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Schizophrenie oder die Erkrankungen aus den schizophrenen Formenkreis

Title: Schizophrenie oder die Erkrankungen aus den schizophrenen Formenkreis

Seminar Paper , 2006 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Vanessa Hültenschmidt (Author)

Social Work
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Die Ausdrücke “Geisteskrankheit, Verrücktheit, Irresein oder Wahnsinn“ hat jeder schon einmal gehört und sie gehen bis ins Altertum zurück, doch noch heute herrscht noch eine große Unwissenheit darüber an was für Erkrankungen die mit solchen Ausdrücken beschimpften Menschen leiden. Das geringe Wissen der Öffentlichkeit ist Ursache für viele Vorurteile und sind u.a. zurückzuführen auf die Stigmatisierung dieser Krankheit, die auf mittelalterliche Vorstellungen von Besessenheit und die gottgewollte Bestrafung eines Sünders durch Krankheit beruhen. Ein Aspekt meiner Arbeit war es diese Vorteile aus dem Weg zu räumen, denn ich kann mir vorstellen, dass die Betroffenen damit zu kämpfen haben, dass ein großer Teil der Gesellschaft ihnen ihre durch die Krankheit bedingten sozialen Probleme als eigenes Versäumnis vorwerfen und nicht wissen, wie sie mit psychisch Erkrankten umgehen sollen. Das dramatische ist, dass die fehlende Akzeptanz und Ablehnung den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen können. Die soziale Integration kann also ein weitaus größeres Problem sein als die medizinische Behandlung.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historisch

3. Vorzeichen

4. Symptomatik

4.1 Positivsymptome

4.2 Negativsymptome

5. Formen der Schizophrenie

5.1 Paranoide Schizophrenie

5.2 Hebephrene Schizophrenie

5.3 Katatone Schizophrenie

5.4 Schizophrenia Simplex

5.5 weitere psychotische Störungen

6. Häufigkeit und Ursachen

6.1 Vulnerabilität – Stress – Konzept

7. Behandlung

7.1 Medikamentöse Behandlung

7.3 Psychotherapie und Psychoedukation

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, ein besseres Verständnis für das Krankheitsbild der Schizophrenie zu schaffen, um bestehende gesellschaftliche Vorurteile abzubauen und die soziale Integration betroffener Menschen zu fördern, während gleichzeitig die Bedeutung einer fundierten medizinischen und therapeutischen Behandlung erläutert wird.

  • Historische Entwicklung und Begriffsdefinition der Schizophrenie
  • Detaillierte Analyse der Positiv- und Negativsymptomatik
  • Klassifizierung der verschiedenen Formen schizophrener Erkrankungen
  • Erklärung des Vulnerabilitäts-Stress-Konzepts als Entstehungsmodell
  • Behandlungsmöglichkeiten durch medikamentöse Therapie und Soziotherapie

Auszug aus dem Buch

4.2 Negativsymptome

Hierbei handelt es sich um ein pathologisches Defizit, es fehlen Eigenschaften von psychomotorischen Symptomen, wie zum Beispiel die Verarmung der Sprache oder Willenlosigkeit. Menschen in einer chronischen Phase können oft äußerlich wenig Wut, Trauer oder Freude zeigen bis hin zur völligen Unfähigkeit Gefühle zu äußern.20

Die genannten Probleme machen deutlich, dass die Arbeit z.B. in einer psychiatrischen Klinik und eine erfolgreiche Therapie nicht gerade einfach sind und es oft unmöglich ist Vertrauen zu den Patienten aufzubauen. In der Beziehung zu schizophrenen Menschen ist ein emphatisches Verhalten, Klarheit, Eindeutigkeit und das angemessene Verhältnis von Nähe und Distanz von großer Bedeutung.

„Die Beschreibung der zahlreichen Schizophreniesymtomatik zeigt, dass alle psychischen Funktionen betroffen sein können. Die Schizophreniesymptome treten bei einzelnen Kranken nicht sämtlich und nicht immer in starker Ausprägung auf. Zum Teil verbinden sie sich zu bestimmten Syndromen; oft sind sie wechselhaft. Aber auch wenn eine Schizophreniesymptomatik schwach ausgeprägt ist, so handelt es sich doch immer um eine tiefgreifende psychische Störung; der Kranke erlebt eine <<Todeslandschaft der Seele>>“ 21

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Stigmatisierung psychisch Erkrankter und betont die Notwendigkeit sozialer Akzeptanz neben der medizinischen Behandlung.

2. Historisch: Dieses Kapitel erläutert die Namensgebung durch Eugen Bleuler und korrigiert das weit verbreitete Missverständnis einer Persönlichkeitsspaltung.

3. Vorzeichen: Hier werden die unspezifischen Frühsymptome beschrieben, deren rechtzeitige Erkennung für eine effektive Behandlung von entscheidender Bedeutung ist.

4. Symptomatik: Dieses Kapitel definiert die diagnostischen Kriterien der Erkrankung und unterscheidet präzise zwischen Positiv- und Negativsymptomen.

5. Formen der Schizophrenie: Es werden die verschiedenen Unterformen wie paranoide, hebephrene und katatone Schizophrenie sowie Schizophrenia Simplex charakterisiert.

6. Häufigkeit und Ursachen: Das Kapitel behandelt die statistische Verbreitung und stellt das multifaktorielle Vulnerabilitäts-Stress-Konzept zur Entstehung der Krankheit vor.

7. Behandlung: Dieser Abschnitt beschreibt die medikamentöse Rückfallprophylaxe sowie die Bedeutung von Soziotherapie, Psychotherapie und Psychoedukation.

Schlüsselwörter

Schizophrenie, Psychose, Positivsymptome, Negativsymptome, Vulnerabilität-Stress-Konzept, Neuroleptika, Soziotherapie, Psychoedukation, Halluzinationen, Wahn, Sozialarbeit, Psychiatrie, Krankheitsverlauf, Copingstrategien, Diagnose

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Krankheitsbild der Schizophrenie, deren Symptomen, Formen und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten aus Sicht der Sozialarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis der Symptomatik, der Entstehung der Krankheit durch das Vulnerabilitäts-Stress-Konzept und den verschiedenen Ansätzen in der klinischen und sozialen Behandlung.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Aufklärung über das Störungsbild, um Stigmatisierung abzubauen und Fachkräften Hinweise für den Umgang mit Betroffenen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller psychiatrischer Fachliteratur und klinischer Klassifikationssysteme wie dem ICD-10.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Symptome, der verschiedenen Erkrankungsformen, der Ätiologie sowie der medikamentösen und soziotherapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Schizophrenie, Vulnerabilität, Symptomatik, Neuroleptika, Soziotherapie und Psychoedukation.

Warum ist das "Vulnerabilität-Stress-Konzept" so wichtig für die Behandlung?

Es erklärt, warum Stressoren bei einer bestehenden genetischen oder biologischen Verletzbarkeit den Ausbruch oder Rückfall einer Psychose begünstigen können, was gezielte Präventionsmaßnahmen ermöglicht.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Sozialarbeiters von der des Arztes bei der Behandlung?

Während Ärzte primär für die medizinische Diagnose und medikamentöse Therapie zuständig sind, unterstützen Sozialarbeiter die Klienten bei der Bewältigung der äußeren Realität, der sozialen Integration und der Stabilität im Alltag.

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Details

Title
Schizophrenie oder die Erkrankungen aus den schizophrenen Formenkreis
College
Anna-Zillken-Berufskolleg
Course
Seminar Gesundheitslehre
Grade
1,3
Author
Vanessa Hültenschmidt (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V70065
ISBN (eBook)
9783638624022
Language
German
Tags
Schizophrenie Erkrankungen Formenkreis Seminar Gesundheitslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vanessa Hültenschmidt (Author), 2006, Schizophrenie oder die Erkrankungen aus den schizophrenen Formenkreis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70065
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