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Serviceorientierte Architektur (SOA). Modewort von Softwareanbietern oder ernstzunehmendes Konzept?

Title: Serviceorientierte Architektur (SOA). Modewort von Softwareanbietern oder ernstzunehmendes Konzept?

Seminar Paper , 2007 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane C. D. Gramm (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Serviceorientierte Architektur - Mythos, Modewort und ernstzunehmendes Konzept. Serviceorientierte Architektur ist das Schlagwort, das so viele kennen aber nur so wenige verstehen. Es ist ein oft benutztes Modewort, welches die unterschiedlichsten Softwareanbieter missbrauchen, um ihre Produkte zu verkaufen. Und serviceorientierte Architektur ist das zukunftsweisende Konzept zur standardisierten Applikationsintegration, welches zu Recht immer häufiger eingesetzt wird, um Geschäftsprozesse flexibel erstellen, anpassen und effektiv einsetzen zu können. Die vorliegende Arbeit geht den Irrtümern der serviceorientierten Architektur auf den Grund und erforscht die Historie, das Konzept und die Anwendungsgebiete derselben, um eine Prognose über die Zukunft dieser trendigen Architektur geben zu können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Herleitung des Begriffs „Serviceorientierte Architektur“

2.1 Softwarearchitektur

2.2 Serviceorientierung

2.3 Definition

3 Das Konzept hinter SOA

3.1 Hauptmerkmale einer SOA

3.2 Das Herz von SOA: Dienste

3.3 Rollen und Aktionen in einer SOA

3.3.1 Dienstanbieter

3.3.2 Dienstverzeichnis

3.3.3 Dienstnutzer

3.3.4 Die Aktionen

3.4 Der Enterprise Service Bus als Infrastruktur

4 SOA in der Praxis

4.1 Infrastruktur zur standardisierten Integration

4.2 Simplifizierung der bestehenden Applikationsarchitektur

4.3 Vermarktung der Dienste als IT-Produkte

4.4 Beispiel: Swiss Banking Platform der Zuger Kantonalbank

5 Die Entwicklung von SOA

5.1 Historie

5.1.1 Generation 1: Point-to-Point Integration

5.1.2 Generation 2: Message Based Integration

5.1.3 Generation 3: Service-oriented Integration (SOA)

5.2 Der Hype um SOA

5.2.1 Die Realisierung des Echtzeitunternehmens

5.2.2 Die Versprechungen der Software-Anbieter

5.2.3 Der Ansturm auf Web Services (und Abgrenzung zu diesen)

5.3 Prognose für die Zukunft

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der serviceorientierten Architektur (SOA) zu durchdringen, die damit verbundenen Missverständnisse aufzuklären und den tatsächlichen Nutzen gegenüber dem Marketing-Hype einzuordnen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie SOA als Architekturmuster zur Flexibilisierung von Geschäftsprozessen und zur Applikationsintegration beitragen kann.

  • Historische Evolution der Applikationsintegration
  • Konzeptuelle Grundlagen und Architekturelemente (Services, ESB)
  • Einsatzszenarien in der Unternehmenspraxis
  • Analyse des "SOA-Hypes" und kritische Hinterfragung
  • Zukunftsperspektiven und Konsolidierung des Marktes

Auszug aus dem Buch

3.3 Rollen und Aktionen in einer SOA

Rund um das Angebot von und die Nachfrage nach Diensten lässt sich das Konzept der serviceorientierten Architektur über die Verwendung von drei Rollen und einer Hand voll Aktionen abbilden.

Die Beteiligten einer SOA sind [10] der Anbieter von Diensten, ein Verzeichnisdienst zur Veröffentlichung der Dienste und die Nutzer der Dienste.

Sie werden im Folgenden genauer beschrieben. Darauf aufbauend wird auf die Aktionen zwischen den einzelnen Rollen eingegangen.

3.3.1 Dienstanbieter

Der Dienstanbieter stellt eine Plattform zur Verfügung, auf der die von ihm angebotenen Dienste für andere zugreifbar sind. Er muss hierbei nicht notwendigerweise der Entwickler des Dienstes sein. Es ist auch möglich, dass der Anbieter mehrere einfache Dienste zu einem größeren, mächtigeren Dienst bündelt oder fremden Diensten auf seiner Plattform einen vereinfachten Zugriff ermöglicht. Der Dienstanbieter kümmert sich grundsätzlich um die Entwicklung, den Betrieb und die Wartung einer Infrastruktur für die Dienste. Quality of Service Aspekte, wie Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Datensicherung, müssen in diesem Kontext von ihm gewährleistet werden. [10] Besondere Betonung finden hier Sicherheitsaspekte, denen der Anbieter nachkommen muss. Dazu zählen die Authentifizierung (Prüfung der Identität) und die Authentisierung (Berechtigung der Anfrage).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung skizziert die Problematik starrer und heterogener Applikationslandschaften und definiert SOA als Lösungsansatz zur Realisierung des Echtzeitunternehmens.

2 Herleitung des Begriffs „Serviceorientierte Architektur“: Das Kapitel führt die theoretischen Grundlagen der Softwarearchitektur und Serviceorientierung zusammen, um eine fundierte Definition von SOA zu entwickeln.

3 Das Konzept hinter SOA: Hier werden die strukturellen Merkmale, die Bedeutung von Diensten, die beteiligten Rollen sowie der Enterprise Service Bus als Infrastrukturkomponente detailliert erläutert.

4 SOA in der Praxis: Dieses Kapitel beleuchtet den praktischen Einsatz von SOA anhand der Kategorien Integration, Applikationssimplifizierung und Business Process Outsourcing, illustriert durch ein Finanzsektor-Beispiel.

5 Die Entwicklung von SOA: Eine Analyse der historischen Evolution von Integrationsmodellen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Hype und zukünftigen Prognosen.

6 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über Konzepte, Einsatzgebiete und die zukünftige Relevanz von SOA in der Unternehmens-IT.

Schlüsselwörter

Serviceorientierte Architektur, SOA, Softwarearchitektur, Geschäftsprozessmanagement, Echtzeitunternehmen, Enterprise Service Bus, Web Services, Applikationsintegration, Business Process Outsourcing, IT-Infrastruktur, lose Kopplung, Orchestrierung, Dienste, Service-Interface, IT-Standardisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Serviceorientierten Architektur (SOA), räumt mit weit verbreiteten Missverständnissen auf und untersucht den praktischen Nutzen für Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung des Begriffs, die Architekturkomponenten (wie ESB und Services), die historische Entwicklung der Systemintegration sowie die praktische Anwendbarkeit in der Unternehmenslandschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Wesen der SOA zu definieren, die Diskrepanz zwischen Marketingversprechen und technischer Realität aufzuzeigen und eine fundierte Prognose über die Zukunft dieses Ansatzes zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Synthese bestehender Definitionen und Fallstudien, um den aktuellen Kenntnisstand in der Wirtschaftsinformatik abzubilden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Konzept hinter SOA, die methodische Einordnung, der praktische Nutzen durch Fallbeispiele und die historische Entwicklung hin zur modernen Serviceorientierung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Schlüsselbegriffe sind SOA, lose Kopplung, Web Services, Echtzeitunternehmen, Enterprise Service Bus und Prozessorientierung.

Welche Rolle spielt die Swiss Banking Platform in der Arbeit?

Sie dient als konkretes Anwendungsbeispiel, um zu demonstrieren, wie durch eine serviceorientierte Domänenarchitektur komplexe Prozesse in einer Bankenplattform modularisiert und flexibel gestaltet werden können.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Web Services und SOA?

Die Autorin stellt klar, dass SOA ein übergeordnetes Softwaredesignprinzip darstellt, während Web Services lediglich eine technische Spezifikation bzw. eine mögliche Implementierungsmethode innerhalb einer SOA-Umgebung sind.

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Details

Title
Serviceorientierte Architektur (SOA). Modewort von Softwareanbietern oder ernstzunehmendes Konzept?
College
University of Trier  (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik II)
Grade
1,3
Author
Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane C. D. Gramm (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V69767
ISBN (eBook)
9783638628792
ISBN (Book)
9783638932738
Language
German
Tags
Serviceorientierte Architektur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane C. D. Gramm (Author), 2007, Serviceorientierte Architektur (SOA). Modewort von Softwareanbietern oder ernstzunehmendes Konzept?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69767
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