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Kombinierte Anwendung von Naturstoffen in der biologischen Krebsabwehr

Titel: Kombinierte Anwendung von Naturstoffen in der biologischen Krebsabwehr

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2006 , 67 Seiten

Autor:in: Harald Knote, Dr. (Autor:in)

Medizin - Alternative Medizin
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Entfernung des Primärtumors durch Operation, Bestrahlung und Chemotherapie reichen meist nicht aus, um eine Heilung zu erreichen. Die meisten an Krebs erkrankten Menschen ster- ben auch nicht am Primärtumor, sondern an den Folgen der Tochtergeschwülste oder Metastasen, welche durch abwandern- de Krebszellen entstehen.

Bisher eingesetzte ergänzende Maßnahmen der biologischen Krebsbekämpfung setzten auf die krebshemmende Wirkung einzelner Naturstoffe, wie z. B. die Mistel, die Wirkstoffe des Grünen Tees, proteolytische oder eiweißspaltende Enzyme oder asiatische Heilpilze. Mit diesen zusätzlichen Maßnahmen ließen sich in bestimmten Fällen Heilerfolge erzielen oder die Lebenserwartung verlängern. Um zu einer besseren biologischen Krebsbekämpfung zu gelangen, sollte nach Meinung des Autors eine sinnvolle Kombination verschiedener Naturstoffe angewendet werden. Der Autor zeigt an Hand biochemischer Zusammenhänge, dass die Naturstoffarten proteolytische Enzyme, Heilpilze, Selen und Lycopin für eine optimale Wirkung kombiniert werden können. Zur Unterstützung gegen die Verbreitung und das Wachstum von Metastasen hat sich ein Extrakt der Ackerwinde bewährt.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Die Entstehung von Krebs

Die körpereigenen Abwehrmechanismen

Warum kommt es dennoch zu Krebswachstum und –verbreitung?

Wie können Metastasen entstehen?

Angiogenese – Krebswachstum durch Bildung neuer Blutgefäße

Die vier Stadien der Krebserkrankung und der mögliche Einsatz der Behandlung

Eigenschaften von Krebszellen

Krebszellen tarnen sich

Alternative und ergänzende Behandlungsmethoden

Die Enzymtherapie

Papain aus der unreifen Papaya-Frucht

Bromelain aus der Ananas

Wirkungsweise der proteolytischen Enzyme

Reduzierung der Bildung von Metastasen

Wirkungen auf das Immunsystem

Enzymkombinationen für die Krebsbehandlung

Hemmung der Enzyme durch Grünen Tee und Kupfer

Die Mykotherapie (Behandlung mit Heilpilzen)

Die wichtigsten Heilpilze Shiitake, Maitake, Reishi und Agaricus blazei Murill

Der Shiitake (Lentinus edodes)

Der Maitake (Grifola frondosa)

Der Reishi (Ganoderma lucidum)

Der Agaricus blazei Murill (ABM-Pilz)

Anwendung von Heilpilzen

Immunitätsmechanismen von Heilpilzen

Selen zur Unterstützung der Chemo- und Strahlen therapie und zur Stärkung des Immunsystems

Vorkommen, Bedarf und Dosierung von Selen

Lycopin – der rote Tomatenfarbstoff

Krebshemmende Wirkungen des Lycopins

Dosierung des Lycopins

Kombination von Enzymtherapie, Mykotherapie und der Gabe von Selen und Lycopin

Metastasenhemmung – Hoffnung durch die Ackerwinde

Hemmung der Wirkung von Ackerwinden-Extrakt durch proteolytische Enzyme?

Folgerungen für eine Optimierung der biologischen Krebsbehandlung

Was ist bei der zeitlichen Einnahme von proteolytischen Enzymen, Heilpilzen, Lycopin und Selen zu beachten?

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte, kombinierte Anwendung verschiedener Naturstoffe die biologische Krebsabwehr gestärkt und eine schulmedizinische Zusatztherapie optimiert werden kann. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie die biochemischen Zusammenhänge von Enzymen, Heilpilzen, Selen und Lycopin genutzt werden können, um das Wachstum von Krebszellen und die Bildung von Metastasen effektiv zu hemmen.

  • Ganzheitliche biologische Zusatztherapie bei Krebserkrankungen
  • Mechanismen der Enzymtherapie zur Enttarnung von Krebszellen
  • Immunstärkung durch Mykotherapie (Heilpilze)
  • Bedeutung von Mikronährstoffen wie Selen und Lycopin
  • Optimierung der Einnahmezeitpunkte für eine synergistische Wirkung

Auszug aus dem Buch

Die körpereigenen Abwehrmechanismen

Das körpereigene Abwehrsystem hat verschiedene Strategien entwickelt, um Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Dabei spielen vier verschiedene Zelltypen und sogenannte Zytokine oder Botenstoffe eine wichtige Rolle. Der erste erfolgreiche Zelltyp sind die Fresszellen des Immunsystems, die sogenannten Makrophagen. Sie umschlingen die Krebszellen und fressen sie sozusagen auf. Außerdem erzeugen die Makrophagen den Stoff Tumor-Nekrose-Faktor (TNF), der beim Kontakt mit Tumorzellen deren Absterben auslösen kann. Man weiß, dass der Tumor-Nekrose-Faktor von den Makrophagen nur erzeugt wird, wenn sich diese in einem alarmierten Zustand befinden. Auch die Zellmembran der Makrophagen kann eine unmittelbar zytotoxische Wirkung auf Krebszellen beim Kontakt mit ihnen ausüben.

Der nächste Zelltyp sind bestimmte Lymphozyten, welche Krebszellen an ihren typischen Oberflächenmerkmalen, den Krebszell-Antigenen, erkennen können. Diese Lymphozyten leiten dann eine Zerstörung der Krebszellen ein. Eine Gruppe davon bezeichnet man als zytotoxische Lymphozyten, auch T-Helferzellen (Th1) genannt. Eine andere Gruppe von Lymphozyten bildet spezielle Antikörper, welche die zu ihnen passenden Krebszellantigene erkennen können. Bei Kontakt mit einer Krebszelle verbinden sich die Antikörper mit den Krebszellantigenen. Diese Lymphozyten sind die T-Helferzellen vom Typ Th2. Als weiteren Zelltyp des Immunsystems besitzen wir sogenannte Natürliche Killerzellen (NK-Zellen). Diese können ebenfalls die Krebszellen als Feind erkennen und dann wirksam zerstören.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Entstehung von Krebs: Erläutert den natürlichen Prozess der Zellteilung und wie fehlerhafte Zellen zu Krebszellen werden, die vom Immunsystem nicht mehr kontrolliert werden können.

Die körpereigenen Abwehrmechanismen: Beschreibt die Rolle von Makrophagen, Lymphozyten und natürlichen Killerzellen bei der Identifizierung und Zerstörung von Tumorzellen.

Warum kommt es dennoch zu Krebswachstum und –verbreitung?: Analysiert den altersbedingten Rückgang der Immunabwehr und die Bedeutung von Botenstoffen wie TGF-ß.

Wie können Metastasen entstehen?: Beschreibt den Verlust der Adhäsionsmoleküle und die Mechanismen, die es Krebszellen ermöglichen, in andere Gewebe abzuwandern.

Angiogenese – Krebswachstum durch Bildung neuer Blutgefäße: Erklärt die Bedeutung der Blutgefäßbildung für die Nährstoffversorgung von Tumoren und deren Rolle beim Metastasenwachstum.

Die vier Stadien der Krebserkrankung und der mögliche Einsatz der Behandlung: Stellt das Modell von Prof. Wrba vor, das unsichtbare und sichtbare Phasen der Erkrankung differenziert.

Eigenschaften von Krebszellen: Fasst die zentralen Charakteristika zusammen, die Krebszellen für das Immunsystem schwer erkennbar machen.

Krebszellen tarnen sich: Erklärt die Ausbildung von Eiweißhüllen und Immunkomplexen als Überlebensstrategie von Tumorzellen.

Alternative und ergänzende Behandlungsmethoden: Einführung in die Therapieansätze mittels Enzymen, Pilzen und Spurenelementen.

Die Enzymtherapie: Diskutiert die Wirkung von Papain und Bromelain bei der Auflösung von Tarnhüllen und Metastasen.

Die Mykotherapie (Behandlung mit Heilpilzen): Analysiert die immunstimulierende Wirkung spezifischer Heilpilze wie Shiitake und Agaricus blazei Murill.

Selen zur Unterstützung der Chemo- und Strahlen therapie und zur Stärkung des Immunsystems: Hebt die antioxidative Rolle von Selen hervor.

Lycopin – der rote Tomatenfarbstoff: Erklärt die krebshemmenden und zellkommunikationsfördernden Eigenschaften von Lycopin.

Kombination von Enzymtherapie, Mykotherapie und der Gabe von Selen und Lycopin: Zeigt Synergien der vier Naturstoffarten auf.

Metastasenhemmung – Hoffnung durch die Ackerwinde: Stellt die tumorhemmende Wirkung des Ackerwinden-Extrakts dar.

Folgerungen für eine Optimierung der biologischen Krebsbehandlung: Führt die Erkenntnisse zu einem optimierten Behandlungskonzept zusammen.

Was ist bei der zeitlichen Einnahme von proteolytischen Enzymen, Heilpilzen, Lycopin und Selen zu beachten?: Gibt praktische Dosierungs- und Einnahmeempfehlungen.

Zusammenfassung: Fasst die zentralen Thesen und Empfehlungen des Buches zusammen.

Schlüsselwörter

Krebsabwehr, Enzymtherapie, Mykotherapie, Papain, Bromelain, Heilpilze, Agaricus blazei Murill, Selen, Lycopin, Ackerwinde, Metastasenhemmung, Immunsystem, Tumor-Nekrose-Faktor, Zytokine, Ganzheitliche Therapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der biologischen Krebsbekämpfung als ergänzende Therapiemaßnahme zur schulmedizinischen Behandlung, um die Heilungschancen durch den Einsatz von Naturstoffen zu verbessern.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass eine kombinierte Anwendung von Enzymen, Heilpilzen, Selen und Lycopin Krebszellen besser enttarnen und bekämpfen kann, als es durch isolierte Einzelmaßnahmen möglich wäre.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt seine Empfehlungen auf ein ausführliches Studium neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse, biochemische Laboruntersuchungen und den Austausch über medizinische Praxisanwendungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Enzymtherapie, der Anwendung von Mykotherapie (Heilpilze), dem Einsatz von Spurenelementen wie Selen sowie der ergänzenden Nutzung von Lycopin und Ackerwinden-Extrakten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Abwehrmechanismen des Körpers, die Tarnstrategien von Krebszellen und wie verschiedene Naturstoffe diese Strategien durchbrechen können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind biologische Krebsabwehr, proteolytische Enzyme, Immunstimulation, Metastasenhemmung und naturstoffbasierte Zusatztherapie.

Warum sollten Enzyme und Heilpilze zeitversetzt eingenommen werden?

Da Heilpilze reich an Proteinen sind, würden proteolytische Enzyme diese im Verdauungstrakt vorzeitig abbauen, wodurch ihre eigentliche Wirkung im Blut oder an den Krebszellen verloren ginge.

Wie wirkt der Ackerwinden-Extrakt bei Metastasen?

Er enthält spezielle Proteoglycane, die Wachstumsfaktoren für neue Blutgefäße in Tumoren binden und so die Versorgung sowie das Wachstum von Metastasen hemmen können.

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Details

Titel
Kombinierte Anwendung von Naturstoffen in der biologischen Krebsabwehr
Autor
Harald Knote, Dr. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
67
Katalognummer
V6929
ISBN (eBook)
9783638143806
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kombinierte Anwendung Naturstoffen Krebsabwehr
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Harald Knote, Dr. (Autor:in), 2006, Kombinierte Anwendung von Naturstoffen in der biologischen Krebsabwehr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6929
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Leseprobe aus  67  Seiten
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