Das Themenfeld Schuld und Sühne und das Verhältnis von göttlicher und menschlicher Logik in Kafkas "Der Proceß"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003
31 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schuld als kultur- und religionsgeschichtliches Motiv - Unterschiedliche Perpektiven und Lesarten des „Proceß”
2.1 Die „Verlockungen des Bösen” in nur scheinbar personaler Erzählsituation
2.2 Mystische (Selbst-)Erfahrung im Alltag: „Popularisierte” Kabbala und emotionale Gefangenschaft

3. Josef K. zwischen Moral und (An-)Trieb
3.1 Das Spannungsfeld von Schuld und Sühne, Pflicht und Kraft
3.2 Die Erbsünde und die kabbalistische Vorstellung eines ständigen himmlischen Gerichts

4. Die Rolle der Sprache
4.1 Kabbala als „receptio”
4.2 Kafkas „Proceß”-Erzählung als Prozess gegen sich selbst?

5. „.einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht”: Die Unvereinbarkeit von menschlicher und göttlicher Logik
5.1 Der menschliche Wille als Hindernis der Erleuchtung
5.2 Die weibliche Verführung als Abstieg vor dem Aufstieg - Die Notwendigkeit der Sünde, um Buße tun zu können

6. „dieser Eingang war nur für Dich bestimmt”: Das Gericht als individueller Weg in das Gesetz
6.1 Das Gericht als Erscheinung ohne feste Adresse
6.2 Erkenntnis und Ratio als die wahren Übel?

7. Schlussbetrachtung

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Besonders im Roman „Der Proceß” werden die Bezüge zur chassidisch-jüdischen Kultur in Kafkas literarischem Werk deutlich. Das Motiv von Schuld und Sühne, das in vielen Kafka-Texten eine Rolle spielt, wird im „Proceß” auf eine besondere Weise thematisiert. In dieser Arbeit werden zunächst vier unterschiedliche Herangehensweisen an den „Proceß”-Text aufgezeigt. Neben der biographischen kommt der religiösen wesentliche Bedeutung zu. Inwiefern jüdische und christliche Motive dabei zu trennen sind, wird als Vorüberlegung festzustellen sein. Mit der Frage nach einem konkreten Verschulden Josef K.´s geht die Überlegung einher, aus welcher Perspektive die Figur Josef K. dem Leser dargestellt wird. Liegt eine personale Erzählsituation und somit eine Identifikation des Leser mit der Figur vor? Oder bleibt dem Leser eine gewisse Distanz, die es ihm ermöglicht, K.´s Denken und Handeln kritisch zu beurteilen? Zwar erwecken die Begriffe Schuld, Sünde und Sühne Assoziationen an die Geschichte des Sündenfalls in der Thora. Die Art und Weise, wie Kafka diese Motive verarbeitet, weisen jedoch auf andere, möglicherweise kabbalistische Quellen hin, von denen Kafka inspiriert worden sein könnte. Daher stellt sich die Frage, in welcher Form Kafka mit der Kabbala in Berührung gekommen ist und welche Strömungen ihn besonders geprägt haben.

Anhand von Tagebuchaufzeichnungen werden Parallelen zwischen Motiven in kabbalistischen Legenden und Kafkas eigenem Leben aufgezeigt, die für die Konzeption des „Proceß”-Romans nicht unwesentlich gewesen sein dürften. Dazu ist anzumerken, dass Tagebuchaufzeichnungen und andere persönliche Schriften Kafkas in dieser Arbeit zwar als Hinweise zum besseren Verständnis des Romans aufgefasst werde, daraus allerdings keine Gesetzmäßigkeit zu dessen Deutung abgeleitet wird. Aufschluss über die Problematik von Schuld und Sühne, wie sie speziell bei Josef K. vorliegt, könnte ein Blick auf das Verhältnis von ethisch-moralischen und psychisch-physischen Aspekten bei dieser Figur geben. Die bei der psychoanalytischen Betrachtung möglicherweise gewonnenen Ergebnisse dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass eine Abstraktion beziehungsweise Verallgemeinerung auf einer höheren, den Gesamtkontext des Romans berücksichtigenden Ebene nötig scheint, um dem Anspruch, originäre jüdisch-chassidische Elemente im „Proceß” aufzuzeigen, gerecht zu werden. Damit in Zusammenhang steht eine Untersuchung der Rolle von Sprache innerhalb der kabbalistischen Tradition und im Werk Kafkas. Auf der Grundlage der heiligen, schöpferischen Funktion der hebräischen Sprache ist zu prüfen, ob der Anspruch einer schöpferischen Funktion in Kafkas Umfeld laut den von Kafka rezipierten Meinungen und Strömungen auf andere als die hebräische Sprache und somit auf Sprache (im Sinne von „parole”) allgemein übertragbar ist. Es wird die These aufgestellt, dass Kafka durch seine „Proceß”-Erzählung mit sich selbst ins Gericht gehen und einen Freispruch von seinen Sünden erzielen wollte. Hier scheint ein zentraler Punkt bei der Deutung von Kafkas Erzählung unter kabbalistischen Vorzeichen zu liegen. Ist es das Ziel der Kabbalisten, sich von ihren Sünden zu befreien? Worin liegt die Versündigung der Menschen begründet und wie äußert sie sich? Geht es um bewusst getätigte Verfehlungen im Sinne von Verstößen gegen bekannte Gesetze und Regeln? Oder ist der Begriff Sünde vielmehr im Sinne einer menschlichen Erbsünde zu sehen, deren Überwindung durch eben dieses Menschsein ausgeschlossen ist? Von Interesse dürfte eine genauere Beobachtung der Entwicklung Josef K.´s im Laufe des Romans, insbesondere bezüglich seiner Einstellung zum Themenfeld Schuld und Sühne, sein.

Das Bild heiliger und unheiliger Hallen, das ein zentrales Motiv der Kabbala darstellt, setzt Kafka im „Proceß” in der Darstellung des Gerichtsgebäudes mit seinen vielen Zimmern anschaulich um. Sehr deutlich erscheint in diesem Zusammenhang auch das Motiv der Frau als Verlockung und Verführung. Welche Funktion hat das Weibliche in Kafkas Werk und speziell im „Proceß”? Der Schwerpunkt der Untersuchung dieser Frage wird darauf liegen, herauszuarbeiten, welche Verbindungen zwischen der sexuellen Verführung und dem Aufstieg in der Gerichtshierarchie angenommen werden können und wie die Verführung hinsichtlich des - bewussten oder unbewussten - Ziels der Erleuchtung, das der Kabbala zugrunde liegt, zu bewerten ist. Besonders in der „Türhüterlegende” fällt eine individualistische Prägung des Gerichts auf, da der Eingang, vor dem der Mann vom Lande wartet, nur für ihn bestimmt ist. Legt man diese Beobachtung zugrunde, drängt sich die These auf, dass das Gericht bei Kafka nicht nach allgemeingültigen Regeln arbeitet und dessen Erscheinen im Bewusstsein Josef K.´s außerhalb der Kategorien von Zeit und Raum stattfindet. Damit soll keinefalls unterstellt werden, Josef K. habe sich seine Verhaftung nur eingebildet. Jedoch fällt auf, dass ebendiese Verhaftung bezüglich der Zeit und des Ortes genauso unvorbereitet und unvorhergesehen geschieht wie die telefonische Ankündigung der ersten Gerichtssitzung einer Nennung von Zeit und Ort entbehrt. Diese Unbestimmtheit, mit der das himmlische Gericht in das menschliche Bewusstsein eintritt, und der menschliche Anspruch, Gut und Böse erkennen und unterscheiden zu können, stehen in einem Spannungsverhältnis, da sie das Verhältnis der ordnenden (himmlischen/göttlichen) und der zu ordnenden (weltlichen/menschlichen) Ebene aus der biblischen Schöpfungsgeschichte scheinbar umkehren. Bei der Untersuchung dieses Spannungsverhältnisses wird die Frage, worin die Schuld Josef K.´s besteht, wieder aufgegriffen und auf der Basis der bereits gewonnenen Erkenntnisse präzisiert.

2. Schuld als kultur- und religionsgeschichtliches Motiv - Unterschiedliche Perspektiven und Lesarten des „Proceß”

2.1 Die „Verlockungen des Bösen” in nur scheinbar personaler Erzählsituation

Laut der kabbalistischen Lehre äußert sich die Herrschaft Gottes nicht in einem Befolgen des göttlichen Willens in Form von willenlosem Gehorsam der Menschen. Vielmehr wird Gottesherrschaft „nur da sichtbar und wirksam, wo sich die Geschöpfe [...] trotz der Anfechtung von seiten des Bösen Triebes in freier Entscheidung dem Willen Gottes unterwerfen”.[1] Versucht man die Geschichte des Bankangestellten Josef K., mit der sich diese Arbeit im Wesentlichen beschäftigt, unter dieser Prämisse zu lesen, so sind Anfechtungen durch das Böse und Sündhafte nur allzu offensichtlich. Allerdings wird K. geradezu als das Gegenteil eines religiösen Menschen im Sinne einer Unterwerfung unter den göttlichen Willen und des Widerstandes gegen Verlockungen des Bösen dargestellt. Eine zentrale Frage, die im Rahmen dieses Themenkomplexes zu stellen ist, ist die, worin der Wille Gottes in der Erzählung Kafkas besteht.

Von der Angewohnheit K.s, einmal wöchentlich eine Prostituierte aufzusuchen, über seine Affäre mit Leni, bis hin zu der Anziehung, die die Frau des Gerichtsdieners auf K. ausübt, reichen die Verlockungen, denen K. ausgesetzt ist. Unklar ist, inwiefern diese Verlockungen als etwas Böses einzustufen sind. Zwar liegt durch die Tatsache, dass die Verführung in Form der Frau auftaucht, die Assoziation mit dem biblischen Sündenfall nahe. Jedoch bedarf diese Schlussfolgerung einer genaueren Überprüfung. Gleich im ersten Satz der Erzählung wird behauptet, Josef K. habe nichts Böses getan. Seine Verhaftung geht also mit einem Freispruch einher, wobei nicht zu erkennen ist, wer für beides verantwortlich ist. Weder wird eine Person oder eine Institution benannt, die die Verhaftung angeordnet hat noch wird deutlich, wer das Urteil fällt, dass Josef K. nichts Böses getan hat. Der Leser erhält beide Informationen durch einen Erzähler, der weit von der Allwissenheit entfernt und dessen Perspektive sich mit der Josef K.s zu decken scheint. Dafür spricht die Vermutung „Jemand mußte Josef K. verleumdet haben”[2], die keine gesicherten Informationen über die Schuld oder Unschuld K.s beinhaltet, sondern lediglich eine Schlussfolgerung aus der Situation, in der sich K. am Morgen seiner Verhaftung befindet, darstellt.[3]

Für die Frage, aus welcher Perspektive der Leser durch die Erzählung geführt wird, scheint eine Beobachtung interessant, auf die Ritchie Robertson verweist. Demnach findet keine Identifikation des Lesers mit Josef K. statt. Vielmehr wird dem Leser lediglich K´s Sichtweise angeboten, deren er sich bedienen kann, um das äußere Geschehen sowie die inneren Gefühlsregungen K´s nachzuvollziehen, die ihm jedoch eine gewisse Distanz belässt, aus der heraus es dem Leser selbst möglich ist, ein Urteil über K. zu fällen.[4] Zwangsläufig resultiert daraus eine mehr oder weniger individuelle Beurteilung des Geschehens mit den jeweiligen Maßstäben des Lesers, die stark von dessen (Vor-)Bildung, Erfahrung und Lebensumfeld abhängen. Vier Perspektiven bieten sich an, die Erzählung zu lesen: Eine weltliche, christliche, jüdische sowie die biographische. Bei letzterer Option ist sowohl das zeitgeschichtliche als auch das soziale Umfeld des Autors zu berücksichtigen. Die Herangehensweise einer Einteilung der Analyse in unterschiedliche Lesarten kann nach Ausschluss anderer Deutungsmöglichkeiten eine Antwort auf die Frage bieten, welche eindeutig jüdischen Aspekte das Schreiben Kafkas beeinflusst haben. Die vier Lesarten lassen sich in zwei Oberbegriffe einteilen: die weltliche (aus heutiger Sicht) und die biographische. Unter letztere lassen sich die Aspekte christlich und jüdisch subsummieren, da Kafka jüdischen Glaubens war und sich nachweislich intensiv mit jüdischen Legenden und den Überlieferungen und Auslegungen der Themen Schuld und Sühne in der jüdischen Religionslehre beschäftigt hat. Inwiefern davon auszugehen ist, dass Kafka auch mit christlichen Einflüssen konfrontiert war, wird im Folgenden untersucht.

Aus einer weltlichen, im Sinne von realistischen, Sichtweise sind Sinnzusammenhänge der Handlung in „Der Prozess” kaum zu erkennen. Insbesondere das Gericht als System, das weitgehend im Verborgenen arbeitet und von dem nur die Vertreter der untersten Ebene in Erscheinung treten, macht die Verwendung irdischer Maßstäbe zur Lektüre und zum Verständnis der Erzählung unmöglich. Das Herangehensweise an Kafkas Werk, insbesondere an seine Erzählung „Der Prozess” aus der Perspektive eines in der heutigen Zeit in abendländisch-christlicher Umgebung lebenden Lesers scheint daher allenfalls angebracht, um Abweichungen des Texts von den Erwartungen eines solchen Lesers deutlich zu machen.

2.2 Mystische (Selbst-)Erfahrung im Alltag: „Popularisierte” Kabbala und emotionale Gefangenschaft

Hinsichtlich der biographischen Prägung Kafkas ist unumstritten, dass dieser insbesondere stark von einer popularisierten Kabbala beeinflusst war, wenngleich auch er selbst abstritt, über weitreichende Kenntnisse der orthodoxen jüdischen Lehre zu verfügen.[5] Die Symbole und Figuren, die Kafka in „Der Prozess” verwendet, deuten eindeutig darauf hin, dass er weniger von der Thora als von weniger orthodoxen Bräuchen und Legenden inspiriert wurde.

„Neben der ausdrücklichen Belehrung und gelesenen Information ist vor allem die im Brauchtum, im Gestus und im Alltagsgebahren vermittelte Tradition nicht hoch genug einzuschätzen. Sichtbare [Kult-]Objekte [...], die in der häuslichen und synagogalen Festfeier mitgeteilten Inhalte, die sich im Gespräch mit Freunden einem so wißbegierigen Menschen wie Kafka leicht vermittelten - all dies schuf eine Grundlage volkstümlicher jüdischer Religion und jüdischen Wissens, die jüdisches Handeln und Denken weit mehr prägen als die Kenntnis ethischer und philosophischer Werke. Und gerade darin ist eine kulturelle Distanz zu dem Leser angelegt, der diese Alltagskultur nicht kennt und darum übersieht”.[6]

Mehr noch als nachlesbare religiöse Schriften, die auch Nichtjuden zugänglich sind (zum Beispiel die fünf Bücher Mose), haben Kafka also Erlebnisse unterschiedlicher Art beeinflusst, die außerhalb des konventionellen Kanons an jüdisch-religiösem Material anzusiedeln sind. Dabei ist der Begriff eines „Kanons” jüdischer Literatur mit Vorsicht zu gebrauchen. Es scheint fraglich, inwiefern ein solcher überhaupt existiert und wie er gegebenenfalls zu definieren sei. Die jüdische Geistesgeschichte ist in den vielen Jahrtausenden ihres Bestehens davon geprägt, die Tradition kreativ zu verarbeiten und zu erneuern. Dabei wurden immer wieder nichtjüdische Elemente einbezogen, die auf diese Weise judaisiert und im Laufe des Rezeptionsprozesses zunehmend als jüdisch empfunden wurden.[7] Auch christliche Aspekte fanden auf diese Weise Eingang in die jüdische Kultur.

„Wenn sich ein großer Teil der der modernen christlichen oder der nichtjüdsichen europäischen Kultur zugehörigen Leser von Kafka angesprochen und in seinem Werk ‘zuhause’ fühlt, so ist auch dies kein Novum in der jüdische Geistesgeschichte. Die mittelalterliche jüdische Philosophie und in ihrem Gefolge die Kabbala und der osteuropäische Chas[s]idismus sind in gleichem Maße wie die nichtjüdische Mystik tief von den Gedanken des mittelalterlichen Platonismus und Aristotelismus beeinflußt. Dies verlieh ihnen in vielerlei Hinsicht eine große Nähe zu den entsprechenden christlichen Strömungen [...].”[8]

[...]


[1] Vgl. Grözinger, Karl Erich: Kafka und die Kabbala: Das Jüdische in Werk und Denken von Franz Kafka. Frankfurt 1992. S. 68

[2] Kafka, Franz: Der Prozeß. Roman. Frankfurt 1994. Fortan zitiert als ‘Kafka:Der Prozeß’. S. 9

[3] Vgl. Robertson, Ritchie: Kafka. Judentum und Gesellschaft. Stuttgart 1988. S. 130

[4] Vgl. ebd. S. 129 f.

[5] Vgl. Grözinger, Karl Erich: Kafka und die Kabbala. Das Jüdische in Werk und Denken von Franz Kafka. Frankfurt 1992. S. 10

[6] Ebd.

[7] Vgl. ebd. S. 11

[8] Ebd.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Das Themenfeld Schuld und Sühne und das Verhältnis von göttlicher und menschlicher Logik in Kafkas "Der Proceß"
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
2,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
31
Katalognummer
V69499
ISBN (eBook)
9783638613538
ISBN (Buch)
9783638673587
Dateigröße
597 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Themenfeld, Schuld, Sühne, Verhältnis, Logik, Kafkas, Proceß, Thema Der Process
Arbeit zitieren
M.A. Christoph Müller (Autor), 2003, Das Themenfeld Schuld und Sühne und das Verhältnis von göttlicher und menschlicher Logik in Kafkas "Der Proceß", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69499

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