Mehrere Autoren beschäftigen sich mit Photographiegeschichte. Dabei spielen zwei Aspekte eine wichtige Rolle. Einerseits geht es bei dieser Geschichte um die Technik und ihre Entwicklung in Bezug auf die Photographie. Andererseits muss aber auch der Gesichtspunkt, der die Photographie als Kunstform betrachtet, miteinbezogen werden. Während bei Autoren wie Josef Maria Eders und Erich Stengers „die Photographiegeschichte zu einer Abfolge technischer Innovationen und Entwicklungen“ wird (Stiegler 17), geht es im Werk von Beaumont Newhall darum, der Photographie einen Stellenwert in der Kunst zukommen zu lassen „Seine Photographiegeschichte legt daher erstmals ein besonderes Augenmerk auf Photographien, deren Geschichte als Kunstgeschichte beschreiben wird“ (17).
Inhaltsverzeichnis
- I. Einblick in die Geschichte der Fotografie
- II. Fotografie und Literatur im 19. Jahrhundert
- 1. Allgemeine Aspekte
- 2. Textbeispiel: E.T.A. Hoffmanns „,Des Vetters Eckfenster“
- III. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Verbindung von Fotografie und Literatur im 19. Jahrhundert. Sie analysiert, wie die Fotografie die Literatur beeinflusste und umgekehrt. Der Fokus liegt dabei auf dem Einfluss der Fotografie auf die literarische Gestaltung von Wirklichkeit und die Wahrnehmung der Welt.
- Die Entwicklung der Fotografie im 19. Jahrhundert
- Die Rolle der Fotografie in der Kunst und Wissenschaft
- Die Wahrnehmung der Fotografie als Medium der Realitätsdarstellung
- Der Einfluss der Fotografie auf literarische Genres wie Realismus und Naturalismus
- Die Interaktion von Fotografie und Literatur in ausgewählten Textbeispielen.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einblick in die Geschichte der Fotografie
Dieses Kapitel befasst sich mit der Entwicklung der Fotografie im 19. Jahrhundert. Es analysiert die technischen Innovationen, die zur Entstehung der Daguerreotypie führten und die Bedeutung der Fotografie als Medium der Realitätseinfangung erörtert. Es werden die verschiedenen Perspektiven auf die Fotografie, sowohl als Kunstform als auch als wissenschaftliches Instrument, beleuchtet.
II. Fotografie und Literatur im 19. Jahrhundert
1. Allgemeine Aspekte
Dieser Abschnitt erörtert die Rezeption der Fotografie in der Literatur des 19. Jahrhunderts. Er beleuchtet, wie die Photographie die literarische Beschreibung von Realität und die Darstellung des Blicks beeinflusste und wie sie als Konkurrenzmedium zur Literatur wahrgenommen wurde.
2. Textbeispiel: E.T.A. Hoffmanns „,Des Vetters Eckfenster“
In diesem Abschnitt wird ein Beispieltext analysiert, um den Einfluss der Fotografie auf die literarische Gestaltung von Wirklichkeit und die Wahrnehmung der Welt zu untersuchen. Der Fokus liegt auf der Frage, wie die Fotografie die literarische Darstellung der Realität beeinflusste.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselwörter Fotografie, Literatur, 19. Jahrhundert, Realismus, Naturalismus, Wahrnehmung, Wirklichkeit, Darstellung, Blick, Medium. Diese Begriffe umfassen die Kernaspekte der Arbeit und verdeutlichen die Interaktion von Fotografie und Literatur im Kontext des 19. Jahrhunderts.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusste die Fotografie die Literatur im 19. Jahrhundert?
Die Fotografie veränderte die literarische Wahrnehmung der Welt und förderte detailgetreue Beschreibungen in Genres wie Realismus und Naturalismus.
Galt Fotografie im 19. Jahrhundert als Kunst oder Technik?
Es gab zwei Ansichten: Die einen sahen sie als technische Innovation zur Realitätseinfangung, die anderen (wie Beaumont Newhall) als neue Kunstform.
Welche Rolle spielt E.T.A. Hoffmanns Werk in dieser Analyse?
Anhand von "Des Vetters Eckfenster" wird untersucht, wie literarische Texte den Blick und die Realitätsdarstellung ähnlich wie die Fotografie thematisieren.
Was ist die Daguerreotypie?
Die Daguerreotypie war das erste kommerziell nutzbare Fotografieverfahren des 19. Jahrhunderts, das die visuelle Kultur revolutionierte.
Warum wurde die Fotografie als Konkurrenz zur Literatur wahrgenommen?
Weil sie die Realität unmittelbar und objektiv abzubilden schien, was Autoren dazu zwang, ihre eigenen Methoden der Wirklichkeitsdarstellung zu überdenken.
- Citation du texte
- Martha Ogorka (Auteur), 2005, Literatur und Fotografie im 19. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69346