophischen Gesellschaft, einer esoterischen Vereinigung, zu halten.[26]

Anna Eunike war mit ihm nach Berlin gegangen und 1899 wurde „die Freundschaft(…) in eine bürgerliche Ehe umgewandelt.“[27] 1904 jedoch trennte sich Anna Steiner-Eunike wieder von Steiner, weil dieser Marie von Sivers, eine Schauspielerin, auf einer Veranstaltung über Okkultismus und Mystizismus kennen gelernt hatte und Anna das Verhältnis missbilligte.[28] 1904 begann er Vorträge in ganz Deutschland zu halten. Danach begab er sich ins Ausland, wo er im Mai 1904 in London zum Leiter der deutschen esoterischen Schule ernannt wurde. Im Juni sprach er auf dem Theosophischen Kongress in Amsterdam. Ab 1905 dehnte er seine Vortragsreisen noch weiter aus.[29] Insgesamt hielt er über 6000 Vorträge, wovon die meistens Nachschriften noch heute erhalten sind.[30]

In den Jahren nach 1907 gestaltet Steiner seine Anthroposophie noch weiter aus und arbeitet an Erneuerungen der Kunst, wie der Eurythmie, der Sprachgestaltung und den Mysteriendramen.[31]

[...]


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Steiner

[2] C. Lindenberg, W. Müller/ Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 8

[3] GA 28, S. 12

[4] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 10

[5] R. Steiner, Rudolf Steiner Gesamtausgabe Rudolf Steiner- Nachlassverwaltung (Hrsg.), Bd. 28, Dornach 1956, S. 24

[6] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 13

[7] GA 28 S. 20f

[8] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 14

[9] R. Steiner, Rudolf Steiner Gesamtausgabe, Rudolf Steiner- Nachlassverwaltung (Hrsg.), Bd. 28, Dornach 1956, S. 21

[10] J. Kiersch, Die Waldorfpädagogik, Eine Einführung in die Pädagogik Rudolf Steiners, 7. Aufl., Stuttgart 1990, S. 10

[11] S.-C. Jacob/ D. Drewes, Aus der Waldorfschule geplaudert, Warum die Waldorfschule keine Alternative ist, Aschaffenburg 2001, S. 214

[12] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 24

[13] GA 28, S. 92

[14] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 24

[15] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 27

[16] S. Leber, Die Pädagogik der Waldorfschule und ihre Grundlagen, 3. Aufl., Darmstadt 1992, S. 2

[17] GA 28, S. 105

[18] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 33

[19] GA 28, S. 302

[20] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 44

[21] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 45/46

[22] http://www.emil-molt-schule.de/grundlagen/rudolfsteiner.html

[23] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 33

[24] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 68

[25] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 57/58

[26] http://www.emil-molt-schule.de/grundlagen/rudolfsteiner.html

[27] GA 28, S. 373

[28] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 62

[29] C. Lindenberg, W. Müller/ U. Naumann (Hrsg.), Rudolf Steiner, 7. Aufl., Hamburg 1992, S. 149/150

[30] S. Leber, Die Pädagogik der Waldorfschule und ihre Grundlagen, 3. Aufl., Darmstadt 1992, S. 16

[31] S. Leber, Die Pädagogik der Waldorfschule und ihre Grundlagen, 3. Aufl., Darmstadt 1992, S. 15

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Waldorfschule - Die Reformpädagogik von Rudolf Steiner
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1.0
Autor
Jahr
2006
Seiten
27
Katalognummer
V68664
ISBN (eBook)
9783638611114
ISBN (Buch)
9783638739030
Dateigröße
512 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Waldorfschule, Reformpädagogik, Rudolf, Steiner, Thema Waldorf-Pädagogik
Arbeit zitieren
Jasmine Immerheiser (Autor), 2006, Waldorfschule - Die Reformpädagogik von Rudolf Steiner , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68664

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