Die Sparquote. Berechnung und historische Entwicklung


Hausarbeit, 2006

10 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Was ist Sparen, welche Bedeutung hat Sparen und was ist die Motivation der Sparer
1.1 Was ist die Sparquote
1.2 Die Entwicklung der Sparquote in der BRD

2.0 Der Vergleich mit anderen Volkswirtschaften
2.1 Thesen des Ursprungs der Divergenz zur Sparquote in der BRD

3.0 Woher resultiert die aktuelle Situation in der BRD und was hat sie für Auswirkungen
3.1 Prognosen zur Entwicklung der Sparquote

4.0 Fazit

Literaturverzeichnis

Die Sparquote

1.0 Was ist Sparen, welche Bedeutung hat Sparen und was ist die Motivation der Sparer

Um festzustellen, was unter dem Begriff Sparquote zu verstehen ist, bedarf es zuallererst der Klärung des Ausdrucks. Der Duden beschreibt Sparen u.a. wie folgt: „Sparen bedeutet zunächst für jedes Subjekt das spart den Verzicht auf Konsum“[1]. Anstatt zu konsumieren, werden die dazu benötigten Mittel gespeichert. Der Sparer oder die Sparerin nutzt beim Sparen die Speicherfunktion des Geldes. Sparen bedeutet jedoch keineswegs absoluten Konsumverzicht, da die Motivation der Sparer darin liegt, die generierten Mittel zu einem späteren Zeitpunkt für Konsumgüter oder Investitionsgüter auszugeben.

Die Motivation der sparenden Subjekte lässt sich in drei verschiedene Ziele differenzieren.

Zum einen besteht das Ziel des Vorsorgesparens. Hierbei spart das Subjekt, um sich vor Notlagen wie Krankheit oder Erwerbslosigkeit zu schützen. Als Vergleich kann das Eichhörnchen dienen, das einen Wintervorrat an Nüssen anlegt, um den Winter zu überstehen.

Des Weiteren kann der Sparer aufgrund der Motivation des Zwecksparens handeln. Hier spart das Subjekt, um später größere Anschaffungen wie z.B. ein neues Auto zu tätigen.

Der dritte Beweggrund des Sparers kann die Vermögensbildung sein. In diesem Falle wird gespart, um einen Wertgewinn zu erzielen bzw. das Kapital zu vermehren.

Zu beachten ist, dass eine 100%ige Differenzierung der Motivationsgründe nicht immer gegeben ist. Des Weiteren kann auch mehr als ein Ziel das Subjekt zur Bildung von Ersparnissen bewegen.

1.1 Was ist die Sparquote

Das Internetlexikon Wikipedia beschreibt die Sparquote wie folgt: „Mit Sparquote bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre den Anteil der Ersparnis am Einkommen.“[2] Weiter wird auf die Differenzierung der Sparquote in die durchschnittliche Sparquote, die gesamtwirtschaftliche Sparquote und in die marginale Sparquote hingewiesen. Die gesamtwirtschaftliche Sparquote ist nach Diplom-Volkswirt Hermann Schenk ein Durchschnittswert des Teils des Einkommens der privaten Haushalte, der über Finanzdienstleistungsunternehmen an Kreditnehmer wie Unternehmer, Staat oder Ausland fließt und dort Investitionen finanziert.[3] Während die marginale Sparquote beschreibt, wie viel das Subjekt bei einer Einkommenserhöhung zusätzlich spart, spiegelt die durchschnittliche Sparquote zeitpunktbezogen wieder, wie viel Prozent des Einkommens der privaten Haushalte gespart wird. Diese Relation von Einkommen und Ersparnis lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen:

Ersparnis der privaten Haushalte x 100 = Sparquote in %

Einkommen der privaten Haushalte

1.2 Die Entwicklung der Sparquote in der BRD

Die Entwicklung der Sparquote seit 1980 wird in der folgenden Grafik veranschaulicht.

[...]


[1] Vgl. Wissenschaftlicher Rat des Duden, Leitung Drosdowski G.: Deutsches Universal Wörterbuch A-Z, Duden, Mannheim 1989 S. 1425

[2] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Sparquote 29.05.2006

[3] Vgl. Diplom-Volkswirt, Hermann Schenk, Mikroökonomie, Studienbrief der FH Riedlingen, Riedlingen 2005, S. 84

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Die Sparquote. Berechnung und historische Entwicklung
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Veranstaltung
VWL
Note
2,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
10
Katalognummer
V70430
ISBN (eBook)
9783638615921
ISBN (Buch)
9783640175185
Dateigröße
409 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sparquote, negative Sparquote in der U.S.A, Sparen, VWL;, Die Sparquote in Deut, Die Entwicklung der Sparquote in der BRD, Die Sparquote in China
Arbeit zitieren
Martin Frankenhauser (Autor), 2006, Die Sparquote. Berechnung und historische Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70430

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