Mediation - Herausforderung für Schule und Unterricht


Bachelorarbeit, 2007

62 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Wesensmerkmale der Mediation
2.1. Mediation – Vermittlung zwischen Konfliktparteien
2.2. Voraussetzungen und Gründe für Mediation
2.3. Grenzen der Mediation
2.4. Die internationale Geschichte der Mediation bis in die Gegenwart
2.4.1. Internationale historische Entwicklung der Mediation
2.4.2. Historische Entwicklung der Mediation in Deutschland

3. Konfliktbereiche in Schule und Unterricht
3.1. Die Institution Schule und ihre Akteure
3.2. Konflikt und Konfliktarten im Schulbereich
3.2.1. Werte- und Strukturkonflikte
3.2.2. Sachverhaltskonflikte
3.2.3. Interessenkonflikte
3.2.4. Beziehungskonflikte

4. Die Schulmediation
4.1. Ziele der Schulmediation
4.1.1. Schulmediation als Verfahren zur Bearbeitung konkreter Konfliktstuationen im Schulbereich
4.1.2. Schulmediation als ein Gesamtkonzept zur konstruktiven Konfliktbearbeitung für die gesamte Schule
4.2. Der Mediator
4.2.1. Der Mediator als allgemeiner Vermittler
4.2.2. Der Schulmediator
4.2.3. Streitschlichter, Konfliktlotsen und Peer-Mediatoren
4.3. Konkreter Ablauf eines Schulmediationsgespräches
4.3.1. Vorphase
4.3.2. Einleitung
4.3.3. Sichtweise der jeweiligen Konfliktparteien
4.3.4. Konflikterhellung und Vertiefung
4.3.5. Problemlösungsversuche
4.3.6. Übereinkunft und Abschluss
4.3.7. Umsetzungs- und Nachbereitungsphase
4.4. Mediation im Schulprogramm

5. Gewaltverzicht in der Schule auf theologischer Basis
5.1. Individuelle Einflüsse
5.2. Strukturelle Einflüsse
5.3. Die sich überlappenden Problemfelder
5.4. Konflikt aus ethischer Perspektive
5.5. Gewalt und Gewaltverzicht aus religionspädagogischer Sichtweise
5.6. Friede und Friedenserziehung
5.7. Harte Interventionen und Präventionen
5.8. Sanfte Interventionen und Präventionen als Wege aus der Gewalt
5.8.1. Sanfte Interventionen
5.8.2. Sanfte Prävention
5.8.3. Schulmediation als sanfte Intervention und gleichzeitige Prävention

6. Schulmediation in der Praxis
6.1. Mediationserfahrungen in der Grundschule
6.2. Mediationserfahrungen in höheren Schuljahrgängen
6.2.1. Streitschlichtererfahrungen an der Haupt- und Realschule Don-Bosco-Steinfeld
6.2.2. Erfahrungen der Mediatorentrainerin der Don-Bosco-Schule Steinfeld
6.3. Mediationserfahrungen austauschen auf der regionalen Tagung

7. Schlussgedanken

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mediation – ein Begriff, der bei Vielen häufig noch nicht in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen wurde. Wenn ich in den vergangenen Wochen und Monaten gefragt wurde, zu welchem Thema ich meine Bachelorarbeit schreiben würde, haben viele erst einmal genauer nachfragen müssen, was Mediation denn überhaupt sei. Ich musste feststellen, dass viele den Ausdruck mit Meditation verwechselten. Dabei haben beide Begriffe nicht wirklich etwas mit einander zu tun.

Mediation ist eine Methode zur konstruktiven Konfliktbearbeitung. Kurz zusammengefasst würde ich Mediation wie folgt beschreiben: Ein ausgebildeter so genannter Mediator versucht zwischen mindestens zwei Konfliktparteien zu vermitteln, damit ein bestehender Konflikt ohne Gewalt gelöst werden kann. Der Mediator hat dabei nicht die Aufgabe eines Richters, sondern ist tatsächlich nur in vermittelndem Maße tätig. Alle am Konflikt beteiligten Streitparteien haben zudem ein Interesse daran, dass dieser mit friedlichen Mitteln gelöst wird.

Auf Mediation aufmerksam geworden, bin persönlich durch meine kleinere Schwester Heike. Sie hatte sich vor einigen Jahren an ihrer Schule zum so genannten Streitschlichter ausbilden lassen und führte dort in regelmäßigen Abständen erfolgreiche Mediationsgespräche zwischen ihren Mitschülern. Fundiertes Wissen und größeres Interesse zum Thema Mediation habe ich allerdings erst im Studium der Katholischen Theologie erfahren. Denn an der Hochschule Vechta finden seit 2003 jährliche regionale Fachtagungen zum Thema „Konstruktive Konfliktbearbeitung und Mediation“ statt. Von diesen Tagungen soll auch in der vorliegenden Bachelorarbeit die Rede sein.

Zunächst soll jedoch erst einmal in die Thematik der Mediation näher eingeführt werden, indem die allgemeinen Wesensmerkmale dieser Konfliktbearbeitungsmethode dargelegt werden. Da die Bachelorarbeit den Untertitel „Herausforderung für Schule und Unterricht“ trägt, soll anschließend näher auf die Konfliktbereiche Schule und Unterricht eingegangen werden. Darauf folgt natürlich ein großes Kapitel zum Thema „Schulmediation“. Dass Mediation gar nicht einmal so wenig mit Theologie zu tun hat, ist auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen. Dies soll daher in einem Kapitel widerlegt werden, dass da heißt „Gewaltverzicht in der Schule auf theologischer Basis“. Diverse praktische Erfahrungsberichte und von mir durchgeführte Interviews zum Thema Schulmediation schließen die Bachelorarbeit ab.

2. Allgemeine Wesensmerkmale der Mediation

„Der Aufbau einer friedlichen Welt erfordert die Entwicklung und den weit verbreiteten Einsatz von effektiven Methoden, mit Konflikten umzugehen und sie zu lösen“.[1] Mediation ist eine Methode, die dazu beitragen kann.

Um einen kleinen einführenden Einblick in die Thematik der Mediation zu erhalten, soll diese noch relativ neue Methode konstruktiver Konfliktbewältigung in ihren Wesensmerkmalen genauer vorgestellt werden. Anschließend werden Voraussetzungen für Mediationsgespräche und deren Grenzen aufgezeigt. Das Kapitel schließt ab mit einem geschichtlichen Überblick im Hinblick auf die Methodenanwendung der Mediation.

2.1. Mediation – Vermittlung zwischen Konfliktparteien

Der Begriff „Mediation“ stammt aus der englischen Sprache und bedeutet übersetzt: „Vermittlung“.[2] Vermittlung stellt gleichzeitig die Hauptaufgabe von Mediation dar. Bei der Mediation geht es konkret um die Vermittlung zwischen Streitparteien, die sich in einem Konflikt befinden. Die Vermittlung der Streitparteien erfolgt durch eine unparteiische und neutrale Person, dem so genannten Mediator. Dieser ist von allen Konfliktparteien zu akzeptieren. Die Konfliktparteien werden vom Mediator durch einen Klärungsprozess geführt. In diesem werden Konfliktanliegen, Interessen, Positionen und Gefühlslagen der jeweiligen Konfliktparteien geäußert. Der Mediator hat jedoch nicht die Aufgabe eines Richters, der ein Urteil oder Schiedsspruch zu geben hat. Es liegt vielmehr an den Konfliktparteien selbst eine Konfliktlösung zu erarbeiten. Der Mediator selbst stellt eine Verbindung zwischen den Streitparteien her und versucht durch Vermittlung einen Weg zur Problemlösung zu ebnen.

Somit ist das vorrangige Ziel der Mediation, dass die differenten Standpunkte der Konfliktparteien zur Sprache kommen, mit dem Ergebnis einer im einvernehmlichen Konsens erfolgten konkreten Vereinbarung. Diese kann beispielsweise in Form eines Vertrages schriftlich festgehalten werden, damit stets auf die gemeinsam gefundene Lösung des Konfliktes zurückgegriffen werden kann.[3]

Mediation wird heute in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen angewandt. Besonders häufig ist Anwendung von Mediationsgesprächen bei Scheidungsangelegenheiten. Aber auch bei Mietkonflikten, Nachbarschaftsstreitigkeiten, Konflikten in Betrieben und zwischen Unternehmen und ihrem Umfeld, bei Konflikten in Behörden oder bei Konflikt- und Gewaltsituationen in der Schule wird Mediation immer häufiger als Konfliktlösungsweg verwendet.[4]

Ein Mediationsgespräch kann jedoch nur dann konstruktiv geführt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

2.2. Voraussetzungen und Gründe für Mediation

Ohne verschiedene gewisse Voraussetzungen ist eine erfolgreiche Mediation nicht möglich. Zunächst einmal ist eine Motivation zur Mediation aller Beteiligten auf rein freiwilliger Basis von Nöten. Des Weiteren sollte ein gewisses Maß von Eigenverantwortung der jeweiligen Beteiligten vorhanden sein, so dass jeder Beteiligte für sich sprechen kann und alle Beteiligten sich und ihre Sachlage ernst nehmen. Eine weitere Voraussetzung für eine gelingende Mediation ist die Bereitschaft zur Uneinigkeit. Es sollte in einem Mediationsgespräch akzeptiert werden, dass differente Meinungen und Sachlagen vorherrschen. Diese sollen von beiden Konfliktparteien widerstandslos offen gelegt werden.

Außerdem sollte bei allen am Mediationsgespräch beteiligten Personen eine prinzipielle Bereitschaft zur Einigung vorliegen. Jeder sollte ein gewisses Interesse an der Überwindung des Konfliktes mitbringen.[5]

Weiterhin sollten alle, oder zumindest die wichtigsten am Konflikt beteiligten Parteien bei der Mediationsphase mitwirken. Alle Beteiligten müssen sich im Klaren darüber sein, dass es nicht um grundsätzliche Wertorientierungen oder Rechte geht, sondern darum, dass der Konflikt gelöst wird, so dass alle Parteien mit der gemeinschaftlich erarbeiteten Lösung einverstanden sind. Eine ganz praktische Voraussetzung ist der Zeitaspekt. Es sollte bei jeder Art von Mediation stets genügend Zeit und Raum für eine einvernehmliche Konfliktlösung vorhanden sein.[6]

Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, stehen häufig vielfältige Gründe für die Lösung eines Konfliktes mithilfe der Methode der Mediation im Vordergrund. Es sind jedoch die in der Regel die häufig entstehenden positiven Folgeerscheinungen für die Beteiligten. Denn aus einer gelungenen Mediation heraus können sich diverse positive Ergebnisse für alle Beteiligten entwickeln.

Eine gelungene Mediation kann es ermöglichen, Vereinbarungen und Absprachen in gegenseitiger Achtung zu erarbeiten. Des Weiteren kann Mediation praktische Lösungen finden, mit denen alle Beteiligten Einverständnisse zeigen. Mediation kann weiterhin den Konfliktparteien und eventuell weiteren Betroffenen des Streites starke Auseinandersetzungen, staatliche Gerichtsverfahren und damit verbundene hohe Kosten ersparen. Und nicht zuletzt kann Mediation die Autonomie der Konfliktpartner in gewisser Weise respektieren und stärken.[7]

Allerdings gibt es bei der Mediation auch Aspekte, bei denen sie an ihre Grenzen stößt. Dann ist eine konstruktive Konfliktbewältigung im Rahmen eines Mediationsgesprächs nicht mehr möglich.

2.3. Grenzen der Mediation

Allgemein gilt, wenn die im vorherigen Abschnitt 2.2 genannten Voraussetzungen für ein Mediationsgespräch vorhanden sind und die erwähnten Gründe für eine Mediation ernst genommen werden, gibt es recht große Chancen einen Konfliktfall auf dem Wege der Mediation konstruktiv zu bearbeiten und eventuell zu lösen.

Jedoch gibt es selbst bei einem ursprünglich geeigneten Fall für Mediation Aspekte, die ein Mediationsgespräch an seine Grenzen stoßen lässt.

Hierzu zählt zu allererst einmal, dass die Konfliktparteien überhaupt einen Konflikt in ihrer Beziehungssituation erkennen. Wenn sie einen Konflikt leugnen oder ihn nicht als einen solchen anerkennen, ist ein Mediationsgespräch, wie es im eigentlichen Sinne gemeint ist, überflüssig.

Ein zu großes Machtpotential auf Seiten einer Konfliktpartei kann einem Mediationsgespräch weitere Grenzen aufzeigen. Denn wenn die Machtverhältnisse der Konfliktparteien zu unterschiedlich sind, kann eine Mediation nicht konstruktiv durchgeführt werden. In diesem Punkt weist man der Mediation häufig eine Schwachstelle zu. Hierbei wird der Vorwurf laut, dass insbesondere bei Scheidungsprozessen, in denen Mediation als Konfliktlösungsmodell angewandt wird, das schwächere Geschlecht, demnach die Frau, ihr Anliegen nicht so eigenverantwortlich vortragen kann, wie ihr männlicher Gegenpart. Kritik wird hier an der Wichtigkeit des verbalen Ausdrucks und der Rhetorik geübt, die in der Mediation vorrangig den Konfliktlösungsweg bestimmen würde. Diese Kritik ist jedoch nur bedingt richtig und heute nicht mehr derart aktuell. Sicherlich ist es bei der Mediation von großer Wichtigkeit, sein Anliegen eigenverantwortlich und detailliert vorzubringen, wie es auch schon in Abschnitt 2.2 erwähnt wurde. Allerdings sind viele der heutigen Mediatoren schon derart intensiv auf ein Mediationsgespräch vorbereitet, dass derartige Situationen schon in der Ausbildung problematisiert werden. Sie sind in der Lage, durch ein breit angelegtes Methodenrepertoire die Position einer ausdrucksschwächeren Konfliktpartei zu stärken und das schwierig zu Vermittelnde der stärkeren Konfliktpartei zu veranschaulichen. Dabei ist jedoch stets eine Neutralität des Mediators vorhanden.[8]

Ein weiterer Aspekt, an dem das Verfahren der Mediation an seine Grenzen stoßen kann, ist ein zu geringes Interesse beider Konfliktparteien an ihrer zukünftigen Beziehungssituation. Derartige Konfliktparteien suchen lediglich eine Art Richter, welcher der einen oder der anderen Konfliktpartei Recht geben soll. Dies stellt jedoch, wie schon in Abschnitt 2.1 beschrieben, keineswegs die Aufgabe eines Mediators dar. Ein Mediationsgespräch wäre in diesem Falle somit nicht hilfreich.

Eine weitere Grenzsituation der Mediation ist die fehlende Motivation von Beteiligten, einen Konflikt zu lösen. Wenn eine Konfliktpartei ein Problem als zu belanglos ansieht, oder nicht gewillt ist, einen Konfliktfall zu lösen, kann ein Mediationsverfahren nicht durchgeführt werden. Denn es sind stets Motivationen auf allen Seiten der Beteiligten zu verlangen.

Mediation dient weiterhin nur als schwacher Ersatz ordnungsgemäß juristischen Handelns.[9]

Eine Mediation ist auch dann gescheitert, wenn mündlich oder schriftlich abgeschlossene Vereinbarungen nach einem Mediationsgespräch zur Lösung eines Konfliktes gar nicht oder nicht mehr eingehalten werden.

Man sieht also, dass Mediation auch ihre Grenzen aufweist und dass sie nicht unvorbereitet spontan ablaufen kann. Das gewisse Maß an Voraussetzungen, welche im vorherigen Abschnitt beschrieben sind, sollte in jedem Fall vorhanden sein.

Dass Mediation jedoch in vielen Fällen eine gelungene Methode zur konstruktiven Konfliktbewältigung ist, wird deutlich, wenn man sich die internationale Geschichte der Mediation bis in die heutige Gegenwart vergegenwärtigt.

2.4. Die internationale Geschichte der Mediation bis in die Gegenwart

Die Methode der Mediation scheint eine, so wie sie in den vorherigen Abschnitten dargestellt wurde, sehr hilfreiche und moderne Methode zur konstruktiven Konfliktbearbeitung zu sein. Die historische Entwicklung der Mediation zeigt jedoch, dass sie keine wirkliche neumodische Erscheinungsform darstellt. Ihre kulturhistorischen Wurzeln gehen weit zurück in die Vergangenheit des antiken Chinas, des frühen japanischen Gewohnheitsrechts, des afrikanischen Brauchtums und auf die Evangelien des Neuen Testamentes. In allen genannten Bereichen ist stets eine Konfliktlösung durch die Vermittlung einer dritten Person gegeben.

2.4.1. Internationale historische Entwicklung der Mediation

Mediation ist in der heutigen Volksrepublik China vom Altertum her bis heute das wichtigste Instrument, um Konfliktsituationen zu beenden. Der Gelehrte Konfuzius lebte um 551-479 v. Chr. und war der Ansicht, dass zur Wiederherstellung und Wahrung des Friedens, moralische Überzeugungen und kooperative Eignungsprozesse vernünftige Mittel seien, um eine Beendigung von Auseinadersetzungen hervorzurufen.

Aber nicht nur in China blickt die Form der Mediation auf eine lange Tradition zurück. Auch in Japan wurden Konflikte in Mediationsprozessen gelöst. Die Rolle des Mediators übernahm in der Regel der Dorfführer. Die japanische Geschäftswelt legt in ihrem Verhandlungsstil noch heute großen Wert auf einen versöhnlichen Umgang miteinander.

Auch in der arabischen Kultur genießt die Methode der Mediation einen hohen Stellenwert. Hier wird sie allerdings als „wasta“ bezeichnet. Was so viel wie „Mittler“ oder „Mitte“ bedeutet. Diese Methode der Konfliktbewältigung dient unter Anderem zur Vermeidung von Eskalationen.

In religiösen Einrichtungen, wie Kirchen, Moscheen oder Tempel hat sich in den vergangenen Jahrhunderten vermehrt eine Vermittler-Kultur bei Konfliktfällen zwischen Gemeindemitgliedern eingebürgert. Der Geistliche, Rabbi, Priester oder Mullah nimmt hierbei die Rolle des Vermittlers ein. Berufen können sie sich hierbei auf das Neue Testament der Heiligen Schrift. Als Quelltext für die Methode der Mediation wird hier 1 Kor 6,1-4 gesehen. Dort fordert der Apostel Paulus seine Gemeinde auf, Konflikte nicht vor einem weltlichen Gericht auszutragen, sondern eigenverantwortlich eine Lösung in der Gemeinde zu finden.[10]

Selbst auf Hawaii hat ein tradierter Mediationsprozess, namens „Ho’oponopono“ religiösen und therapeutischen Charakter. Dieser „reflektiert die hohe Wertschätzung der Harmonie zwischenmenschlicher Beziehungen. Das Bild eines verknoteten Fischnetzes dient als Metapher, um zu symbolisieren, wie Mitglieder einer Großfamilie miteinander verwoben sind. Wird an einer Stelle des Netzes gezogen, sind alle Teile betroffen. Das Netz lässt sich nur wieder in Ordnung bringen, indem jeder einzelne verhedderte Strang vorsichtig gelöst und zur Ursache des Problems vorgedrungen wird.“[11]

Weitere ähnliche Methoden zur Konfliktbewältigung sind in Afrika ein alter Brauchtum. Dort ist es eine alte Sitte, bei Konflikten zwischen Dorfmitgliedern eine Dorf- oder Nachbarschaftsversammlung einzuberufen. Hier vermittelt meist der Dorfälteste zwischen den Konfliktparteien, um den Streit beizulegen. Dieses afrikanische Brauchtum inspirierte vor wenigen Jahren den Aufbau so genannter kommunaler Konfliktvermittlungszentren in Amerika. Zudem findet gegenwärtig eine große Mediationsbewegung in den Vereinigten Staaten statt, dessen Geburtsstunde auf die so genannte Pound-Konferenz im Jahre 1976 zurückgeht. Dort suchten Richter, Professoren und Rechtsanwälte nach den Gründen für die aufgekommene Unzufriedenheit der amerikanischen Bevölkerung mit dem Justizsystem. Durch öffentliche Fördermittel wurden Nachbarschafts-Rechts-Zentren ins Leben gerufen, die kostenlose Mediationsverfahren anbieten. Der Erfolg des Mediationsverfahrens setzte sich in diversen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere im Familienrecht bei Ehescheidungen fort. Auf gesetzlicher Grundlage werden seit 1980 in Kalifornien Sorge- und Umgangsfälle zunächst in Mediationsverfahren bearbeitet. Erst wenn es dort zu keiner einvernehmlichen Lösung kommt, wird ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Dieses Verfahren hat sich bis heute in den meisten amerikanischen Bundesstaaten durchgesetzt. Mediation ist heute in den USA fest etabliert und ein wichtiger Bestandteil des so genannten „ADR“, welches ein anerkanntes System alternativer Konfliktmethoden darstellt.

Von Amerika brauchte es jedoch einige Zeit, bis die dort so erfolgreiche Methode der Mediation nach Deutschland kam.[12]

2.4.2. Historische Entwicklung der Mediation in Deutschland

Eine schon vor Einführung der Mediation in Deutschland bekannte Methode namens „Collective Bargaining“[13] besaß schon ähnliche EigenschaftenErst 1988 kam ein ernsthaftes erstes Interesse an Mediation auf, welches durch einen Vortrag der Diplompädagogin Bärbel Proksch während einer Tagung der Evangelischen Akademie Arnoldshain angestoßen wurde. Ein Jahr später rief man die ersten Ausbildungsprogramme von amerikanischen Trainern ins Leben. Im Jahre 1992 bildete sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Familien-Mediation, kurz: BAFM. Dies galt als wichtiger Schritt zur Professionalisierung und Etablierung von Mediation in der Bundesrepublik. Ihre Aufgaben bestehen in der Koordinierung der regionalen Mediationsarbeitskreise mit den Schwerpunkten Qualifizierung, Professionalisierung und Vernetzung.[14]

1996 wurde die Mediation durch diverse große Informationsveranstaltungen beispielsweise in Städten wie München, Köln oder Tübingen bekannt gemacht. In Frankfurt am Main verfolgten tausende Interessierte die neue Art der Konfliktbewältigung auf dem Deutschen Anwaltstag 1997.[15]

Eine weitere Entwicklung in Deutschland erfährt die Mediation besonders im Bereich des Familienrechts. Dort wird sie in den folgenden Jahren immer häufiger als Konfliktlösungsmittel eingesetzt. Aber auch wirtschaftliche Großbetriebe übernehmen immer stärker die in der amerikanischen Wirtschaft gängige Methode der Mediation, um Konfliktsituationen zwischen Mitarbeitern zu beheben.

Und auch die Zahl der deutschen Schulen, an denen Schulmediation durchgeführt wird, wächst in zunehmendem Maße.

Mediation in Deutschland ist heute keine große Unbekannte mehr. Allerdings gibt es noch viele gesellschaftliche Bereiche, in denen sie, wie beispielsweise in Amerika sinnvoll eingesetzt werden kann.[16]

Bevor in dieser Bachelorarbeit „Mediation – Herausforderung für Schule und Unterricht“

konkreter auf die Schulmediation eingegangen wird, soll zunächst näher auf den Raum eingegangen werden, an dem sich die Schulmediation abspielt. In den folgenden Abschnitten werden daher die Institution Schule und ihr zugehöriger Unterricht thematisiert.

3. Konfliktbereiche in Schule und Unterricht

In diesem 3. Kapitel sollen der Ort vorgestellt werden, an dem Schulmediation stattfinden soll und die Akteure, die an Schulmediationsprozessen beteiligt sind. Des Weiteren ist eine umfangreiche Konfliktdefinition in diesem Kapitel zu finden.

3.1. Die Institution Schule und ihre Akteure

Der Begriff „Schulmediation“ verbindet den Begriff „Mediation“ mit „Schule“. Auf die Mediation wurde in den zurückliegenden Abschnitten schon intensiv eingegangen. Hier soll nun die Institution Schule näher beleuchtet werden.

Die Institution Schule ist eine auf eine gewisse Zeitspanne geplante, unabhängig vom Wechsel der Lehrer und Schüler[17] organisierte Bildungsstätte. Sie dient dem Unterricht und der Erziehung der Schüler. Eingeteilt wird die Schule einerseits nach Schulstufen, der Primarstufe, der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II und andererseits nach Schularten, die allgemeinbildenden Schulen und die berufsbildenden Schulen. Schulen können öffentlich oder in privater Trägerschaft sein. Das Schulwesen bezeichnet die Gesamtheit aller Schulen und hat den Auftrag zu erziehen und zu bilden.

Die Schule unterliegt als ein Teil der öffentlichen Verwaltung den Weisungen und Anordnungen der staatlichen Schulaufsicht und der Schulträger. Die Schule erfüllt daher den staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag.

Schule wird durch ihre Akteure auch zur Organisation. Sie stellt einen Zusammenschluss von diversen Personen dar, der über eine Leitungsinstanz, mehreren arbeitsteiligen Gliedern und formalen wie informellen Regeln verfügt. Diese Regeln haben unter anderem die Aufgabe die Rechte und Pflichten der jeweiligen Schulakteure zu organisieren. Somit besitzt jede Schule ihre eigenen Regeln, Normen und Grundeinstellungen. Diese werden meist in so genannten „Haus-„ oder „Schulordnungen“ festgehalten, die von Schule zu Schule individuell gestaltet sind. Jede Schule ist also stets ihr eigenes individuelles System mit ihrem ganz spezifischen Umfeld der Organisation der Rechte und Regeln.

Neben dem Elternhaus ist die Schule die wichtigste Sozialinstanz für Kinder und Jugendliche. Denn in der Schule erlernt das Kind nicht nur eigene neue Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Schulfächern, sondern auch Autonomie, Mündigkeit und soziale Verhaltensmuster, welche der Gesellschaft gerecht werden sollen. Sofort nach der Einschulung des Kindes erhält es neben dem Elternhaus und Freundeskreis ein komplett neues Bezugssystem durch die Schule. Somit ist die Schule ein Teil der täglichen Lebenswelt von Schülern, Lehrern, am Schulgeschehen beteiligten Personen und Eltern. An sie werden wiederum bestimmte Erwartungen geknüpft.

Nur in der Schule treffen Kinder und Jugendliche auf derart viele Mitmenschen mit unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Sozialverhalten zusammen. Und nur hier erleben Kinder aufgrund der Schulpflicht in verpflichtender Weise, jeden Tag erneut Menschen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen und Religionen. Denn nie war die Gesellschaft so multikulturell geprägt, wie in der heutigen Zeit. Dies spiegelt sich gerade auch in den Klassenzimmern wider. Das Kind wird von verschiedensten Seiten beeinflusst und muss in der Schule und im Klassenverband versuchen seine Individualität herauszustellen und sich gleichzeitig im Klassenverband integrieren. Zudem wird in der Kommunikation und Interaktion mit den Mitschülern und Lehrpersonen ihr Handeln, Verhalten, Denken und Fühlen tagtäglich beeinflusst. Diese tägliche Schulsituation setzt fast schon automatisch anstehende Konflikte voraus. Allerdings hat jede Schule ihre ganz individuelle Art, den Schulalltag zu gestalten und demnach auch unterschiedliche Arten und Ausmaße der Konflikte.[18]

Bildung und Erziehung durch die Lehrpersonen findet in der Schule in erster Linie im Schulunterricht statt. Wenn sich Schüler in der Klasse und im Unterricht wohl fühlen, zeigen sie den höchsten Lernzuwachs.

Dies beweisen sie, indem sie ihre jeweiligen individuellen Stärken in konstruktiver Weise einbringen und jeder Mitschüler in seiner Art akzeptiert wird. Ein hohes Maß an Lernerfolg, Freude am Unterricht, und konstruktive Bearbeitung von Konflikten sollten die gemeinschaftlichen Ziele eines Klassenverbandes darstellen.[19] Denn Konflikte in vielfältigen Varianten stehen im Schulalltag tagtäglich auf der Tagesordnung.

3.2. Konflikt und Konfliktarten im Schulbereich

„Interaktion zwischen Aktoren, wobei wenigstens ein Aktor Differenzen im Wahrnehmen und im Denken/Vorstellen/Interpretieren und im Fühlen und im Wollen mit dem anderen Aktor in der Weise erlebt, dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch den anderen Aktor erfolgt.“[20] So beschreibt der bekannte Konfliktforscher Friedrich Glasl einen sozialen Konflikt.

Allerdings sind Konflikte und Konfliktverhalten Forschungsgegenstand diverser wissenschaftlicher Disziplinen. Aus diesem Grunde kann keine eindeutige Definition des Konfliktbegriffes erfolgen. In Kapitel 5 wird zudem der Konflikt aus ethischer Sicht betrachtet, wenn es um die religionspädagogischen Aspekte von Mediation in der Schule gehen soll. Aber dazu später mehr.

Zunächst einmal lassen sich zwei Arten eines Konfliktes unterscheiden, der intrapersonelle und der interpersonelle Konflikt. Einen Entscheidungskonflikt kann ein Mensch beispielsweise mit sich selbst austragen. Dies wäre ein Beispiel für einen intrapersonellen Konflikt.

Bei Konflikten im Schulbereich im Hinblick auf das Verfahren der Mediation geht es jedoch in erster Linie um interpersonelle Konfliktsituationen, die sich zwischen mindestens zwei Konfliktparteien abspielen.

Zudem kann die Dynamik von Konflikten in unterschiedlichen Phasenmodellen der Eskalation dargestellt werden.[21]

Trotz der verschiedenen Auffassungen der Begriffsbeschreibung eines Konfliktes, gibt es mindestens drei weitgehende Übereinstimmungen, die sich auf den Konfliktbegriff anwenden lassen.

Zunächst einmal sollten mindestens zwei Konfliktparteien vorhanden sein, die unterschiedliche Standpunkte einnehmen. Dabei hat das Verhalten einer Konfliktpartei Konsequenzen für das Verhalten der gegnerischen Konfliktpartei.

Zweitens ist ein Konflikt gekennzeichnet durch Handlungsdispositionen, die sich entweder gegenseitig vollständig ausschließen, oder miteinander unvereinbar sind. Grundlegende Werthaltungen, Überzeugungen, subjektive Interessen, Einstellungen und Erwartungen erklären die unvereinbaren Handlungsdispositionen.

Ein weiteres Merkmal eines Konfliktes stellt die Unvereinbarkeit eines Verhaltens dar. Eine kleine Meinungsverschiedenheit ist noch lange kein Konflikt. Erst wenn ein beabsichtigtes Verhalten einer Streitpartei das Verhalten der gegnerischen Partei blockiert oder behindert, werden die vorhandenen unterschiedlichen Einstellungen zu einer sichtbaren Konfliktsituation. Allerdings gibt es diverse Mittel einen Konflikt zum Ausdruck zu bringen. Dies kann beispielsweise durch Verbalitäten, Ausgrenzungen, Schweigen oder Passivität erfolgen.[22]

Trotz dieser drei weitgehend gemeinsamen Merkmale erweisen sich Konflikte als sehr individuell.

Allerdings beinhalten sie teilweise auch immer wieder ähnliche Strukturen, so dass in der Konflikttheorie insbesondere im Hinblick auf die Schulmediation fünf verschiedene Konfliktarten unterschieden werden.

Zu den Ursachen von Konflikten konkret im Kindes- und Schulalter zählen beispielsweise das Hänseln anderer Kinder, ohne zu fragen fremde Gegenstände benutzen, versehentliche Gewalttaten, wie versehentliches Stoßen oder unsanftes berühren, aber auch gezielte Gewaltangriffe.[23] Zu weiteren konkreteren Ursachen von Konflikten und Gewalt, gerade bei Kindern und Jugendlichen, später mehr im Kapitel 5. Hier soll zunächst einmal auf die fünf verschiedenen Konfliktarten näher eingegangen werden.

[...]


[1] Wessels, Michael, Psychologische Dimension internationaler Mediation, in: Kempf, Wilhelm / Frindte, Wolfgang / Sommer, Gert / Spreiter, Michael (Hrsg.), Gewaltfreie Konfliktlösungen, Interdisziplinäre Beiträge zu Theorie und Praxis friedlicher Konfliktbearbeitung, Heidelberg 1993, 71,

[2] Vgl. Simsa, Christiane, Mediation in Schulen, Schulrechtliche und pädagogische Aspekte, Neuwied/Kriftel 2002, 1.

[3] Vgl. Klammer, Gerda, Mediation, Einblicke in Theorie und Praxis professioneller Konfliktregelung, Wien 1999, 9, 13.

[4] N.N., Was ist Mediation?, im Internet: http://www.bmwa.de/was.php?myOID=&myUID (Aufruf: 22.12.2006).

[5] Vgl. Klammer, Gerda, Mediation, Einblicke in Theorie und Praxis professioneller Konfliktregelung, Wien 1999, 16.

[6] Vgl. Besemer, Christoph, Werkstatt für gewaltfreie Aktion, Freiburg 2000.

[7] Vgl. Klammer, Gerda, Mediation, Einblicke in Theorie und Praxis professioneller Konfliktregelung, Wien 1999, 14.

[8] Vgl. Klammer, Gerda, Mediation, Einblicke in Theorie und Praxis professioneller Konfliktregelung, Wien 1999, 18.

[9] Vgl. Dulabaum, Nina L., Mediation, Das ABC, Die Kunst in Konflikten erfolgreich zu vermitteln, 3. Auflage, Weinheim/Basel 2001, 88.

[10] Vgl. Marx, Ansgar, Mediation und Sozialarbeit, Konflikte kooperativ lösen, 1999 Frankfurt am Main, 9-10.

[11] Siehe Marx, Ansgar, Mediation und Sozialarbeit, Konflikte kooperativ lösen, 1999 Frankfurt am Main, 11.

[12] Vgl. Marx, Ansgar, Mediation und Sozialarbeit, Konflikte kooperativ lösen, 1999 Frankfurt am Main, 10-13.

[13] Till, Christoph, Geschichtliche Hintergründe der Schulmediation, in: Hauk-Thorn, Diemut (Hrsg.), Streitschlichtung in Schule und Jugendarbeit, Das Trainingshandbuch für Mediationsausbildung, Mainz 2002, 13.

[14] Vgl. Marx, Ansgar, Mediation und Sozialarbeit, Konflikte kooperativ lösen, 1999 Frankfurt am Main, 10-14-15.

[15] Vgl. Falk, Gerhard, Zu Entwicklung von Mediation, in: Falk, Gerhard / Heintel, Peter / Pelikan, Christa (Hrsg.), Die Welt der Mediation, Entwicklung und Anwendungsgebiete eines interdisziplinären Konfliktregelungsverfahrens, Klagenfurt 1998, 11.

[16] Vgl. Marx, Ansgar, Mediation und Sozialarbeit, Konflikte kooperativ lösen, 1999 Frankfurt am Main, 14-15.

[17] Anmerkung: Aus Platzgründen verwende ich in dieser Bachelorarbeit den Ausdruck „Schüler“ auch dann, wenn Schülerinnen und Schüler gemeint sind. Ähnlich wird mit dem Ausdruck „Lehrer“ verfahren, bei dem dann „Lehrerinnen und Lehrer“ gemeint sind.

[18] Vgl. Simsa, Christiane, Mediation in Schulen, Schulrechtliche und pädagogische Aspekte, Neuwied/Kriftel 2002, 5-9.

[19] Vgl. Drechsler-Schubkegel, Karla, Schüler lösen Konflikte, Verbesserung des Schulklimas, Abbau von Aggressionen, Ausbildung von Streitschlichtern, Mediation im Schulprogramm, Material für die Unterstützung der Lehrkraft in der Sekundarstufe I, Donauwörth 2001, 6.

[20] Siehe Schunk, Monika, Streitschlichter in der Schule, Praxisbuch für die Ausbildung von Kindermediatoren, München 2005, 12.

[21] Vgl. Simsa, Christiane, Mediation in Schulen, Schulrechtliche und pädagogische Aspekte, Neuwied/Kriftel 2002, 7.

[22] Vgl. Neubauer, Walter, Konflikte in der Schule, 5. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Agression, Kooperation, Schulentwicklung, Neuwied/Kriftel 1999, 5-7.

[23] Vgl. Walker, Jamie, Gewaltfreier Umgang mit Konflikten in der Grundschule, Grundlagen und didaktisches Konzept, Spiele und Übungen für die Klassen 1-4, Berlin 1995, 11-12.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten

Details

Titel
Mediation - Herausforderung für Schule und Unterricht
Hochschule
Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta-Diepholz-Oldenburg; Abt. Vechta  (Katholische Theologie)
Note
1,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
62
Katalognummer
V69114
ISBN (eBook)
9783638596398
ISBN (Buch)
9783638673228
Dateigröße
1117 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediation, Herausforderung, Schule, Unterricht
Arbeit zitieren
Bernd Wegener (Autor), 2007, Mediation - Herausforderung für Schule und Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69114

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