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Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen

Title: Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Dipl. Sozialpädagoge Sascha Jochum (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Ebenso wie es diverse Pädagogiken gibt, existieren unterschiedliche Positionen von Medienpädagogik, die jeweils durch unterschiedliche Wertvorstellungen und Zielsetzungen geprägt sind. Eine dieser Richtungen ist die aktive Medienarbeit mit Jugendlichen als Bestandteil einer Handlungs-/interaktions- bzw. kompetenzorientierten Medienerziehung. Weitere heutzutage relevante Positionen sind die Behütend-pflegende Medienerziehung, die Ästhetisch-kulturorientierte Medienerziehung, die Funktional-systemorientierte Medienerziehung und die Kritisch-Materialistische Medienerziehung (vgl. Tulodziecki, 1997, S. 83 ff.). Die aktive Medienarbeit mit Jugendlichen, vorgestellt anhand eines konkreten Projektes, soll Thema der folgenden Hausarbeit sein. Nach aktuellem theoretischem Verständnis nimmt diese Art der Medienarbeit eine herausragende Stellung ein. Was vor allem auch durch die hohe Frequenz der Anwendung und den zahlreichen Institutionen 1, insbesondere in der bayrischen Jugendmedienarbeit, verdeutlicht wird. Ziel der folgenden Arbeit ist es, am Beispiel des Modellprojektes format - Medienarbeit für Toleranz, stellvertretend für viele andere Projekte im Sinne der aktiven Medienarbeit, die Möglichkeiten eines solchen Ansatzes, bezogen auf ihre Praxisrelevanz, zu betrachten und an gegebener Stelle kritisch zu beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Eingrenzung des Themas und aktueller Stand

1.1 Ziel der Arbeit

1.2 Methoden und Techniken der Themenbearbeitung

1.3 Begriffsverwendung

2. Einführung „aktive Medienarbeit“ mit Jugendlichen

3. Vorstellung des Projektes format (vgl. JFF, 2005b)

3.1 Ziele von format

3.1.1 Selbstkompetenz

3.1.2 Sozialkompetenz

3.1.3 Fach- bzw. Medienkompetenz:

3.2 Zielgruppe von format

3.2.1 Zielgruppenspezifische Prämissen

3.3 Methodisches Vorgehen und theoretisches Grundverständnis von format

3.4 Besonderheit der Workshopsituation

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel des Modellprojekts „format – Medienarbeit für Toleranz“ die Möglichkeiten und die Praxisrelevanz der aktiven Medienarbeit mit Jugendlichen. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie durch medienpädagogische Ansätze Kompetenzen gefördert werden können, um benachteiligte Jugendliche in ihrer beruflichen und persönlichen Orientierung zu unterstützen.

  • Aktive Medienarbeit als handlungsorientiertes Konzept
  • Förderung von Selbst-, Sozial- und Medienkompetenz
  • Methodik des Projekts „format“ in der Jugendarbeit
  • Herausforderungen und Besonderheiten der Workshopsituation
  • Strukturelle Bedeutung von Medien für Jugendliche

Auszug aus dem Buch

3.4 Besonderheit der Workshopsituation

format Seminare finden in 3-5-tägigen Workshops statt. Vorteile dieser Workshopsituation bezogen auf die Zielgruppe ist der abgeschlossene, kompakte Charakter, der den Jugendliche der berufsbezogenen Jugendarbeit sehr entgegen kommt. Innerhalb dieses Workshops können die Teilnehmer Abstand vom Alltag in der Jugendberufshilfe oder dem Betrieb nehmen.

Die Workshopsituation von format kann aber auch durchaus Probleme mit sich bringen. Zum einen kann es zwar passieren dass die Jugendlichen, angeregt durch die Besonderheit von format und die kurzfristige Anwesenheit der Pädagogen, sich eher öffnen und aus sich heraus gehen als gewöhnlich. Im Gegenzug lassen sich dadurch aber auch Schwierigkeiten ableiten, denn es ist durchaus möglich, dass die Teilnehmer, ausgelöst durch den beschriebenen Charakter des Workshops, innerhalb der Projektwoche Erlebnisse aus ihrem Leben offenbaren, die in der kürze der Zeit nicht angemessen aufzuarbeiten sind. Angesichts dieser Problemstellung, ist es wichtig, dass die Pädagogen darauf achten, dass ein für alle Teilnehmer vertretbarer Grad an Offenheit gefunden wird. Ebenfalls sollte stets in Kooperation und Absprache mit den Pädagogen vor Ort gearbeitet werden, die beispielsweise die angesprochenen Probleme die in der Workshopsituation auftauchen, langfristig begleiten können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eingrenzung des Themas und aktueller Stand: Das Kapitel führt in die verschiedenen Positionen der Medienpädagogik ein und definiert den Fokus auf die aktive Medienarbeit sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Einführung „aktive Medienarbeit“ mit Jugendlichen: Hier wird der Kernansatz erläutert, Medien als Werkzeuge zur Artikulation eigener Interessen zu begreifen und die Rolle der Pädagogen als Moderatoren in Gruppenprozessen definiert.

3. Vorstellung des Projektes format (vgl. JFF, 2005b): Dieses zentrale Kapitel beschreibt die Ziele, die Zielgruppe und das methodische Vorgehen des Modellprojekts, inklusive einer Analyse der Kompetenzbereiche und der Workshopsituation.

4. Zusammenfassung: Das Fazit resümiert die Möglichkeiten und Grenzen medienpädagogischer Projekte und appelliert an Pädagogen, diese Ansätze verstärkt in ihre Arbeit zu integrieren.

Schlüsselwörter

Aktive Medienarbeit, Medienpädagogik, Jugendliche, format, Medienkompetenz, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Handlungsorientiertes Lernen, Jugendberufshilfe, Toleranz, Medienprojekt, Workshop, Medienproduktion, Konstruktivismus, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der aktiven Medienarbeit als pädagogischem Konzept und analysiert deren Anwendung anhand des Modellprojekts „format“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Förderung von Medienkompetenz, den Umgang mit Intoleranz durch Medienarbeit und die Unterstützung von Jugendlichen in der beruflichen Orientierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und die Praxisrelevanz der aktiven Medienarbeit aufzuzeigen und kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf die Sekundärforschung, Fachpublikationen sowie eigene Erfahrungen in der medienpädagogischen Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Einführung der aktiven Medienarbeit, der detaillierten Projektbeschreibung von „format“ sowie der theoretischen Herleitung des methodischen Vorgehens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie aktive Medienarbeit, Medienkompetenz, Jugendliche, Projekt „format“ und handlungsorientiertes Lernen charakterisiert.

Wie unterscheidet sich „format“ von anderen pädagogischen Ansätzen?

Im Gegensatz zu konservativeren Ansätzen setzt „format“ auf selbsttätiges, ergebnisorientiertes Lernen in Gruppen, bei dem die Jugendlichen eigene Medienprodukte zum Thema Toleranz erstellen.

Warum spielt die Workshopsituation eine so große Rolle?

Der kompakte 3-5-tägige Workshopcharakter ermöglicht den Jugendlichen einen notwendigen Abstand zum Alltag und fördert durch die intensive, zeitlich begrenzte Zusammenarbeit die Offenheit, bringt aber auch Herausforderungen bei der Aufarbeitung persönlicher Erlebnisse mit sich.

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Details

Title
Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen
College
University of Bamberg  (Allgemeine Pädagogik)
Course
Medienpädagogik
Grade
1,5
Author
Dipl. Sozialpädagoge Sascha Jochum (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V70579
ISBN (eBook)
9783638630061
ISBN (Book)
9783638754675
Language
German
Tags
Aktive Medienarbeit Jugendlichen Medienpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Sozialpädagoge Sascha Jochum (Author), 2006, Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70579
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