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Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers

Title: Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers

Seminar Paper , 2001 , 25 Pages , Grade: 2

Autor:in: Sabine Neumann (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Summary Excerpt Details

Ich möchte zum einen die Theorie von Rogers erklären, und zum anderen diese Theorie
dann versuchen anzuwenden.
Bei dem Gespräch ist mein Ziel dann nicht, ein bestimmtes Problem zu lösen, sondern
dem Menschen zu helfen, so dass er mit dem momentanen Problem und auch mit
späteren Problemen besser fertig wird.
Dabei will ich keine Ratschläge, Interpretationen oder gar Lösungen anbieten, sondern
erreichen, dass der Klient selber neue Wege und Betrachtungsmöglichkeiten findet. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. ZIELSETZUNG MEINER HAUSARBEIT

2. DIE THEORIE DER GESPRÄCHSFÜHRUNG NACH ROGERS

2.1 Kurze Erläuterung zur geschichtlichen Entwicklung

2.2 Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung

2.3 Hauptthesen

2.3.1 Rogers Therapeutenvariablen

2.3.1.2 Bedingungsfreies Akzeptieren

2.3.1.3 Einfühlendes Verstehen

2.3.1.4 Echtheit ( Kongruenz)

3. ANWENDUNG DER KLIENTENZENTRIERTEN GESPRÄCHSPSYCHOTHERAPIE

3.1 Vorbereitungen auf das Gespräch

3.2 Klientin

3.3 Transkription des Gesprächs

3.4 Auswertung des Gesprächs

3.4.1 Kriterien für die Auswertung

3.4.2 Auswertung mit Hilfe der Kriterien

3.4.3 Beurteilung meines Vorgehens

4. BEURTEILUNG DES KONZEPTS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Theorie der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers theoretisch zu erläutern und ihre praktische Anwendung in einem Beratungsgespräch zu erproben und kritisch zu reflektieren. Im Zentrum steht dabei nicht die Problemlösung durch den Berater, sondern die Förderung der Selbsthilfekompetenz der Klientin durch eine wertschätzende Beziehungsgestaltung.

  • Grundlagen und geschichtliche Entwicklung des klientenzentrierten Ansatzes
  • Die drei zentralen Therapeutenvariablen: Bedingungsfreies Akzeptieren, einfühlendes Verstehen und Kongruenz
  • Methodische Gestaltung eines Beratungsgesprächs in einem bekannten Umfeld
  • Reflexion der eigenen therapeutischen Haltung und Anwendung der Gesprächstechniken

Auszug aus dem Buch

2.1 Kurze Erläuterung zur geschichtlichen Entwicklung

Carl Rogers lernte unter dem Einfluss von Rank die Beziehungstherapie kennen und gründete um 1940 die klientenzentrierte Psychotherapie als neue klinisch-psychologische Forschungsrichtung, basierend auf empirisch-wissenschaftlichen Untersuchungen. Er geht davon aus, dass „ der Mensch über eine enorme Fähigkeit verfügt, sich selbst in der Art und Weise, wie er ist und sich verhält, zu verstehen und konstruktiv zu verändern, und dass diese Fähigkeit am besten in einer Beziehung mit bestimmten definierten Merkmalen freigesetzt und verwirklicht werden kann.“ Diese Neigung kann aber durch psychische oder physische Bedingungen abgesperrt sein.

Rogers theoretische Ansätze haben sich im Laufe von Jahrzehnten entwickelt. In der anfänglichen Zeit wurde sie als eine Form von Beratung und Psychotherapie verstanden und als „nicht – direktiv“ bezeichnet. Der Begriff „Klient“ der statt „Patient“ verwendet wurde, sollte zeigen, dass es sich nicht um ein manipulatives oder medizinisches Modell handelte. Der Mensch der Hilfe suchte wurde als selbstverantwortlicher Klient gesehen. Nachdem sich dann Erfahrung, Theoriebildung und Forschung erweiterten, wurde der Begriff der klientenzentrierten Therapie eingeführt. Damit wollte man klarstellen, dass diese Therapie auf die innere Erfahrungswelt des Klienten ausgerichtet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. ZIELSETZUNG MEINER HAUSARBEIT: Die Autorin legt dar, dass sie die Theorie von Carl Rogers erläutern und durch die praktische Anwendung in einem Gespräch die Selbstbefähigung der Klientin fördern möchte.

2. DIE THEORIE DER GESPRÄCHSFÜHRUNG NACH ROGERS: Dieses Kapitel vermittelt die theoretischen Grundlagen, insbesondere das Menschenbild, die Aktualisierungstendenz und die für den Berater essenziellen Therapeutenvariablen.

3. ANWENDUNG DER KLIENTENZENTRIERTEN GESPRÄCHSPSYCHOTHERAPIE: Hier wird die praktische Umsetzung in einem Gespräch dokumentiert, inklusive Vorbereitung, Transkription und einer detaillierten prozessualen Auswertung.

4. BEURTEILUNG DES KONZEPTS: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen kritischen Reflexion über die Stärken und Grenzen des klientenzentrierten Ansatzes in verschiedenen Lebensbereichen.

Schlüsselwörter

Klientenzentrierte Gesprächsführung, Carl Rogers, Bedingungsfreies Akzeptieren, Einfühlendes Verstehen, Kongruenz, Aktualisierungstendenz, Selbstkonzept, Beratung, Gesprächspsychotherapie, Selbstverwirklichung, Transkription, Reflexion, Nicht-Direktivität, Pädagogische Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Erprobung des klientenzentrierten Ansatzes nach Carl Rogers im Rahmen eines beratenden Gesprächs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Therapeutenvariablen – bedingungsfreies Akzeptieren, Empathie und Echtheit – sowie deren gezielte Anwendung zur Förderung der Selbstwahrnehmung der Klientin.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die klientenzentrierte Methode anzuwenden, um der Klientin zu helfen, ihre Situation selbstständig zu klären, statt ihr direkte Ratschläge oder Lösungen vorzugeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen erfahrungsorientierten Ansatz, bei dem sie ein Gespräch führt, transkribiert und dieses anschließend methodisch anhand der Kriterien von Rogers reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung der Gesprächsvorbereitung und die detaillierte Auswertung des Gesprächsverlaufs nach den Kriterien von Rogers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Klientenzentrierung, Kongruenz, Empathie, Nicht-Direktivität und Selbstkonzept charakterisiert.

Wie beeinflusste das bekannte Verhältnis zwischen Beraterin und Klientin den Prozess?

Die Autorin stellt fest, dass das bestehende Vertrauensverhältnis zwar eine gute Basis bot, die anfängliche Aufnahmesituation jedoch eine gewisse Hemmung erzeugte, was die Anwendung der professionellen Distanz herausforderte.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Anwendung von Rogers' Ansätzen in der Praxis?

Die Autorin bewertet Rogers' Ansätze als sehr wertvoll, sieht jedoch in der Praxis Grenzen, insbesondere wenn es darum geht, völlig auf Ratschläge zu verzichten, und plant daher eine integrative Arbeitsweise für ihre zukünftige Tätigkeit als Pädagogin.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers
College
University of Paderborn  (Pädadogik)
Course
Konstruktive Gesprächsführung in der Beratung
Grade
2
Author
Sabine Neumann (Author)
Publication Year
2001
Pages
25
Catalog Number
V6878
ISBN (eBook)
9783638143509
Language
German
Tags
Carl Rogers Rogers Gesprächsführung Beratung Klientenzentriert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Neumann (Author), 2001, Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6878
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