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Inventurarten und deren Durchführung in der Praxis

Title: Inventurarten und deren Durchführung in der Praxis

Elaboration , 2006 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marius Rieger (Author)

Business economics - General
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Die Inventur zählt zu den ältesten Rechenwerken des Rechnungswesens. Trotz der ständig voranschreitenden Entwicklungen in der IT-gestützten Logistik hat sie für das kaufmännische Handeln noch nicht an Bedeutung eingebüßt; sie ist vielmehr gerade heutzutage als entscheidendes Bindeglied zu sehen, das den Zusammenhang zwischen den bücherlichen Aufzeichnungen und der Realität gewährleistet. Hierbei steuert die Inventur einen erheblichen Anteil zur Qualitätssteigerung der Lagerbuchführung eines Unternehmens bei und beeinflusst somit maßgeblich Unternehmensplanung, -steuerung und -organisation. Für eine Bestandsaufnahme stehen in der Praxis mehrere verschiedene Verfahren zur Auswahl, wobei jede einzelne mit verschiedenen Vorzügen und Nachteilen bezüglich der Durchführung in der Praxis behaftet ist.
Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser die Anwendung dieser verschiedenen Inventurarten in der Praxis anhand von Wesensbeschreibungen und Fallbeispielen näher zu bringen und ihm mittels Nennung von Vorteilen sowie praktischen Problemen der einzelnen Verfahren ein umfassendes Bild über das Thema „Arten der Inventur und deren Durchführung in der Praxis“ zu geben. Hierbei sollen neben den gesetzlichen Grundlagen auch die Gefahrenquellen für sog. Inventurdifferenzen vermittelt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Zielsetzung

2 Grundlagen der Inventur

2.1 Inventurbedeutung

2.2 Aufgaben der Inventur

2.3 Grundsätze ordnungsmäßiger Inventur

3 Überblick über die verschiedenen Arten der Inventur

4 Differenzierung nach der Art der Bestandsermittlung

4.1 Körperliche Inventur bei Vermögensgegenständen mit physikalischer Dimension

4.1.1 Anwendungsbereich

4.1.2 Fallbeispiel einer körperlichen Bestandsaufnahme im Handel

4.2 Buchinventur

4.3 Anlageninventur bei Gütern des beweglichen Anlagevermögens

5 Differenzierung nach dem Zeitpunkt der Bestandsermittlung

5.1 Stichtagsinventur als klassische Inventurart

5.1.1 Beschreibung zweier Anwendungsmöglichkeiten

5.1.2 Kritische Betrachtung der Stichtagsinventur

5.2 Zeitverschobene Inventur mit dem Ergebnis eines wertmäßigen Inventars

5.2.1 Begriff und Wesen

5.2.2 Fallbeispiel einer zeitverschobenen Inventur vor dem Bilanzstichtag

5.2.3 Anwendungseinschränkungen der zeitverschobenen Inventur in der Praxis sowie deren Vor- und Nachteile

5.3 Permanente Inventur als Kombination aus körperlicher und buchmäßiger Bestandsermittlung

5.3.1 Neue Rolle für die Lagerbuchführung

5.3.2 Die permanente Inventur in der Praxis

5.3.3 Vorzüge und Probleme bei der Anwendung der permanenten Inventur

6 Differenzierung nach dem Umfang der Bestandsermittlung

6.1 Stichprobeninventur bei ABC-Teilen

6.2 Große Vorräte als Voraussetzung der Stichprobeninventur

6.3 Durchzuführende Schritte

6.4 Vor- und Nachteile der Stichprobeninventur

6.5 Fallbeispiel einer Stichprobenaufnahme im Handel

7 Sonstige Inventurarten

7.1 Gruppenbewertung mit gewogenem Durchschnittswert

7.2 Festwertbildung

8 Negative Beeinflussung der Inventurfunktionen durch Inventurdifferenzen

9 Zentrale Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die verschiedenen Inventurarten und deren praktische Durchführung zu vermitteln. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen unterschiedliche Verfahren – von der Stichtagsinventur bis zur permanenten oder Stichprobeninventur – in der Praxis anwenden, welche Vor- und Nachteile diese bieten und wie gesetzliche Rahmenbedingungen sowie das Risiko von Inventurdifferenzen die Wahl des Verfahrens beeinflussen.

  • Rechtliche und methodische Grundlagen der Inventur
  • Differenzierung der Inventurverfahren nach Art, Zeitpunkt und Umfang
  • Praxisnahe Fallbeispiele für verschiedene Inventurmethoden
  • Bewertungsvereinfachungsverfahren wie Gruppenbewertung und Festwertbildung
  • Ursachen und Auswirkungen von Inventurdifferenzen auf die Unternehmenssteuerung

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Fallbeispiel einer körperlichen Bestandsaufnahme im Handel

Das SB-Warenhaus „Inventurissimo“ möchte zum Ende des Geschäftsjahres eine körperliche Inventur durchführen und setzt dabei zum ersten Mal MDE-Geräte (Mobile Datenerfassungs-Geräte) ein, da sich die Geschäftsleitung auf einem Seminar davon überzeugen lassen hat, dass durch diese Geräte im Vergleich zur manuellen Bestandsaufnahme enorm viel Zeit gespart werden kann.

Vor der Durchführung einer jeden körperlichen Bestandsaufnahme müssen einige Punkte geregelt sowie Vorbereitungen getroffen werden. So werden bei Inventurissimo ein für die ordnungsmäßige Durchführung der Inventur verantwortlicher Inventurleiter, ein Inventurtag, die Aufnahmegröße der Inventur, Beginn und Ende der Aufnahme im Zusammenhang mit der Ladenöffnungszeit, der Personalbedarf (eigene Mitarbeiter, Aushilfen, Inventuraufsichten) und der Inhalt der Warenerfassung (Handelsware, Anlagevermögen, Hilfsmittel, Ersatzteile etc.) festgelegt.

Letztes Jahr noch wurden die für die manuelle Bestandsaufnahme benötigten Aufnahmeblätter bestellt und an die einzelnen Filialen von Inventurissimo versandt. Durch den Einsatz der MDE-Geräte müssen diese Inventurlisten jedoch nicht mehr genutzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Zielsetzung: Hinführung zum Thema Inventur und Erläuterung der Zielsetzung der Studienarbeit.

2 Grundlagen der Inventur: Erläuterung der Bedeutung, Aufgaben und der gesetzlichen Grundsätze (GoI) für die Inventur.

3 Überblick über die verschiedenen Arten der Inventur: Strukturierte Übersicht und Systematisierung der zulässigen Inventurverfahren.

4 Differenzierung nach der Art der Bestandsermittlung: Analyse von Verfahren wie der körperlichen Inventur, Buchinventur und Anlageninventur anhand praktischer Anwendungsbereiche.

5 Differenzierung nach dem Zeitpunkt der Bestandsermittlung: Untersuchung von zeitlich variablen Methoden wie Stichtags-, zeitverschobener und permanenter Inventur inklusive deren Vor- und Nachteile.

6 Differenzierung nach dem Umfang der Bestandsermittlung: Diskussion der Stichprobeninventur als effiziente Alternative zur Vollinventur, insbesondere für große Vorratsmengen.

7 Sonstige Inventurarten: Darstellung von Vereinfachungsmethoden bei der Bewertung, namentlich Gruppenbewertung und Festwertbildung.

8 Negative Beeinflussung der Inventurfunktionen durch Inventurdifferenzen: Analyse der Ursachen von Fehlbeständen und deren negativen Folgen für die unternehmerische Kontrolle.

9 Zentrale Ergebnisse und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Inventurverfahren und Ausblick auf die unternehmensindividuelle Wahl des passenden Systems.

Schlüsselwörter

Inventur, Inventar, Stichtagsinventur, Permanente Inventur, Stichprobeninventur, Buchinventur, Anlageninventur, Inventurdifferenzen, Lagerbuchführung, Handelsgesetzbuch, GoI, Gruppenbewertung, Festwertbildung, Vollinventur, Bestandsaufnahme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen gesetzlich erlaubten Verfahren der Inventur, die Unternehmen nutzen, um ihren Bestand an Vermögensgegenständen und Schulden zu erfassen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Differenzierung der Inventur nach Art, Zeitpunkt und Umfang der Ermittlung sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile und Vereinfachungsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser die praktische Anwendung verschiedener Inventurarten näher zu bringen und ein umfassendes Bild über deren Durchführung, Vorteile und auftretende Probleme zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Wesensbeschreibungen der Inventurverfahren mit einer kritischen Analyse sowie praxisnahen Fallbeispielen kombiniert, um eine fundierte Bewertung der Methoden zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Kategorien der Bestandsermittlung (Art, Zeitpunkt, Umfang) detailliert durchleuchtet, ergänzt durch Kapitel zu Bewertungsvereinfachungen und die Auswirkungen von Inventurdifferenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Inventur, Stichtags-, permanente- und Stichprobeninventur, Inventurdifferenzen sowie die gesetzlichen Grundlagen laut HGB.

Wie unterscheidet sich die Stichprobeninventur von der Vollinventur?

Während bei der Vollinventur lückenlos alle Vermögensgegenstände erfasst werden müssen, erlaubt die Stichprobeninventur mathematisch-statistisch fundierte Hochrechnungen basierend auf Teilmengen, was den Erhebungsaufwand erheblich senkt.

Warum ist das Verfahren der zeitverschobenen Inventur nicht für alle Güter geeignet?

Es ist ungeeignet für sehr wertvolle Güter oder solche, die unkontrollierbaren Schwund (Diebstahl, Verderb) unterliegen, da hier kein exakter Bestand nach Art und Menge durch Fortschreibung/Rückrechnung gewährleistet werden kann.

Welche Rolle spielt die Lagerbuchführung bei der permanenten Inventur?

Bei der permanenten Inventur wird die Lagerbuchführung zum primären Zahlenlieferanten für den Bilanzstichtag; die körperliche Inventur dient dabei nur noch der gelegentlichen Kontrolle der Lagerbuchhaltung.

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Details

Title
Inventurarten und deren Durchführung in der Praxis
College
University of Cooperative Education Mannheim
Grade
1,7
Author
Marius Rieger (Author)
Publication Year
2006
Pages
33
Catalog Number
V69524
ISBN (eBook)
9783638620062
Language
German
Tags
Inventurarten Durchführung Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marius Rieger (Author), 2006, Inventurarten und deren Durchführung in der Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69524
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