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Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument

Title: Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument

Term Paper , 2006 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anja Schmidt (Author)

Business economics - Controlling
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Aufgrund der Schnelllebigkeit und Komplexität des Gesundheitswesens besteht für das Management einer Krankenkasse ein hoher Koordinationsaufwand. Zielgerichtete Entscheidungen zum Bestehen im Wettbewerb können nur getroffen werden, wenn eine hinreichende Informationsbasis gegeben ist. Controlling trägt die zur Aufgabenbewältigung nötigen Informationen zusammen, verarbeitet diese und leitet sie in komprimierter Form an das Management der Krankenkasse weiter. Controlling plant, kontrolliert und koordiniert. Ein Instrument zur Lösung von Planungsproblematiken ist die Deckungsbeitragsrechnung. In einer entscheidungsproblembezogenen Deckungsbeitragsrechnung werden die einer Entscheidungsalternative zurechenbaren Erlöse den zurechenbaren Kosten gegenübergestellt. In Krankenkassen werden Kostenrechnungssysteme derzeit erst entwickelt und Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Hierbei wird auf die Entscheidungsorientiertheit besonderen Wert gelegt, so dass die zusammengetragenen Daten als Informationsquelle zur Bekräftigung und Kontrolle betrieblicher Strategien und Dispositionen dienen können. Insbesondere soll eine Deckungsbeitragsrechnung aufgebaut werden, die im Rahmen eines Controllingprozesses der Steuerung von einzelnen Betriebseinheiten hilfreich sein kann. Mit dieser Hausarbeit soll die Deckungsbeitragsrechnung unter Berücksichtigung eines Einsatzes in Krankenkassen dargestellt werden. Zur Einordnung der Deckungsbeitragrechnung in die Kostenrechnung werden zunächst die Notwendigkeit der Deckungsbeitragsrechnung, Ziele und Aufgaben sowie Methoden der Kostenauflösung gezeigt. Im folgenden Abschnitt wird die einstufige und die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung erläutert. Schließlich soll der Einsatz der Deckungsbeitragsrechnung in Krankenkassen näher veranschaulicht werden. Die schriftlichen Ausführungen werden durch Beispiele und Abbildungen unterstützt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlegende Charakteristika der Deckungsbeitragsrechnung

2.1 Notwendigkeit der Deckungsbeitragsrechnung

2.2 Ziele und Aufgaben

2.3 Kostenauflösung

2.3.1 Variable und fixe Kosten

2.3.2 Buchtechnisch-statistische Methode

2.3.3 Mathematische Methode

2.3.4 Grafische Kostenauflösung

2.3.5 Analytische Kostenauflösung

3 Ausgestaltungen der Deckungsbeitragsrechnung

3.1 Einstufige Deckungsbeitragsrechnung

3.2 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

4 Die Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument von Krankenkassen

4.1 Definition des Controlling in Bezug auf Krankenkassen

4.2 Zuordnung der Kosten

4.3 Erfolgsanalyse

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung und kritische Würdigung der Deckungsbeitragsrechnung als Instrument des Controllings, wobei der spezifische Einsatzbereich in Krankenkassen im Fokus steht. Die Forschungsfrage untersucht, wie dieses betriebswirtschaftliche Instrument zur Steuerung von Betriebseinheiten in Krankenkassen beitragen kann.

  • Grundlagen und Notwendigkeit der Deckungsbeitragsrechnung
  • Methoden der Kostenauflösung in variable und fixe Bestandteile
  • Einstufige versus mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
  • Integration der Deckungsbeitragsrechnung in das Controlling von Krankenkassen
  • Analyse der Erfolgsstruktur und Kostenverantwortung bei Krankenkassen

Auszug aus dem Buch

3.2 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

Die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung ermöglicht die Gewinnung möglichst relevanter Kosteninformationen für unternehmerische Entscheidungen in einem Mehrproduktunternehmen, in dem die fixen Kosten einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Auch die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung geht von der Auflösung der Gesamtkosten in variable und fixe Bestandteile aus und fasst die variablen Kosten als den Kostenträgern direkt zurechenbare Kostenelemente auf, die gewiss in die Kalkulation, Preisbildung und Erfolgsrechnung eingehen. Der Hauptunterschied zur einstufigen Deckungsbeitragsrechnung ist die Behandlung der fixen Kosten. Die fixen Kosten werden nicht als einheitlicher Block behandelt, sondern individuell betrachtet und ebenfalls aufgegliedert.

Die fixen Kosten werden schichtweise in verschiedene Gruppen eingeteilt, die im Rahmen der Periodenerfolgsrechnung jeweils an der Stelle in die Kostenträgerrechnung einbezogen werden, an der sie verursachungsgerecht eingeordnet werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Komplexität im Gesundheitswesen und begründet die Notwendigkeit einer effizienten Informationsbasis für das Management durch Controlling-Instrumente wie die Deckungsbeitragsrechnung.

2 Grundlegende Charakteristika der Deckungsbeitragsrechnung: Dieses Kapitel definiert die Deckungsbeitragsrechnung als Teilkostenrechnung und erläutert detailliert die verschiedenen mathematischen, statistischen und analytischen Verfahren zur Trennung von fixen und variablen Kosten.

3 Ausgestaltungen der Deckungsbeitragsrechnung: Hier werden die einstufige und die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung vorgestellt, wobei die Differenzierung der Fixkostenblöcke in der mehrstufigen Variante hervorgehoben wird.

4 Die Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument von Krankenkassen: Das Kapitel überträgt die theoretischen Konzepte auf die Praxis von Krankenkassen, insbesondere hinsichtlich der Kosten- und Leistungsrechnung sowie der Analyse von Versichertengruppen.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Deckungsbeitragsrechnung ein wertvolles Instrument zur Unterstützung der Planung und Kontrolle darstellt, welches durch eine selektive Kostenzuordnung die Steuerung in Verantwortungsbereichen von Krankenkassen optimiert.

Schlüsselwörter

Deckungsbeitragsrechnung, Controlling, Krankenkassen, Kostenrechnung, Fixkosten, variable Kosten, Teilkostenrechnung, Kostenauflösung, Erfolgsanalyse, Kostenstelle, Kostenträger, Direct Costing, Gesundheitswesen, Betriebsergebnis, Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument, speziell im Kontext der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Kostenauflösung, die Abgrenzung von fixen und variablen Kosten sowie die Gestaltung von ein- und mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und kritische Würdigung des Instruments für Krankenkassen, um betriebswirtschaftliche Entscheidungen und die Steuerung von Einheiten zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und methodische Darstellungen von Kostenrechnungssystemen, ergänzt durch Beispiele und Abbildungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen der Kostenauflösung, die verschiedenen Stufen der Deckungsbeitragsrechnung und deren praktische Implementierung in Krankenkassen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Deckungsbeitragsrechnung, Controlling, Krankenkassen, Kostenauflösung und Erfolgsanalyse charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die mehrstufige von der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung?

Der Hauptunterschied liegt in der Behandlung der Fixkosten: Während die einstufige Rechnung diese als Block abzieht, gliedert die mehrstufige Rechnung die Fixkosten verursachungsgerecht in Stufen auf.

Warum ist die Kostenauflösung für Krankenkassen relevant?

Sie ermöglicht eine verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten auf Versichertengruppen, was für eine effektive Erfolgsanalyse und Steuerung der Geschäftsstellen entscheidend ist.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Grade
1,0
Author
Anja Schmidt (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V69280
ISBN (eBook)
9783638621861
Language
German
Tags
Deckungsbeitragsrechnung Controllinginstrument
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Schmidt (Author), 2006, Deckungsbeitragsrechnung als Controllinginstrument, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69280
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