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Pflegekammer in Deutschland

Título: Pflegekammer in Deutschland

Trabajo Escrito , 2006 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Mario Albrecht (Autor)

Ciencias de la enfermería - Otros
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Die Diskussion um und Forderung nach Errichtung von Pflegekammern besteht in deutschen Pflegefachkreisen seit Anfang der neunziger Jahre. Trotz dieser langen Zeitspanne gibt es in der Pflege und bei den politischen Entscheidungsträgern zu diesem Thema unterschiedliche Standpunkte, höchst-wahrscheinlich auch unterschiedliche Vorstellungen vom Aufbau und der Funktion einer solchen Kammer. Deswegen verfolgt diese Arbeit die Absicht, nach der Begriffsklärung und Erläuterung des Kammerwesens sich mit einigen der in der Vergangenheit publizierten Auseinandersetzungen zu diesem Thema zu beschäftigen. In diesem Zusammenhang wird auch der Blick auf bereits existierende Kammern der Pflege in anderen Ländern gelenkt werden. Warum gibt es in Deutschland noch keine Pflegekammern? Für die Beantwortung dieser Frage soll gezeigt werden, ob die dafür notwendigen Voraussetzungen vorhanden sind und welche Hindernisse möglicherweise existieren. Dabei wird auf Ergebnisse von Expertenuntersuchungen zurückgegriffen werden. Einige der Argumente des Für und Wider sowie Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Pflegekammer sollen im Abschluss dargestellt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Pflegekammer – eine Kammer als berufliche Interessensvertretung und Körperschaft bürgerlichen Rechts

2.1 Kurzer Einblick in die Geschichte berufsständischer Kammern

2.2 Rechtliche Grundlagen

2.3 Das Wesen und die Aufgaben einer berufsständischen Kammer

2.4 Professionalisierung der Pflege – Voraussetzung für die Kammeretablierung?

2.5 Pflegekammern im Ausland als existente Beispiele

2.6 Andere Möglichkeiten der Interessensvertretung für die Pflege oder Pflegekammer?

3 Geschichte der Pflegekammer-Initiativen in Deutschland

3.1 Die Berufsorganisationen der Pflegenden – Pflege, eine homogene Gruppe?

3.2 Antworten der Parteien

3.3 Initiativen in den einzelnen Bundesländern

4 Argumentationen

4.1 Argumente - Vorteile

4.2 Argumente - Nachteile

4.3 Diskussion

5 Fazit und Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der langjährigen Diskussion um die Errichtung von Pflegekammern in Deutschland. Ziel ist es, die notwendigen Voraussetzungen, bestehende Hindernisse sowie die Argumente für und gegen eine solche Institution zu analysieren und den aktuellen Stand der Initiativen aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung berufsständischer Kammern.
  • Rechtliche Grundlagen und Aufgaben von Pflegekammern.
  • Professionalisierung der Pflege als Voraussetzung.
  • Analyse der verschiedenen Initiativen in den Bundesländern.
  • Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten.

Auszug aus dem Buch

2.3 Das Wesen und die Aufgaben einer berufsständischen Kammer

Propagiertes Ziel der Pflege ist es, in erster Linie durch die Errichtung einer Pflegekammer ... „die Bevölkerung vor unsachgemäßer Pflege zu schützen“ (Skibicki in: www.dpv-online.de/pdf/kammer_skibicki.pdf, vom 23.08.2006).

Zusammenfassend lässt sich zum Wesen einer Pflegekammer folgendes sagen (vgl. Gerecke 2000, S.10ff):

- Sie ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts.

- Sie ist eine berufsständische Selbstverwaltung.

- Sie steht unter staatlicher Aufsicht.

- Es besteht für die Berufsangehörigen Zwangsmitgliedschaft.

Der § 6 des Nordrhein-Westfälischen Heilberufegesetzes nennt die Aufgaben der Kammern: „Aufgaben der Kammern sind: (1) den öffentlichen Gesundheitsdienst und öffentlichen Veterinärdienst bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen, insbesondere in allen die Heilberufe und die Heilkunde betreffenden Fragen Vorschläge zu unterbreiten, (2) auf Verlangen der Aufsichtsbehörden Stellungnahmen abzugeben sowie auf Verlangen der zuständigen Behörden Fachgutachten zu erstatten und Sachverständige zu benennen, (3) einen ärztlichen und zahnärztlichen Notfalldienst in den sprechstundenfreien Zeiten sicherzustellen und bekannt zu machen sowie eine Notfalldienstordnung zu erlassen, (4) die berufliche Fortbildung der Kammerangehörigen zu fördern, die Weiterbildung nach Maßgabe dieses Gesetzes zu regeln und Zusatzqualifikationen zu bescheinigen, (5) die Qualitätssicherung im Gesundheits- und im Veterinärwesen zu fördern - insbesondere Zertifizierungen vorzunehmen - und mit den Beteiligten abzustimmen, (6) für die Erhaltung eines hoch stehenden Berufsstandes zu sorgen und die Erfüllung der Berufspflichten der Kammerangehörigen zu überwachen sowie die notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung berufsrechtswidriger Zustände zu treffen; hierzu können sie auch belastende Verwaltungsakte erlassen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die langjährige Debatte um die Pflegekammer in Deutschland ein, benennt die Zielsetzung der Arbeit und skizziert die methodische Vorgehensweise anhand von Expertenuntersuchungen und Literatur.

2 Die Pflegekammer – eine Kammer als berufliche Interessensvertretung und Körperschaft bürgerlichen Rechts: Dieses Kapitel definiert den Begriff der berufsständischen Kammer, erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und setzt die Professionalisierung der Pflege in Bezug zur Kammeretablierung.

3 Geschichte der Pflegekammer-Initiativen in Deutschland: Es wird die historische Entwicklung der organisierten Pflege in Deutschland beleuchtet, die Haltung der Parteien analysiert und eine Übersicht der verschiedenen bundeslandspezifischen Initiativen gegeben.

4 Argumentationen: Hier werden die zentralen Argumente von Befürwortern und Gegnern einer Pflegekammer gegenübergestellt und kritisch diskutiert, insbesondere hinsichtlich der Zwangsmitgliedschaft und der Selbstverwaltung.

5 Fazit und Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, konstatiert ein mangelndes Interesse seitens der Politik und verdeutlicht, dass eine erfolgreiche Kammeretablierung eine stärkere, professionellere und einheitlichere Pflege voraussetzt.

Schlüsselwörter

Pflegekammer, Pflegeberuf, Interessensvertretung, Selbstverwaltung, Berufsordnung, Professionalisierung, Zwangsmitgliedschaft, Körperschaft öffentlichen Rechts, Deutscher Pflegerat, Gesundheitswesen, Berufsverband, Qualitätssicherung, Pflegekammer-Initiativen, Pflegewissenschaft, Politik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Diskussion um die Errichtung von Pflegekammern in Deutschland, analysiert deren Sinn, Zweck und rechtliche Struktur sowie den bisherigen Verlauf der Bemühungen um eine Etablierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Kammerbewegung, rechtliche Grundlagen, Kriterien der Professionalisierung, sowie die Argumente für und gegen eine verpflichtende berufsständische Vertretung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte einen Einblick in die laufende Diskussion geben und klären, warum es in Deutschland trotz jahrelanger Forderungen bisher zu keiner Errichtung von Pflegekammern gekommen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, Expertenuntersuchungen, Kammersatzungen anderer Länder und Publikationen von Pflegekammer-Initiativen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Kammerwesens, die Analyse historischer Initiativen auf Bundes- und Länderebene sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Pro- und Contra-Argumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Pflegekammer, berufliche Selbstverwaltung, Professionalisierung der Pflege, Zwangsmitgliedschaft, Interessenvertretung und die Rolle der Berufsverbände.

Welche Rolle spielt die Professionalisierung für das Kammerkonzept?

Die Professionalisierung, etwa durch akademische Ausbildung, gilt als wichtige Voraussetzung. Es wird diskutiert, ob die Kammer die Professionalisierung fördern kann oder ob umgekehrt erst ein höherer Professionalisierungsgrad die Kammergründung ermöglicht.

Warum gibt es in Deutschland Widerstände gegen Pflegekammern?

Die Widerstände begründen sich durch die Befürchtung einer veralteten Institution, Kritik an der Zwangsmitgliedschaft aus verfassungsrechtlicher Sicht (Vereinigungsfreiheit) sowie die uneinige Interessenlage innerhalb der Pflege selbst.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Pflegekammer in Deutschland
Universidad
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Calificación
1,3
Autor
Mario Albrecht (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
19
No. de catálogo
V70481
ISBN (Ebook)
9783638616263
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pflegekammer Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mario Albrecht (Autor), 2006, Pflegekammer in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70481
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