Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument


Hausarbeit, 2006

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlegende Charakteristika der Deckungsbeitragsrechnung
2.1 Notwendigkeit der Deckungsbeitragsrechnung
2.2 Ziele und Aufgaben
2.3 Kostenauflösung
2.3.1 Variable und fixe Kosten
2.3.2 Buchtechnisch-statistische Methode
2.3.3 Mathematische Methode
2.3.4 Grafische Kostenauflösung
2.3.5 Analytische Kostenauflösung

3 Ausgestaltungen der Deckungsbeitragsrechnung
3.1 Einstufige Deckungsbeitragsrechnung
3.2 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

4 Die Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument von Krankenkassen
4.1 Definition des Controlling in Bezug auf Krankenkassen
4.2 Zuordnung der Kosten
4.3 Erfolgsanalyse

5 Fazit

Literatur

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Systeme der Teilkostenrechnung

Abbildung 2: Ist-, Normal- und Plankostenrechnung

Abbildung 3: Aufgaben der Deckungsbeitragsrechnung

Abbildung 4: statistisch-grafische Kostenauflösung (Streupunktdiagramm)

Abbildung 5: Schema einer Kostenrechnung

Abbildung 6: Deckungsbeitragsrechnung (hinterlegte Subsysteme)

Abbildung 7: Kostenartenplan für Verwaltungskosten

1 Einleitung

Aufgrund der Schnelllebigkeit und Komplexität des Gesundheitswesens besteht für das Management einer Krankenkasse ein hoher Koordinationsaufwand. Zielgerichtete Entscheidungen zum Bestehen im Wettbewerb können nur getroffen werden, wenn eine hinreichende Informationsbasis gegeben ist. Controlling trägt die zur Aufgabenbewältigung nötigen Informationen zusammen, verarbeitet diese und leitet sie in komprimierter Form an das Management der Krankenkasse weiter. Controlling plant, kontrolliert und koordiniert.[1]

Ein Instrument zur Lösung von Planungsproblematiken ist die Deckungsbeitragsrechnung. In einer entscheidungsproblembezogenen Deckungsbeitragsrechnung werden die einer Entscheidungsalternative zurechenbaren Erlöse den zurechenbaren Kosten gegenübergestellt.[2]

In Krankenkassen werden Kostenrechnungssysteme derzeit erst entwickelt und Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Hierbei wird auf die Entscheidungsorientiertheit besonderen Wert gelegt, so dass die zusammengetragenen Daten als Informationsquelle zur Bekräftigung und Kontrolle betrieblicher Strategien und Dispositionen dienen können. Insbesondere soll eine Deckungsbeitragsrechnung aufgebaut werden, die im Rahmen eines Controllingprozesses der Steuerung von einzelnen Betriebseinheiten hilfreich sein kann.[3]

Mit dieser Hausarbeit soll die Deckungsbeitragsrechnung unter Berücksichtigung eines Einsatzes in Krankenkassen dargestellt werden. Zur Einordnung der Deckungsbeitragrechnung in die Kostenrechnung werden zunächst die Notwendigkeit der Deckungsbeitragsrechnung, Ziele und Aufgaben sowie Methoden der Kostenauflösung gezeigt. Im folgenden Abschnitt wird die einstufige und die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung erläutert. Schließlich soll der Einsatz der Deckungsbeitragsrechnung in Krankenkassen näher veranschaulicht werden. Die schriftlichen Ausführungen werden durch Beispiele und Abbildungen unterstützt.

2 Grundlegende Charakteristika der Deckungsbeitragsrechnung

2.1 Notwendigkeit der Deckungsbeitragsrechnung

In der Kostenrechnung wird zwischen der Vollkosten- und der Teilkostenrechnung unterschieden. Die Vollkostenrechnung erfasst sämtliche im Unternehmen anfallenden Kosten und verrechnet diese auf die Kostenträger wie z. B. Produkte, Dienstleistungen oder Handelswaren. Sie berücksichtigt damit sowohl Kosten, die mit der Leistungserzeugung variieren bzw. von Entscheidungen des Managements abhängen, so genannte variable Kosten, als auch Kosten, die hiervon unabhängig anfallen, so genannte fixe Kosten.[4] Das Prinzip der verursachungsgerechten Kostenzuweisung wird hier unterbrochen, so dass es im Controllingeinsatz zu falschen Entscheidungen kommen kann.[5] Die Teilkostenrechnung hingegen zerlegt die Kosten in variable und fixe Kosten und rechnet den Kostenträgern nur abgegrenzte Teile der Kosten zu.[6]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Systeme der Teilkostenrechnung

Quelle: Macha, R., Deckungsbeitragsrechnung, 2006, S. 46.

Für die unternehmerische Entscheidungsfindung belastet die Teilkostenrechnung ein Rechnungsobjekt z. B. Versicherter oder Versichertengruppe nur mit dem durch das Objekt verursachten variablen Kosten und stellt sie den Erlösen gegenüber (Deckungsbeitragsrechnung).[7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Ist-, Normal- und Plankostenrechnung

Quelle: in Anlehnung an BKK Akademie, Gebel, T., Wassmann, H., Grundzüge der Kostenrechnung und des Controllings bei Krankenkassen, 2004, S. 59.

Beide Kostenrechnungssysteme können je nach Blickrichtung und Aufgabenstellung als Ist-, Normal- oder Plankostenrechnung durchgeführt werden.[8]

2.2 Ziele und Aufgaben

Die Deckungsbeitragsrechnung ist im Rahmen des Controlling eine moderne Form der Teilkostenrechnung, die versucht, Nachteile der Vollkostenrechnung zu vermeiden.[9] Sie will die für kurzfristige Entscheidungen relevanten Kosten aufzeigen. Entscheidungsrelevant sind hier die Kosten, deren Höhe durch die Entscheidung beeinflusst werden. Im direkten Zusammenhang mit dem Ausweis der entscheidungsrelevanten Kosten steht die Aufgabe, die den Kostenträgern verursachungsgerecht zurechenbaren Kosten von den nicht direkt zurechenbaren Kosten zu unterscheiden. Gebräuchlich ist, die Kosten nach der Abhängigkeit von der Beschäftigung in variable und fixe Bestandteile zu trennen und sämtliche variable Kosten auf die Kostenträger zu kalkulieren. Die fixen Kosten werden im Block unmittelbar in die Betriebsergebnisrechnung übertragen.[10]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Aufgaben der Deckungsbeitragsrechnung

Quelle: in Anlehnung an Schmidt, A., Kostenrechnung, Grundlagen der Vollkosten-, Deckungsbeitrags- und Planungskostenrechnung sowie des Kostenmanagements, 2005, S. 155.

[...]


[1] Vgl. BKK Akademie, Gebel, T., Wassmann, H., Grundzüge der Kostenrechnung und des Controllings bei Krankenkassen, 2004, S. 11f.

[2] Vgl. Weber, J., Einführung in das Controlling, 1999, S. 122.

[3] Vgl. BKK Akademie, Gebel, T., Wassmann, H., Grundzüge der Kostenrechnung und des Controllings bei Krankenkassen, 2004, S. 11f.

[4] Vgl. Däumler, K.-D., Grabe, J., Kostenrechnung 2 Deckungsbeitragsrechnung, 1994, S. 11.

[5] Vgl. Riedel, G., Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument, 1996, S. 208.

[6] Vgl. Däumler, K.-D., Grabe, J., Kostenrechnung 2 Deckungsbeitragsrechnung, 1994, S. 11.

[7] Vgl. Däumler, K.-D., Grabe, J., Kostenrechnung 2 Deckungsbeitragsrechnung, 1994, S. 11.

[8] Vgl. BKK Akademie, Gebel, T., Wassmann, H., Grundzüge der Kostenrechnung und des Controllings bei Krankenkassen, 2004, S. 59.

[9] Vgl. Wolf, J., Deckungsbeitragsrechnung, Unternehmerische Entscheidungen erleichtern, fundieren und verbessern, 2005, S. 7, 34.

[10] Vgl. Schmidt, A., Kostenrechnung, Grundlagen der Vollkosten-, Deckungsbeitrags- und Planungskostenrechnung sowie des Kostenmanagements, 2005, S. 154f.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument
Hochschule
Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Braunschweig
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V69280
ISBN (eBook)
9783638621861
Dateigröße
650 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deckungsbeitragsrechnung, Controllinginstrument
Arbeit zitieren
Anja Schmidt (Autor), 2006, Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69280

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