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Deutsche und Jiddische Lehnwörter im Englischen

Title: Deutsche und Jiddische Lehnwörter im Englischen

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian R. Schwab (Author)

English Language and Literature Studies - Linguistics
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Der Inhalt dieser Arbeit ist eine Betrachtung der Eigenheiten und Eigenschaft, die deutsche und jiddische Lehnwörter in der englischen Sprache aufzeigen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Forschungsgeschichte zu deutschen Lehnwörtern im Englischen

2 Quantität der deutschen Lehnwörter

3 Verschiedene Arten deutscher Lehnwörter

4 Phonetische, morphologische, und semantische Eigenheiten deutscher Lehnwörter

5 Anpassungsgrade deutscher Lehnwörter

6 Prozesse der Entlehnung

7 Falsche Deutsche Freunde: Keine deutschen Lehnwörter

8 Ursprünge des Jiddischen

9 Beispiele für Jiddische Lehnwörter im Englischen

10 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Deutschen sowie des Jiddischen auf den englischen Wortschatz. Das primäre Ziel ist es, die Forschungsgeschichte, die Quantität sowie die morphologischen und semantischen Anpassungsprozesse dieser Lehnwörter aufzuzeigen und die Abgrenzung zum Jiddischen zu präzisieren.

  • Historische Betrachtung der Forschung zu deutschen Lehnwörtern
  • Kategorisierung und Quantifizierung des deutschen Einflusses
  • Phonetische, morphologische und semantische Anpassungsprozesse
  • Abgrenzung von Scheinentlehnungen
  • Einfluss des Jiddischen auf das amerikanische Englisch

Auszug aus dem Buch

3 Verschiedene Arten deutscher Lehnwörter

Pfeffer unterscheidet hier zwischen den rein wissenschaftlichen Bezeichnungen und den nicht-wissenschaftlichen Bezeichnungen. Er trennt die wissenschaftlichen Bezeichnungen in Termini griechisch-lateinischem Ursprungs (z.B. „acetone“ (1858) < D. Aceton, Azeton (zu lat. acetum Essig + griech. ōnē weiblicher Nachkomme)), sowie in Lemmata, die sich von geographischen Bezeichnungen herleiten lassen (z.B. „alabandite“ < D. Alabandit (nach Alabanda, Stadt in der Türkei), und in Bildungen mit Forschernamen wie „agricolite“ < D. Agrikolit (nach Georgius Agricola < Latinisierung von Georg Bauer, deut. Mineralogo im 16. Jh.).12

Die wirklich interessanten Lehnwörter, also die allgemeiner oder populärwissenschaftlicher Natur ordnet Pfeffer in acht Kategorien ein.

1. „Fremde Wörter“ – Wörter, die nur zitathaft verwendet werden und im Druck hervorstechen: „Aberglaube“; „Sprechgesang“.

2. „Nicht mehr so fremde Wörter“ – Wörter, die sich im Zuge der Einbürgerung befinden und im Druck nicht mehr hervorstechen: „Aufklärung“, „Auslander“; „Autobahn“.

3. Fremdwörter – Wörter, die lautlich/orthographisch/morphologisch noch nicht ganz angepasst: „ablaut“; „abendmusik“.

4. Lehnwörter – Wörter, die ihre Herkunft aus dem Deutschen eventuell nur noch orthographisch oder phonetisch erkennen lassen: „bower“ < D. Bauer (die zwei höchsten Trümpfe beim „Euchre“, einem beliebten Kartenspiel im amerikanischen Mittelwesten); „nickel“; „phosphor“.

5. Teilentlehnungen/Teilübertragungen – Begriffe, die sich aus einem übersetzten/übertragenen, d.h. englischen, und einem unübersetzten/unübertragenem deutschen Wort/Wortteil zusammensetzen: „apple strudel“; „gelände jump“.

6. Lehnübersetzungen/Lehnübertragungen aus dem Deutschen ins Englisch: „airship“ < D. Luftschiff; „dreamwork“ < D. Traumarbeit.

7. Lehnverschleifungen/Wandlungen ursprünglich deutschen Sprachguts: „balm cricket“ < D. Baumgrille; „hockamore“ < D. Hochheimer (rheinischer Weißwein).

8. Lehnbedeutungen – die Bereicherung der semantischen Felder englischer Wörter durch die Übernahme von Bedeutungen deutscher Wörter: „to habilitate oneself“ < D. habilitieren; „elector“ < D. Kurfürst.13

Zusammenfassung der Kapitel

1 Forschungsgeschichte zu deutschen Lehnwörtern im Englischen: Diese Sektion beleuchtet den historischen Wandel in der linguistischen Bewertung des deutschen Einflusses auf das Englische.

2 Quantität der deutschen Lehnwörter: Hier wird die zeitliche Entwicklung und die fachliche Verteilung der Lehnwörter analysiert.

3 Verschiedene Arten deutscher Lehnwörter: Dieses Kapitel klassifiziert deutsche Entlehnungen in verschiedene Kategorien, von Fremdwörtern bis hin zu Lehnbedeutungen.

4 Phonetische, morphologische, und semantische Eigenheiten deutscher Lehnwörter: Untersuchung der lautlichen und strukturellen Veränderungen bei der Integration in das Englische.

5 Anpassungsgrade deutscher Lehnwörter: Analyse des Grads der Assimilation und Produktivität ausgewählter Lehnwörter.

6 Prozesse der Entlehnung: Betrachtung der bevorzugten Wortarten und grammatikalischen Schemata bei der Entlehnung.

7 Falsche Deutsche Freunde: Keine deutschen Lehnwörter: Abgrenzung von Wörtern, die lediglich eine deutsche Ähnlichkeit vortäuschen, aber anderen Ursprungs sind.

8 Ursprünge des Jiddischen: Definition und geschichtliche Einordnung des Jiddischen als Sprache der osteuropäischen Juden.

9 Beispiele für Jiddische Lehnwörter im Englischen: Vorstellung jiddischer Begriffe, die in die englische Sprache, insbesondere in den US-amerikanischen Kontext, integriert wurden.

Schlüsselwörter

Lehnwörter, Entlehnung, Jiddisch, Anglistik, Sprachwissenschaft, Semantik, Morphologie, Sprachkontakt, Assimilation, Lehnübersetzung, Etymologie, Wortschatz, Kulturtransfer, Sprachgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung von deutschen und jiddischen Lehnwörtern innerhalb der englischen Sprache.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Quantifizierung der Lehnwörter, deren linguistische Anpassungsprozesse sowie die spezifische Rolle jiddischer Entlehnungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis der Forschung von Alan Jay Pfeffer die Bedeutung und das Ausmaß des deutschen Einflusses auf das Englische neu zu bewerten und ein Verständnis für Entlehnungsprozesse zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine literaturgestützte, etymologische und deskriptive Analyse, um Wortbeispiele aus verschiedenen Fachbereichen und dem Alltag zu klassifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine quantitative Analyse des deutschen Wortguts, eine Untersuchung linguistischer Anpassungsmechanismen und eine Einführung in die Geschichte und den Einfluss des Jiddischen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Lehnwörter, Sprachkontakt, Etymologie, Jiddisch, Anglisierung, Assimilation und Wortschatzentwicklung.

Was unterscheidet das Jiddische vom Deutschen in der Forschung?

Jiddisch wird als eigenständige Sprache der Ashkenazim definiert, die sich durch eine historisch spezifische Melange aus verschiedenen Sprachen auszeichnet und nicht mit Hebräisch oder modernem Standarddeutsch gleichgesetzt werden darf.

Was ist der Zweck des humoristischen Auszugs am Ende des Dokuments?

Die Anekdote dient dazu, den kulturellen Transfer und die Integration von Begriffen des jiddischsprachigen Raums in die US-amerikanische Alltagskultur anhand von Beispielen aus der Sammlung von Leo Rosten zu illustrieren.

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Details

Title
Deutsche und Jiddische Lehnwörter im Englischen
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
HS Wortbildung und Entlehnung im Englischen
Grade
2,0
Author
Christian R. Schwab (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V69939
ISBN (eBook)
9783638622998
ISBN (Book)
9783638754088
Language
German
Tags
Deutsche Jiddische Lehnwörter Englischen Wortbildung Entlehnung Englischen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian R. Schwab (Author), 2005, Deutsche und Jiddische Lehnwörter im Englischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69939
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