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Das Phänomen der Hipster. Eine neue Jugendkultur?

Titel: Das Phänomen der Hipster. Eine neue Jugendkultur?

Hausarbeit , 2015 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Judith Klaßen (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Identität, Abgrenzung, Postmoderne diese Begriffe bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Behandlung eines interessanten Themas. In Bezug zur Identität und Abgrenzung wurden, exemplarisch, die Gothics als eine Form der Jugendkultur herausgegriffen und näher behandelt. In unsere Gesellschaft hat auch die Anzahl an neu entstehenden Jugendkulturen zugenommen. Eine bereits als Jugendkultur definierte Bewegung zu behandeln erschien mir zu nahe liegend. Der Terminus „Hipster“ kam mir in den Kopf. Aber ob man diese neue, zurzeit moderne Lebensform als Jugendkultur bezeichnen kann schien der Autorin fragwürdig.

Zunächst sollen deshalb Jugendkulturen in ihrem Grundsatz genauer betrachtet werden. Dazu bietet es sich an die Identitätsfindung in der Phase der Adoleszenz kurz darzustellen, um ein kurzes Grundlagenwissen zur Erlangung von Identität und möglichen Problemen zu erhalten. Das Gefühl der Zerrissenheit und fehlende Orientierung, was vor allem in der Phase der Adoleszenz präsent ist, trägt mit zu Entstehung von Jugendkulturen bei, deren Entstehung und Merkmale es im Anschluss daran darzustellen gilt. Ob Hipster als eine Art der Jugendkultur bezeichnet werden können, soll in einem weiteren Kapitel diskutiert werden. Beginnen wird dieses mit einem Überblick über das Hipsterphänomen an sich und einem kurzen Rückblick zum ersten Auftauchen des Hipsterbegriffes. Abschließend wird die Frage nach der Möglichkeit den Hipsterkult unter den Begriff der Jugendkultur zu fassen diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jugendkulturen

2.1 Identitätsfindung in der Phase der Adoleszens

2.2. Entstehung und Merkmale von Jugendkulturen

3. Das Hipsterphänomen

3.1. Rückblick – Hipster der 50er Jahre

3.2. Hipster als Jugendkultur?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit das aktuelle Phänomen der „Hipster“ als eine Form der Jugendkultur klassifiziert werden kann, wobei die Identitätsfindung in der Adoleszenz und die soziologischen Merkmale von Jugendkulturen als theoretische Basis dienen.

  • Grundlagen der Identitätsfindung während der Adoleszenz
  • Entstehungsprozesse und allgemeine Charakteristika von Jugendkulturen
  • Historische Einordnung des Hipsterbegriffs (1950er Jahre bis heute)
  • Kritische Analyse des Hipster-Lebensstils in Bezug auf kollektive Gruppenbildung
  • Differenzierung zwischen kurzfristiger Trendbewegung und soziologischer Jugendkultur

Auszug aus dem Buch

3.2. Hipster als Jugendkultur?

Dass es einen Lifestyle gibt, der dem des Hipsters entspricht, soll nicht in Frage gestellt werden. Aber ist das, was Hipster zu Hipstern macht Element einer neuen Jugendkultur im eigentlichen Sinne? Zunächst handelt es sich bei Hipstern meist nicht um Jugendliche, sondern eher um junge Erwachsene in den meisten Fällen Studenten, die diese Art von Lebensstil bevorzugen. Wir haben gesehen, dass das kein Argument ist die Existenz einer Jugendkultur in Frage zu stellen, da sich die Bedeutung des Begriffs „Jugend“ in diesem Kontext nicht mehr nur auf diese Lebensphase beschränkt. Vernetz ist das Hipstertum in jedem Fall. Nicht nur in deutschen Großstädten wie Berlin oder Hamburg findet man Hipster, sondern schon in den frühen Neunzigern in US-amerikanischen Großstädten oder Metropolen wie Stockholm und Moskau. Zwar immer in einer etwas abgewandelten Form, aber dennoch mit ähnlichem Konsumverhalten und dem gleichen Hang zu möglichst viel Individualität. Gemein haben die Hipster auch das Element Darstellungsweise der eigenen Individualität, die bei ihnen besonders großgeschrieben wird, und deren Ausdrucksweise, durch z.B. vom Mainstream und Massenkult abweichendem Konsumverhalten. Merkmal einer Jugendkultur ist auch die Gruppenzugehörigkeit und die damit einhergehende Orientierung und Stabilität in der pluralistischen Gesellschaft. Gruppenzugehörigkeit impliziert ein Bekenntnis zu einer bestimmen Kultur, der man sich anschließt. Diese Eigenart wird bei den Hipstern vergeblich gesucht. Der moderne Mensch würde sich selbst nie als Hipster bezeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Identitätsfindung und Abgrenzung in der Postmoderne ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob Hipster als moderne Jugendkultur zu betrachten sind.

2. Jugendkulturen: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Identitätsfindung in der Adoleszenz sowie die Entstehungsbedingungen und Merkmale, die eine Jugendkultur definieren.

3. Das Hipsterphänomen: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem modernen Hipster-Lebensstil, ergänzt durch einen historischen Rückblick auf die 50er Jahre, um die heutige Erscheinungsform zu kontextualisieren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Hipsterphänomen eher als Moderescheinung denn als klassische Jugendkultur einzustufen ist.

Schlüsselwörter

Identität, Adoleszenz, Jugendkultur, Hipster, Postmoderne, Individualismus, Konsumverhalten, Gruppenzugehörigkeit, Rollenfindung, Lebensstil, Trendbewegung, Sozialisation, Abgrenzung, Kollektiv, Selbsthilfeaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Einordnung des Hipsterphänomens im Kontext von Jugendkulturen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Identitätsentwicklung während der Adoleszenz sowie die allgemeinen Merkmale und Entstehungsbedingungen von Jugendkulturen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob der Hipster-Lebensstil die notwendigen soziologischen Kriterien erfüllt, um als echte Jugendkultur definiert zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit soziologischer Fachliteratur zur Identitätsforschung und Jugendkultur-Theorie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Identitätsfindung, die Definition von Jugendkulturen und eine detaillierte Analyse des Hipsterphänomens inklusive historischer Vergleiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Identität, Jugendkultur, Individualismus, Konsumverhalten und soziale Gruppenzugehörigkeit.

Warum fällt es dem Autor schwer, den Begriff „Hipster“ eindeutig zu definieren?

Der Autor stellt fest, dass der Hipster-Begriff negativ behaftet ist und Individuen sich in der Regel selbst nicht als solche bezeichnen, was eine klare Gruppendefinition erschwert.

Was unterscheidet Hipster laut Autor von klassischen Jugendkulturen wie Punks?

Im Gegensatz zu Punks fehlt den Hipstern ein starkes kollektives Gemeinschaftsgefühl; sie streben eher individuell nach Exklusivität und unterliegen ständiger Anpassung an Trends.

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Details

Titel
Das Phänomen der Hipster. Eine neue Jugendkultur?
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Judith Klaßen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V704517
ISBN (eBook)
9783346212795
ISBN (Buch)
9783346212801
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eine hipster jugendkultur phänomen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Judith Klaßen (Autor:in), 2015, Das Phänomen der Hipster. Eine neue Jugendkultur?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/704517
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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