Durch die Digitalisierung gewinnt der IT-Bereich immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig steigen auch die Ansprüche der Anwender. Um die Erfolge ihrer IT messbar zu machen, müssen Unternehmen mehr Transparenz in den IT-Bereich bringen. Was hierbei häufig fehlt, ist eine gezielte Steuerung des IT-Bereichs in Form des IT-Controllings.
Welche Möglichkeiten gibt es, um IT-Projekte erfolgreich zu steuern? Wie lässt sich ein IT-Controlling-Konzept in ein Controlling-Konzept einordnen und organisatorisch im Unternehmen verorten? Und wie können Unternehmen die im Rahmen einer IT-Strategie formulierten Ziele messen?
Der Autor Mario Burgard wirft einen Blick auf die Chancen und Risiken beim Aufbau eines IT-Controllings in Unternehmen. Anhand von strategischen und operativen IT-Controlling-Werkzeugen beleuchtet er Steuerungsmöglichkeiten für den IT-Bereich und erläutert, wo Unternehmen diese organisatorisch verorten können.
Aus dem Inhalt:
- automatisierte Datenverarbeitung;
- IT-Controller;
- IT-Balanced Scorecard;
- IT-Kostenplanung;
- Best Practices;
- Softwareentwicklung
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung, Herausforderung und Ziel der Arbeit
1.2 Struktur der Arbeit
1.3 Theoretische Fundierung und Forschungsmethodik
2 IT-Controlling-Konzept
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Aufgabenumfang und Einsatzgebiete
2.3 Einordnung in das Controlling-Konzept und organisatorische Einordnung
3 Strategisches IT-Controlling
3.1 IT-Strategie
3.2 IT-Standardisierung
3.3 IT-Balanced Scorecard
4 Operatives IT-Controlling
4.1 IT-Kosten- und Leistungsrechnung
4.2 IT-Projektcontrolling
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten und Herausforderungen für den Aufbau eines IT-Controllings in Unternehmen zu untersuchen, um eine zielorientierte Steuerung und erhöhte Transparenz für den IT-Bereich zu ermöglichen.
- Grundlagen und Definitionen des IT-Controllings
- Strategische Instrumente wie IT-Strategie und IT-Balanced Scorecard
- Operative Steuerung durch IT-Kosten- und Leistungsrechnung
- Methoden zur Planung und Überwachung von IT-Projekten
- Organisatorische Einordnung des IT-Controllings im Unternehmen
Auszug aus dem Buch
2.1 Begriffsdefinitionen
Um sich einer Definition des Begriffes IT-Controlling zu nähern, sollte zuerst verstanden werden, was es mit dem Begriff Controlling auf sich hat und woraus die wesentlichen Aufgaben eines Controllers bestehen. Die gemeinsame Grundsatzposition des Internationalen Controller Vereins (ICV) und der International Group of Controlling (IGC) beschreibt Controlling als einen wesentlichen Erfolgsfaktor der Unternehmen in den deutschsprachigen Ländern. Das von Albrecht Deyhle entwickelte Controllingverständnis ist durch drei Merkmale geprägt: Zielorientierte Steuerung, Controlling und Manager im Team Controlling betreibend, Zusammenspiel von Analytik und weichen Faktoren. Im Laufe der Zeit hat das Controlling in der Praxis eine rasante Verbreitung, aber auch Veränderungen und Weiterentwicklungen erfahren.
In der heutigen Zeit sind neue Entwicklungen in der Aufgabenbreite (z. B. Strategie, Risiko, Nachhaltigkeit), Zukunftsorientierung (z. B. Früherkennung) und in der Rolle des Controllers, welcher seinen Beruf proaktiv und mitverantwortlich ausüben soll, zu sehen. Generell ist Controlling jedoch Führungsarbeit. Controlling bedeutet, vom Ziel her zu denken und sämtliche Entscheidungen an ihren Auswirkungen auf Erfolg auszurichten. Besondere Aufmerksamkeit genießen hierbei die Aktivitäten des Planens und Kalkulierens sowie der Steuerung und Kontrolle. Dies ist sowohl für jede einzelne Führungsentscheidung, als auch für die Führung des Unternehmens insgesamt von hoher Wichtigkeit (vgl. zu diesem Absatz ICV, o.J.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der IT sowie die Notwendigkeit von IT-Controlling zur Bewältigung von Kosten- und Effizienzanforderungen, inklusive der methodischen Vorgehensweise.
2 IT-Controlling-Konzept: Definiert den Begriff IT-Controlling, erläutert dessen Aufgabenbereiche und zeigt verschiedene organisatorische Eingliederungsmöglichkeiten im Unternehmen auf.
3 Strategisches IT-Controlling: Behandelt langfristige Steuerungsinstrumente wie die IT-Strategie, die IT-Standardisierung und die IT-Balanced Scorecard.
4 Operatives IT-Controlling: Fokussiert auf die kurz- bis mittelfristige Planung und Überwachung durch die IT-Kosten- und Leistungsrechnung sowie das IT-Projektcontrolling.
5 Fazit und Ausblick: Führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert den notwendigen Paradigmenwechsel der IT-Organisation hin zum Business Partner.
Schlüsselwörter
IT-Controlling, IT-Strategie, Unternehmenssteuerung, IT-Kostenrechnung, IT-Projektcontrolling, IT-Standardisierung, IT-Balanced Scorecard, Wirtschaftlichkeit, IT-Management, CIO, Kostenmanagement, Prozessoptimierung, Unternehmensführung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung und Ausgestaltung eines IT-Controllings, um die IT in Unternehmen zielorientiert und transparent zu steuern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die konzeptionellen Grundlagen, die strategische Planung durch IT-Strategien und Scorecards sowie die operative Umsetzung durch Kostenrechnung und Projektcontrolling.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, Möglichkeiten und Herausforderungen für den Aufbau eines IT-Controllings herauszuarbeiten und die entsprechenden Werkzeuge zur Steuerung des IT-Bereichs darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse (Sekundärforschung) unter Einbeziehung relevanter Standardwerke und wissenschaftlicher Berichte zum Thema IT-Controlling.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl strategische Werkzeuge wie IT-Standardisierung und die Balanced Scorecard als auch operative Instrumente wie die IT-Kosten- und Leistungsrechnung sowie Methoden des IT-Projektcontrollings detailliert erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind IT-Controlling, IT-Strategie, IT-Kostenrechnung, Projektcontrolling, Wirtschaftlichkeit und Business Partner.
Wie unterscheidet sich die leistungsorientierte von der kostenorientierten Sichtweise?
Die kostenorientierte Sichtweise fokussiert primär auf die Senkung der IT-Kosten, während die leistungsorientierte Sichtweise die IT als aktiven Wettbewerbsfaktor betrachtet, der an den Unternehmenszielen ausgerichtet wird.
Warum ist die organisatorische Einordnung des IT-Controllings so wichtig?
Die Einordnung bestimmt die Nähe zur IT und zum Management. Während das Mitarbeitermodell die Nähe zum Tagesgeschäft fördert, bietet das Controllingmodell eine stärkere Anbindung an das übergeordnete Unternehmenscontrolling.
- Arbeit zitieren
- Mario Burgard (Autor:in), 2021, Strategisches und operatives IT-Controlling in Unternehmen. Maßnahmen zur gezielten Steuerung von IT-Projekten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/703206