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Mediationsverfahren am Fallbeispiel 'Runder Tisch Detmolder Strasse'

Title: Mediationsverfahren am Fallbeispiel 'Runder Tisch Detmolder Strasse'

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dennis Bockholt (Author)

Pedagogy - Adult Education
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„Ist Meditation eigentlich mit Mediation verwandt?“ Häufig entstehen zwischen diesen beiden Punkten starke Verwechslungen und viele wollen eigentlich ein Meditationskurs belegen und nicht in ein Mediations-Seminar.
Doch woher kommt diese Unwissenheit? Mediation gibt es schon seit Anfang der 80er Jahre in Deutschland und Mediationsverfahren boomen „bereits seit Jahren international und ungebrochen“(Breidenbach/Falk 2005, S.267), trotzdem ist Mediation der Allgemeinheit schlichtweg unbekannt. Wenn man auf die großen Mediationsverfahren hinweist, weiß jeder, dass sich da einige Leute zusammengesetzt haben, aber der Begriff der Mediation fällt in keinem Zusammenhang. Was ist also Mediation? Wann wende ich sie an und bringt Mediation wirklich etwas? Diese Fragen sollen im Verlaufe der Arbeit geklärt werden. Das erste Kapitel handelt allgemein von Mediation und den entsprechenden Grundlagen eines solchen Verfahrens. Dies ist notwendig um eine gemeinsame Grundlage zu bilden, damit einige Punkte der folgenden Kapitel nicht falschen Interpretationen zum Opfer fallen. Im zweiten Kapitel wird dann der Mediator an sich näher beleuchtet und im dritten Kapitel werden die einzelnen Anwendungsgebiete dargestellt. Um dem Ganzen einen praxisnahen Bezug zu geben, wird ein solches Mediationsverfahren in Deutschland anhand des ‚Runden Tisches Detmolder Strasse’ exemplarisches dargestellt, um Vor- und Nachteile aus der Praxis festzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1 Was ist Mediation?

1.1 Mediation als Kommunikationsprozess

1.2 Das Phasenmodell der Mediation

1.2.1 Auftragsklärung

1.2.2 Themenbereiche

1.2.3 Interessen und Bedürfnisse

1.2.4 Möglichkeiten

1.2.5 Vertrag

1.3 Grundannahmen in der Mediation

1.3.1 Freiwilligkeit und Motivation

1.3.2 Zielsetzung

1.3.3 Selbstregulierung

1.3.4 Konzentration

1.3.5 Information

1.3.6 Macht(un)gleichgewicht

2 Der Mediator

3 Anwendungsbereiche der Mediation

3.1 Familienmediation

3.2 Erbmediation

3.3 Wirtschaftsmediation

3.4 Mediation im öffentlichen Bereich

3.5 Schulmediation

3.6 Täter-Opfer-Ausgleich

4. ‚Runder Tisch Detmolder Strasse’

4.1 Die Detmolder Strasse

4.2 Problemstellung

4.3 Politischer Hintergrund

4.4 Akteure und Konfliktlinien

4.5 Der Verlauf

4.6 Ergebnis des ‚Runden Tisches Detmolder Strasse’

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, den Prozess und die Wirksamkeit der Mediation als kommunikativen Ansatz zur Konfliktlösung zu untersuchen. Anhand des Fallbeispiels „Runder Tisch Detmolder Straße“ werden die praktischen Anwendungsmöglichkeiten, Herausforderungen und Limitationen des Mediationsverfahrens analysiert.

  • Grundlagen und theoretische Definitionen der Mediation
  • Das Phasenmodell der Mediation als Prozessstruktur
  • Anwendungsgebiete (z.B. Familien-, Wirtschafts- und Schulmediation)
  • Rolle und Anforderungen an den Mediator
  • Praxisanalyse: Konfliktdynamiken und Ergebnisse bei einem öffentlichen Projekt

Auszug aus dem Buch

1. Was ist Mediation?

Das Verfahren der Mediation wurde in den sechziger und siebziger Jahren in den USA entwickelt und wird seit dem erfolgreich in vielen Lebensbereichen angewandt. (vgl.www.friedenspaedagogik.de/themen/konflikt/mediat/medi_08.htm#anchor222336 am 20.03.2006). Die Kunst der Mediation besteht darin, Konflikte in einer konstruktiven Art und Weise zu deeskalieren und zu bearbeiten (vgl. Dulabaum 1998, S.8). Mediation stellt dabei allerdings ein eher informelles und außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren dar, indem die Lösungen nach Möglichkeit selbstbestimmt, rechtsverbindlich und zukunftsorientiert von den Konfliktparteien erarbeitet werden und im Idealfall eine Win-Win-Solution (eine Lösung bei der alle Seiten gewinnen – Anm. d. Verf.) darstellen (vgl. www.centrale-fuer-mediation.de/index_38278.htm am 20.03.2006).

Mediationsverfahren werden meistens dort aktiv, wo sich ein Streit zwischen zwei Streitparteien in einer Sackgasse befindet und man eine dritte Person benötigt, um zu einem Ergebnis zu kommen. Schwerpunkt einer Mediation sind hierbei das Streben nach gegenseitigem Verstehen, sowie einer gewaltfreien und konstruktiven Kommunikation (vgl. Dulabaum 1998, S.8). Diese Führung der Debatte und die Aufgabe die eben genannten Punkte zu erfüllen wird von den Mediatoren übernommen, wobei diese keine Vorschläge machen, Verurteilungen aussprechen oder Partei ergreifen. Bei Mediation geht es schließlich nicht um Rechthaberei, sondern um Einsicht. Wenn also ein konstruktives Gespräch stattfindet, können beide Parteien nur gewinnen (vgl. www.bmev.de/www/index.php?cat=3&page=-1 am 20.03.2006).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung definiert das Verständnis der Mediation, grenzt sie von Meditationsseminaren ab und erläutert den Aufbau der Hausarbeit anhand des praktischen Fallbeispiels.

1 Was ist Mediation?: Dieses Kapitel beschreibt die Ursprünge, die Definition, das Phasenmodell sowie die zentralen Grundannahmen der Mediation als außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren.

2 Der Mediator: Der Abschnitt beleuchtet die Rolle des Mediators sowie die fachlichen Anforderungen und den Europäischen Verhaltenscodex für Mediatoren.

3 Anwendungsbereiche der Mediation: Hier werden sechs zentrale Einsatzgebiete der Mediation, von der Familien- bis zur Schulmediation, vorgestellt und deren spezifische Zielsetzungen erläutert.

4. ‚Runder Tisch Detmolder Strasse’: Anhand dieses Bielefelder Fallbeispiels wird ein konkretes Mediationsverfahren hinsichtlich der Beteiligten, der politischen Problematik und des erzielten Ergebnisses untersucht.

5. Fazit: Das Fazit bewertet den Erfolg der Mediation kritisch und stellt fest, dass Mediation zwar kein Allheilmittel ist, jedoch bei entsprechender Kooperationsbereitschaft ein wertvolles Instrument für zukünftiges Konfliktmanagement darstellt.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktlösung, Kommunikationsprozess, Mediator, Phasenmodell, Win-Win-Lösung, Runder Tisch, Detmolder Straße, Bürgerinitiative, Konfliktmanagement, Wirtschaftsmediation, Familienmediation, Schulmediation, Kooperation, Interessen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Mediation als Instrument zur konstruktiven Konfliktlösung und analysiert deren theoretische Grundlagen sowie ein praktisches Fallbeispiel.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben den theoretischen Grundlagen der Mediation werden das Rollenprofil des Mediators und verschiedene Anwendungsgebiete wie Familien-, Erb-, Wirtschafts- und Schulmediation thematisiert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Grenzen von Mediationsverfahren aufzuzeigen, insbesondere indem Vor- und Nachteile anhand eines konkreten Projekts aus der Praxis analysiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie eine detaillierte Fallstudienanalyse des „Runden Tisches Detmolder Straße“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen (Phasenmodell, Grundannahmen), die Analyse der Mediatorrolle sowie eine ausführliche Dokumentation des Konflikts um die Bielefelder Detmolder Straße.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mediation, Konfliktlösung, Win-Win-Solution, Interesseninteressen, Machtgleichgewicht und Kooperation.

Warum war das Mediationsverfahren am „Runden Tisch Detmolder Straße“ nur bedingt erfolgreich?

Das Projekt scheiterte an einer festgefahrenen Frontenbildung und der fehlenden Bereitschaft einiger Akteure, von ihren starren Positionen abzuweichen, trotz eines formalen Ergebnisses.

Welche Lehre zieht der Autor aus dem Fallbeispiel?

Der Autor folgert, dass Mediation kein Allheilmittel ist und zwingend eine kooperative Grundhaltung der Parteien voraussetzt, um erfolgreich zu sein.

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Details

Title
Mediationsverfahren am Fallbeispiel 'Runder Tisch Detmolder Strasse'
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Mediation als kommunikativer Ansatz zur Lösung von Konflikten
Grade
1,3
Author
Dennis Bockholt (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V69834
ISBN (eBook)
9783638622622
ISBN (Book)
9783638760553
Language
German
Tags
Mediationsverfahren Fallbeispiel Runder Tisch Detmolder Strasse Mediation Ansatz Lösung Konflikten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Bockholt (Author), 2006, Mediationsverfahren am Fallbeispiel 'Runder Tisch Detmolder Strasse', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69834
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