Ausbilderprüfung, Unterweisung Bankkaufmann / -kauffrau
Beratung und Antrag eines Freistellungsauftrages.
In dieser schriflichen Unterweisungsaufgabe geht es um die sachlichen, korrekten Inhalte einer Unterweisung zur Ausbilderprüfung, sowie die berufsbezogenen Inhalte des o.g. Themas.
Welche inhaltlichen Punkte innerhalb des Skripts zur Ausbilderprüfung zwingend benötigt werden, sind in den Überschriften deutlich beschriftet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Themenbegründung
- 1.1 Sachanalyse
- 2. Rahmenbedingungen
- 2.1 Adressatenanalyse
- 2.2 Lernort
- 3. Lernziel
- 3.1 Kompetenzen/Schlüsselqualifikationen
- 4. Methodenwahl
- 4.1 Alternativmethode
- 5. Verlaufsplanung
- 6. Anlagen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Unterweisungsentwurf befasst sich mit dem Thema "Beratung und Antrag eines Freistellungsauftrages" im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/frau. Ziel ist es, dem Auszubildenden die Bedeutung des Freistellungsauftrages zu vermitteln, seine korrekte Anwendung zu demonstrieren und die notwendigen Kompetenzen für die Beratung von Kunden in diesem Bereich zu fördern.
- Vermittlung des Konzepts des Freistellungsauftrages und seiner Relevanz für Anleger
- Erklärung der steuerlichen Auswirkungen von Zinserträgen
- Praktische Anwendung des Freistellungsauftrages und dessen Ausfüllung
- Entwicklung der Beratungskompetenz im Bereich der Anlageberatung
- Steigerung der Sicherheit im Umgang mit Kunden
Zusammenfassung der Kapitel
Die Themenbegründung erläutert den Hintergrund des Unterweisungsentwurfs, insbesondere die Bedeutung des Freistellungsauftrages im Kontext der Anlageberatung. Die Sachanalyse geht näher auf das Konzept des Freistellungsauftrages, seine Relevanz für Anleger und die steuerlichen Aspekte ein. Die Rahmenbedingungen umfassen die Adressatenanalyse, die Beschreibung des Lernorts und die Dauer sowie den Zeitpunkt der Unterweisung.
Das Lernziel definiert die angestrebten Kompetenzen des Auszubildenden nach der Unterweisung. Die Methodenwahl erläutert die Verwendung der modifizierten "Vier-Stufen-Methode" und präsentiert die Leittext-Methode als Alternative.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter des Unterweisungsentwurfs sind Freistellungsauftrag, Zinserträge, Anlageberatung, Steuer, Zinsabschlagsteuer, Solidaritätszuschlag, Anlageformen, Beratungskompetenz, Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen, Vier-Stufen-Methode, Leittext-Methode.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Freistellungsauftrag bei einer Bank?
Mit einem Freistellungsauftrag können Sparer ihre Kapitalerträge (z. B. Zinsen) bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag vom automatischen Steuerabzug durch die Bank befreien lassen.
Warum ist die Beratung zum Freistellungsauftrag wichtig?
Kunden verschenken oft Geld, wenn sie keinen Auftrag erteilen. Für Bankkaufleute ist es ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Anlageberatung und fördert die Kundenzufriedenheit.
Welche Steuerarten werden durch den Auftrag vermieden?
Er verhindert den Abzug der Kapitalertragsteuer (Zinsabschlagsteuer) sowie des darauf entfallenden Solidaritätszuschlags und ggf. der Kirchensteuer.
Was ist die Vier-Stufen-Methode in der Ausbildung?
Es ist eine klassische Unterweisungsmethode: 1. Vorbereiten, 2. Vormachen und Erklären, 3. Nachmachen und Erklären lassen, 4. Selbstständig arbeiten lassen.
Kann man den Freistellungsauftrag auf mehrere Banken verteilen?
Ja, Kunden können den Gesamtfreibetrag auf verschiedene Institute aufteilen, müssen dabei aber darauf achten, die gesetzliche Gesamtsumme nicht zu überschreiten.
- Quote paper
- Mirijam Kos (Author), 2007, Beratung und Antrag eines Freistellungsauftrages (Unterweisung Bankkaufmann / -kauffrau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69361