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Klientenzentrierte Beratung nach Rogers

Title: Klientenzentrierte Beratung nach Rogers

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Peter Kühn (Author)

Social Work
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Die klientenzentrierte oder auch nicht-direktive Beratung wird in der Sozialen Arbeit oft als die optimale Form der Gesprächsführung und Beratung gesehen. Welches Konzept aber steckt dahinter? In welchen Feldern der sozialen Arbeit ist die klientenzentrierte Beratung angebracht, wo ist sie eher fehl am Platz?

Im vorliegenden Text geht es um philosophische und psycholgische Wurzeln der nicht-direktiven Beratung, die praktische Umsetzung nach Rogers sowie die Anwendbarkeit im Bereich der Sozialarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorüberlegungen

2. Philosophische Wurzeln der Klientenzentrierten Beratung

3. Menschenbild

4. Psychologische Wurzeln

5. Grundlegende Hypothese der Klientenzentrierten Gesprächstherapie

6. Umsetzung bei Rogers

6.1 Grundhaltungen des Beraters

6.1.1 Akzeptanz

6.1.2 Empathie

6.1.3 Kongruenz

6.2 Verlauf einer Beratung

6.2.1 Der Klient will Hilfe

6.2.2 Beratungssituation definieren

6.2.3 Ermutigung zum freien Ausdruck der Gefühle

6.2.4 Berater akzeptiert und klärt

6.2.5 Ausdruck positiver Gefühle

6.2.6 Akzeptanz positiver Gefühle

6.2.7 Entwicklung von Einsicht

6.2.8 Klärung der praktischen Möglichkeiten

6.2.9 Erster Schritt

6.2.10 Wachsende Einsicht

6.2.11 Gesteigerte Unabhängigkeit

6.2.12 Lösung

6.3 Die Beziehung zwischen Berater und Klient

7. Die Klientenzentrierte Beratung in der Sozialen Arbeit

8. Persönliche Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der klientenzentrierten, nicht-direktiven Beratung nach Carl R. Rogers und reflektiert deren theoretische Fundierung sowie deren Anwendungsmöglichkeiten innerhalb der Sozialen Arbeit.

  • Philosophische und psychologische Grundlagen der Klientenzentrierten Beratung
  • Das klientenzentrierte Menschenbild und das Selbst-Konzept
  • Die zentralen Grundhaltungen: Akzeptanz, Empathie und Kongruenz
  • Struktur und Prozessphasen der klientenzentrierten Beratung
  • Anwendbarkeit und Grenzen des Modells in der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

6.2.2 Beratungssituation definieren

Ganz entscheidend für den Beratungsprozess ist, dass vorher klare Absprachen und Rahmenbedingungen abgesprochen werden. Der Berater ist verantwortlich für die Unterstützung des Klienten und die Atmosphäre der Beratungssituation. Er ist nicht dafür da, Antworten zu geben, sondern das Ziel ist, dass der Klient eigene Antworten findet. Diese weiß auch der Berater zu Beginn der Beratung noch nicht. Die Beratung wird als gemeinsamer Ent-Wicklungs-Prozess verstanden. Wichtig ist, dass Rahmen und Grenzen geklärt sind, vor allem im Blick auf die Beziehung zwischen Berater und Klienten. Der Berater ist sich natürlich bewußt, dass eine Übertragung (im freud’schen Sinne) stattfinden wird. Deshalb muss geklärt werden, was passieren darf und was nicht. So ist es z.B. in Ordnung, wenn der Klient ein Bild des Beraters zerreißt. Greift er ihn hingegen tätlich an, ist eine Grenze übeschritten.

Der Klient hat im Beratungsgespräch die Möglichkeit, seine Probleme zu bearbeiten, ist aber nicht dazu gezwungen. Es wird bei Rogers ausdrücklich betont, dass der Klient “...nicht unter Zwang steht, sondern die Situation ganz nach Belieben nutzen kann.” Es geht darum, dass “...der Klient spürt, dass es sich um eine Situation handelt, in der er die Freiheit hat, sich die Lösungen zu erarbeiten, die er braucht.” (Rogers 1972, 40)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorüberlegungen: Einführung in die klientenzentrierte Beratung als Form der Gesprächsführung und Darlegung der Notwendigkeit, sich mit deren theoretischen Grundlagen zu befassen.

2. Philosophische Wurzeln der Klientenzentrierten Beratung: Verortung des Modells im Humanismus und Existenzialismus, wobei der Mensch als aktives, selbstverantwortliches Subjekt im Mittelpunkt steht.

3. Menschenbild: Erläuterung des positiven Menschenbildes, das von einer angeborenen Tendenz zur Selbstverwirklichung und der Relevanz des subjektiven Selbst-Konzepts ausgeht.

4. Psychologische Wurzeln: Einordnung der klientenzentrierten Gesprächstherapie als „Dritte Kraft“ in der humanistischen Psychologie unter Berücksichtigung von Einflüssen durch die Gestalttherapie und Individualpsychologie.

5. Grundlegende Hypothese der Klientenzentrierten Gesprächstherapie: Definition der wirksamen Beratung als strukturierte Beziehung, die dem Klienten Selbstverständnis und positive Verhaltensänderungen ermöglicht.

6. Umsetzung bei Rogers: Detaillierte Darstellung der notwendigen Grundhaltungen des Beraters sowie der zwölf Phasen des Beratungsprozesses.

7. Die Klientenzentrierte Beratung in der Sozialen Arbeit: Reflexion über die Bedeutung und die Grenzen des Ansatzes bei der Arbeit mit Klienten im Kontext sozialer Hilfestellungen.

8. Persönliche Schlussbemerkungen: Zusammenfassende persönliche Einschätzung des Autors bezüglich der Faszination für das Konzept und der Herausforderungen bei dessen Anwendung in der offenen Jugendarbeit.

Schlüsselwörter

Klientenzentrierte Beratung, Carl Rogers, nicht-direktive Beratung, Humanismus, Existenzialismus, Selbstverwirklichung, Selbst-Konzept, Akzeptanz, Empathie, Kongruenz, Spiegeln, Gesprächsführung, Soziale Arbeit, Beratungsprozess, Wertschätzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Beratungskonzept von Carl R. Rogers und untersucht, wie dieses theoretisch eingebettet ist und wie es praktisch in der sozialen Beratung umgesetzt werden kann.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Schwerpunkte sind die philosophischen und psychologischen Ursprünge des Modells, das zugrunde liegende Menschenbild, die spezifischen Berater-Grundhaltungen sowie der strukturierte Verlauf des Beratungsprozesses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tiefes Verständnis für das klientenzentrierte Konzept zu schaffen und zu reflektieren, inwiefern sich diese Methoden für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit eignen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung der Fachliteratur zum klientenzentrierten Ansatz nach Rogers sowie deren vergleichender Einordnung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung (Philosophie, Psychologie, Menschenbild) und die praktische Ausführung der Berater-Grundhaltungen (Akzeptanz, Empathie, Kongruenz) sowie eine detaillierte Beschreibung der zwölf Phasen des Beratungsprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Klientenzentrierte Beratung, Selbstverwirklichung, Empathie, Kongruenz und Gesprächspsychotherapie geprägt.

Wie definiert Rogers den Berater im Beratungsprozess?

Der Berater ist nicht derjenige, der Lösungen vorgibt, sondern ein Begleiter, der durch Akzeptanz, Empathie und Kongruenz eine Atmosphäre schafft, in der der Klient eigene Lösungen für seine Probleme finden kann.

Ist der klientenzentrierte Ansatz immer die optimale Wahl in der Sozialen Arbeit?

Nein, der Autor betont, dass bei stark handlungsorientierten oder kurzfristigen Anforderungen, wie etwa in der Schuldnerberatung oder auf dem Arbeitsamt, andere Methoden möglicherweise besser geeignet sind.

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Details

Title
Klientenzentrierte Beratung nach Rogers
College
Protestant University of Applied Sciences Dresden
Course
1. Semester
Grade
1,3
Author
Peter Kühn (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V69997
ISBN (eBook)
9783638614269
ISBN (Book)
9783638774086
Language
German
Tags
Klientenzentrierte Beratung Rogers Nichtdirektiv klientenzentriert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Kühn (Author), 2004, Klientenzentrierte Beratung nach Rogers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69997
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