Lesesozialisation und Leseförderung


Hausarbeit, 2006

69 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Sozialisation
1.1 Definition
1.2 Sozialisationsprozess
1.3 Sozialisationstheorien
1.3.1 Psychologische Theorien der Sozialisation
1.3.1.1 Persönlichkeitstheorien
1.3.1.2 Lerntheorien
1.3.1.3 Entwicklungstheorien
1.3.2 Soziologische Theorien der Sozialisation
1.3.2.1 Systemtheorien
1.3.2.2 Handlungstheorien
1.3.2.3 Gesellschaftstheorien
1.3.3 Zusammenfassung
1.4 Sozialisationsinstanzen
1.4.1 Primäre Sozialisation
1.4.2 Sekundäre Sozialisation
1.4.3 Tertiäre Sozialisation

2. Lesen & Lesesozialisation
2.1 Lesen
2.1.1 Merkmale und Funktionen des Lesens
2.2 Lesesozialisation
2.2.1 Definition
2.2.2 Verlauf
2.2.3 Bedingungen
2.2.4 Instanzen der Lesesozialisation
2.2.5 Zusammenfassung
2.3 Ist-Situation Lese-, Freizeit- und Medienverhalten
2.3.1 Non-mediale und mediale Freizeitbeschäftigungen
2.3.2 Stellenwert und Funktionen der Medien
2.3.3 Medienausstattung und Medienbesitz
2.3.4 Leseverhalten
2.3.4.1 Beliebtheit und Häufigkeit des Lesens
2.3.4.2 Lesedauer
2.3.4.3 Lesekompetenz
2.3.4.4 Buchpräferenzen
2.3.4.5 Leseerwartungen, Leseanlässe und Lesehemmnisse
2.3.4.6 Buchbeschaffung
2.3.5 Zusammenfassung

3. Leseförderung
3.1 Definition
3.2 Aktuelle Situation
3.3 Maßnahmen
3.3.1 Initiativen und ausgewählte Projekte
3.3.2 Leseförderung in Buchverlagen

Literaturverzeichnis

0 Einleitung

„Bücher sind wie Vampire. Sie stehen in den Regalen, und warten auf ihre Opfer, auf

jemanden, der nach ihnen greift, der sich festliest, und schon beginnt ihr geisterhaftes Leben: Sie saugen dem Neugierigen auf höchst lustvolle Weise seine Lebenszeit aus!“

(Uwe Timm, Autor)

Das Lesen in all seinen Facetten zu fördern und der jungen Generation die Attraktivität der Welt von Wörtern, Texten und Geschichten zu vermitteln, wie es das obige Zitat des Autors Uwe Timm bildlich beschreibt, haben sich zahlreiche Initiativen und gemeinnützige Organisationen zur Aufgabe gemacht.

Medienberichte und Untersuchungen à la PISA, die darauf aufmerksam machen, wie schlecht es um das Leseverhalten der deutschen Kinder und Jugendlichen bestellt ist, plädieren für die Notwendigkeit dieser Überzeugungsarbeit. Das antiquierte Medium Buch scheint im Wettbewerb mit den neuen, elektronischen Medien und dem wachsenden Angebot an anderen Freizeitaktivitäten das Nachsehen zu haben. Der Kontakt mit Büchern und Literatur beschränkt sich teilweise nur noch auf die Schule. In vielen Haushalten sind Bücher Mangelware. Und das obwohl das Lesen nicht nur als unverzichtbare Schlüsselqualifikation gilt, um am gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können, ferner leisten Bücher auch einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes.

Das erste Kapitel gibt zunächst einen Überblick zum Thema Sozialisation und legt im zweiten Kapitel den Fokus auf den Prozess der Lesesozialisation. Es wird erläutert, welche Funktionen das Lesen erfüllt und welche Rolle die Sozialisationsinstanzen, besonders die Eltern, bei der Lese(r)entwicklung spielen. Denn ob jemand gerne, viel oder kaum liest, ist wesentlich darin begründet, wie sein Kontakt und Umgang mit dem Medium Buch in der Kindheit verläuft. Unter Einbeziehung des Datenmaterials verschiedener aktueller Studien zum Medien-, Freizeit- und Leseverhalten der jungen Generation soll dann geklärt werden, inwieweit die geäußerten Prognosen vom Untergang der deutschen Lesekultur tatsächlich gerechtfertigt sind.

Das letzte Kapitel widmet sich abschließend der Thematik Leseförderung und zeigt unter anderem die verschiedenen Möglichkeiten, Kinder für das Medium Buch und das Lesen zu begeistern.

1 Sozialisation

Das erste Kapitel erläutert zunächst die theoretischen Grundlagen, die für die Entwicklung zu einem autonomen und gesellschaftlich handlungsfähigen Individuum ausschlaggebend sind. Diese entscheiden letztlich auch, ob man ein begeisterter Leser wird oder dem Lesen weniger zugeneigt ist. Dabei steht der Begriff „Sozialisation“ bzw. „Sozialisierung“ im Zentrum der Betrachtungen.

1.1 Definition

Ein Problem der bisherigen Sozialisationsforschung konstatiert sich in der exakten Erfassung des Sozialisationsbegriffes. Es gibt bisher noch keine eigenständige und umfassende Theorie. Wissenschaftler der verschiedenen Fachbereiche (u.a. der Soziologie, Pädagogik, Psychologie) haben sich zwar mit diesem Prozess auseinandergesetzt, aber zugleich aus den unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln betrachtet.[1] Das Kapitel 1.3 gibt einen Überblick dieser Bezugstheorien.

Da demzufolge zahlreiche Definitionen des Terminus existieren, nimmt die Autorin dieser Arbeit im Folgenden hauptsächlich auf die Aussagen und Erkenntnisse der neueren Sozialisationsforschung von Klaus Hurrelmann, Professor für Sozial- und Gesundheitswissen-schaften an der Universität Bielefeld, Bezug. Seine Sozialisationstheorie geht vom „Modell des produktiv Realität verarbeitenden Subjekts“[2] aus, welche er erstmals 1983 in einem Grundsatz-artikel in der Zeitschrift für Sozialisationsforschung vorstellte.

Sozialisation ist ein sozialwissenschaftlicher Begriff und wird definiert als „[…] die lebens-lange Aneignung von und Auseinandersetzung mit den natürlichen Anlagen, insbesondere den körperlichen und psychischen Grundmerkmalen, die für den Menschen die innere Realität bilden, und der sozialen und physikalischen Umwelt, die für den Menschen die äußere Realität bilden.“[3]

Die Sozialisation besteht aus zwei Teilprozessen: In der Vergesellschaftung sollen die gesellschaftlichen Werte, Normen und Rollen erworben werden. Im Gegensatz dazu steht der Vorgang der Individualisierung, wobei der Mensch eine individuelle Persönlichkeitsstruktur entwickelt. Er erhält auf diesem Weg die Voraussetzungen, um zu einem vollwertigen und sozial handlungsfähigen Mitglied der Gesellschaft zu werden.

Entgegen der traditionellen Sichtweise von Emile Durkheim (1858 – 1917), der Sozialisation lediglich als Vergesellschaftung[4] begriff, betont Klaus Hurrelmann in seinem Modell der „produktiven Realitätsverarbeitung“ die Autonomie des Subjekts.[5] Die Aufnahme und Verarbeitung der unterschiedlichen Umwelteinflüsse erfolgt demnach individuell und von Mensch zu Mensch verschieden, aber dennoch in Abhängigkeit von dem jeweiligen historischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Umfeld. In diesem interaktiven Verlauf wird der Mensch stark von seiner jeweiligen Umwelt beeinflusst, wirkt aber gleichermaßen aktiv und gestalterisch auf diese ein. Anlehnend an die Modellvorstellungen von Hurrelmann und Geulen wird Sozialisation folglich als ein wechselseitiger Prozess zwischen Persönlichkeits- und Gesellschaftsentwicklung interpretiert.[6]

In Erörterungen über das Thema Sozialisation fallen häufig die Schlagworte Bildung, Erziehung, Reifung und Enkulturation. Diese müssen als Teilaspekte des Sozialisations-begriffes betrachtet werden und sollen im Folgenden kurz erläutert werden:

Bildung kann als „normative Zielsetzung des Sozialisationsprozesses“[7] angesehen werden. Als subjektiver Vorgang ist sie das Ergebnis der aktiven Auseinandersetzung mit der Welt und befähigt das Subjekt zum eigenständigen und selbstbestimmten Handeln. Es sichert seine Individualität sowie Mündigkeit und verhindert, dass es zur Marionette der Gesellschaft wird.

In diesem Zusammenhang steht auch der Begriff Reifung. Wird die Bildung als erfolgreich bezeichnet, spricht man vom Erreichen der Reife. Dieser optimale Entwicklungsstand ermöglicht dem Subjekt die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.[8]

Die Persönlichkeitsentwicklung ist durch zahlreiche geplante und zufällige Impulse charakterisiert. Die Erziehung stellt dabei eine absichtsvolle und bewusste Beeinflussung dar und wird von Emil Durkheim als methodische Sozialisation verstanden. Ihre Aufgabe ist es, dem Kind Unterstützung bei der Aneignung und Aufklärung seiner gesellschaftlichen und kulturellen Umwelt zu bieten. Zudem soll eine relativ dauerhafte Veränderung von Verhaltensweisen oder Persönlichkeitsmerkmalen entsprechend den gewünschten Erziehungs-zielen herbeigeführt werden.

Die Enkulturation als Teilprozess der Sozialisation definiert das Erlernen der kulturellen Lebensweise. Dieses unmerkliche Hereinwachsen in die eigene Kultur beinhaltet Aspekte wie das Lernen der Sprache und der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) sowie die Vermittlung von gesellschaftlich erwünschten Normen und Traditionen. Die Erziehung leistet hierbei ihren Beitrag als Enkulturationshilfe, es sind aber ebenso automatische Verinner-lichungsvorgänge beteiligt. Ohne dieses Wissen und diese Fähigkeiten ist der Mensch nur bedingt gesellschaftlich und kulturell handlungsfähig.

1.2 Sozialisationsprozess

Das Hauptaugenmerk des Sozialisationsprozesses liegt auf der Persönlichkeit und deren Entwicklung. Als Persönlichkeit wird das einzigartige Individuum mit all seinen speziellen Einstellungen, Eigenschaften und Merkmalen verstanden. Darunter zählen „von außen beobachtbare Verhaltensweisen, Werthaltungen, Wissen, Sprache, wie auch innere Prozesse und Zustände, Gefühle und Motivationen.“[9] Die beiden Hauptbestandteile der menschlichen Persönlichkeit sind Individualität, die den Einzelnen von allen Anderen unterscheidet, und Intersubjektivität, die die Mitglieder einer Gesellschaft oder Gemeinschaft miteinander teilen.[10]

Der Sozialisationsvorgang lässt sich auf verschiedenste Weise in Phasen bzw. Ebenen strukturieren.

Eine Variante ist die Unterscheidung der Mikroebene (Subjektentwicklung und Interaktionen der Umwelt) und der Makroebene (Gesellschaft und ihre Institutionen), wobei die Vorgänge beider Ebenen immer aufeinander aufbauen bzw. miteinander verknüpft ablaufen.[11]

Des Weiteren kann eine zeitliche Gliederung nach Lebensphasen erfolgen.[12] Der Heranwachsende durchläuft verschiedene Lern- und Entwicklungsstadien, die in Abhängigkeit von den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Umweltbedingungen die Persönlichkeit des Subjektes formen. Diese Persönlichkeit ist demnach kein starres Gefüge von Merkmalen. Der Mensch ist ein lernfähiges Wesen und handelt stets in Bezug auf seine Umwelt, so dass er auf Veränderung oder bei Problemen mit der Anpassung seiner Verarbeitungsstrategien reagiert.[13] Mit jeder neuen Lebensphase ergeben sich in der Regel neue Einstellungen und neue Normen. Dieser lebenslange Vorgang wird als Persönlichkeitsentwicklung definiert mit dem Ergebnis, dass jeder Mensch seine eigene Biografie ausbildet. Der Soziologe und Pädagoge Klaus Hurrelmann charakterisiert diese als geglückt, wenn eine „erfolgreiche Behauptung der Subjektivität und Identität [erfolgt ist], nachdem eine Auseinandersetzung mit den sozialen Strukturen stattgefunden hat und auf dieser Basis eine Beteiligung an gesellschaftlichen Aktivitäten erfolgt.“[14]

Den Sozialisationsvorgang fasst er in den folgenden sieben Thesen zusammen:[15]

Erste These:

Sozialisation vollzieht sich in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt.

Zweite These:

Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von körperlichen und psychischen Grundstrukturen („innere Realität“) und den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen („äußere Realität“).

Dritte These:

Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und „produktiven“ Verarbeitung der inneren und äußeren Realität.

Vierte These:

Eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung setzt eine den individuellen Anlagen angemessene soziale und materielle Umwelt voraus. Die wichtigsten Vermittler hierfür sind die Sozialisationsinstanzen[16] (Familie, Kindergärten, Schulen).

Fünfte These:

Auch andere soziale Organisationen und Systeme (Wirtschaftsunternehmen, Kirchen, Ämter, Massenmedien, Freizeiteinrichtungen) haben Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung, in erster Linie solche, die Funktionen für Arbeit, Freizeit, Unterhaltung und soziale Kontrolle erbringen.

Sechste These:

Die Persönlichkeitsentwicklung besteht lebenslang aus einer nach Lebensphasen spezifischen Bewältigung von Entwicklungsaufgaben.

Siebte These:

Ein reflektiertes Selbstbild und die Entwicklung einer Ich-Identität sind Voraussetzung für ein autonom handlungsfähiges Subjekt und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. Lässt sich Identität nicht herstellen, kommt es zu Störungen der Entwicklung im körperlichen, seelischen und sozialen Bereich.

1.3 Sozialisationstheorien

Wie anfangs bereits erwähnt, existiert bislang noch keine Sozialisationstheorie in dem Sinne, sondern nur eine Fülle von Bezugstheorien, die die Sozialisationsproblematik aus verschiedenen Sichtweisen erklären und wiederum unterschiedlich historisch und gesellschaftlich geprägt sind. Diese sind nur als Ansätze einer Sozialisationstheorie zu begreifen. Eine Theorie bestimmt, wie und unter welchen Aspekten die Wirklichkeit gesehen und interpretiert wird.[17]

Im Fall der Sozialisationsforschung spielen psychologische und soziologische Basistheorien eine zentrale Rolle.

Die psychologischen Theorien stellen die Persönlichkeitsentwicklung in Stufen oder Phasen dar und analysieren die Entstehung und Veränderung von individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften.[18]

Im Mittelpunkt der soziologischen Tradition stehen Überlegungen zu den Bedingungen bei der Einbindung des Individuums in das gesellschaftliche System. Es werden Faktoren untersucht, die die Übernahme von Werten und Normen sowie die Veränderung der Persönlichkeit durch soziale Strukturen bewirken.[19]

Beiden Herangehensweisen ist gemein, dass sie sich mit der Beziehung von Mensch und Umwelt auseinander setzen, welche ausschlaggebend für die menschliche Entwicklung ist.

1.3.1 Psychologische Theorien der Sozialisation

1.3.1.1 Persönlichkeitstheorien

Gegenstand der Persönlichkeitstheorien sind die relativ stabilen Eigenschaften, Einstellungen, Gefühle und Bedürfnisse eines Menschen.

Die Psychoanalyse[20] von Sigmund Freud (1856 - 1939) ist die wohl bekannteste Darstellung über den Aufbau und die Entwicklung der Persönlichkeit. Seine Theorie beruht auf der Annahme, dass das Wesen des Menschen und dessen Verhalten durch seine inneren Triebe erzeugt und gelenkt werden.

Die Bedeutung für die Sozialisationstheorie ist vor allem in der Analyse der schwer erfassbaren inneren Realität zu sehen. Allerdings werden die menschliche Sexualität und nicht beeinflussbare, vererbte Faktoren menschlichen Handels zu stark herausgestellt, während äußere gesellschaftliche Einflüsse gänzlich vernachlässigt werden. Dennoch liefert sie die Bestätigung, dass die Ich-Identität nur durch Beziehungen und Interaktion geformt werden kann.

Dieses Manko bezieht Erik K. Erikson (1973) in seiner Weiterentwicklung der freudschen Theorie[21] ein. Aus der psychosexuellen Entwicklung wird eine psychosoziale Entwicklung, die die Wechselseitigkeit von Individuum und Umwelt berücksichtigt. „Die Persönlichkeits-entwicklung verläuft über die Zusammenwirkung von organischer Entwicklung und gesell-schaftlicher Unterstützung.“[22] Aus diesem Grund findet diese Theorie auch mehr Anklang. Jene Betrachtung hat vor allem „[…] für den Prozess der Mediensozialisation Relevanz, als sie die emotionale Seite der Persönlichkeit betont und auf diese Weise der affektiv motivierten Mediennutzung Rechnung trägt.“[23]

1.3.1.2 Lerntheorien

Untersuchungsgegenstand der Lerntheorien[24] ist nicht das schulische Lernen, sondern das Lernen von menschlichem Verhalten. Dies wird erforderlich, da der Mensch als Mängelwesen begriffen wird, welcher von Geburt an nicht die nötigen Kompetenzen für eine Auseinander-setzung mit seiner Umgebung besitzt. Erst durch eine Reihe von Lernvorgängen und wieder-holten Erfahrungen entwickelt er seine Persönlichkeit und entsprechende Verhaltensweisen.

In diesem Sinne existieren zwei Stränge der Lerntheorie:

- Behavorismus, bestehend aus dem klassischen Konditionieren nach Iwan Pawlow (1928) und dem operanten Konditionieren nach Burrhus F. Skinner (Lernen durch Verstärkung)
- sozial-kognitive Lerntheorie nach Albert Bandura (1979).
Bei einer kritischen Bewertung der klassischen Lerntheorien fällt auf, dass es sich um stark mechanistische Betrachtungsweisen handelt. Innerpsychische Prozesse bleiben unbeachtet und lassen die Persönlichkeitsentwicklung zu einem einseitigen Anpassungsprozess verkommen.

Eine Weiterentwicklung der klassischen Theorien konstatiert sich in der sozial-kognitiven Lerntheorie (Lernen am Modell), die dieses Defizit mittels Berücksichtigung von genetischen Anlagen sowie der Persönlichkeitsstruktur des Menschen ausgleicht.

1.3.1.3 Entwicklungstheorien

Die Entwicklungstheorien liefern wichtige Hinweise bezüglich der Veränderung von Persönlichkeitsmerkmalen im Laufe des Lebens.

Für die Sozialisationsforschung sind das Modell der kognitiven Entwicklungspsychologie[25] nach Jean Piaget (1886 – 1980), das Stufenmodell der moralischen Entwicklung nach Lawrence Kohlberg sowie die sozialökologische Entwicklungstheorie nach Urie Bronfenbrenner relevant.

„Die Grundidee der Theorie der kognitiven Entwicklung besteht in der Annahme, dass der Mensch durch handelnde Aktivitäten zu einem Verständnis der Umwelt gelangt.“[26] Es wird von einer stufenartigen Persönlichkeitsentwicklung ausgegangen. Diese erfolgt in Form einer sukzessiven Differenzierung und Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen und kognitiven Fähigkeiten, mit dem Ziel eine optimale Anpassung an die jeweilige Umwelt-situation zu erreichen.[27] Voraussetzung für diese geistige Entwicklung sind entsprechende organische Wachstumsprozesse.

Für die Sozialisationsforschung liefert diese Theorie vor allem die Erkenntnis, dass sich die Persönlichkeitsentwicklung in aktiver Auseinandersetzung mit der Umwelt vollzieht. Dies bedeutet für die Praxis, dass ein „[…] sinnvoller Lernprozess nur dann stattfinden kann, wenn die Lerninhalte der Entwicklungsstufe des Individuums entsprechen: der gleiche Medieninhalt wird also vom Rezipienten je nach kognitiven Entwicklungsstand ganz unterschiedlich wahrge-nommen und interpretiert.“[28]

Eine Erweiterung der piagetschen Theorie bildet das von Kohlberg (1974) entworfene Stufenmodell der moralischen Entwicklung[29]. Je nach Stand der geistigen Entwicklung, dem Vorhandensein einer gewissen Motivation sowie kultur- und schichtabhängig durchläuft der Heranwachsende sechs moralische Urteilsstadien. Die höchste Stufe wird mit der prinzipiengeleiteten Moral erreicht.

Im Vordergrund der sozialökologischen Entwicklungstheorie[30] steht die Analyse der Umweltfaktoren, die einen förderlichen oder hemmenden Einfluss auf die Entwicklung des Subjekts haben. Der Hauptvertreter, Urie Bronfenbrenner, setzte sich besonders mit der früh- kindlichen Sozialisation auseinander. „Die Arbeiten gehen von der zentralen Vorstellung Bronfenbrenners aus, dass Sozialisation und Erziehung auf eine möglichst umfassende Entwicklung und Förderung der kindlichen Persönlichkeit zielen und dazu beitragen sollen, die Heranwachsenden zu kritischer Individualität und sozialemotionaler Kompetenz zu führen.“[31]

1.3.2 Soziologische Theorien der Sozialisation

Da es sich bei den soziologischen Ansätzen vielmehr um Institutionen- bzw. Instanzentheorien handelt, werden die Akteursperspektive und Interaktionsprozesse eher vernachlässigt. In Bezug auf die Sozialisationsforschung ist die starke Fokussierung auf eine einseitige Anpassung des Individuums an die Gesellschaft ein wesentlicher Kritikpunkt.[32]

1.3.2.1 Systemtheorien

Laut Talcott Parsons (1951), Begründer der struktur-funktionalen Systemtheorie, setzt sich eine Gesellschaft aus einer Vielzahl von Systemen mit spezifischen Strukturen und Funktionen zusammen. Er differenziert zwischen organischem, psychischem (Persönlichkeit) und sozialem (Gesellschaft) System.

Der Sozialisationsprozess wirkt sowohl in Richtung Vergesellschaftung, einschließlich dem Erlernen und Verinnerlichen diverser Rollen (als Tochter, Angestellter etc.) und Werten als auch in Richtung Individualisierung durch die Reorganisation der Objektbeziehungen.[33]

Das Subjekt strebt nach einem Gleichgewichtszustand, das heißt einer Übereinstimmung von den eigenen, individuellen Bedürfnissen mit den Ansprüchen der Gesellschaft.

1.3.2.2 Handlungstheorien

Die Handlungstheorien dienen der Untersuchung und Erklärung von unterschiedlichen mensch-lichen Handlungen, das heißt beobachtbaren Verhalten. Im Gegensatz zum tierischen Verhalten ist das menschliche Handeln ein Motiviertes und Zielgerichtetes. Es findet als Interaktion von mindestens zwei Personen statt.

Von Georg H. Mead (1863 – 1931) stammt die am weitesten verbreitete Form der Handlungs-theorie, der Symbolische Interaktionismus[34].

Die Voraussetzung für die gemeinsame Kommunikation bildet ein gesellschaftlich einheit- liches Symbolsystem (Sprache), das das Individuum im Sozialisationsprozess erlernt.

Das Selbstbild („Self“) entsteht Mead zufolge als Produkt von „I“, der psychischen Komponente, und dem „Me“, welches die Erwartungen der Anderen bzw. das Fremdbild verkörpert. Erst durch die Übernahme der Haltungen und Rollen im Zusammenleben mit den anderen Gesellschaftsmitgliedern entwickelt das Subjekt seine Identität und sein Selbst-bewusstsein. Dafür benötigt es eine Reihe identitätsfördernder Kompetenzen[35]:

- Rollendistanz: Diese wird durch das Hinterfragen und die Auseinandersetzung mit den Rollenerwartungen erlangt.
- Empathie: Diese kognitive Fähigkeit bezeichnet das Können, sich in die Lage des Gegenübers hineinzuversetzen.
- Ambiguitätstoleranz: Das Individuum muss einsehen, dass nicht alle seine eigenen Bedürfnisse Beachtung finden, sondern es auch Widersprüche in der Interaktion gibt.

Die Bedeutung für die Sozialisationsforschung liegt insbesondere in der stärkeren Betonung des Individuums, welches in einem Wechselspiel von Vergesellschaftung und Individualisierung gefangen ist.

1.3.2.3 Gesellschaftstheorien

Die Gesellschaftstheorien, unter anderem die materialistische Gesellschaftstheorie[36] von Karl Marx (1818 – 1883), die Theorie der kommunikativen Kompetenz von Jürgen Habermas, das Individualisierungstheorem von Ulrich Beck und die Theorie des sozialen Habitus von Pierre Bourdieu, sind insofern für die Sozialisationstheorie interessant, da sie die gesellschaftliche Struktur, deren Wandel sowie deren Wechselwirkung mit den einzelnen Gesellschaftsmitgliedern zum Gegenstand ihrer Untersuchung machen. Dadurch werden Indikatoren identifiziert, die eine Selbstverwirklichung und Entfaltung des Individuums ermöglichen oder verhindern.

Die Theorie der kommunikativen Kompetenz[37] vereinigt Elemente der soziologischen Handlungstheorien, der psychologischen Entwicklungstheorien und der psychoanalytischen Theorien.

Der zentrale Aspekt dieser Theorie ist der Begriff „kommunikative Kompetenz“[38]. Demnach muss der Mensch zunächst die Regeln für vernünftiges Handeln lernen, damit eine Ver-ständigung mit anderen Menschen möglich wird.

Obwohl Hurrelmann diese Gesellschaftstheorie als „die bisher weitreichendste und um-fassendste Konzeption für die Sozialisationstheorie“[39] herausstellt, liegt ihr Defizit in der Be-grenzung der Gesellschaftlichkeit auf das rein sprachliche und kommunikative Können.

Das Individualisierungstheorem[40] des Münchner Soziologen Ulrich Beck (1986) zählt zu den so genannten Lebensstiltheorien. Es untersucht die Folgen sozialer Gegebenheiten auf die Lebensgewohnheiten der Menschen.

Laut Beck ist unsere heutige moderne Gesellschaft durch zwei Aspekte gekennzeichnet: Zum einen besteht die zunehmende Tendenz zur Individualisierung, zum anderen leben wir in einer Risikogesellschaft. Die Vorzüge eines höheren materiellen Lebensstandards, von mehr Frei-heiten und Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung, bergen wiederum Gefahren wie erhöhte Arbeitslosigkeit. Der Trend zur Individualisierung geht zudem mit dem Verschwinden von traditionellen Normen und Werten einher. Es fehlen Vorbilder und Maßstäbe, die Orientierungs- und Identifikationsmöglichkeiten bieten. Besonders in der Identitätsfindung der Jugendphase lastet dadurch ein enormer psychischer Druck auf den Heranwachsenden. Oft finden die Jugendlichen dann in kollektiven Strukturen, beispielsweise von Sekten oder rechtsextremen Gruppen, Sicherheit und Orientierung.

Einen weiteren Ansatz der Lebenslagentheorie lieferte der Franzose Pierre Bourdieu (1993) mit seiner Theorie des sozialen Habitus[41].

„Jedes Kind erwirbt über alltägliche Handlungen, die es von Erwachsenen oder anderen Kindern nachahmt, Wahrnehmung-, Denk-, Urteils- und Handlungsschemata, die Bourdieu als Habitus bezeichnet.“[42] Der Sozialisationsprozess ist folglich mit der Aneignung des Habitus und letztlich einer Vergesellschaftung gleichzusetzen.[43] Einen entscheidenden Einflussfaktor stellt die Kapitalausstattung dar, wobei man zwischen ökonomischen, kulturellen (individuelles

Wissen über die eigene Kultur) und sozialen Kapital (Beziehungsnetzwerk) unterscheidet.

1.3.3 Zusammenfassung

„Alle Theoriemodelle haben ihre Stärken und Schwächen und können als einzelnes Modell nicht den gesamten Umfang von Sozialisationsvorgängen erfassen.“[44] Im Kern dreht es sich aber bei allen Ansätzen um die Problematik der Integration des Subjekts in die Gesellschaft sowie der Art und Weise der Vermittlung von anerkannten Leitbildern, um kulturelle Werte, und Wissen weiterzugeben.

Dabei unterscheiden sich die angeführten Basistheorien hinsichtlich folgender Kriterien:

- Passivität vs. Aktivität: Sozialisation dargestellt als ein einseitiger Anpassungsprozess oder das Ergebnis von Interaktionen.
- Stabilität und Wandel: Die Entwicklung der Persönlichkeit erfolgt unabhängig vom gesellschaftlichen Umfeld und immer gleich ablaufend oder dem gesellschaftlichen Wandel unterzogen.
- Werte und Normen: Das passive Subjekt übernimmt Normen und Werte reflektionslos, während der aktive Mensch diese selektiert und passend zu seiner Lebenslage auswählt.
- Gesellschaft vs. Individuum: Im Laufe der Zeit zeigt sich in den Theorien eine Ab-schwächung des Gesellschaftsbegriffes mit zunehmender Tendenz zur Individualisierung. Dennoch ist und bleibt das menschliche Handeln durch gesellschaftliche Rahmen-bedingungen begrenzt und bestimmt.

Die Formulierung einer umfassenden Sozialisationstheorie erfordert einen interdisziplinären Ansatz, welcher sowohl die individuelle Persönlichkeitsentwicklung als auch die Sozial-integration als wechselseitigen Konstruktionsprozess gleichermaßen erfasst.

1.4 Sozialisationsinstanzen

Die Sozialisation als lebenslanger Prozess des Hineinwachsens in eine Gesellschaft vollzieht sich im Wesentlichen unter Einfluss von drei Instanzen, die spezifische Sozialisations-funktionen erfüllen.

Die Familie gilt als primäre Sozialisationsinstanz und wird später durch die Bildungs- einrichtungen (Kindergarten, Schule etc.) ergänzt. Darüber hinaus ist ein indirekter Einfluss durch die tertiären Sozialisationsinstanzen wie die Massenmedien und die Peer-Group nicht zu unterschätzen.

1.4.1 Primäre Sozialisation

Die Familie nimmt eine signifikante Stellung im Sozialisationsprozess ein. Ihre Aufgabe ist die primäre Sozialisation, das heißt die Vorbereitung auf die Rolle als Gesellschaftsmitglied und Hilfestellung für die Entwicklung einer stabilen und überdauernden Persönlichkeitsstruktur. Sie gilt damit als der zentrale soziale Ort „für die Herausbildung grundlegender Gefühle und von Werteorientierungen, kognitiven Schemata, Kompetenzen sozialen Handelns, Leistungs- motivation, Sprachstil, Weltdeutungen, Bildung des Gewissens.“[45] Darüber hinaus legt sie die Grundlage für das Selbstkonzept des Heranwachsenden, bestimmt aber auch die Möglichkeiten und Grenzen seiner persönlichen und intellektuellen Entfaltung.

Ein entscheidender Aspekt der Sozialisation ist die Kommunikation in der Familie. Die Eltern nehmen vor allem bis zur Einschulung eine Vorbildfunktion ein, da ein Großteil des Alltags in der Familie erlebt wird. Daneben fungiert die Familie auch als so genannter sozialer Filter bei der Verarbeitung von Umwelteinflüssen.[46] Dies entspricht den Annahmen der Systemtheorie. Die Sicht des Kindes ist demnach durch das System Familie geprägt.

Die Abbildung 1.01 zeigt, welche Einflussfaktoren bei der familiären Sozialisation eine Rolle spielen. Dieses sozialökologische Modell unterscheidet zwei Ebenen: die familienspezifische Umwelt und das innerfamiliäre Sozialisationsgeschehen.

Die materielle Ausstattung und die soziale Zusammensetzung des direkten Umfeldes (Alter, Geschlecht, Sozialstatus) bestimmen den Erfahrungsbereich sowohl der Eltern als auch der Kinder. Das Zusammenleben innerhalb der Familie ist davon abhängig, ob diese Erfahrungs-bereiche von Eltern und Kind übereinstimmen bzw. sich ergänzen. Zugleich spielen die Erziehungsmethoden der Eltern, die Beziehung zwischen den Eltern und das Familienklima eine Rolle und sind wiederum ein Ergebnis der Persönlichkeitsmerkmale der Eltern.[47]

Abb. 1.01: Einflussfaktoren der familiären Sozialisation [48]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einen nicht unerheblichen Einflussfaktor auf die familiäre Situation verkörpert zudem die soziale und wirtschaftliche Situation der Familie. Die schichtspezifische Sozialisations-forschung geht davon aus, dass der soziale Status der Eltern vererbt wird, da der Lebensstil auch über den Erziehungsstil entscheidet. Die Familie vermittelt nur solche sozialen, sprachlichen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten ausreichend, die gleichfalls für das Leben in Familie von Bedeutung sind. Beispielsweise ist zu beobachten, dass mit steigender sozialer Stellung die Wertschätzung von Selbstbestimmung zunimmt, während Eltern mit niedrigerem sozialem Status ihrem Kind weniger Freiräume lassen.

Die Bedeutung der wirtschaftlichen Lage ist insofern präsent, da in hoch entwickelten Industriegesellschaften eine zunehmende Polarisierung von armen und reichen Familien festzustellen ist. 20 Prozent der Kinder leben heute in relativer Armut. Die Konsequenzen für die Heranwachsenden und ihre Persönlichkeitsentwicklung sind erheblich: Ihnen stehen weniger Entfaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, Störungen des Selbstbewusstseins durch die fehlende Anerkennung in der Gleichaltrigengruppe, verminderte Lebensfreude sowie Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und Intelligenz. Im Endeffekt führt dies zum Ausschluss aus vielen kulturellen und sozialen Lebensbereichen und zu schlechteren Voraus-setzungen bei der Schul- und Berufswahl.[49]

[...]


[1] vgl. Geulen 2005, S. 93

[2] Hurrelmann 2002, S. 20

[3] Hurrelmann 2002, S. 15

[4] Durkheims Sichtweise impliziert eine passive und bedingungslose Anpassung an die Gesellschaft.

[5] vgl. Hurrelmann 2002, S. 20

[6] vgl. Hurrelmann 2002, S. 15

[7] Hurrelmann 2002, S. 17

[8] vgl. Hurrelmann 2002, S. 18

[9] Zimmermann 2003, S. 17

[10] vgl. o. V.: Sozialisation. In: Wikipedia: Die freie Enzyklopädie (6.07.2006), abrufbar unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialisation, letzter Zugriff am 09.07.2006

[11] vgl. Zimmermann 2003, S. 18

[12] vgl. Zimmermann 2003, S. 19

[13] vgl. Hurrelmann 2002, S. 16

[14] Hurrelmann 2002, S. 21

[15] vgl. Hurrelmann 2002, S. 23 ff.

[16] Eine ausführliche Betrachtung der einzelnen Sozialisationsinstanzen erfolgt im Kapitel 1.4.

[17] vgl. Zimmermann 2003, S. 21

[18] vgl. Hurrelmann 2002, S. 8

[19] vgl. Hurrelmann 2002, S. 8

[20] vgl. Zimmermann 2003, S. 22 ff.; Hurrelmann 2002, S. 49 ff.

[21] vgl. Zimmermann 2003, S. 26 ff.

[22] Zimmermann 2003, S. 26

[23] Bonfadelli 1981, S. 49

[24] vgl. Zimmermann 2003, S. 30 ff.

[25] vgl. Zimmermann 2003, S. 38 ff.

[26] Zimmermann 2003, S. 38

[27] vgl. Hurrelmann 2002, S. 69

[28] Bonfadelli 1981, S. 227

[29] vgl. Zimmermann 2003, S. 41 ff.; vgl. Hurrelmann 2002, S. 75 f.

[30] vgl. Zimmermann 2003, S. 44 ff; vgl. Hurrelmann 2002, S. 77 ff.

[31] Hurrelmann 2002, S. 80

[32] vgl. Zimmermann 2003, S. 52

[33] vgl. Bucher 2004, S. 32

[34] vgl. Zimmermann 2003, S. 52 ff.; Hurrelmann 2002, S. 92 ff.

[35] vgl. Zimmermann 2003, S. 55

[36] vgl. Hurrelmann 2002, S. 104 ff.

[37] vgl. Hurrelmann 2002, S. 107 ff.

[38] Hurrelmann 2002, S. 107

[39] Hurrelmann 2002, S. 114

[40] vgl. Zimmermann 2003, S. 114 ff.

[41] vgl. Zimmermann 2003, S. 55 ff.

[42] Zimmermann 2003, S. 56

[43] vgl. Zimmermann 2003, S. 59

[44] Zimmermann 2003, S. 83

[45] Zimmermann 2003, S. 85

[46] vgl. Hurrelmann 2002, S. 139

[47] vgl. Zimmermann 2003, S. 98 f.

[48] Zimmermann 2003, S. 98

[49] vgl. Hurrelmann 2002, S. 183 f.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Lesesozialisation und Leseförderung
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
69
Katalognummer
V68719
ISBN (eBook)
9783638594882
ISBN (Buch)
9783638903318
Dateigröße
1649 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lesesozialisation, Leseförderung
Arbeit zitieren
Katja Dreißig (Autor), 2006, Lesesozialisation und Leseförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68719

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