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Metaphernspiele: Bildvorstellungen in Literatur und Kunst - 'Das Spiel mit den Metaphern im Bereich der Visualität'

Title: Metaphernspiele: Bildvorstellungen in Literatur und Kunst - 'Das Spiel mit den Metaphern im Bereich der Visualität'

Seminar Paper , 2006 , 10 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anna Winterhoff (Author)

Art - Overall Considerations
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Summary Excerpt Details

Die Geschichte hat unzählige Künstler hervorgebracht, die eine scheinbar unversiegbare Masse an Bildern geschaffen haben. All diese Werke zeigen Motive vergangenen Geschehens, Interpretationen unterschiedlichster Geschichten, Visionen, Ideen, Emotionen, Lebens- oder Weltanschauungen. Einige dieser zahllosen Werke sind nur schwer zu deuten, vor allem die aus der jüngeren Kunstgeschichte. Die Rede ist hier von Stilrichtungen wie Futurismus, Kubismus, Dadaismus oder Surrealismus. Dagegen sind Werke, die z. B. in der frühen Historienmalerei oder der Renaissance entstanden, meist unverschlüsselt und klar zu deuten.


Der Grund, warum die neuzeitlicheren Werke meist nur schwer zu interpretieren sind, ist die verschlüsselte Darstellungsweise der Künstler. Sie benutzen extreme Farben und Formen, die meist unrealistisch sind und in übertragenem Sinn gesehen werden sollen. Die Künstler benutzen Metaphern, Sinnbilder und Analogien, um ihren Bildern Ausdruck zu verleihen und um über das bildlich Dargestellte hinaus zu gehen. – Eine Botschaft hinter dem eigentlichen Bild.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Metaphern als Propagandamittel in der bildenden Kunst

B. Metaphern als wichtiges Stilmittel für die Plakatwerbung

C. Metaphern als Aufruf an die amerikanische Bevölkerung im 2. Weltkrieg

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion und Wirkung von Metaphern als visuelle Kommunikationsmittel in Kunst und Werbung. Dabei wird analysiert, wie komplexe Botschaften durch bildhafte Analogien und Symbolik für den Betrachter kodiert werden, um Verhaltensweisen zu beeinflussen oder politische Überzeugungen zu transportieren.

  • Die Rolle von Metaphern in der bildenden Kunst als Propagandamittel
  • Einsatz metaphorischer Stilmittel in der kommerziellen Plakatwerbung
  • Bildliche Analysen zur Kriegspropaganda im 2. Weltkrieg
  • Die Bedeutung von Kollektivsymbolen bei der Entschlüsselung visueller Botschaften
  • Die Interaktion zwischen Betrachterwissen und metaphorischer Darstellung

Auszug aus dem Buch

A. Metaphern als Propagandamittel in der bildenden Kunst

Die Geschichte hat unzählige Künstler hervorgebracht, die eine scheinbar unversiegbare Masse an Bildern geschaffen haben. All diese Werke zeigen Motive vergangenen Geschehens, Interpretationen unterschiedlichster Geschichten, Visionen, Ideen, Emotionen, Lebens- oder Weltanschauungen. Einige dieser zahllosen Werke sind nur schwer zu deuten, vor allem die aus der jüngeren Kunstgeschichte. Die Rede ist hier von Stilrichtungen wie Futurismus, Kubismus, Dadaismus oder Surrealismus. Dagegen sind Werke, die z. B. in der frühen Historienmalerei oder der Renaissance entstanden, meist unverschlüsselt und klar zu deuten.

Der Grund, warum die neuzeitlicheren Werke meist nur schwer zu interpretieren sind, ist die verschlüsselte Darstellungsweise der Künstler. Sie benutzen extreme Farben und Formen, die meist unrealistisch sind und in übertragenem Sinn gesehen werden sollen. Die Künstler benutzen Metaphern, Sinnbilder und Analogien, um ihren Bildern Ausdruck zu verleihen und um über das bildlich Dargestellte hinaus zu gehen. – Eine Botschaft hinter dem eigentlichen Bild.

Wenn Künstler mit sinnbildhaften Darstellungen arbeiten, können sie bis zu einem gewissen Grad voraussetzten, dass der Betrachter diese deuten kann, da er in seinem alltäglichen Leben ein gewisses Gespür für symbolische, allegorische und metaphorische Bedeutungen erlangt hat.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Metaphern als Propagandamittel in der bildenden Kunst: Dieses Kapitel analysiert anhand des Werks „Angriff der Lanzenreiter“ von Umberto Boccioni, wie futuristische Kunst als politisches Propagandainstrument genutzt wurde.

B. Metaphern als wichtiges Stilmittel für die Plakatwerbung: Hier wird untersucht, wie Metaphern, Symbole und Kollektivsymbole in der Werbung eingesetzt werden, um Produkte zu positionieren oder gesellschaftliche Botschaften effizient zu vermitteln.

C. Metaphern als Aufruf an die amerikanische Bevölkerung im 2. Weltkrieg: Das Kapitel befasst sich mit der Wirksamkeit von Kriegsplakaten, die durch Karikatur und metaphorische Feindbilder die Zivilbevölkerung zu Ressourcenverzicht und aktiver Unterstützung aufriefen.

Schlüsselwörter

Metaphern, bildende Kunst, Plakatwerbung, Propaganda, Futurismus, Umberto Boccioni, Kollektivsymbole, visuelle Kommunikation, Kriegspropaganda, Symbolik, Analogie, Bildanalyse, Ideologie, politische Botschaften, gesellschaftliche Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Metaphern als visuelles Gestaltungselement in verschiedenen Bereichen wie der bildenden Kunst, der kommerziellen Werbung und der historischen Kriegspropaganda.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Entschlüsselung von Symbolen, die Macht der Bildsprache zur Beeinflussung von Zielgruppen sowie die Funktion von Metaphern als Brücke zwischen künstlerischer Vision und gesellschaftlicher Realität.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine metaphorische Bildsprache komplexe, oft ideologische oder werbliche Inhalte so aufbereitet werden, dass sie beim Betrachter eine spezifische Reaktion oder Verhaltensänderung auslösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine ikonographische und analytische Methode verwendet, bei der einzelne Kunstwerke und Werbeplakate hinsichtlich ihrer metaphorischen Gestaltung und ihres historischen Kontextes interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte, die jeweils konkrete Fallbeispiele – von futuristischer Malerei über Stoewer-Werbung bis hin zu US-Kriegsplakaten – untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Metaphern, Bildvorstellungen, Kollektivsymbole, Kunstpropaganda und visuelle Rhetorik.

Wie wird Umberto Boccioni in der Arbeit eingeordnet?

Boccioni wird als Hauptvertreter des italienischen Futurismus präsentiert, dessen Werk „Angriff der Lanzenreiter“ beispielhaft dafür steht, wie künstlerischer Dynamismus in bewusste Kriegspropaganda umgewandelt wurde.

Warum sind die Stoewer-Werbungen für die Untersuchung relevant?

Sie dienen als Beispiel dafür, wie dasselbe Produkt durch völlig unterschiedliche metaphorische Ansätze – einmal als ritterliche Heldentat und einmal als Statussymbol im Luxussegment – erfolgreich vermarktet wird.

Welche Rolle spielt der Betrachter bei der Deutung von Metaphern?

Die Arbeit betont, dass Metaphern voraussetzen, dass der Betrachter über das nötige kulturelle Hintergrundwissen verfügt, um die Symbole korrekt zu entschlüsseln, was besonders bei der Nutzung von Kollektivsymbolen entscheidend ist.

Warum wird im Zweiten Weltkrieg Hitler als Metapher eingesetzt?

Adolf Hitler wurde in US-Propagandaplakaten als Kollektivsymbol für das „Böse“ oder den Feind verwendet, um den Zivilbürgern durch drastische Vereinfachung die Notwendigkeit von Verzicht und Engagement im Kriegszusammenhang zu verdeutlichen.

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Details

Title
Metaphernspiele: Bildvorstellungen in Literatur und Kunst - 'Das Spiel mit den Metaphern im Bereich der Visualität'
College
University of Siegen
Course
Metaphernspiele. Bildvorstellungen in Literatur und Kunst
Grade
1,7
Author
Anna Winterhoff (Author)
Publication Year
2006
Pages
10
Catalog Number
V70219
ISBN (eBook)
9783638615211
Language
German
Tags
Metaphernspiele Bildvorstellungen Literatur Kunst Spiel Metaphern Bereich Visualität Metaphernspiele Bildvorstellungen Literatur Kunst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Winterhoff (Author), 2006, Metaphernspiele: Bildvorstellungen in Literatur und Kunst - 'Das Spiel mit den Metaphern im Bereich der Visualität' , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70219
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