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Prozesskostenrechnung im Dienstleistungsunternehmen

Titel: Prozesskostenrechnung im Dienstleistungsunternehmen

Hausarbeit , 2006 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Janka Bormann (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Wirtschaftssystem, eingeteilt in Primärsektor (Landwirtschaftssektor), Sekundärsektor (Industriesektor) und Tertiärsektor (Dienstleistungssektor), hat sich in der Vergangenheit stark geändert. Während Deutschland bis etwa 1890 eine Agrargesellschaft war, hat sich die Struktur bis etwa 1970 in eine Industriegesellschaft und ab da in eine Dienstleistungsgesellschaft gewandelt. Ursachen für den Strukturwandel sind vor allem im technischen Fortschritt zu sehen. Aber auch die Nachfrage des Verbrauchers spielt eine Rolle, denn die Lebensbedingungen der Verbraucher haben sich in dieser Zeit geändert. Es werden höhere Ansprüche gestellt und es gilt diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Die hohe Nachfrage an Dienstleistungen lockt den Wettbewerb und von diesem gilt es sich abzugrenzen. Die Anwendung der Prozesskostenrechnung kann ein Schritt sein, die Kostentransparenz zu erhöhen und marktfähige Preise zu kalkulieren, um am Markt zu bestehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Prozesskostenrechnung

1.1 Prozesskostenanalyse

1.2 Potentiale der Prozesskostenrechnung

2. Dienstleistungsunternehmen

2.1 Strukturwandel in Dienstleistungsunternehmen

2.2 Leistungseigenschaften von Dienstleistungen

3. Kritische Analyse

3.1 Kritische Analyse – Prozesskostenrechnung

3.2 Kritische Analyse – Dienstleistungen

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Anwendbarkeit der Prozesskostenrechnung auf Dienstleistungsunternehmen zu untersuchen und zu verdeutlichen, in welchen Bereichen eine solche Implementierung lohnenswert ist und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

  • Grundlagen der Prozesskostenrechnung
  • Strukturwandel und Charakteristika von Dienstleistungsunternehmen
  • Kritische Analyse der Prozesskostenrechnung im Dienstleistungssektor
  • Potentiale und Grenzen der Kostentransparenz durch Prozesskostenrechnung
  • Einfluss von Integrativität und Immaterialität auf die Kostenrechnung

Auszug aus dem Buch

1.1 Prozesskostenanalyse

Die Prozesskostenanalyse umfasst fünf Schritte. 1. Ermittlung der Hauptprozesse 2. Zerlegung der Hauptprozesse in Teilprozesse 3. Tätigkeitsanalyse und Definition der Kostentreiber (cost-driver) 4. Ermittlung der Prozesskostensätze 5. Verdichtung der Prozesskosten je Teilprozess in Hauptprozesskosten

Generell wird die Prozesskostenanalyse, egal ob Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen, in diesen fünf Schritten durchgeführt. Ein wesentlicher Unterschied besteht allerdings in der Ermittlung der Kostentreiber (Schritt 3).

Ursache für die unterschiedliche Handhabung bei der Ermittlung der Kostentreiber ist, der höhere Anteil an Strukturkosten (Verwaltungskosten) in Dienstleistungsunternehmen. Im Gegensatz zu den outputorientierten Fertigungskosten in Industrieunternehmen, die in einer kausalen (zusammenhängenden) Beziehung mit den Kosten des Outputs stehen, hat man bei Strukturkosten höchstens eine korrelative (sich wechselseitig erfordernde und bedingende) Beziehung.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung legt den Grundstein für die Untersuchung, indem sie das Thema abgrenzt, das Ziel der Arbeit definiert und den wirtschaftlichen Strukturwandel hin zum Dienstleistungssektor skizziert.

1. Prozesskostenrechnung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Prozesskostenrechnung sowie die notwendigen Schritte einer Prozesskostenanalyse und die damit verbundenen Potentiale für Unternehmen.

2. Dienstleistungsunternehmen: Hier werden die spezifischen Merkmale von Dienstleistungsunternehmen sowie der branchenspezifische Strukturwandel und die besonderen Leistungseigenschaften von Dienstleistungen thematisiert.

3. Kritische Analyse: In diesem Teil wird die Eignung der Prozesskostenrechnung für Dienstleistungsunternehmen kritisch hinterfragt, wobei sowohl prozessuale Aspekte als auch die Charakteristika von Dienstleistungen (z. B. Integrativität) beleuchtet werden.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Anwendbarkeit stark von der Art der Dienstleistung und dem angestrebten Ziel der Kostentransparenz abhängt.

Schlüsselwörter

Prozesskostenrechnung, Dienstleistungsunternehmen, Kostenmanagement, Kostentreiber, Prozesskostenanalyse, Strukturwandel, Gemeinkosten, Kostentransparenz, Integrativität, Immaterialität, Benchmarking, Kostenrechnung, Dienstleistungsgesellschaft, Strukturkosten, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Anwendbarkeit der Prozesskostenrechnung in Dienstleistungsunternehmen, um festzustellen, inwieweit diese zur Kostenoptimierung beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Prozesskostenanalyse, den Strukturwandel im Dienstleistungssektor sowie die Herausforderungen durch spezifische Leistungseigenschaften wie Immaterialität und Integrativität.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, für welche Bereiche von Dienstleistungsunternehmen die Anwendung der Prozesskostenrechnung sinnvoll ist und wo ihre Grenzen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse sowie der kritischen Prüfung bestehender Kostenrechnungssysteme basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Prozesskostenrechnung, die Analyse von Dienstleistungsstrukturen sowie eine kritische Gegenüberstellung beider Konzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Prozesskostenrechnung, Dienstleistungsunternehmen, Kostentreiber, Kostentransparenz und Integrativität.

Wie unterscheidet sich die Ermittlung der Kostentreiber in Dienstleistungsunternehmen von Industrieunternehmen?

Der Unterschied liegt im hohen Anteil an Struktur- und Verwaltungskosten, die oft nur eine korrelative und keine kausale Beziehung zum Output aufweisen.

Warum wird im Fazit zur Vorsicht bei der Anwendung in sehr individuellen Dienstleistungsbereichen geraten?

Da bei hochgradig individuellen Leistungen der Aufwand zur Erfassung der Kosten die resultierende Transparenz übersteigen kann, ist hier eine kritische Abwägung notwendig.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prozesskostenrechnung im Dienstleistungsunternehmen
Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Emden
Veranstaltung
Kostenmanagement
Note
2,0
Autor
Janka Bormann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
11
Katalognummer
V69132
ISBN (eBook)
9783638612760
ISBN (Buch)
9783638793735
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prozesskostenrechnung Dienstleistungsunternehmen Kostenmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janka Bormann (Autor:in), 2006, Prozesskostenrechnung im Dienstleistungsunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69132
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