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Erziehung und Sozialisation in der Familie

Titel: Erziehung und Sozialisation in der Familie

Hausarbeit , 2006 , 8 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Burkhard Schröter (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit behandelt zwei Bereiche. Zum einen wird der so genannte Verhandlungshaushalt als eine Form der möglichen Erziehungsstile innerhalb der Familie vorgestellt. Weiterhin werden weibliche Erwerbsverläufe in der heutigen Zeit und deren Auswirkungen auf die Familienstrukturen beleuchtet. Im Hinblick auf die Komplexität und des Umfanges dieser Themen ist nur eine ansatzweise Betrachtung möglich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Familiendefinition

3. Erziehungsstil im „Verhandlungshaushalt“ hinsichtlich einer gelingenden Sozialisation

3.1. Historie

3.1.1. Traditioneller Befehlshaushalt

3.1.2. Modernisierter Befehlshaushalt

3.1.3. Verhandlungshaushalt

3.1.4. Ambivalenz

3.2. Folgen des Verhandlungshaushalts auf die Sozialisation

4. Weibliche Erwerbsverläufe in der heutigen Zeit bezüglich der Veränderung der Familienstruktur

5. Abschließende Gedanken

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zwei zentrale Aspekte des familiären Wandels: den sogenannten Verhandlungshaushalt als modernes Erziehungsmuster sowie die Auswirkungen zunehmender weiblicher Erwerbstätigkeit auf moderne Familienstrukturen.

  • Erziehungsstile im Wandel: Vom Befehls- zum Verhandlungshaushalt
  • Sozialisation als lebenslanger Prozess im familiären Kontext
  • Emanzipation und Erwerbstätigkeit der Frau in der heutigen Zeit
  • Spannungsfeld zwischen Berufstätigkeit, Kindererziehung und Doppelbelastung
  • Struktureller Wandel der Familienform in der modernen Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.1.3. Verhandlungshaushalt

Im Verhandlungshaushalt spricht man von einem permissiven Erziehungsstil, der als akzeptierend und wenig fordernd beschrieben wird. Von Bedeutung ist die Qualität des elterlichen Erziehungsstils, da dieser die Sozialisation des Heranwachsenden beeinflusst. Regeln werden entlang der Konsequenzen formuliert, die das jeweilige Verhalten für den Familienalltag oder der Entwicklung des Kindes haben. Hält das Kind sich nicht an die verabredeten Regeln, dann wird darüber gesprochen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Themenbereiche Verhandlungshaushalt als Erziehungsstil und die Auswirkungen weiblicher Erwerbsverläufe auf die Familienstruktur ein.

2. Familiendefinition: Es wird dargelegt, dass sich das Verständnis von Familie von einer statischen Kleingruppe hin zu einem dynamischen Beziehungsgefüge gewandelt hat.

3. Erziehungsstil im „Verhandlungshaushalt“ hinsichtlich einer gelingenden Sozialisation: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung elterlicher Erziehungsstile und die spezifischen Merkmale des Verhandlungshaushalts.

4. Weibliche Erwerbsverläufe in der heutigen Zeit bezüglich der Veränderung der Familienstruktur: Hier wird der Zusammenhang zwischen der zunehmenden Erwerbstätigkeit von Frauen, der Doppelbelastung und der strukturellen Veränderung von Familien beleuchtet.

5. Abschließende Gedanken: Der Autor reflektiert über die Komplexität des Themas und die ständige Dynamik des Wandels in Familienstrukturen.

Schlüsselwörter

Familie, Sozialisation, Verhandlungshaushalt, Erziehungsstil, Familienstruktur, weibliche Erwerbstätigkeit, Doppelbelastung, Rollenwandel, Kindererziehung, Individualisierung, Moderne, Beziehungsgefüge, Erwerbsbiographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den modernen Herausforderungen und Veränderungen innerhalb der Familie, speziell im Hinblick auf Erziehungsmuster und die gesellschaftliche Rolle der Frau.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem „Verhandlungshaushalt“ als Erziehungsform und den Konsequenzen steigender weiblicher Erwerbsquoten für das Familienleben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine ansatzweise Betrachtung und Einordnung des Wandels von Familienstrukturen unter Berücksichtigung moderner Erziehungsmethoden und gesellschaftlicher Entwicklungen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit familiensoziologischen Theorien und Begrifflichkeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Erziehungsstile auf einer Modernisierungsachse eingeordnet sowie die Auswirkungen der Berufstätigkeit von Müttern auf die Familie und Kinderbetreuung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Sozialisation, Verhandlungshaushalt, Familienstruktur und die Transformation weiblicher Lebensläufe durch Erwerbstätigkeit.

Was unterscheidet den „Verhandlungshaushalt“ vom „Befehlshaushalt“?

Im Gegensatz zum Befehlshaushalt, der durch starre Regeln und Autorität geprägt ist, zeichnet sich der Verhandlungshaushalt durch die Einbeziehung des Kindes als Verhandlungspartner aus.

Wie bewertet der Autor die Doppelbelastung der Frau?

Die Doppelbelastung wird als ein durch die historische Rolle der Frau bedingtes Ungleichgewicht kritisch betrachtet, das ein hohes Arbeitspensum für die Frau darstellt.

Ist der Verhandlungshaushalt nach Ansicht des Autors für jede Familie geeignet?

Die Arbeit stellt den Verhandlungshaushalt als moderne Form dar, weist aber auf die damit verbundene Notwendigkeit hin, Identität und Solidarität trotz zunehmender Individualisierung zu wahren.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erziehung und Sozialisation in der Familie
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,7
Autor
Burkhard Schröter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
8
Katalognummer
V69606
ISBN (eBook)
9783638613651
ISBN (Buch)
9783668306493
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehung Sozialisation Familie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Burkhard Schröter (Autor:in), 2006, Erziehung und Sozialisation in der Familie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69606
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Leseprobe aus  8  Seiten
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