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Mnemotechniken

Titre: Mnemotechniken

Dossier / Travail , 2006 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Beata Flis (Auteur)

Didactique de l'Allemand - L'allemand en tant que langue étrangère
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Der Begriff „Mnemotechnik“ geht auf die griechischen Wörter mnemo (=Gedächtnis) und mnemonik (=Gedächtniskunst) zurück.
Der Ursprung der Mnemotechniken liegt in der Antike. Einige berühmte Persönlichkeiten der Antike waren besonders für ihr verblüffendes Gedächtnis für eine Vielzahl von Daten und Fakten bekannt:
- der Grieche Charmadas soll den Inhalt sämtlicher griechischer Bibliothekswerke seiner Zeit wortwörtlich zitiert haben können;
- von König Cyrius ist überliefert worden, er habe die Namen aller Soldaten seiner Armee gewusst;
- Mithridates von Pontus soll die 22 verschiedene Sprachen der Völker in seinem Territorium beherrscht haben (vgl. Sperber, 1989: 14)
Auf den ersten Eindruck scheinen diese Menschen unglaublich begabt zu sein. In Anbetracht minimaler externer Möglichkeiten für die Speicherung von Wissensbeständen wie Wachstafeln und Papyrusrollen, waren sie oft auf beträchtliche Gedächtnisleistungen angewiesen. Vermutlich mussten sie aus diesem Grund ihr Gedächtnis wesentlicher effektiver als wir heutzutage nutzen, um sich das Wissen anzueignen und zu behalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Prinzipien der Mnemotechnik

1.1. Definition

1.2. Die mnemonischen Stellen

1.3. Die mnemonischen Bilder

1.4. Zusammenwirken von Stellen und Bildern

2. Mnemotechnische Verfahren

2.1. Zuordnungsverfahren

2.2. Stellvertretungsverfahren

2.3. Zeichenverfahren

2.4. Sinngebungsverfahren

2.5. Assoziationsverfahren

3. Vorstellung ausgewählter Mnemotechniken

3.1. Loci-Technik

3.2. Technik der assoziativen Verbindungen

3.3. Geschichtentechnik

3.4. Kennworttechniken

3.4.1. Kennworttechniken auf Buchstaben basierend

3.4.2. Kennworttechnik auf Zahlen basierend

3.4.3. Kennworttechniken in Kombination auf Zahlen u. Buchstaben basierend

3.5. Merkverse

3.6. Akronym und Akrostichon

4. Mnemotechniken im gegenwärtigen Deutschunterricht

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, das theoretische Fundament sowie die praktische Anwendung von Mnemotechniken zu beleuchten, wobei insbesondere die Frage im Mittelpunkt steht, wie diese Gedächtnistechniken den Lernprozess und den Fremdsprachenerwerb unterstützen können.

  • Historischer Ursprung und theoretische Grundlagen der Mnemotechnik
  • Systematische Darstellung verschiedener mnemotechnischer Verfahren
  • Praktische Vorstellung und Analyse ausgewählter Techniken (z.B. Loci-Technik, Kennworttechniken)
  • Diskussion über den Einsatz von Gedächtnisstützen im modernen Deutschunterricht

Auszug aus dem Buch

3.1. Loci - Technik

Die älteste mnemonische Methode ist die Loci - Technik. Mit Hilfe gut bekannter Orte entlang eines bekannten Weges erleichtert diese Technik das Behalten von Begriffen bzw. Gedanken in der richtigen Reihenfolge. Die Loci – Technik funktioniert wie folgt: Zuerst wählt man eine gut bekante Folge von Orten, die an einem gemeinsamen Weg liegen. Danach werden die zu lernenden Begriffe mit den verschiedenen Orten bildhaft assoziiert. Und schließlich wird beim Abrufen der Informationen in der Vorstellung der Weg von Ort zu Ort durchgegangen.

Zur Loci – Technik gibt es eine Studie von Gruneberg (1978: 202). Gruneberg hat zwei Gruppen von Studenten untersucht. Die erste Gruppe von Versuchspersonen, die so genannte Loci – Gruppe sollte in den ersten vier Tagen 40 Wörter pro Tag mit Hilfe von Loci – Technik lernen. Die zweite Gruppe, die so genannte Kontrollgruppe, lernte nur 25 Wörter, aber nach eigenen Strategien. Die Loci – Gruppe erzielte zum Schluss wesentlich bessere Ergebnisse als die Kontrollgruppe.

Gruneberg hat folgende Resultate festgehalten: Beim Soforttest, direkt nach der Präsentation haben die Studenten 37,5 Wörter von 40 genannt. Beim Test am nächsten Tag lagen die Ergebnisse durchschnittlich bei 34 Wörtern (85%). Zum markantesten Ergebnis kam er nach fünf Wochen. Die Loci – Gruppe konnte sich zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich an 20 von 25 Wörtern erinnern, während die Kontrollgruppe sich nur an 10 von 25 Wörtern (40%) entsinnte (vgl. Sperber, 1989: 31).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prinzipien der Mnemotechnik: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Mnemotechnik, erläutert ihren antiken Ursprung und führt in die grundlegenden Konzepte der mnemonischen Stellen und Bilder ein.

2. Mnemotechnische Verfahren: Hier werden fünf zentrale Codierungsverfahren vorgestellt, die als Basis für die verschiedenen Mnemotechniken dienen, darunter Zuordnungs-, Stellvertretungs- und Assoziationsverfahren.

3. Vorstellung ausgewählter Mnemotechniken: Das Kapitel bietet eine detaillierte Übersicht konkreter Methoden wie die Loci-Technik, Geschichtentechnik sowie verschiedene Kennwort- und Merkvers-Systeme.

4. Mnemotechniken im gegenwärtigen Deutschunterricht: Der Autor analysiert die aktuelle Zurückhaltung von Lehrkräften gegenüber diesen Methoden und nennt Gründe für deren seltene Anwendung im DaF-Unterricht.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion, die betont, dass Mnemotechniken hilfreiche Werkzeuge darstellen, jedoch individuelle Lernstrategien nicht ersetzen können.

Schlüsselwörter

Mnemotechnik, Mentales Lexikon, Loci-Technik, Gedächtnisleistung, Lernstrategien, DaF-Unterricht, Assoziationsverfahren, Kennworttechnik, Merkverse, Akronym, Akrostichon, Gedächtnisbilder, Einprägung, Fremdsprachenerwerb, Wissensspeicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendbarkeit von Mnemotechniken zur Verbesserung von Gedächtnisleistungen und Lernprozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition und Prinzipien von Mnemotechniken, die Vorstellung diverser Verfahren sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Fremdsprachenunterricht.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie unterschiedliche mnemotechnische Methoden (wie die Loci-Technik oder Kennworttechniken) das Lernen effizienter gestalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung bekannter mnemotechnischer Ansätze und deren wissenschaftlicher Einordnung durch Fachliteratur und Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung, eine detaillierte Kategorisierung mnemotechnischer Verfahren und die praktische Vorstellung spezifischer Techniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mnemotechnik, Loci-Technik, Assoziationsverfahren, DaF-Unterricht und Gedächtniskunst.

Warum werden Mnemotechniken im Deutschunterricht selten genutzt?

Laut der Untersuchung liegt dies an der Unkenntnis der Lehrer, dem Festhalten an Traditionen und dem hohen konzeptionellen Aufwand der Methoden.

Was unterscheidet ein Akronym von einem Akrostichon?

Bei einem Akronym bilden die Anfangsbuchstaben ein neues Wort, während beim Akrostichon die Anfangsbuchstaben einen ganzen, sinnvollen Satz ergeben.

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Résumé des informations

Titre
Mnemotechniken
Université
http://www.uni-jena.de/
Cours
Mentales Lexikon
Note
2,0
Auteur
Beata Flis (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
17
N° de catalogue
V70180
ISBN (ebook)
9783638614986
ISBN (Livre)
9783640753222
Langue
allemand
mots-clé
Mnemotechniken Mentales Lexikon
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Beata Flis (Auteur), 2006, Mnemotechniken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70180
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