Der Schulbuchstreit - Eine Kontroverse in Japan und China


Seminararbeit, 2005

16 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Die Schulbuchdebatte
1.1. Die aktuelle Debatte
1.2. Die ‚Gesellschaft für die Erstellung neuer Geschichtsbücher’
1.3. Das ‚Neue Geschichtslehrbuch’

2. ‚Vergangenheitsbewältung’ in Japan und Deutschland
2.1. Japan als Opfer, Deutschland als Täter
2.2. Äußere Rahmenbedingungen
2.3. ‚Säuberungen’

3. Der Kaiser
3.1. Die ‚Meiji-Restauration’
3.2. Vom Kriegsverbrecher zum Symbol der Unschuld?

4. Die Schulbuchdebatte in China

Schluss

Literaturverzeichnis

Einleitung

Anfang April diesen Jahres – zeitnah dem 60jährigen Jahrestag der Kapitulation Japans am 5. August 1945 – wurde ein Schulgeschichtsbuch vom japanischen Erziehungsministerium genehmigt, das durch seine verharmlosende Darstellung von Verbrechen, die die kaiserliche Armee vor und während des Zweiten Weltkrieges in Asien begangen hatte, ins Kreuzfeuer der internationalen Kritik geriet. Vor allem in China und Korea reagierte die Bevölkerung mit antijapanischen Demonstrationen. Trotzdem rang sich die japanische Regierung unter Junichiro Koizumi erst Wochen später und nur auf internationalen Druck hin zu einer Entschuldigung durch.

Doch ist diese Kontroverse um Geschichtsdarstellung – in Schulbüchern sowie im Allgemeinen – in Japan nicht neu. Schon seit den 80er Jahren und verstärkt nach dem Einbruch des japanischen Wirtschaftswunders Mitte der 90er, wurde die Forderung laut, sich von dem bis dahin so ‚masochistischen’ Selbstbild zu befreien, um somit ein Wiedererstarken einer nationalen Identität zu ermöglichen (Kapitel 1).

Sowie Deutschland in Europa war Japan in Asien der zentrale Aggressor. Jedoch könnte der Umgang beider Nationen mit ihrer jüngeren Vergangenheit unterschiedlicher nicht sein. Zum Verständnis der aktuellen Debatte ist es hilfreich, sich die Hintergründe der im Vergleich zur Bundesrepublik sehr anders gearteten Diskussion um die Schuldfrage in Japan vor Augen zu halten. Im zweiten Kapitel soll daher ein kurzer Überblick gegeben werden, welchen Aspekten die sehr divergierende erinnerungskulturelle Entwicklung der beiden Staaten Rechnung trug.

Bei der japanischen Identitätsstiftung spielt der Kaiser eine zentrale Rolle. Im dritten Kapitel werde ich versuchen, die Gründe für den absichtlich inszenierten Kaiserkult aufzudecken, um damit zu erklären, weshalb die ‚Weißwaschung’ der Kaiserfigur für die konservative Regierung in Japan nach wie vor von größtem Interesse ist.

Im vierten Kapitel möchte ich im Hinblick auf die aktuelle Debatte einen Blick über das Meer nach China werfen, wo z. T. gewaltsam gegen die neuen Schulbücher protestiert wurde. Die Erinnerungspolitik in Japan, mit der die im Zuge des japanischen Imperialismus begangenen Gräueltaten z. T. geleugnet, relativiert oder im geschichtlichen Kontext gerechtfertigt werden sollen, ist keine Erfindung der rechtskonservativen Regierung um Koizumi und somit alles andere als neu. Diese Arbeit wäre daher m. E. nicht vollständig, blieben die Motive Chinas für die aktuelle Wiederbelebung der internationalen Debatte um den Umgang mit nationaler Geschichte in Japan unerwähnt.

1. Die Schulbuchdebatte

1.1. Die aktuelle Debatte

Anfang April 2005 erscheint in Japan die Neuauflage eines umstrittenen Schulgeschichtsbuchs, die kurz zuvor vom Erziehungsministerium bewilligt wurde. In diesem Schulbuch finden sich bezüglich der Ausschreitungen der kaiserlichen Armee vor und während des Zweiten Weltkriegs gehäuft verharmlosende Formulierungen und manch unangenehmes Thema wird überhaupt nicht angesprochen (s. 1.3.). Zusammen mit der ‚Yasukuni-Affäre’[1] löst das Erscheinen dieses Buches in China und Korea heftige Demonstrationen und Proteste aus, bei denen auch einiger Sachschaden am Besitz dort lebender Japaner entsteht. Die Regierungen von China und Korea verlangen von der japanischen Regierung eine Entschuldigung für die ‚Verletzung ihrer Gefühle’[2] und drohen mit diplomatischen Konsequenzen, woraufhin Japan nun gleichfalls mit der Forderung nach einer Entschuldigung reagiert: die antijapanischen Ausschreitungen sollen sofort unterbunden und für entstandenen Schaden soll Abbitte geleistet werden. Außerdem sei die Herausgabe von Schulbüchern Privatsache und die Proteste würden als illegitime Einmischung empfunden. Man kommt zu keiner Einigung, bis Japan sich durch den immensen internationalen Druck zum Nachgeben gezwungen sieht[3] (siehe auch Kap.4.1) und sich förmlich bei beiden Regierungen für die Gefährdung der freundschaftlichen Beziehungen entschuldigt[4].

1.2. Die ‚Gesellschaft für die Erstellung neuer Geschichtsbücher’

Der ‚Schulbuchstreit’ ist symptomatisch für eine Entwicklung in Japan, die ein Wiederaufleben von Nationalismus favorisiert, um der Tendenz des gesellschaftlichen Zerfalls entgegenzutreten. Die Diskussion um die Behandlung von historischer Realität ist nicht neu, aber seit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch in den 90er Jahren werden Forderungen nach einer Instrumentalisierung von Geschichte als nationalitätsstiftendes Moment laut. In der ‚postulierten Sicherheit der kollektiven Identität’[5] sieht man eine Krisenlösung, die durch einen neuen Etatismus herbeigeführt werden soll, der durch verschiedene Maßnahmen in der Gesellschaft gefestigt wurde: dem Einsetzen einer Kommission zur Überprüfung der sogenannten Friedensverfassung[6], der rechtlichen Verankerung der Nationalflagge und Nationalhymne, außerdem wurden für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens sowie für die Ahndung antinationaler Strömungen neue Richtlinien der Telefonüberwachung gelegt. Im Zuge dieser Änderungen schließen sich einige konservative Intellektuelle zur Gesellschaft für die Erstellung neuer Geschichtsbücher (atarashii rekishi kyôkasho o tsukuru kai, im Folgenden nur kurz tsukuru kai genannt) zusammen. Als Reaktion auf die Kontroverse, ob Geschichte als Wissenschaft, Erziehungsprojekt oder als ein besonderer, in bestimmte politische Kontexte eingebetteter Prozess der Erinnerung behandelt werden soll, ist das Ziel der tsukuru kai, durch die Neuschreibung nationaler Geschichte, eine nationalstaatliche Identität zu rekonstruieren und neuzubegründen.[7] Durch ihre guten Beziehungen zur Medienlandschaft entbrennen bald auch in der Bevölkerung Debatten über an sich sehr spezifische Themen (z.B. ‚Sollen japanische Schulbücher Hinweise auf die ‚Trostfrauen’ geben?’[8], S. auch 1.3.). Da Japan als Teil einer konfuzianisch geprägten Lernkultur charakterisiert werden kann, in der der schulischen Erziehung nach wie vor eine große Bedeutung bei der Bildung von Persönlichkeit und von loyalen Staatsbürgern beigemessen wird[9], und nicht zuletzt Erziehung generell einer stark ausgeprägten staatlichen Kontrolle unterliegt, ist es nicht verwunderlich, dass die Diskussion um das Wiederaufleben eines ‚gesunden Nationalismus’[10] in einer ‚Schulbuchdebatte’ ausgetragen wird. Dazu äußert sich die tsukuru kai in einem ihrer Programme auf ihrer Homepage folgendermaßen:

Die masochistische Geschichtsauffassung in den Lehrwerken an japanischen Schulen stellt Japans Weg in die Moderne als eine Geschichte der Verfehlungen dar. Das heutige Japan aber, mit seinem Reichtum, seiner weltweit einzigartigen Sicherheit ist durch das unermüdliche Bemühen aller Vorfahren geschaffen worden. Die Geschichtsausbildung nach dem Krieg hat dieses Erbe an Kultur und Traditionen der Vergessenheit anheim fallen und die Japaner ihres Stolzes verlustig gehen lassen. Daher müssen neue Schulbücher geschaffen werden, die aus weltgeschichtlicher Perspektive ein ausgewogenes Selbstbild Japans und der Japaner vermitteln. Sie sollen in einer Weise von den Leiden, Niederlagen und Freuden dieser Vorfahren berichten, die es ermöglichen, sie nachzuerleben.[11]

Außer, dass die beklagte Geschichtsausbildung direkt für das Fehlen eines nationalen Selbstverständnisses verantwortlich sei, bringt man mit ihr auch die gegenwärtige Bildungsmisere in Verbindung: Gewaltbereitschaft, Schulverweigerung und ähnliche Krisenerscheinungen im japanischen Erziehungssystem seien auf einen Mangel an Selbstachtung und der wiederum auf die einseitige Geschichtserziehung zurückzuführen.[12]

Die tsukuru kai gibt im Jahr 2001 ein eigenes Schulgeschichtsbuch heraus, dass vom Erziehungsministerium zwar zugelassen wird, aber aufgrund massiver Proteste der japanischen Bevölkerung, v. a. der Lehrer und Elternverbände kommen nur etwas über 500 Exemplare zum Einsatz, der Großteil davon an Privatschulen.[13] Da die tsukuru kai diese Niederlage nicht hinnehmen will, versucht sie seit längerem nun, eine Reform in den für die Auswahl der zu verwendenden Lehrmittel zuständigen regionalen Bildungsausschüssen anzustoßen. Das Ziel ist, durch eine Umbesetzung der Ausschussmitglieder den Einfluss der traditionell politisch links angesiedelten Lehrer massiv zu beschneiden. Diese Reform wird unter Führung des Kultusministeriums durchgeführt, so kann man davon ausgehen, dass die Einführung neuer Geschichtsbücher an Japans Schulen durchaus im Sinne der japanischen Regierung ist.[14]

1.3. Das ‚Neue Geschichtslehrbuch’

Die Maßnahmen zur Stärkung des japanischen Selbstverständnisses im Geschichts- buch der tsukuru kai lassen sich in folgenden zwei Punkten zusammenfassen: erstens die Zensur bzw. Verharmlosung unangenehmer Ereignisse und zweitens die Einbeziehung von Mythen und Legenden über das japanische Volk und dessen Kaiser. Bei Ersterem lässt sich eine geschichtspositivistische Herangehensweise feststellen: um beispielsweise die Opferzahlen des Einfalls in die damalige chinesische Hauptstadt Nanjing[15] möglichst niedrig zu halten, werden Gegenbeweise aufgebracht, deren Plausibilität gerade durch auf Fakten basierende Daten (z. B. die damalige Einwohnerzahl der Stadt oder die Ausmaße der Massengräber) vorgetäuscht werden soll.[16] In der englischen Übersetzung des umstrittenen Schulbuchs wird das Nanjing-Massaker, dass nur in einer Fußnote Erwähnung findet, als ‚Vorfall’ heruntergespielt, der bis heute bestritten sei:

‚At this time, many Chinese soldiers and civilians were killed or wounded by Japanese troops (the Nanking Incident). Documentary evidence has raised doubts about the actual number of victims claimed by the incident. The debate continues even today.’[17]

Auf der anderen Seite werden Berichte von Augenzeugen und Betroffenen nicht als Beweise anerkannt, weil – so die Argumentation des Vereins – Zeugenaussagen bloß ‚narrative Erzählung’ und daher als historische Dokumente nicht glaubwürdig seien.[18] Andere Überlieferungen und Legenden hingegen wurden sehr wohl in das ‚Neue Geschichtslehrbuch’ aufgenommen – Mythen über die Herkunft des Kaisertums wurden als fester Bestandteil der ‚Geschichte’ gewertet, ohne dass dabei eine begriffliche Unterscheidung zwischen Mythos und historischen Fakten vorgenommen worden wäre.[19] Kritikern dieser Vorgehensweise begegnet die tsukuru kai mit dem Argument, Geschichte sei keine Wissenschaft, sondern das negative Bild der imperialistischen Machtausweitung Japans sei nur eine der möglichen Erzählweisen[20]. Um mit Sakamotos Worten zu sprechen, einem der tsukuru kai -Mitbegründer: ‚Auch der Krieg sollte heute nicht mehr nur moralisch als gut und böse im engen Sinne beurteilt, sondern aus einer historisch weiteren Perspektive betrachtet werden, beispielsweise, indem Tapferkeit gewürdigt oder der Seelenruhe der Gefallenen gedacht wird.’[21]

Um den japanischen Invasionskrieg zu rechtfertigen, weist man den Vorwurf des Kolonialisierungs- und Imperialismuswahns zurück: Japan habe aufgrund des begrenzten Ressourcenvorkommens und der räumlichen Enge im eigenen Land gar keine andere Wahl gehabt, als auf andere Länder zurückzugreifen. Außerdem sei man in dem hehren Bestreben vorgegangen, die Nachbarstaaten vom westlichen Kolonialismus zu befreien (‚Großostasiatische Wohlstandssphäre’ daitôa kyôeiken)[22]. Man vertritt die Ansicht, dass die besetzten Gebiete letztlich von der Besatzung profitiert hätten, so schreibt das ‚Neue Geschichtslehrbuch’ bezüglich des von Japan errichteten Marionettenstaates der Mandschurei:

[...]


[1] Yasukuni: Ein allen Kriegsgefallenen geweihter Schrein bei Tôkyô, dem Koizumi jedes Jahr einen Besuch abstattet. Da in diesem Schrein auch verurteilten Kriegsverbrechern gedacht wird, ist der Besuch nicht nur außenpolitischer Sprengstoff, er spaltet auch die Meinung der japanischen Bevölkerung

[2] S. Anhang 1: China Daily vom 25.4.2005

[3] es war nicht herauszufinden, ob die Verwendung des umstrittenen Buches eingestellt worden ist.

[4] ‚Japan expresses heart-felt apology’, s. Anhang 2: China Daily vom 25.4.2005

[5] Richter, Steffi: ‚Zurichtung der Vergangenheit als Schmerzlinderung der Gegenwart’ in: Steffi Richter u. Wolfgang Höpken (Hg.): Vergangenheit im Gesellschaftskonflikt, Böhlau Verlag, Köln 2003, S. 3

[6] Nach der Kapitulation Japans erarbeiteten die Alliierten ein neue Verfassung nach westlichem Vorbild für das besetzte Japan, um erneute Imperalismusbestrebungen in Zukunft verfassungsrechtlich auszuschließen. Seither wurden in Japan immer wieder Rufe nach einer japanischen Verfassung laut.

[7] Richter: S. 5

[8] vgl. Morris-Suzuki, Tessa: ‚Globale Erinnerungen, nationale Darstellungen. Nationalismus und die Revision der Geschichte’ in: Steffi Richter u. Wolfgang Höpken (Hg.): Vergangenheit im Gesellschaftskonflikt, Böhlau Verlag, Köln 2003, S. 29

[9] vgl. Richter: S. 7

[10] Richter: S. 10

[11] http://www.tsukurukai.com - Übersetzung vgl. Richter: S. 8

[12] vgl. Richter: S. 9

[13] ebd. S. 10

[14] ebd. S. 12

[15] Auch: Das Massaker von Nanking: Wenige Monate nach dem Ausbruch des zweiten chinesisch-japanischen Krieges eroberten am 13.12.1937 Truppen der japanischen Kantô-Armee die chinesische Hauptstadt Nanjing, und verübten in den darauf folgenden Wochen und Monaten Massenhinrichtungen an Kriegsgefangenen chinesischen Soldaten sowie Morde, Vergewaltigungen, Brandstiftungen und Plünderungen an der Zivilbevölkerung,wobei zwischen 200- und 300 000 Menschen ums Leben kamen.

[16] vgl. Ônuki, Atsuki: ‚Instrumentalisierung der Geschichte und Nationaldiskurse. Das Beispiel der Schulbuchdiskussion in Japan’ in: Steffi Richter u. Wolfgang Höpken (Hg.): Vergangenheit im Gesellschaftskonflikt, Böhlau Verlag, Köln 2003, S. 139

[17] http://www.tsukurukai.com/05_rekisi_text/rekishi_english/english.pdf S. 55

[18] vgl. Ônuki, Atsuko: S. 140

[19] ebd. S. 139

[20] ebd. S. 136

[21] Sakamoto, Takao: ‚Wie Geschichtsschulbücher geschrieben werden sollten’ in: Steffi Richter u. Wolfgang Höpken (Hg.): Vergangenheit im Gesellschaftskonflikt, Böhlau Verlag, Köln 2003, S. 159

[22] vgl. Richter: S. 221 f

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Der Schulbuchstreit - Eine Kontroverse in Japan und China
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Transnationale Germanistik)
Veranstaltung
Kontroversen und Debatten als Zugang zur Landeskunde
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
16
Katalognummer
V70592
ISBN (eBook)
9783638616638
Dateigröße
443 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Im Laufe dieses Proseminars sollten diverse Debatten innerhalb und außerhalb Deutschland auf eine Reflexion der jeweiligen kulturellen Eigenheiten und politischen Aktualitäten durchleuchtet werden. In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Schulbuchkontroverse symptomatisch für die japanische Gesellschaft ist und inwieweit sie von der chinesischen Regierung für politische Zwecke instrumentalisiert wird.
Schlagworte
Schulbuchstreit, Eine, Kontroverse, Japan, China, Kontroversen, Debatten, Zugang, Landeskunde
Arbeit zitieren
Rike Pätzold (Autor:in), 2005, Der Schulbuchstreit - Eine Kontroverse in Japan und China, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70592

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