m Folgenden soll zum einen dargestellt werden, welche Anforderungen an ein Unternehmen gestellt werden, das kunden- und marktorientiert handeln möchte. Außerdem wird veranschaulicht, wie sich die momentane Lage in den Unternehmen darstellt und welche Probleme mit dieser einhergehen.
Inhaltsverzeichnis
1 Notwendigkeit der Querschnittsfunktion des Marketings
2 Kunden- und marktorientierte Unternehmen
2.1 Anforderungen an kundenorientierte Unternehmen
2.2 Situation in den meisten Unternehmen
3 Der Weg zur totalen Kunden- und Marktorientierung
3.1 Die innerbetriebliche Qualitätskette
3.1.1 Interne Kunden-Lieferanten-Beziehung
3.1.2 Wertschöpfung verbessern
3.1.3 Fehlereliminierung
3.2 Kundenbindung durch Kundenbegeisterung
3.3 Beschwerdemanagement
3.4 Personal
3.5 Lieferantenmanagement
3.6 Die betriebliche Organisation
3.7 Probleme bei der Umsetzung
4 Die Vorteile einer Kunden- und Marktorientierung im Überblick
5 Schlussbetrachtung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit, Marketing nicht als isolierte Abteilung, sondern als unternehmensweite Geisteshaltung zu begreifen. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie Unternehmen den Wandel von einer produktorientierten zu einer totalen kunden- und marktorientierten Organisation vollziehen können, um langfristig im globalen Wettbewerb zu bestehen.
- Transformation des Marketings von einer Abteilung zur unternehmensweiten Querschnittsfunktion
- Bedeutung der internen Kunden-Lieferanten-Beziehung für Prozessqualität und Effizienz
- Strategien zur Kundenbindung durch Begeisterung und proaktives Beschwerdemanagement
- Rolle der Mitarbeiterzufriedenheit und Personalentwicklung als Erfolgsfaktoren
- Anpassung betrieblicher Organisationsstrukturen an dynamische Marktanforderungen
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Interne Kunden-Lieferanten-Beziehung
Unter der internen Kunden-Lieferanten-Beziehung versteht man, dass jeder Mitarbeiter eines Unternehmens Lieferant und Kunde zugleich ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob intern oder extern, manche Mitarbeiter haben externe Kunden oder externe Lieferanten und bei anderen sind wiederum beide intern. Diese Beziehung zieht sich vom externen Kunden des Vertriebs oder Marketings bis zum externen Lieferanten des Einkaufs durch das ganze Unternehmen.
Nutzt man diese Beziehungen richtig aus, können Unternehmen viel Zeit und Kosten einsparen und zugleich ihre Kunden durch schnelle Bearbeitungszeiten und gute Qualität zufrieden stellen. Damit dies reibungslos verläuft, muss der Gedanke der internen Kunden-Lieferanten-Beziehung bei jedem Mitarbeiter verankert sein. Jeder erwartet von seinem Lieferanten eine schnelle und einwandfreie Leistung und genau so sollte man auch mit den Wünschen seiner Kunden umgehen.
Außerdem muss beachtet werden, dass es nicht nur den einen Kunden gibt, meist sind es mehrere, denn jeder der die erstellte Leistung als Grundlage für eine Tätigkeit benötigt, ist Kunde. Hier muss man dann auch versuchen, die verschiedenen Wünsche und Forderungen zu beachten und zu erfüllen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Notwendigkeit der Querschnittsfunktion des Marketings: Dieses Kapitel erläutert den Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt und begründet, warum Marketing als ganzheitliche Geisteshaltung im Unternehmen verankert werden muss.
2 Kunden- und marktorientierte Unternehmen: Hier werden die harten und weichen Faktoren definiert, die für eine konsequente Kundenorientierung entscheidend sind, sowie die Problematik des veralteten Ressortdenkens aufgezeigt.
3 Der Weg zur totalen Kunden- und Marktorientierung: Dieses Hauptkapitel detailliert operative Ansätze wie Qualitätsketten, Poka-Yoke-Methoden, Mitarbeiterführung und prozessorientierte Organisation zur Realisierung der Marktorientierung.
4 Die Vorteile einer Kunden- und Marktorientierung im Überblick: Hier werden die messbaren wirtschaftlichen Nutzenfaktoren, wie etwa Kosteneinsparungen in der Neukundenakquise und Produktivitätssteigerungen, zusammengefasst.
5 Schlussbetrachtung: Das Fazit unterstreicht, dass die Transformation zur Marktorientierung eine notwendige Investition für langfristigen Erfolg ist, bei der die Unternehmensführung eine zentrale Vorbildfunktion einnimmt.
Schlüsselwörter
Marketing, Querschnittsfunktion, Kundenorientierung, Marktorientierung, Qualitätskette, Prozessmanagement, Kundenbindung, Mitarbeiterzufriedenheit, Beschwerdemanagement, Total Quality Management, Wettbewerbsvorteil, Ressortdenken, Unternehmenskultur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit, Marketing als unternehmensweite Philosophie zu etablieren, um den Herausforderungen heutiger Käufermärkte erfolgreich zu begegnen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der internen Prozessoptimierung, der Mitarbeiterführung, der Kundenbindung und der organisatorischen Neuausrichtung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Unternehmen starres Ressortdenken überwinden können, um eine totale Kunden- und Marktorientierung zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Fachliteratur zum Marketingmanagement und Total Quality Management basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil beleuchtet operative Instrumente, von der internen Kunden-Lieferanten-Beziehung bis hin zu Poka-Yoke-Prinzipien und modernen Organisationsformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Kundenorientierung, Querschnittsfunktion, Prozessmanagement und Unternehmenskultur definieren.
Warum wird das Beschwerdemanagement als Chance gesehen?
Da unzufriedene Kunden bei einer professionellen Bearbeitung der Beschwerde oft zu den loyalsten Kunden werden, dient dieser Prozess der Fehlervermeidung und Kundenbindung.
Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Umsetzung?
Die Unternehmenskultur ist das Fundament; ohne die Verankerung der Marktorientierung in der Kultur sind Strategien zum Scheitern verurteilt.
Was bedeutet „Poka Yoke“ im Kontext dieser Arbeit?
Poka Yoke bezeichnet Methoden zur Vermeidung von Fehlern durch prozessuale Gestaltung, die fehlerhafte Handlungen von vornherein unmöglich macht.
- Quote paper
- Bianca Bischoff (Author), 2005, Marketing als Querschnittsfunktion - der Abschied vom Ressortdenken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70838