Die Währungspolitik der Volksrepublik China. Entwicklung und Auswirkungen seit 1978


Bachelorarbeit, 2014

81 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltverzeichnis

ABBILDUNSVERZEICHNIS

ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

2. W ÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA VON 1978 BIS 1996
2.1 Reform und Öffnungspolitik in der Realwirtschaft
2.2 Reform- und Öffnungspolitik im Finanz- und Bankensektor
2.3 Währungspolitik und –Entwicklung
2.4 Ökonomische Entwicklung und Auswirkungen der Währungspolitik I

3. W ÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA VON 1997 BIS 2004
3.1 Der Weg zur offiziellen Wechselkursanbindung an den Dollar 1997
3.2 Entwicklung und Einfluss chinesischer Währungspolitik während der Asienkrise 1997/98
3.3 MAßNAHMEN zur Erhöhung der Konvertibilität des Renminbi
3.3.1 Ausl ändische Direktinvestitionen und Kreditaufnahme
3.3.2 Wertpapierhandel und Markt f ür derivative Finanzinstrumente
3.4 Ökonomische Entwicklung und Auswirkungen der Währungspolitik II

4. W ÄHRUNGSPOLITIK DER VOLKSREPUBLIK CHINA SEIT 2005
4.1 Wechselkurspolitik
4.2 MAßNAHMEN zur Erhöhung der Konvertibilität und Internationalisierung des Renminbi
4.2.1 Erweiterung der Konvertibilit ät für das Inland
4.2.2 Offshore Renminbi M ärkte
4.3. Politisch-ökonomische Internationalisierung des Renminbi
4.3.1 Freihandelszone zwischen China und den Staaten der ASEAN
4.3.2 Freihandelsabkommen
4.3.3 Beziehung zum Internationalen W ährungsfond
4.3.4 Rating Agenturen
4.4 Ökonomische Entwicklung und Auswirkungen der Währungspolitik III

5. SCHLUSS

6. ANHANG A
Weitere Erläuterungen

7. ANHANG B
1. Tabellen
2. Abbildungen

8. LITERATURVERZEICHNIS

Abstract

Die nachfolgende Arbeit untersucht die währungspolitischen Entwicklungen Chinas und deren Auswirkungen, mit Hilfe dessen sie den Aufstieg zu einer Wirtschaftsmacht in kürzester Zeit bewerkstelligte und in Begriff ist, die USA, in einem mittelfristigen Zeitraum, als größte Ökonomie der Welt abzulösen. Unter Verwendung der dokumentaranalytischen Methodik wird im Folgenden gezeigt, wie die Volksrepublik China über dreieinhalb Jahrzehnte währungspolitische Wendepunkte durchlief und in Folge dessen ihre Strategien mehrfach änderte, um sich unter den kontrolliert aufbrechenden, sozialistischen Strukturen im Welthandel zu integrieren. Dabei setzte der Staatsrat nach den Öffnungsreformen 1978 auf eine Wechselkursfixierung über dem Marktniveau, sowie strengen Konvertibilitätseinschränkungen, um die chinesische Ökonomie dem internationalen Wettbewerb sukzessiv und kontrolliert auszusetzen. Durch stetige Wechselkursanpassungen der People’s Bank of China, passte sich die Leistungsfähigkeit Chinas bis 1994 an internationale Verhältnisse an, sodass der Außenhandel und insbesondere der Export an Bedeutung gewannen. Mit einer Paritätssetzung zum US-Dollar zwischen 1997 und 2005, entgegnete die Volksrepublik China einer ab 1994 einsetzenden Verteuerung des Renminbi, um einer exportorientierten Wachstumsstrategie zu folgen und sich global als Handelsnation zu etablieren. Seit 2005 kündigt die Kommunistische Partei Chinas an, bspw. durch die Flexibilisierung der Wechselkursfixierung, die Exportorientierung zu lockern und neue Wachstumsstrategien zu erarbeiten, um ihrer Verantwortung als mittlerweile bedeutende Ökonomie für den Welthandel gerecht zu werden. Seit der Weltwirtschaftskrise 2008 intensiviert die Volksrepublik ihre Bestrebungen und drängt auf eine Internationalisierung des Renminbi. Zukünftig wird der Schwerpunkt darin liegen, den Wechselkurs und die Konvertibilität freizugeben, sowie sich mit neuen Wachstumsstrategien in weiteren Sektoren des Welthandels zu integrieren. Mit Wachstumsraten von weiterhin über sieben Prozent, wird China mittelfristig jedoch die USA als größte Ökonomie der Welt ablösen.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung I - Offizieller bilateraler Wechselkurs Chinas zu den USA zwischen 1980 und 1996

Abbildung II - Inflationsrate der Volksrepublik China zwischen 1980 und 1994

Abbildung III - Zufluss an ausländischen Direktinvestitionen von 1982 bis 1996

Abbildung IV - Wirtschaftswachstum und Inflation von 1980 bis 1994

Abbildung V - Inflation in China und den USA von 1990 bis 2004

Abbildung VI - Wirtschaftswachstum in ost- und südostasiatischen Ländern von 1994 bis 2002

Abbildung VII - Wirtschaftswachstum von 1996 bis 2004

Abbildung VIII - Handelsbilanz Chinas mit den USA von 1996 bis 2004

Abbildung IX - Bilaterale Wechselkurse des Renminbi zum US-Dollar, Yen und Euro von 2005 bis 2012

Abbildung X - Bilateraler Wechselkurs Chinas zu den USA von 03/2011 bis 03/2014 __28 Abbildung XI - Wechselkursänderungen des US-Dollar zu den Renminbikursen von 03/2013 bis 03/2014

Abbildung XII - Ausländische Direktinvestitionen von 2005 bis 2012

Abbildung XIII - Wirtschaftswachstum von 2005 bis 2013

Abbildung XIV - Leistungsbilanz Chinas und der Welt von 1994 bis 2010

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die chinesische Ökonomie ist innerhalb knapp vier Jahrzehnten von einer merkantilistsch handelnden Wirtschaft, zu einer international einflussreichen Wirtschaftsmacht aufgestiegen, Diese Entwicklung ist bis dato weltweit einmalig und insbesondere deshalb beeindruckend, da China eine der ältesten Kulturen und eine seit Jahrtausenden existierende Nation darstellt, dessen Entwicklung innerhalb kurzer Zeit enorme Veränderungen durchlief.

Seit ihrer Gründung 1949, war die ausgerufene Volksrepublik (VR) China eine sozialistisch organisierte und international abgeschottete Wirtschaft mit vollständiger Devisenbewirtschaftung. Fremdwährungen wurden dabei lediglich zur Deckung der im 5-Jahresplan vorgesehen Importgüter getauscht und der Wechselkurs zu anderen Nationen vom Staat festgesetzt.1

Diese Arbeit behandelt das Thema: „Die Währungspolitik der Volksrepublik China: Entwicklung und Auswirkungen“ beginnend mit den Öffnungsreformen Deng Xiaopings ab 1978. Es wird gezeigt, wie der chinesische Staatsrat die Währungspolitik seither gestaltete, um eine schrittweise und kontrolliert angestrebte Umstrukturierung der Wirtschaftsordnung zu unterstützen.

Im ersten Abschnitt wird die Entwicklung der Währungspolitik und dessen Auswirkungen auf die chinesische Ökonomie zwischen 1978 und 1996 im Mittelpunkt stehen, um die anfänglichen Strategien der chinesischen Öffnungspolitik zur Integration in den internationalen Welthandel zu untersuchen.

Folgen wird eine währungspolitische Betrachtung im Zeitraum von 1997 bis 2004, in dem sich das aufstrebende Entwicklungsland mit Hilfe des wachsenden Export- und Außenhandelsanteil zunehmend als heranstrebende Handelsmacht präsentiert und sich in rascher Geschwindigkeit im Welthandel integriert.

Der letzte Abschnitt betrachtet die Entwicklung der Währungspolitik Chinas und deren Auswirkungen ab dem Jahr 2005. In diesem Teil wird der währungspolitische und ökonomische Weg Chinas hinterfragt, mit Hilfe dessen, das Reich der Mitte endgültig zu einer einflussreichen Wirtschaftsmacht aufstieg, sowie der Strategie der Volksrepublik mit dieser Verantwortung für den weltweiten Handel umzugehen.

2. W ährungspolitik der Volksrepublik China von 1978 bis 1996

Ab dem Jahr 1978 begann das planwirtschaftlich und zentralisiert organisierte China die ersten Reformierungen, der seit 1949 etablierten sozialistischen Wirtschaftsordnung, sowie der bis dato überwiegend merkantilistischen Strukturen, um sich für den internationalen Markt zu öffnen und an den Vorteilen eines liberalisierten und globalen Handels zu partizipieren.2

Im Nachfolgenden Kapitel liegt der Schwerpunkt einerseits auf den Maßnahmen zur Restrukturierung der chinesischen Wirtschaftsordnung durch die Liberalisierung und Privatisierung der Realwirtschaft, zum anderen auf der Betrachtung der unterstützenden Reformierung des Finanz- und Bankensektors. Darauf aufbauend folgen eine Darlegung der Entwicklung, der sich von der Devisenbewirtschaftung sukzessiv lösenden Währungspolitik, sowie eine retrospektive Betrachtung der dynamischen ökonomischen Entfaltung der chinesischen Volkswirtschaft seit Beginn des Öffnungsprozesses ab 1978 bis ins Jahr 1996.

2.1 Reform und Öffnungspolitik in der Realwirtschaft

Deng Xiaoping leitete 1978 nach dem Tod Maos die ersten Reformierungen der planwirtschaftlich und zentralisiert organisierten chinesischen Ökonomie ein. Im Vordergrund der Reformbemühungen Dengs stand die Privatisierung fiskalischen oder kollektiven Eigentums. Die staatlichen Preiskontrollen wurden allmählich außer Kraft gesetzt und Eigentums- und Arbeitsrechte geschaffen, die die Chinesen ermächtigten, eine privatwirtschaftliche Beschäftigung anzunehmen, sowie Unternehmen zu erwerben oder zu gründen und diese nach marktwirtschaftlichen und gewinnorientierten Kriterien zu leiten.3 Der Systemwechsel wurde schrittweise begonnen und ab 1980 vorerst durch die Errichtung von Sonderwirtschaftszonen (SWZ), sowie wirtschaftlichen und technischen Entwicklungszonen vorangetrieben.4 In diesen wurden die liberalen Marktmechanismen in Kraft gesetzt und die Export- und Außenhandelsbestrebungen, sowie Kapitalzuströme durch ausländische Gläubiger und Investoren gefördert.5

Durch zahlreiche Beschränkungen für ausländische Unternehmer und Investoren, wie bspw. die notwendige Kooperation mit chinesischen Unternehmen, durch die Gründung eines Joint Ventures, als Voraussetzung für Unternehmensniederlassungen, stellte die chinesische Regierung, die Aufgaben sicher, die sozialistischen Strukturen um marktwirtschaftliche Mechanismen zu ergänzen und eine kontrollierte Öffnung durchzuführen.6

Die geschaffenen Sonderwirtschaftszonen, als Triebfeder der Reform- und Öffnungspolitik, etablierten sich nach ihrer Gründung als “wichtigstes Intermedium zwischen der chinesischen Wirtschaft und den Weltmärkten.“7

2.2 Reform- und Öffnungspolitik im Finanz- und Bankensektor

Um den Transformationsprozess der Realwirtschaft zu unterstützen, bedurfte es in der VR China neben der Restrukturierung des Handels eine schrittweise Umgestaltung des Finanz-und Bankensektors.

Die Funktionen der People’s Bank of China (PBoC) wurden 1979, nachdem sie bis dahin sowohl in der Tätigkeit als Zentralbank, wie auch in der Tätigkeit als Geschäftsbank, in einer monopolitischen Vormachtstellung den chinesischen Finanzmarkt steuerte und "praktisch ein ausführendes staatliches Organ"8 darstellte, welches zeitweise direkt dem Finanzministerium untergeordnet war, schrittweise reformiert, bis die PBoC ab 1984 lediglich in ihrer Funktion als Zentralbank fortbestand. Im ersten Schritt wurden einige Geschäftsbankfunktionsbereiche der PBoC ausgegliedert, sodass neben den regional organisierten Kreditgenossenschaften, zur Abwicklung finanzieller Geschäfte mit klein-und mittelständischen Unternehmen, vier große, spezialisierte Geschäftsbanken9 be- und entstanden.10

Die bereits vorher existierende, mit Spezialaufgaben betraute Bank of China (BoC), übernahm unter Führung der PBoC unterdessen die Verantwortung und Kontrolle über den streng regulierten Auslandstransaktionsverkehr.11 Die inländischen Devisentransaktionen wurden seit 1980 zusätzlich über Devisenregulierungszentren (Swapzentren) durchgeführt, dessen Anzahl bis 1988 auf 90 anwuchs. Die BoC war an diesen Zentren bis 1985 als Vermittler beteiligt und erhob eine Gebühr auf sämtliche Fremdwährungsgeschäfte. Zusätzlich unterlag ihr, bis zur Übertragung dieser Rechte an die State Administration of Foreign Exchange (SAFE) im Jahr 1986, die Prüfung und Genehmigung jeglicher Devisentransaktionen.12

Bis zur weiteren Liberalisierungs- und Kommerzialisierungsreform des Finanzsektors 1985, waren die Geschäftsbanken vollständig der Kontrolle und den Vorgaben des Staates untergeordnet, wodurch bis dato für Neugründungen von kommerziellen Bankhäusern keine Anreize gegeben waren. Als Folge der Abkehr vom strengen Subordinationsprinzips, drängten ab 1986 vereinzelte, vom Staat unabhängig agierende Banken in den chinesischen Finanzsektor, um regional und überregional, rentabilitätsorientierte Finanztätigkeiten auszuführen, und welche somit den Wettbewerb im Geschäftsbankensektor allmählich in Kraft setzten. Eine Dezentralisierung der PBoC von provinzialen Verwaltungen und Machthabern, um eine unabhängigere Kreditpolitik der Zentralbank zu gewährleisten, deren primäres Ziel in der Zahlungsmittelversorgung und dem Erhalt von Geldwert- bzw. Preisniveaustabilität besteht, wurde erst ab 1992 gefördert.13

Im selben Zeitraum lag ein weiterer, signifikanter Schwerpunkt der chinesischen Finanzmarktorganisation in der notwendigen Schaffung eines gesetzlichen Bankenrechts, zur rechtlich geschützten Abwicklung von Kapitalgeschäften, jenes bis zu diesem Zeitpunkt keinem rechtlichen Rahmen und folglich keiner Gerichtsbarkeit unterlag.14 Durch weitere sukzessive Liberalisierungen entstand 1995 das erste, rein private Geldhaus in China. Zur Einschränkung von Konflikten zwischen Einzel- und Gemeinschaftsinteressen, wurde jedoch im gleichen Jahr von der kommunistischen Partei Chinas (KPCh) das Trennbankensystem eingeführt, welches den Geschäftsbanken eine Beteiligung an Unternehmen, an Treuhandgeschäften, am Aktienhandel und am Investmentbanking versagte. Durch weitere zahlreiche Vorschriften und Beschränkungen, sowie einer anhaltenden Bevorzugung der inländischen und insbesondere der staatlichen Banken, mit Hilfe von Interventionen des Staates, wurde es für ausländische und private Banken erschwert, sich in China anzusiedeln und zu konkurrieren.15

1995 wurde ein Zentralbankgesetz beschlossen, welche eine direkte Kreditvergabe an den Fiskus oder staatliche Institutionen als rechtswidrige Handlung konstitutionalisiert. Des Weiteren wurde die Zentralbank von der Beeinflussung Dritter gelöst. Ihre von nun an unabhängig getroffenen und dem Ziel der wachstumsfördernden Währungspolitik untergeordneten Entscheidungen, konnten fortan lediglich durch Interventionen des Staatsrates beeinflusst werden.16

2.3 Währungspolitik und –Entwicklung

Seit 1980 führte die VR China neben dem Renminbi (RMB) parallel ein zweites17 gesetzliches Zahlungsmittel, die sogenannten „Foreign Exchange Certificates“ (FEC). Der private Handel dieser, für die von Ausländern getätigten Binnengeschäfte, geschaffenen Währung, sowie der Handel mit Renminbi, waren verboten und wurden strafrechtlich verfolgt. Dies resultierte aus dem Fremdwährungsmengen steuernden Devisenbilanzausgleichssystem (Selbstbehaltsystem), welches die Fremdwährungseigentümer verpflichtete, Devisen ausschließlich zur Importfinanzierung zu nutzen und durch Exporteinnahmen zu decken. Die Emission und Konvertibilität der FEC unterlag der Kontrolle und Planung der Bank of China. Jedoch war der offizielle Wechselkurs, mit dem, des von der PBoC ausgegebenen Renminbi, identisch.18 Zur Öffnung des Devisenmarkts und zur Lockerung des Selbstbehaltsystems etablierte der chinesische Staatsrat ein duales Wechselkurssystem, welches zwischen handelsbezogenen Fremdwährungstransaktionen und nicht handelsbezogenen Fremdwährungstransaktionen unterschied. Der für nicht handelsbezogenen Geschäfte geltende, aber signifikante Wechselkurs wurde von der PBoC festgesetzt und orientiert an den Exportüberschüssen/-defiziten des Vorjahres angepasst. Die internal Settlement Rate (ISR), welche für handelsbezogene Devisentransaktionen galt, wurde von der Zentralbank seit dem 01. Januar 1981 bei 2,8 Yuan pro US-Dollar fixiert. Swapprodukte durften innerhalb eines ± 10 Prozent Intervalls der ISR gehandelt werden.19

Zwar lag die ISR über dem vom Staat festgelegten Wechselkurs, aufgrund der Preissetzungsintervallbeschränkung, den von der BoC erhobenen Vermittlungsgebühren und vor allem einer Abschöpfung seitens des Staates von Gewinnen aus Devisengeschäften von 80 Prozent, blieb jedoch das Handelsvolumen von Swapgeschäften20 sehr gering und der Import von Handelsgütern für Deviseninhaber rentabler. Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass kein aktiver Interbankenhandel vorhanden war, sodass der Informationsaustausch und dadurch Handelsgeschäfte zur Abschöpfung potentieller Arbitragegewinne zwischen den Swapzentren, wenig praktizierte Aktivitäten darstellten.21 Durch eine zunehmende Annäherung, des nach der Öffnung unter hohem Abwertungsdruck stehenden Wechselkurses22 an die ISR, verlor diese in ihrer Ausgestaltung die rational-ökonomische Berechtigung und wurde schließlich ab 1985 zur marktorientierten Bildung freigegeben, wodurch sich der handelsbezogene Wechselkurs fortan durch erwartete Gewinne und Verluste von Devisengeschäften anpasste und die Swapzentren an Einfluss gewannen.23

Des Weiteren wurde die Signifikanz der Swapzentren für den Fremdwährungshandel, durch die „Liberalisierung des Marktzugangs und dem allmählichen Abbau von Handelsbeschränkungen“24, gefördert. Trotz einer rasanten Abwertung des offiziellen Wechselkurses zwischen 1980 und 1993, von 1,5 auf 5,76 CNY/USD (Vgl. Abb. I) um insgesamt 384 Prozent, war dieser nach wie vor stark überbewertet25, sodass sich die Konzentration des Devisenhandels in hoher Geschwindigkeit auf den marktpreisorientierten Swapmarkt transformierte. Diese Transformation und die zunehmend wahrgenommene Benachteiligung ausländischer Investoren durch die Nutzung des offiziellen Wechselkurses, führten dazu, dass 1994 rund 80 Prozent aller Devisentransaktionen über die Swapzentren getätigt wurden.26

Zusätzlich verstärkten sich die Schwierigkeiten im dualen Währungssystem. Obwohl nach dem chinesischen Gesetz, die Wertigkeit des RMB und der FEC identisch sein sollte, entstand eine handelsbasierte Wertedifferenz, die zu einem aufblühenden Schwarzmarkt für die realiter wertvolleren Foreign Exchange Certificates führte.27

Aus diesen Gründen beschloss der chinesische Staatsrat 1994 eine Vereinheitlichung der Währung durch Entmachtung der FECs und eine Zusammenführung der Devisenkurse auf marktbasiertem Handelsniveau. Dies hatte eine sprunghafte Abwertung des Wechselkurses von 5,76 auf 8,62 CNY/USD (Vgl. Abb. I) zur Folge und mündete in einem durch Angebot und Nachfrage bestimmten Wechselkursniveau. Ab 1994 jedoch, steuerte die chinesische Zentralbank den Devisenkurs inoffiziell über ein, um eine Parität zum U.S.-Dollar, schwankendes (Managed Floating) Wechselkurssystem. Das tägliche Bandbreitenintervall zum USD wurde auf ± 0,3 Prozent festgesetzt, während dem japanischen Yen, dem Hongkong-Dollar und der europäischen Währungseinheit ein Freiraum von ± 1,0 Prozent zugeräumt wurde. 28

Eine nach wie vor stark beschränkte Konvertibilität und die strengen Devisenankaufregulierungen unterstützten die PBoC in diesem Bestreben. Im Dezember 1996 hob die KCPh die beschränkte Konvertibilität für Transaktionen der Leistungsbilanz auf, wodurch der RMB für Güterhandelsgeschäfte frei nutzbar wurde. Die vollständige Konvertibilität für Transaktionen, die die Kapitalbilanz betreffen, wie ausländische Direktinvestitionen (ADI) und Wertpapierinvestments, und dessen Erreichung weitaus komplexer ist, blieb jedoch weiterhin als unerreichtes Ziel bestehen.

Abbildung I - Offizieller bilateraler Wechselkurs Chinas zu den USA zwischen 1980 und 1996

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung; Datenquelle: Davis, K. (2012):29 Renminbi (Chinese yuan) exchange rates 1969-2011 Insgesamt verzeichnete der chinesische Wechselkurs über den gesamten Zeitraum zwischen der Finanzmarktöffnung 1980 und 1993 einen Abwertungstrend. Mit Hilfe der Dualsysteme und der beschränkten Konvertibilität der Währungen kontrollierte die Staatsregierung die sukzessive Anpassung. der staatlich bestimmten, zu einer marktorientierten Wechselkurspolitik. Die „Entstehung der Swapzentren repräsentieren [dabei] eine wichtige Entwicklung in der Administration der Devisenkontrolle in China“30 und führten nach ihrer Liberalisierung zum Übergang des planwirtschaftlichen Selbstbehaltsystems, in ein, in Bandbreiten schwankendes Wechselkurssystem im Jahr 1994.

2.4 Ökonomische Entwicklung und Auswirkungen der Währungspolitik (I)

Mit Hilfe des chinesischen Enthusiasmus der Öffnungsreform, konnte zwischen 1978 und 1984 das Handelsvolumen enorm gesteigert werden31 und führte, trotz eines zu teuren Renminbi zur raschen Expansion der Volkswirtschaft. Die überbewertete Währung hatte zur Folge, dass die erlangte Wohlstandserhöhung vor allem durch die Profitabilität des Importes erreicht werden konnte. Jedoch war es der KCPh unter Zuhilfenahme einer weiterhin stark zentralisierten Planung möglich, einen Leistungsbilanzüberschuss zu erzielen, indem erwirtschaftete Überschüsse aus dem Importgeschäft zur Subventionierung der zunehmend ineffizienten, staatlichen Exportunternehmen verwendet wurden.32 Aufgrund dieser staatlichen Interventionen, sowie Devisenkontrollen und Faktoren, wie der Joint-Venture-Pflicht, blieben die Integration ausländischer Exportunternehmen und die einströmenden ausländischen Direktinvestitionen gering33 (Vgl. Abb. III). Trotz der Wechselkursfixierung der PBoC, der gestiegenen Handelsvolumina und des bedächtig einsetzenden Wettbewerbs, sanken die gezahlten Preise und Löhne, sodass der reale effektive Wechselkurs34 erheblich abwertete.35 Dies erklärt die steigende Wettbewerbsfähigkeit und das daraus resultierende Wirtschaftswachstum, welches 1984 in einer Höhe von 15,2 Prozent (Vgl. Abb. IV) gipfelte. Die rasante Expansion löste Anpassungsschwierigkeiten in der chinesischen Volkswirtschaft aus, sodass in den nachfolgenden Jahren Im- und Exportvolumen36 sanken und zu einer Reduzierung des Wirtschaftswachstums führten.37

Bis zum Jahr 1985 relativierte sich der geschaffene Exportüberhang aufgrund der stetigen Produktivitätsverluste der staatlichen Betriebe, welche einen Anteil von 70 Prozent des Industrieoutputs produzierten und ging 1986 erneut in einen erheblichen Importüberschuss über.38 Insgesamt verzeichnete die VR seit 1985 bereits ein hohes Leistungsbilanzdefizit.39 Dies gefährdete das Ziel, mittelfristig eine konstante und ausgeglichene Leistungsbilanz vorzuweisen und somit eine ungewollt entstehende Abhängigkeit zu anderen Nationen verstärkt hätte. Diese Entwicklung ließ die KCPh, im Zusammenspiel mit den Effekten einer drastisch steigenden Inflationsrate (Vgl. Abb. II) und des Abschrumpfens des Wirtschaftswachstums, einer zunehmend bedrohlichen wirtschaftlichen Lage entgegensehen.

Abbildung II - Inflationsrate der Volksrepublik China zwischen 1980 und 1994

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung; Datenquelle: Weltbank (2014): World Development Indicators - Inflation, GDP deflator (annual %)

Als Reaktion beschloss der Staatsrat weitere Liberalisierungs- und Kommerzialisierungsreformen im Realwirtschafts- und Finanzsektor, welche sich zwischen 1986 und 1988 als erfolgreich erwiesen und die ökonomische Gesamtsituation beruhigten. Ab 1989 verstärkten sich allerdings die Effekte des dualen Wechselkurssystems auf die Ökonomie. Die Konzentration des Devisenhandels in den Swapmarkt und dessen erhebliche und stetige Preisdifferenz zum offiziellen Wechselkurs, korreliert mit einem rasanten Anstieg der Inflationsrate,40 welche erneut das Wirtschaftswachstum abbremste41 (Vgl. Abb. IV). Die Staatsregierung versuchte die Schäden durch eine restriktive Geldpolitik und dem Aussetzen der Risikodeckung und Gewinnzielen der Banken (Zinsspread=0) in den Griff zu bekommen. Allerdings sank die reale (inflationsbereinigte) Zinsrate im Jahr 1992 auf 0,4 Prozent42 und förderte ein enormes Kreditwachstum. Folglich verrinnen jedoch die Anreize zur Einlagensicherung. Die Inflation überstieg die Nominalzinsen und brachte dadurch das Banksystem in eine erhebliche Liquiditätskrise. 1994 kam es schließlich, durch einen negativen Realzins von acht Prozent43, zur erheblichen Zerstörung von Vermögenseinlagen und zwang die KCPh, aufgrund der sich zuspitzenden wirtschaftlichen Krisenentwicklung, zur Vereinheitlichung der Wechselkurse, unter dessen eine drastische Abwertung des RMB erfolgte. Zusätzlich etablierte der Staatsrat das, an den Dollar gebundenen und in Bandbreiten schwankenden Wechselkurssystem, um für und in der chinesischen Ökonomie an Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.44

Nach der Bankenrechtsreform 1992 und der Etablierung eines gesetzlichen Rahmens zur Abwicklung von Finanzgeschäften, strömten hohe Mengen ADI (Vgl. Abb. III) in das Reich der Mitte und sorgten für eine zunehmende Kapitalakkumulation, welche den signifikantesten Einflussfaktor für das Wirtschaftswachstum bis 2005 repräsentiert und mit dessen Unterstützung von 1992 bis 1994, trotz enormer Inflation, ein Wirtschaftswachstum von rund 13-14 Prozent (Vgl. Abb. IV) erwirtschaftet werden konnte. 45

Abbildung III - Zufluss an ausl ändischen Direktinvestitionen von 1982 bis 1996

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung; Datenquelle: Weltbank (2014): World Development Indicators - Foreign direct investment, net inflows (BoP, current US$)

Abbildung IV - Wirtschaftswachstum und Inflation von 1980 bis 1994

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung; Datenquelle: Weltbank (2014): World Development Indicators - Inflation, GDP deflator (annual %); GDP growth (annual %)

Der Exportanteil wurde zwischen 1978 und 1996 um 13,5 Prozentpunkte auf 20,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesteigert. Das BIP (kaufkraftbereinigt) wuchs von 1980 bis 1996 von rund 189,4 Mio. (248,29 Mio.) auf 856,1 Mio. (2,05 Mrd.) Dollar und machte China damit bereits zur siebtgrößten Volkswirtschaft der Welt.46 Im betrachteten Zeitraum hat sich der Wohlstand, durch das enorme Wirtschaftswachstum und die zunehmende Inkraftsetzung des Wettbewerbprinzips47 erhöht, sodass sich das kaufkraftbereinigte Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf zwischen 1980 bis 1996 fast versechsfachte.48 Ein kritischeres Licht auf den pauschalisierten Wohlstandsgewinn, werfen jedoch hohe und seit der Öffnung angestiegene Ungleichheiten bzw. Wohlstandsgefälle.49 Dies resultiert unter anderem aus der deutlich stärkeren Entwicklung in den liberalisierten Sonderwirtschafts- und Entwicklungszonen. Durch enorm hohe Wachstumsraten etablierte sich China nach Jahren der Abschottung allmählich im internationalen Handel und förderte unter anderem durch Finanzmarktregulierungen und Joint-Venture-Kooperationen das Einströmen ausländischer Investitionen, sowie technologischem Know-hows. Zur Erreichung einer stabilen, internationalen Wettbewerbsfähigkeit, erwies sich das duale Wechselkurssystem als gute Möglichkeit, eine in Grenzen kontrollierbare Öffnung und Anpassung an globale Verhältnisse vorzunehmen.

Durch den Druck des marktorientiertes Wechselkurses auf den offiziellen und fixierten, wurde die Justierung der Währungspolitik an die neue chinesische Wirtschaftsordnung und ihrem Leistungspotential nötig und kontrolliert durchgeführt, gleichwohl dieser Prozess durch beschränkte Konvertibilität und Wechselkursbewegungen nach wie vor beeinflusst wird.

3. W ährungspolitik der Volksrepublik China von 1997 bis 2004

Im Fokus des folgenden Kapitels stehen die Währungspolitik Chinas und ihre ökonomischen Auswirkungen im Zeitraum von 1997 und 2004. Beginnend im ersten Abschnitt mit einem kurzen Rückblick über den Weg des Renminbi zur de facto fixierten Dollaranbindung im Jahr 1997, folgt eine Analyse der Auswirkungen der Asienkrise 97/98 auf die chinesische Ökonomie unter Berücksichtigung ihrer Währungspolitik. Im dritten Abschnitt liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung von Maßnahmen der KCPh zur Erweiterung der Konvertibilität für Transaktionen der Kapitalverkehrsbilanz zur Zielerreichung der vollständigen Umtauschbarkeit des RMB. Abschließend wird eine Untersuchung der ökonomischen Auswirkungen im gesamten Zeitraum, insbesondere unter Beachtung der währungspolitischen Maßnahmen folgen.

3.1 Der Weg zur offiziellen Wechselkursanbindung an den Dollar 1997

Nach der Zuspitzung der wirtschaftlichen Lage Chinas bis zum Jahr 1994, infolgedessen die Devisenkurse bei einem Stand von 8,62 CNY/USD vereint wurden, fixierte die KCPh fortan den Wechselkurs inoffiziell in einem um den Dollarkurs schwankenden System. Dabei sollte sich der Kurs frei durch Angebot und Nachfrage bilden können, jedoch wurde, um Spekulationen auf Kursentwicklungen die Anreize zu entziehen, eine tägliche Schwankungsbreite von ± 0,3 Prozent vereinbart, bei dessen Unter- bzw. Überschreitung die Zentralbank durch Devisenan- und -verkäufe interveniert.

Die Gründe für die Anbindung an den Dollar sind offensichtlich und doch vielseitig. Zum einen signalisierte der Dollar, dessen Anteil als Währungsreserve in den Entwicklungs-und Schwellenländern 1995 bei 73,5 Prozent lag und somit seinen Stellenwert als Leitwährung verdeutlicht, die größte ökonomische und währungspolitische Stabilität.50 Die dadurch erreichbare Stabilität für China, welche neben der Einschränkung von starken Wechselkursfluktuationen, vor allem aus der, aus fixen Wechselkursen resultierenden, importierten Inflation51 entstehen kann und entstand (Vgl. Abb. V), sollte wiederum ein Signal für die kapitalintensiven/-vermögenden USA über ein positives Investitionsklima darbieten. 1992 gingen nur 4,6 Prozent der gesamten chinesischen ADI Zuflüsse von den Vereinigten Staaten aus. Dieser Anteil erhöhte sich in Folge der Wechselkursanbindung und erreichte im Jahr 2000 eine Höhe von rund 10,8 Prozent, womit die USA vom viertgrößten zum zweitgrößten chinesischen Investor innerhalb eines Zeitraums von acht Jahren aufstiegen.52

Abbildung V - Inflation in China und den USA von 1990 bis 2004

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung; Datenquelle: Weltbank (2014): World Development Indicators - Inflation, GDP deflator (annual %)

Ein anderer wichtiger Aspekt besteht darin, dass die USA besonders in den Krisenjahren 93/94 zu einem der wichtigsten Handelspartner und insbesondere Importeur chinesischer Güter wurde,53 der seit 1993 konstant für rund ein Fünftel bis ein Sechstel des gesamten jährlichen Exports und deutlichen Handelsbilanzüberschüssen Chinas verantwortlich ist.54 Daraus resultierend, wertete der RMB zur Balancierung, nach der sprunghaften Abwertung durch die Devisenkursvereinheitlichung, zwischen 1994 und 1996 zum US-Dollar wieder leicht auf (Vgl. Abb. I). Nach einer deutlichen Stabilisierung der Inflationsrate im selben Zeitraum, beschloss die KCPh die Wechselkursanbindung 1997 offiziell als währungspolitisches Instrumentarium zu verkünden, welches fortan jedoch bis ins Jahr 2005 realiter zur ohne Bandbreitenbewegung aufkommen lassenden Fixierung des Kurses bei 8,28 CNY/USD genutzt werden sollte.55

3.2 Entwicklung und Einfluss chinesischer W ährungspolitik während der Asienkrise 1997/98

1997 kam es, durch eine einsetzende Kapitalflucht, zu drastischen Wirtschaftseinbrüchen und Krisenentwicklungen in vielen asiatischen Nationen. Obwohl die VR von dem Abzug großer Kapitalvolumina verschont blieb, wirkte sich die Asienkrise und folglich die Konsumzurückhaltung der benachbarten Krisenländer auch auf China aus.56 Infolgedessen wurden erneut die Liberalisierungs- und Privatisierungsbemühungen verstärkt. Neben der Reduzierung von staatlichen Beteiligungen und Eigentümerschaften, wurden vor allem im Finanzsektor zahlreiche staatliche Banken geschlossen, verkleinert oder mit Hilfe einer Rekapitalisierung umstrukturiert. Des Weiteren wurde der Mindestreservesatz um fünf Prozentpunkte auf acht Prozent heruntergestuft.57 Die Reformen hatten zum Ziel, Ineffizienzen und staatliche Verluste zu beschränken, womit jedoch auch die Lockerung der Kontrolle über das Geldmengenwachstum einher ging. Durch die Reduzierung der Mindestreservehaltung, konnten im gesamten Bankensektor 337 Mrd. Yuan neu geschöpft werden, wodurch sich ein Aufwertungsdruck58 gegenüber dem Renminbi bildete.59

Die PBoC intervenierte durch den Ankauf von USD und konnte, mit Unterstützung der Eingeschränktheit der Konvertibilität und der Kapitalmärkte, den Wechselkurs konstant halten.60 Mit Hilfe des günstigen RMB blieb die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und die chinesische Wirtschaft erzielte, trotz der Krisensituation in Ostasien, weiterhin Außenhandelsüberschüsse und Wirtschaftswachstum. Nach dem wirtschaftlichen Abschwung Japans, war China 1998 die einzige, ökonomisch einflussreiche Nation mit einer wachsenden Volkswirtschaft in Ost- und Südostasien (Vgl. Abb. VI).

Abbildung VI - Wirtschaftswachstum in ost- und s üdostasiatischen Ländern von 1994 bis 2002

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung; Datenquelle: Weltbank (2014): World Development Indicators - GDP growth (annual %)

Dieser Prozess wurde mit staatlichen Investitionsprojekten unterstützt. Ein Beispiel ist das Programm „zur Erschließung des Westens“ Chinas, mit dessen Hilfe ein Konjunkturaufschwung angereizt, und die Einkommensungleichheiten zwischen den Regionen reduziert werden sollten.61

In Folge der wirtschaftlichen Expansion und seiner Effekte auf die betroffenen Nationen, wurde das Reich der Mitte zum wichtigsten Stabilisator der Asienkrise und Gewann durch seine Währungsstabilität stark an Ansehen.62 Aus diesem Grund und der zunehmenden Kritik an den Maßnahmen der sogenannten Strukturanpassungsprogramme des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Gegenzug für Kreditvergaben in die Krisennationen, gründete sich im Jahr 2000 die Chiang Mai Initiative (CMI). Die CMI wurde zwischen China, Japan, Südkorea, Indonesien, Thailand, Singapur, Malaysia und den Philippinen gegründet und sollte die Kreditfazilitäten des IWF, durch die Verabschiedung bilateraler Währungsswapabkommen, ergänzen. Folgend aus dem Aufbau dieses währungspolitischen Sicherheitsgebildes, nahm die regionale Zusammenarbeit in den folgenden Jahren zu, sodass die CMI bis heute besteht und die ostasiatischen Verflechtungen vorantreibt.63

3.3 Ma ßnahmen zur Erhöhung der Konvertibilität des Renminbi

Im nachfolgenden Abschnitt erfolgt eine Beschreibung der Maßnahmen der KCPh zur Zielerreichung der Freigabe des RMB durch eine vollständige Konvertibilität. Nachdem 1996 die freie Konvertibilität für alle Transaktionen der Leistungsbilanz erfolgte, lag fortan der Fokus auf der Liberalisierung des RMB für Transaktionen, die über die Kapitalbilanz verbucht werden. Im Folgenden wird zwischen den Maßnahmen für Kapitalströme durch ausländische Direktinvestitionen und Kredite, sowie den Investitionen in den Wertpapier-und Derivatmarkt unterschieden.

3.3.1 Ausl ändische Direktinvestitionen und Kreditaufnahme

Im April 2002 etablierte die VR China ein neues, vierstufiges Klassifizierungssystem zur Genehmigung und Abwicklung von ADI, welches Investitionsaktivitäten in gewünschte, erlaubte, eingeschränkte und verbotene Bereiche unterteilt. Die Ersetzung des vorherigen Systems, bei dem sämtliche Investitionsvorhaben einer strengen Überprüfung unterlagen, führte zur Liberalisierung und Erschließung ganzer Produktions- und vor allem Dienstleistungsbranchen. Für von China ausgehende ADI wurde ab 2001 in einigen Provinzen und Gemeinden ein Kontingentsystem etabliert, innerhalb dessen die Regionen ein festgelegtes Volumen eigenverantwortlich für ADI verwenden können. Das Kontingent wurde 2004 erweitert und das System in zusätzlichen Provinzen eingeführt.64 Für die schrittweise Freigabe kreditbezogener Geldzirkulation und –schöpfung, erstellte die staatliche Kommission für Entwicklung und Reform einen ausländischen Kreditvergabeplan. Dieser bestimmte Auszahlungslimits für kurzfristige, sowie mittel- bis langfristige Auslandskredite für Regierungen und Unternehmen. Während bei kurzfristiger Kreditvergabe innerhalb des geregelten Betrages keine weitere Genehmigung erforderlich war, mussten sämtliche Kredite mit einer Laufzeit über einem Jahr weiterhin von der SAFE überprüft und genehmigt werden.65

3.3.2 Wertpapierhandel und Markt f ür derivative Finanzinstrumente

2002 trat ein weiterer neuer Beschluss in Kraft. Hierdurch wurden die Unternehmen ermächtigt, nun 30 bis 50 Prozent, statt wie vorher geltend, 20 Prozent der Gewinne aus Devisengeschäften des Vorjahres einzubehalten. Die Unternehmen sind dazu verpflichtet, die abzuschöpfenden Deviseneinnahmen an autorisierte Banken zu verkaufen.66 Zwar waren spekulationsorientierte Derivate für Inländer weiterhin verboten, jedoch durften jene Transaktionen getätigt werden, die zur Abdeckung von Zins- und Wechselkursrisiken dienen. Dafür wurde einigen Banken die Abwicklung von Termingeschäfte in Yuan bezüglich Transaktionen der Leistungsbilanz und ab 2003 für eine Auslandsverschuldung mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr gestattet.67 Besonders hervorzuheben ist das im Dezember 2002 etablierte Programm für „Qualified Foreign Institutional Investors“ (QFII), welches die erste Öffnung, der vorher strikt getrennten chinesischen Wertpapierhandels darstellt. Demnach gibt es für ausländische Investoren gesonderte Aktienmärkte, in denen sogenannte B-Aktien in Fremdwährungen gehandelt werden. Der Wertpapierhandel mit RMB in sogenannten A-Aktien blieb dabei vollständig den inländischen Investoren vorbehalten.68

Das geschaffene QFII-Programm ermöglichte fortan ausländischen Großinvestoren und Unternehmen erstmals den Erwerb von Lizenzen zum Ankauf von A-Aktien. Die Lizenzvergabe erfolgt nach spezifischen und hohen Vorrausetzungen, wie bspw. ein verwaltetes Vermögen von mindestens 10 Mrd. USD vorweisen zu können. Zusätzlich wurde der Beteiligungsanteil des Investors am börsennotierten Unternehmen auf maximal 20 Prozent festgesetzt.69 Bis zum Ende des Jahres 2004 wurden für 24 Investoren Lizenzen, mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 3,475 Mrd. USD, erteilt.70 Über den Zeitraum von 1997 bis 2004 hinweg, hat der chinesische Staatsrat einige Maßnahmen zur Liberalisierung der Konvertibilität des RMB beschlossen. Insgesamt blieb das Bestreben zur vollständigen Freigabe des Devisentausches von RMB jedoch zurückhaltend und die Abgabe staatlicher Autorität über die chinesischen Finanzmärkte erfolgte nach wie vor schrittweise und bedächtig. Eine Vielzahl von Einschränkungen für Transaktionen der Kapitalbilanz und Maßnahmen zur staatlichen Kontrolle blieben bestehen, sodass die Umsetzung der vollständigen Konvertibilität der chinesischen Währung auf kurze Sicht weiterhin nicht zu ermöglichen blieb.

3.4 Ökonomische Entwicklung und Auswirkungen der Währungspolitik (II)

Mit Hilfe der Wechselkursfixierung zum Dollar schaffte es die VR China ihre Inflation zu senken und in den Folgejahren zu stabilisieren (Vgl. Abb. V). Während der Asienkrise agierte das Reich der Mitte als wichtiger Rückhalt im Ost- und südostasiatischen Raum. Durch Devisenankäufe und der Unterstützung nicht entwickelter oder weitestgehend nicht frei zugänglicher Kapitalmärkte, gelang es der PBoC den Wechselkurs im gesamten Zeitraum konstant zu halten.71 Mit der Unterstützung konstant hoher ADI Zuflüsse zwischen drei bis fünf Prozent des gesamten BIP, gelang es der chinesischen Wirtschaft nach wie vor rasant zu expandieren.72 Mit Wachstumsraten von mindestens 7,6 Prozent (Vgl. Abb. VII) konnte die Wirtschaftsleistung der Ökonomie seit 1997 mehr als verdoppelt werden und erreichte 2004 eine Höhe (kaufkraftbereinigt) von rund 1,93 Billionen (4,67 Bio.) USD.73

Abbildung VII - Wirtschaftswachstum von 1996 bis 2004

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung; Datenquelle: Weltbank (2014): World Development Indicators - GDP growth (annual %)

Der Exportwert hat sich sogar innerhalb eines Vier-Jahres Zeitraums von 2001 bis 2004 verdoppeln können.74 Zum Vergleich: Das „Wirtschaftswunder-Deutschland“75 der 60er Jahre schaffte dies innerhalb von zehn Jahren.76 Die enorme Exporttätigkeit Chinas wurde nach Schätzungen von Nicholas R. Lardy und Morris Goldstein durch eine 23-prozentige Unterbewertung des RMB zu anderen Währungen zwischen Ende 2001 und Mitte 2005 unterstützt, wodurch es chinesischen Exporteuren ermöglicht wurde, ihre Güter zu günstigen Konditionen im Ausland anzubieten.77

Ein weiterer wichtiger Faktor für die zusätzlichen Wachstumsimpulse ab 2001 war der, seit etwa 15 Jahren angestrebte und im November 2001 erfolgte Beitritt in die Welthandelsorganisation (WTO). Durch die bereits bestehenden Mitgliedschaften im Internationalen Währungsfond (IWF) und der Weltbank, war China nun in allen einflussreichen und signifikanten internationalen Organisationen vertreten und konnte von Kreditgewährung, sowie technischer und strategischer Unterstützung profitieren.78 Die stark export- und wachstumsorientierte Politik hatte jedoch auch ihre Schattenseiten. Zum einen wurden bis 2004, durch die Interventionen der Zentralbank zur Stabilisierung des Wechselkurses, Fremdwährungsreserven im Wert von ca. 623 Mrd. USD angekauft und damit im Vergleich zu 1996 mehr als verfünffacht.79 Durch die stetig wachsenden Handelsbilanzüberschüsse zur USA (Vgl. Abb VIII), begannen diese, die chinesische Regierung, mit Hilfe der Ausübung von politischem und wirtschaftlichem Druck, zu einer Freigabe des Wechselkurses zu bewegen.80

[...]


1 Schmitz, E.E. (2004): Bankenreform und geldpolitische Steuerung in der Volksrepublik China ,S.30

2 Vgl. Wei, D. (2009): Globalisation and China’s perspectives and experiences, S. 439

3 Vgl. Han, S.S.; Pannell, C.W. (1999): The Geography of Privatization in China, S. 271

4 Vgl. Höffner, E.; Schubert, H. (2005): Handbuch China, S.300f.

5 Vgl. Kerkow, U.; Martens, J. (2010): Sonderwirtschaftszonen, S.5

6 Vgl. Law of the People's Republic of China on Chinese-Foreign Joint Ventures; Genzberger, C. (1995) – China Business, S. 209

7 Tank, A. (2002): Sonderwirtschaftszonen in China, S.5

8 Huang, D. (2002): Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts, S. 4

9 Die Bank of China (BoC), die Agricultural Bank of China (ABoC) die China Construction Bank (CCB) und die Industrial and Commercial Bank of China (ICBoC)

10 Vgl. Huang, D. (2002): Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts, S. 4ff.

11 Ebd., S.5

12 Vgl. Lin, G. (2002): China’s Exchange Policies Since 1979, S.12f., 14

13 Vgl. Huang, D. (2002): Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts, S. 9ff.

14 Ebd. , S.11

15 Vgl. Ebd., S.12f., 69

16 Vgl. Ebd., S.12, §§3,7 - Gesetz der VR China über die Chinesische Volksbank

17 S. weitere Erläuterungen – Anhang A Vgl. Siebke, J. (1991): Monetäre Konfliktfelder der Weltwirtschaft, S.451

18 Vgl. §§§1,2,6 Provisional Regulations of the Bank of China of Foreign Exchange Certificate; Brehm, S. (2007): Die Integration der VR China in eine globale Finanz- und Währungsordnung, S. 67

19 Vgl. Brehm, S. (2007): Die Integration der VR China in eine globale Finanz- und Währungsordnung, S. 67; Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.6, 12

20 Vgl. Brehm, S. (2007): Die Integration der VR China in eine globale Finanz- und Währungsordnung, S. 69; Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.12

21 Vgl. Brehm, S. (2007): Die Integration der VR China in eine globale Finanz- und Währungsordnung, S. 69; Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.12

22 Vgl. Abbildung 1 – Anhang B

23 Vgl. Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.12

24 Brehm, S. (2007): Die Integration der VR China in eine globale Finanz- und Währungsordnung, S. 67

25 Vgl. Abbildung 2 – Anhang B

26 Vgl. Wang, T. (2004): China, S.4; Hong, M. (2013):Chinese Economists on Economic Reform, S.109

27 Vgl. Hong, M. (2013):Chinese Economists on Economic Reform, S.109

28 Vgl. Wang, T. (2004): China, S.4; Brehm, S. (2007): Die Integration der VR China in eine globale Finanz-und Währungsordnung, S. 70f.

29 Vgl. Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.1, 30

30 Chen, J. (1999): Chinese Law, S. 343

31 Vgl. Abbildung 4 – Anhang B

32 Vgl. Liefner, I. (2006): Ausländische Direktinvestitionen und internationaler Wissenstransfer n ach China, S.21; Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.5

33 Vgl. Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.6

34 Sowohl auf Basis des Verbraucherpreisindex, des Produzentenpreisindex und der Lohnstückkosten; Vgl. Wang, T. (2004): China, S.4

35 Vgl. Abbildung 3 – Anhang B

36 Vgl. Abbildung 4 – Anhang B

37 Vgl. Wang, T. (2004): China, S.5f; Lin, G. (2002): China’s Foreign Exchange Policies Since 1979, S.9

38 Vgl. Abbildung 4 – Anhang B

39 Vgl. Abbildung 5 – Anhang B

40 Vgl. Dolan, R.E.; Matles Savada, A.; Worden, R.L. (1987): China – A Country Study; Herr, H. (2008): Das chinesische Wechselkurssystem, S.3

41 Vgl. Song, L.L. (2001): The Exchange Rate and Foreign Trade of China: 1980-1999, S.5

42 Vgl. Abbildung 6 – Anhang B

43 Vgl. Abbildung 6 – Anhang B

44 Vgl. Huang, D. (2002): Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts, S. 11

45 Vgl. Ozyurt, S. (2007): Total Factor Productivity Growth in Chinese Industry, 1952-2005

46 Vgl. Weltbank (2014): World Development Indicators; Internationaler Währungsfond (2009): World Economic Outlook Database

47 Vgl. Tabelle 2 – Anhang B

48 Vgl. Abbildung 7 – Anhang B

49 Vgl. Abbildungen 8-10 – Anhang B

50 Vgl. IWF (2013): Currency Composition of Official Foreign Exchange Reserves, S.10 – Berechnungsgröße: Zuordnungsfähige Reserven

51 S. weitere Erklärungen – Anhang A

52 Vgl. Fung, K.C.; Iizaka, H.; Tong, S. (2002): Foreign Direct Investment in China, S.7

53 Vgl. Abbildung 5 – Anhang B

54 Vgl. Wang, D. (2010): China’s Trade Relations with the United States in Perspective, S. 24

55 Vgl. Goldstein, M.; Lardy, N. (2007): China’s Exchange Rate Policy, S. 2

56 Vgl. Fischer, D. (2005): Chinas sozialistische Marktwirtschaft, S.11

57 Vgl. OECD Working Group on Privatisation and Corporate Governance of State Owned Assets (2009): State Owned Enterprises in China, S.7; Huang, D. (2002): Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts, S. 14f.

58 Vgl. weitere Erläuterungen – Anhang A

59 Vgl. Huang, D. (2002): Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts, S. 15; Fischer, D. (2005): Chinas sozialistische Marktwirtschaft, S.11

60 Vgl. Abbildung 11 – Anhang B

61 Vgl. Fischer, D. (2005): Chinas sozialistische Marktwirtschaft, S.11

62 Vgl. Manager Magazin Online (1999): Asienkrise bringt Yuan zum Glänzen

63 Vgl. Asian Century Institute (2013): Chiang Mai Initiative

64 Vgl. Dunaway, S. et al. (2004): Staff Report for the 2004 Article IV Consultation, S. 40

65 Vgl. ebd.

66 Vgl. ebd., S. 39

67 Vgl. ebd., S.41

68 Vgl. ebd., S.39f.; He, Y. (2013): Chinese A and B Shares, S. 321

69 Vgl. Dunaway, S. et al. (2004): Staff Report for the 2004 Article IV Consultation, S. 39

70 Vgl. State Administration of Foreign Exchange (2014): Qualified Foreign Institutional Investors, S.1f.

71 Vgl. Abbildung 11 – Anhang B

72 Vgl. Abbildung 11 – Anhang B

73 Vgl. Weltbank (2014): World Development Indicators - Foreign direct investment, net inflows (% of GDP) Vgl. Weltbank (2014): World Development Indicators - GDP, PPP (current international $)

74 Vgl. Weltbank (2014): World Development Indicators - Exports of goods and services (current US$)

75 Vougioukas, J. (2005): Beton und Kapitalismus

76 Vgl. ebd.

77 Vgl. Goldstein, M.; Lardy, N.R. (2009): The Future of China’s Exchange Rate Policy, S.5f.

78 Vgl. Huang, D. (2002): Der chinesische Bankensektor im Zeichen des WTO-Beitritts, S. 1f.

79 Vgl. Weltbank (2014): World Development Indicators - Total reserves minus gold (current US$)

80 Vgl. Buckley, L.T. (2012): China’s Response to U.S. Pressure to Revalue the RMB

Ende der Leseprobe aus 81 Seiten

Details

Titel
Die Währungspolitik der Volksrepublik China. Entwicklung und Auswirkungen seit 1978
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
81
Katalognummer
V703213
ISBN (eBook)
9783346218865
ISBN (Buch)
9783346218872
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen, china, entwicklung, volksrepublik, währungspolitik
Arbeit zitieren
Tobias Flöter (Autor), 2014, Die Währungspolitik der Volksrepublik China. Entwicklung und Auswirkungen seit 1978, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/703213

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