Die Entfernung des Primärtumors durch Operation, Bestrahlung und Chemotherapie reichen meist nicht aus, um eine Heilung zu erreichen. Die meisten an Krebs erkrankten Menschen ster- ben auch nicht am Primärtumor, sondern an den Folgen der Tochtergeschwülste oder Metastasen, welche durch abwandern- de Krebszellen entstehen.
Bisher eingesetzte ergänzende Maßnahmen der biologischen Krebsbekämpfung setzten auf die krebshemmende Wirkung einzelner Naturstoffe, wie z. B. die Mistel, die Wirkstoffe des Grünen Tees, proteolytische oder eiweißspaltende Enzyme oder asiatische Heilpilze. Mit diesen zusätzlichen Maßnahmen ließen sich in bestimmten Fällen Heilerfolge erzielen oder die Lebenserwartung verlängern. Um zu einer besseren biologischen Krebsbekämpfung zu gelangen, sollte nach Meinung des Autors eine sinnvolle Kombination verschiedener Naturstoffe angewendet werden. Der Autor zeigt an Hand biochemischer Zusammenhänge, dass die Naturstoffarten proteolytische Enzyme, Heilpilze, Selen und Lycopin für eine optimale Wirkung kombiniert werden können. Zur Unterstützung gegen die Verbreitung und das Wachstum von Metastasen hat sich ein Extrakt der Ackerwinde bewährt.
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Die Entstehung von Krebs
Die körpereigenen Abwehrmechanismen
Warum kommt es dennoch zu Krebswachstum und –verbreitung?
Wie können Metastasen entstehen?
Angiogenese – Krebswachstum durch Bildung neuer Blutgefäße
Die vier Stadien der Krebserkrankung und der mögliche Einsatz der Behandlung
Eigenschaften von Krebszellen
Krebszellen tarnen sich
Alternative und ergänzende Behandlungsmethoden
Die Enzymtherapie
Papain aus der unreifen Papaya-Frucht
Bromelain aus der Ananas
Wirkungsweise der proteolytischen Enzyme
Reduzierung der Bildung von Metastasen
Wirkungen auf das Immunsystem
Enzymkombinationen für die Krebsbehandlung
Hemmung der Enzyme durch Grünen Tee und Kupfer
Die Mykotherapie (Behandlung mit Heilpilzen)
Die wichtigsten Heilpilze Shiitake, Maitake, Reishi und Agaricus blazei Murill
Der Shiitake (Lentinus edodes)
Der Maitake (Grifola frondosa)
Der Reishi (Ganoderma lucidum)
Der Agaricus blazei Murill (ABM-Pilz)
Anwendung von Heilpilzen
Immunitätsmechanismen von Heilpilzen
Selen zur Unterstützung der Chemo- und Strahlen therapie und zur Stärkung des Immunsystems
Vorkommen, Bedarf und Dosierung von Selen
Lycopin – der rote Tomatenfarbstoff
Krebshemmende Wirkungen des Lycopins
Dosierung des Lycopins
Kombination von Enzymtherapie, Mykotherapie und der Gabe von Selen und Lycopin
Metastasenhemmung – Hoffnung durch die Ackerwinde
Hemmung der Wirkung von Ackerwinden-Extrakt durch proteolytische Enzyme?
Folgerungen für eine Optimierung der biologischen Krebsbehandlung
Was ist bei der zeitlichen Einnahme von proteolytischen Enzymen, Heilpilzen, Lycopin und Selen zu beachten?
Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte, kombinierte Anwendung verschiedener Naturstoffe die biologische Krebsabwehr gestärkt und eine schulmedizinische Zusatztherapie optimiert werden kann. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie die biochemischen Zusammenhänge von Enzymen, Heilpilzen, Selen und Lycopin genutzt werden können, um das Wachstum von Krebszellen und die Bildung von Metastasen effektiv zu hemmen.
- Ganzheitliche biologische Zusatztherapie bei Krebserkrankungen
- Mechanismen der Enzymtherapie zur Enttarnung von Krebszellen
- Immunstärkung durch Mykotherapie (Heilpilze)
- Bedeutung von Mikronährstoffen wie Selen und Lycopin
- Optimierung der Einnahmezeitpunkte für eine synergistische Wirkung
Auszug aus dem Buch
Die körpereigenen Abwehrmechanismen
Das körpereigene Abwehrsystem hat verschiedene Strategien entwickelt, um Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Dabei spielen vier verschiedene Zelltypen und sogenannte Zytokine oder Botenstoffe eine wichtige Rolle. Der erste erfolgreiche Zelltyp sind die Fresszellen des Immunsystems, die sogenannten Makrophagen. Sie umschlingen die Krebszellen und fressen sie sozusagen auf. Außerdem erzeugen die Makrophagen den Stoff Tumor-Nekrose-Faktor (TNF), der beim Kontakt mit Tumorzellen deren Absterben auslösen kann. Man weiß, dass der Tumor-Nekrose-Faktor von den Makrophagen nur erzeugt wird, wenn sich diese in einem alarmierten Zustand befinden. Auch die Zellmembran der Makrophagen kann eine unmittelbar zytotoxische Wirkung auf Krebszellen beim Kontakt mit ihnen ausüben.
Der nächste Zelltyp sind bestimmte Lymphozyten, welche Krebszellen an ihren typischen Oberflächenmerkmalen, den Krebszell-Antigenen, erkennen können. Diese Lymphozyten leiten dann eine Zerstörung der Krebszellen ein. Eine Gruppe davon bezeichnet man als zytotoxische Lymphozyten, auch T-Helferzellen (Th1) genannt. Eine andere Gruppe von Lymphozyten bildet spezielle Antikörper, welche die zu ihnen passenden Krebszellantigene erkennen können. Bei Kontakt mit einer Krebszelle verbinden sich die Antikörper mit den Krebszellantigenen. Diese Lymphozyten sind die T-Helferzellen vom Typ Th2. Als weiteren Zelltyp des Immunsystems besitzen wir sogenannte Natürliche Killerzellen (NK-Zellen). Diese können ebenfalls die Krebszellen als Feind erkennen und dann wirksam zerstören.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Entstehung von Krebs: Erläutert den natürlichen Prozess der Zellteilung und wie fehlerhafte Zellen zu Krebszellen werden, die vom Immunsystem nicht mehr kontrolliert werden können.
Die körpereigenen Abwehrmechanismen: Beschreibt die Rolle von Makrophagen, Lymphozyten und natürlichen Killerzellen bei der Identifizierung und Zerstörung von Tumorzellen.
Warum kommt es dennoch zu Krebswachstum und –verbreitung?: Analysiert den altersbedingten Rückgang der Immunabwehr und die Bedeutung von Botenstoffen wie TGF-ß.
Wie können Metastasen entstehen?: Beschreibt den Verlust der Adhäsionsmoleküle und die Mechanismen, die es Krebszellen ermöglichen, in andere Gewebe abzuwandern.
Angiogenese – Krebswachstum durch Bildung neuer Blutgefäße: Erklärt die Bedeutung der Blutgefäßbildung für die Nährstoffversorgung von Tumoren und deren Rolle beim Metastasenwachstum.
Die vier Stadien der Krebserkrankung und der mögliche Einsatz der Behandlung: Stellt das Modell von Prof. Wrba vor, das unsichtbare und sichtbare Phasen der Erkrankung differenziert.
Eigenschaften von Krebszellen: Fasst die zentralen Charakteristika zusammen, die Krebszellen für das Immunsystem schwer erkennbar machen.
Krebszellen tarnen sich: Erklärt die Ausbildung von Eiweißhüllen und Immunkomplexen als Überlebensstrategie von Tumorzellen.
Alternative und ergänzende Behandlungsmethoden: Einführung in die Therapieansätze mittels Enzymen, Pilzen und Spurenelementen.
Die Enzymtherapie: Diskutiert die Wirkung von Papain und Bromelain bei der Auflösung von Tarnhüllen und Metastasen.
Die Mykotherapie (Behandlung mit Heilpilzen): Analysiert die immunstimulierende Wirkung spezifischer Heilpilze wie Shiitake und Agaricus blazei Murill.
Selen zur Unterstützung der Chemo- und Strahlen therapie und zur Stärkung des Immunsystems: Hebt die antioxidative Rolle von Selen hervor.
Lycopin – der rote Tomatenfarbstoff: Erklärt die krebshemmenden und zellkommunikationsfördernden Eigenschaften von Lycopin.
Kombination von Enzymtherapie, Mykotherapie und der Gabe von Selen und Lycopin: Zeigt Synergien der vier Naturstoffarten auf.
Metastasenhemmung – Hoffnung durch die Ackerwinde: Stellt die tumorhemmende Wirkung des Ackerwinden-Extrakts dar.
Folgerungen für eine Optimierung der biologischen Krebsbehandlung: Führt die Erkenntnisse zu einem optimierten Behandlungskonzept zusammen.
Was ist bei der zeitlichen Einnahme von proteolytischen Enzymen, Heilpilzen, Lycopin und Selen zu beachten?: Gibt praktische Dosierungs- und Einnahmeempfehlungen.
Zusammenfassung: Fasst die zentralen Thesen und Empfehlungen des Buches zusammen.
Schlüsselwörter
Krebsabwehr, Enzymtherapie, Mykotherapie, Papain, Bromelain, Heilpilze, Agaricus blazei Murill, Selen, Lycopin, Ackerwinde, Metastasenhemmung, Immunsystem, Tumor-Nekrose-Faktor, Zytokine, Ganzheitliche Therapie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der biologischen Krebsbekämpfung als ergänzende Therapiemaßnahme zur schulmedizinischen Behandlung, um die Heilungschancen durch den Einsatz von Naturstoffen zu verbessern.
Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist der Nachweis, dass eine kombinierte Anwendung von Enzymen, Heilpilzen, Selen und Lycopin Krebszellen besser enttarnen und bekämpfen kann, als es durch isolierte Einzelmaßnahmen möglich wäre.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor stützt seine Empfehlungen auf ein ausführliches Studium neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse, biochemische Laboruntersuchungen und den Austausch über medizinische Praxisanwendungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Enzymtherapie, der Anwendung von Mykotherapie (Heilpilze), dem Einsatz von Spurenelementen wie Selen sowie der ergänzenden Nutzung von Lycopin und Ackerwinden-Extrakten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert die Abwehrmechanismen des Körpers, die Tarnstrategien von Krebszellen und wie verschiedene Naturstoffe diese Strategien durchbrechen können.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zentrale Begriffe sind biologische Krebsabwehr, proteolytische Enzyme, Immunstimulation, Metastasenhemmung und naturstoffbasierte Zusatztherapie.
Warum sollten Enzyme und Heilpilze zeitversetzt eingenommen werden?
Da Heilpilze reich an Proteinen sind, würden proteolytische Enzyme diese im Verdauungstrakt vorzeitig abbauen, wodurch ihre eigentliche Wirkung im Blut oder an den Krebszellen verloren ginge.
Wie wirkt der Ackerwinden-Extrakt bei Metastasen?
Er enthält spezielle Proteoglycane, die Wachstumsfaktoren für neue Blutgefäße in Tumoren binden und so die Versorgung sowie das Wachstum von Metastasen hemmen können.
- Arbeit zitieren
- Harald Knote, Dr. (Autor:in), 2006, Kombinierte Anwendung von Naturstoffen in der biologischen Krebsabwehr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6929