Förderung der pragmatisch-kommunikativen Kompetenz durch Anbahnung, Vertiefung und Festigung von Kommunikationsregeln zum Gesprächsanlass „Einkaufen“.
Inhaltsverzeichnis
1. „Tim hat den Weihnachtsmarkt gesehen !“
2. „Tim möchte alleine auf dem Weihnachtsmarkt ein Geschenk für seine Mutter einkaufen – Aber wie macht man das eigentlich?“
3. „Da stimmt doch was nicht, hat Tim wirklich alle Regeln beim Einkaufen beachtet?“
4. „Wir gehen zum „ (…) Stand“ und kaufen ein.“
5. „Wir kaufen auf dem Weihnachtsmarkt ein !“
6. „Nun kaufen wir auf dem stufeneigenen Weihnachtsmarkt ein !“
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterrichtsreihe ist die Förderung der pragmatisch-kommunikativen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, indem sie durch das Rollenspiel „Einkaufen“ lernen, soziale Kommunikationsregeln kontextbezogen anzuwenden, zu reflektieren und ihr Handeln innerhalb der Gemeinschaft zu festigen.
- Anbahnung und Festigung von Kommunikationsregeln (z.B. Zuhören, Ausredenlassen).
- Einsatz von Rollenspielen als Simulationsform für reale Sprachhandlungssituationen.
- Semantisch-lexikalische Erweiterung durch Erarbeitung von Produktnamen.
- Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens und der Einhaltung von Regeln.
- Transfer der gelernten Kompetenzen auf eine reale Markt-Situation.
Auszug aus dem Buch
Wir kaufen auf dem Weihnachtsmarkt ein!
Die Schülerinnen und Schüler üben mit einem Partner im Rollenspiel die Anwendung der erarbeiteten Kommunikationsregeln zum Gesprächsanlass „Einkaufen“.
Anwenden der Kommunikationsregeln in einem Simulationsspiel als geplante Sprachhandlungssituation; Vertiefung und Festigung der Anwendung einzelner Gesprächsregeln.
Zusammenfassung der Kapitel
1. „Tim hat den Weihnachtsmarkt gesehen !“: Die Lehrfigur Tim führt die Schüler in das Thema ein, wobei eigene Erfahrungen und das Kennenlernen der Verkaufsstände im Fokus stehen.
2. „Tim möchte alleine auf dem Weihnachtsmarkt ein Geschenk für seine Mutter einkaufen – Aber wie macht man das eigentlich?“: Durch ein fehlgeschlagenes Rollenspiel werden die Notwendigkeit von Kommunikationsregeln erarbeitet und erste Symbolschilder eingeführt.
3. „Da stimmt doch was nicht, hat Tim wirklich alle Regeln beim Einkaufen beachtet?“: Die Schüler analysieren aufgezeichnete Rollenspiele auf Regeltreue und entwickeln durch Fremdreflexion alternative Lösungsstrategien.
4. „Wir gehen zum „ (…) Stand“ und kaufen ein.“: In Kleingruppen führen die Lernenden moderierte Einkaufsrollenspiele durch, um die Anwendung der Regeln zu erproben und zu festigen.
5. „Wir kaufen auf dem Weihnachtsmarkt ein !“: Die Schüler wenden die erlernten Regeln in einem strukturierten Simulationsspiel als Käufer oder Verkäufer in Tandems an.
6. „Nun kaufen wir auf dem stufeneigenen Weihnachtsmarkt ein !“: Als Abschluss der Reihe findet ein Transfer in eine reale Situation statt, bei der die Kinder die erlernten Kompetenzen auf einem Markt im Musikraum anwenden.
Schlüsselwörter
Förderschwerpunkt Sprache, Kommunikationsregeln, Pragmatisch-kommunikative Kompetenz, Rollenspiel, Einkaufen, Weihnachtsmarkt, Simulationsspiel, Sprachhandlungssituation, Semantisch-lexikalische Kompetenz, Selbstreflexion, Sachunterricht, Förderschule, Kommunikationsförderung, Sozialkompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterrichtsplanung grundsätzlich?
Die Planung beschreibt eine Unterrichtsreihe für eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache, in der Schülerinnen und Schüler kommunikative Regeln in der Alltagssituation „Einkaufen“ erlernen und festigen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind die Förderung der pragmatisch-kommunikativen Kompetenz, das Einhalten von Gesprächsregeln sowie die Vorbereitung auf reale Einkaufssituationen im sozialen Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsreihe?
Das Ziel ist die Anbahnung, Vertiefung und Festigung von Kommunikationsregeln bei einem Gesprächsanlass, um die Handlungsfähigkeit der Schüler in der Gemeinschaft zu stärken.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Es wird die Methode des Rollenspiels in einer Simulationssituation genutzt, ergänzt durch Reflexionsphasen, in denen die Schüler ihr eigenes Verhalten anhand von Symbolschildern bewerten.
Was wird im Hauptteil der Unterrichtsreihe behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Stufen, von der Einführung durch eine Handpuppe (Tim) über die Analyse fehlerhafter Kommunikation bis hin zur praktischen Durchführung von Einkaufsgesprächen in Tandems.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Sprachförderung, Kommunikationsregeln, Rollenspiel, soziales Lernen und handelnder Unterricht.
Welche Rolle spielt die Handpuppe „Tim“ im Unterricht?
Tim dient als Identifikationsfigur, die durch ihre Erlebnisse auf dem Weihnachtsmarkt den Gesprächsanlass bietet und durch aktives Zusehen bzw. Fragen die Motivation der Schüler steigert.
Wie erfolgt die Differenzierung für leistungsheterogene Schüler?
Die Differenzierung erfolgt durch individuelle Einkaufszettel, die Anpassung der Aufgaben an die semantisch-lexikalische Kompetenz und eine gezielte Tandembildung sowie unterstützende Maßnahmen durch die Lehrkraft.
Warum werden keine negativen Smileys zur Reflexion verwendet?
Die Verwendung ausschließlich positiver Smileys dient dazu, die Kinder nicht zu entmutigen, sondern sie durch positive Selbstreflexion zum Weiterlernen und zur weiteren Arbeit an individuellen Zielen zu motivieren.
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- Kerstin Holländer (Author), 2007, Tim auf dem Weihnachtsmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70533