Die Ausarbeitung wird die für den Kapitalmarkt unverzichtbare Moderne Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz konzeptionell erläutern und durch Schaubilder der korrespondierende Zusammenhang zwischen den einzelnen Bestandteilen der Theorie visualisiert werden. Während dieser konzeptionellen Erläuterung, wird der Brückenschlag in die Praxis durch eine beispielhafte Anwendung an einer Fondsemission der DaimlerChrysler Bank vollzogen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einbettung in den Kontext
2 Historie von Portfolioanalyse
3 Das Marktattraktivität-Wettbewerbsvorteil-Portfolio von McKinsey
3.1 Erstellung der Portfolio-Matrix
3.2 Interpretation der Matrix und Normstrategien
3.2.1 Investitions- und Wachstumsstrategien
3.2.2 Abschöpfungs- und Desinvestitionsstrategie
3.2.3 Selektive Strategien
3.3 Kritik
4 Motivation zur Emission von Fonds durch die DC Bank
5 Die Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz – Basis Annahmen
5.1 Risikoaversion
5.2 Definition von Risiko
6 Portfolio-Theorie nach Harry M. Markowitz
6.1 Risikomessung
6.2 Rendite und erwartete Rendite
6.3 Varianz und Standardabweichung
6.4 Kovarianz - Risikominimierung durch Diversifizierung
6.5 Effizientes Portfolio
6.6 Zielsetzung der Analyse
7 Grenzen der Markowitz'schen Portfoliotheorie
8 Schlußbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die Fondsemission der DaimlerChrysler Bank im Jahr 2005 als strategisches Instrument der Unternehmensentwicklung. Ziel ist es, die Neuausrichtung zur Publikumsbank theoretisch fundiert zu untersuchen und dabei sowohl die strategische Marktpositionierung mittels McKinsey-Portfolioanalyse als auch die kapitalmarkttheoretischen Grundlagen der Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz anzuwenden.
- Strategische Transformation von Automobil- zu Publikumsbanken
- Anwendung des McKinsey Marktattraktivität-Wettbewerbsvorteil-Portfolios
- Grundlagen der modernen Portfoliotheorie nach Markowitz
- Risikomessung und mathematische Diversifizierung mittels Kovarianz
- Kritische Analyse der Markowitz'schen Theorie in der Praxis
Auszug aus dem Buch
6.4 Kovarianz - Risikominimierung durch Diversifizierung
In diesem Teil der Ausarbeitung geht es um die Kovarianz von Renditen und wie dieses statistische Instrument als Indikator des Risikos verwendet werden kann. Außerdem soll die Notwendigkeit einer Diversifikation im Rahmen einer Risikominimierung dargestellt werden. Durch die Kovarianz läßt sich messen, zu welchem Grad sich zwei Variablen innerhalb eines Zeitraums zusammen bewegen bzw. auseinander streben. In der Portfolioanalyse geht es hauptsächlich um die Bewegung von Renditen, die Anwendung der Kovarianz bei Preisen oder anderen Werten findet in speziellen Fällen zwar auch ihre Anwendung, auf diese Sachverhalte soll aber an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden.
Eine positive Kovarianz sagt aus, dass die Renditen von zwei Investitionen innerhalb eines Zeitraums dazu tendieren in die gleiche Richtung zu streben. Im Gegensatz dazu verhält es sich bei einer negativen Kovarianz genau umgekehrt. Das Ausmaß der Kovarianz hängt zum einen von individuellen Rendite-Serien innerhalb des Portfolios ab, als auch von den Beziehungen zwischen den Serien.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einbettung in den Kontext: Einführung in die Fondsemission der DaimlerChrysler Bank als strategisches Novum im Automobilsektor.
2 Historie von Portfolioanalyse: Darstellung der historischen Entwicklung des Portfolio-Begriffs von der Finanzwirtschaft bis zur Anwendung in der strategischen Unternehmensplanung.
3 Das Marktattraktivität-Wettbewerbsvorteil-Portfolio von McKinsey: Erläuterung des McKinsey-Modells als Instrument zur strategischen Ausrichtung von Geschäftseinheiten unter Berücksichtigung externer Marktattraktivität und interner Wettbewerbsvorteile.
4 Motivation zur Emission von Fonds durch die DC Bank: Analyse der Beweggründe der DaimlerChrysler Bank, ihre Dienstleistungspalette durch Investmentfonds zur Kundenbindung zu erweitern.
5 Die Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz – Basis Annahmen: Definition der fundamentalen Annahmen wie Risikoaversion und der Risiko-Unsicherheits-Problematik als Basis der Theorie.
6 Portfolio-Theorie nach Harry M. Markowitz: Detaillierte mathematische Erläuterung der Risikomessung mittels Varianz, Standardabweichung und Kovarianz zur Ermittlung effizienter Portfolios.
7 Grenzen der Markowitz'schen Portfoliotheorie: Kritische Reflexion der praktischen Anwendbarkeit und theoretischen Einschränkungen des Markowitz-Modells.
8 Schlußbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit zur strategischen Bedeutung der Fondsemission und der bleibenden Relevanz der Portfoliotheorie.
Schlüsselwörter
DaimlerChrysler Bank, Portfoliotheorie, Harry M. Markowitz, McKinsey-Portfolio, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteil, Diversifizierung, Risikomessung, Kovarianz, Standardabweichung, Effizientes Portfolio, Assetklassen, Fondsemission, Kapitalmarkttheorie, Strategische Planung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Emission eigener Fonds durch die DaimlerChrysler Bank aus dem Jahr 2005 und deren Einordnung in strategische und finanztheoretische Rahmenwerke.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die strategische Unternehmensentwicklung von Autobanken sowie die mathematischen Grundlagen der modernen Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, den strategischen Wandel der DaimlerChrysler Bank theoretisch zu beleuchten und gleichzeitig die Anwendung der Markowitz-Portfoliotheorie auf moderne Finanzinnovationen zu erläutern.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt die McKinsey-Portfolioanalyse zur strategischen Bewertung und die statistische Analyse von Rendite- und Risikodaten durch Varianz- und Kovarianzrechnung.
Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil gliedert sich in eine strategische Analyse der Autobank-Positionierung und eine tiefgehende mathematische Herleitung des Portfoliomanagements nach Markowitz.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den prägenden Schlüsselbegriffen zählen Diversifizierung, Effizienzlinie, Risikoaversion, Kovarianz und Wettbewerbsvorteil.
Warum spielt das McKinsey-Portfolio eine wichtige Rolle für die Analyse der DaimlerChrysler Bank?
Es dient dazu, die offensive Strategie der DaimlerChrysler Bank innerhalb der Automobilbranche in Bezug auf ihre Marktattraktivität und ihre internen Wettbewerbsvorteile zu quantifizieren.
Welche Einschränkungen sieht der Autor beim Markowitz-Modell in der heutigen Praxis?
Die Arbeit weist darauf hin, dass hohe Datenanforderungen, die Vernachlässigung von Timing-Effekten und die Komplexität heutiger Finanzprodukte die praktische Anwendung des klassischen Markowitz-Ansatzes erschweren.
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- Achim Schwichtenberg (Author), 2006, Moderne Portfoliotheorie nach Harry M. Markowitz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69758