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Wie können Lehrkräfte Resilienz im Schulalltag fördern ?

Titel: Wie können Lehrkräfte Resilienz im Schulalltag fördern ?

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit setzt sich damit auseinander, was Resilienz ist, welche Faktoren für die Resilienz bestimmend sind und wie Resilienzförderung in Theorie und Praxis aussehen kann.

Der Eintritt in das deutsche Schulsystem beginnt mit dem Eintritt in die Grundschule. Schüler und Schülerinnen sollen hier eine grundlegende Bildung erhalten, die sie für einen Besuch einer weiterführenden Schule qualifiziert. Dabei knüpfen Lehrer und Lehrerinnen bei der Vermittlung von Wissen an bereits bestehende Grundkenntnisse an. Die Entwicklung dieser Grundkenntnisse, die die Grundschullehrerin und Autorin Helga Fell treffender als „Alltags und Lebenskompetenzen“ (Fell 2012) bezeichnet, beginnt direkt nach der Geburt. In der Nullklasse der Grundschule XY sitzen 16 Schüler und Schülerinnen, überwiegend Jungen, im Alter von 5-7 Jahren. Die Klasse besteht aus Grundschulkindern, Kindergartenkindern und schulfähigen Kindergartenkindern, die ins letzte Kindergartenjahr zurückgestellt wurden. Sie unterscheiden sich wie alle weiteren Grundschulklassen in Bezug auf Alter, Geschlecht, familiäre Situation, Muttersprache, Herkunft, Religionszugehörigkeit, Begabung, Interesse und Leistungsbereitschaft. Jedes dieser Kinder benötigt in irgendeiner Form Förderung. Einige müssen emotional-sozial gefördert werden, andere motorisch und wieder andere haben einen Sprachförderbedarf. Lehrer und Lehrerinnen sind also dazu angehalten „Kinder mit unterschiedlichen individuellen Lernvorraussetzungen und Lernfähigkeiten so zu fördern, daß sich Grundlagen für selbstständiges Denken, Lernen und Arbeiten entwickeln“. (KMK, 1994).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.EINLEITUNG

2. RAHMENBEDINGUNGEN

3. RESILIENZFAKTOREN

4. RESILIENZFÖRDERUNG IN DER THEORIE

5. METHODISCHES VORGEHEN

5.1 WAHL DER METHODE: TEILNEHMENDE BEOBACHTUNG

5.2 DURCHFÜHRUNG DER METHODE

5.3 ERGEBNISSE

6. FAZIT

7. QUELLEN

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie Lehrkräfte aktiv dazu beitragen können, die Resilienz von Grundschulkindern im schulischen Alltag zu stärken. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, welche Faktoren die Widerstandsfähigkeit bei Kindern fördern und wie diese in einer sogenannten "Nullklasse" beobachtet und praktisch umgesetzt werden können.

  • Theoretische Grundlagen des Resilienzbegriffs und Schutzfaktoren
  • Analyse der Rahmenbedingungen in einer speziellen Grundschul-Nullklasse
  • Methodische Herangehensweise durch teilnehmende Beobachtung
  • Praktische Möglichkeiten der Resilienzförderung im pädagogischen Alltag

Auszug aus dem Buch

3. Resilienzfaktoren

Um festzustellen wie man Resilienz am besten bei Kindern fördert, ist es zunächst maßgeblich der Resilienzfaktoren, also die Fähigkeiten „die das Kind in der Interaktion mit der Umwelt sowie durch die erfolgreiche Bewältigung von altersspezifischen Entwicklungsaufgaben im Verlauf erwirbt; diese Faktoren haben bei der Bewältigung von schwierigen Lebensumständen eine besondere Rolle“ (Wustmann 2004, S.46). Resilienzfaktoren können erworben werden und sind nicht zwingend angeboren (vgl. Fröhlich-Gildhoff, Rönnau-Böse 2014, S.20). Nach Auswertungen verschiedener Studien zum Thema Resilienz hat Rönnau-Böse (2013) folgende sechs Kompetenzen als besonders relevant für die Entwicklung von Resilienz bei Kindern herausgearbeitet.

- Selbst- und Fremdwahrnehmung: Diese Kompetenz beinhaltet unter anderem die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung, Selbstreflektion und die Fähigkeit Emotionen und Handlungen anderer richtig wahrzunehmen und zu deuten.

- Selbststeuerung: Das Wissen darüber wie man die eigenen Emotionen reguliert und wie man Situationen angemessen handhabt.

- Selbstwirksamkeit: Der Glaube an sich selbst und seine Fähigkeit Hindernisse überwältigen zu können und Anforderungen gerecht werden zu können.

- Soziale Kompetenz: Die Fähigkeit in der Interaktion mit anderen angemessene Verhaltensweisen zu zeigen; die Fähigkeit zum Lösen von Konflikten; die Fähigkeit sich Unterstützung durch andere zu holen, wenn man nicht mehr alleine weiterkommt.

- Adaptive Bewältigungskompetenz: Die Fähigkeit belastende Situationen zu erkennen, zu bewerten, zu reflektieren und das Wissen darüber wie man mit solchen Belastungen umgeht.

- Problemlösung: Die Fähigkeit Sachverhalte zu verstehen und zu reflektieren und Strategien zu Problemlösung anzuwenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Herausforderungen des Grundschulalltags ein und definiert die Relevanz der Resilienzförderung bei Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen.

2. RAHMENBEDINGUNGEN: Dieses Kapitel beschreibt die spezifische Situation in der beobachteten "Nullklasse", in der Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Förderbedarf betreut werden.

3. RESILIENZFAKTOREN: Hier werden die zentralen Kompetenzen wie Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenz detailliert definiert, die für die kindliche Widerstandsfähigkeit essenziell sind.

4. RESILIENZFÖRDERUNG IN DER THEORIE: Das Kapitel beleuchtet verschiedene pädagogische Ansätze und Programme, um Resilienz gezielt in den schulischen Alltag zu integrieren.

5. METHODISCHES VORGEHEN: Die Arbeit erläutert die Wahl der teilnehmenden Beobachtung als qualitative Forschungsmethode und beschreibt deren konkrete Durchführung sowie erste Resultate.

6. FAZIT: Das Fazit resümiert die persönlichen Erfahrungen während des Praktikums und unterstreicht die Notwendigkeit, Resilienzförderung stärker in das Bewusstsein des Lehrerkollegiums zu rücken.

7. QUELLEN: Eine Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Online-Ressourcen zur theoretischen Fundierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Resilienz, Grundschule, Nullklasse, Schutzfaktoren, Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenz, Resilienzförderung, teilnehmende Beobachtung, Pädagogik, Kindesentwicklung, psychische Widerstandskraft, Inklusion, Bewältigungskompetenz, Lehrerrolle, Schulalltag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Umsetzung der Resilienzförderung bei Grundschulkindern, insbesondere in einer speziellen Förderklasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Identifikation von Schutzfaktoren, die Bedeutung der Lehrer-Kind-Beziehung und die praktische Anwendung von Fördermethoden im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, wie Lehrkräfte durch ihr Verhalten und die Gestaltung des Unterrichts aktiv die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) ihrer Schüler stärken können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Methode der teilnehmenden Beobachtung, um Einblicke in den Schulalltag und die Interaktion zwischen Lehrkräften und Kindern zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Resilienz, die Rahmenbedingungen der untersuchten Klasse sowie die methodische Umsetzung der Beobachtung und deren Ergebnisse diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Resilienz, Selbstwirksamkeit, Schutzfaktoren, Nullklasse und pädagogische Förderstrategien.

Was unterscheidet die "Nullklasse" von regulären Klassen?

Die Nullklasse richtet sich an Kinder, die zwar schulpflichtig, aber noch nicht vollständig schulreif sind, um sie individuell auf den späteren Schulbesuch vorzubereiten.

Welchen Einfluss hat die Lehrkraft laut der Autorin auf die Resilienz?

Die Lehrkraft fungiert als wichtige Bezugsperson und Anker, der durch Struktur, Wertschätzung und ein positives Klassenklima die Entwicklung der Kinder maßgeblich unterstützt.

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Details

Titel
Wie können Lehrkräfte Resilienz im Schulalltag fördern ?
Hochschule
Pädagogische Hochschule Heidelberg  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Resilienz
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V704492
ISBN (eBook)
9783346188519
ISBN (Buch)
9783346188526
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienz Grundschule Schule Lehrkraft Professionalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Wie können Lehrkräfte Resilienz im Schulalltag fördern ?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/704492
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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