Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis


Hausarbeit, 2007

20 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

III. Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen
2.1 Motiv
2.2 Motivation
2.3 Arbeitsmotivation

3 Klassische Motivationstheorien
3.1 Bedürfnis-Hierarchie-Theorie von A. Maslow
3.2 Die X-Y-Theorie von D. McGregor
3.3 Zweifaktoren-Theorie von F. Herzberg
3.4 Kritische Beurteilung der Motivationstheorien

4 Motivationspraxis
4.1 Immaterielle Motivationsinstrumente
4.1.1 Management by Objectives
4.1.2 Lob und Anerkennung
4.1.3 Mitarbeitergespräch
4.1.4 Beruflicher Aufstieg
4.1.5 Flexibilisierung der Personal- und Arbeitsstruktur
4.2 Materielle Motivationsinstrumente
4.2.1 Motivation durch leistungsbezogene Entlohnung
4.2.2 Gewinn- und Kapitalbeteiligung
4.2.3 Incentives und Zusatzleistungen

5 Praxisbeispiel aus dem Arbeitsumfeld
5.1 Ausgangsszenario
5.2 Analyse und Lösungsmöglichkeiten

6 Zusammenfassung

IV. Literaturverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Bedürfnispyramide nach A.Maslow

III. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Ich kann, weil ich will, was ich muss.“ (Immanuel Kant, 1724-1804)

Nicht alle Menschen üben ihren Beruf mit dem gleichen Engagement aus. Die Einstellung des arbeitenden Individuums zu seiner Arbeit wird durch persönliche Eigenschaften und Einflüsse von außen geprägt.

Warum geht der Mensch arbeiten?

Welche Faktoren bestimmen seine Einstellung zur Arbeit?

Wie können diese Faktoren beeinflusst und positiv verstärkt werden?

Um Erklärungen für das Verhalten von Menschen am Arbeitsplatz zu finden, wurden Motivationstheorien, wie die Bedürfnis-Hierarchie von A. Maslow oder die Zweifaktoren-Theorie von F. Herzberg entwickelt.

Ziel dieser Arbeit ist es, eine Verbindung zwischen diesen Motivationstheorien und der Motivationspraxis der heutigen Arbeitswelt herzustellen.

Nach dieser Einleitung werden im zweiten Teil der Arbeit die wichtigsten Begriffe als Grundlage der weiteren Untersuchung definiert. Der dritte Abschnitt befasst sich mit drei klassischen Motivationstheorien und ihrer kritischen Betrachtung aus heutiger Sicht.

Im vierten Kapitel werden Motivationsintrumente vorgestellt, um im fünften Teil anhand eines Beispiels aus der realen Arbeitsumwelt die vorgestellten Theorien mit der Praxis zu verknüpfen.

Das Ende der Arbeit bildet eine Zusammenfassung und Beurteilung der gewonnenen Erkenntnisse.

2 Definitionen

Gegenstand dieses Kapitels ist die Erläuterung und Abgrenzung der Begriffe Motiv (Kapitel 2.1), Motivation (Kapitel 2.2) und Arbeitsmotivation (Kapitel 2.3), die die Grundlagen dieser Arbeit bilden.

2.1 Motiv

Das Wort Motiv leitet sich vom lateinischen Wort „motivum“ = Ursache, Antrieb, Beweggrund, sowie von „movere“ (= bewegen) ab, das wörtlich „bewegen“, „in Bewegung setzen“ bedeutet. (vgl. Onlinelexikon www.wissen.de)

Demnach stellt das Motiv einen von außen nicht wahrnehmbaren Beweggrund [1] dar, der menschliches Verhalten aktiviert und auf ein bestimmtes Ziel hin steuert (vgl. Rosenstiel 2001, 6). Hunger ist zum Beispiel ein solches Motiv. Er ist als solches nicht beobachtbar, es kann lediglich auf Grund der Menge und der Schnelligkeit des Essens auf „Hunger haben“ geschlossen werden. Dieses Motiv treibt den Menschen an, aktiv zu werden, und steuert ihn auf ein bestimmtes Ziel hin – etwa zum Kühlschrank oder ins Restaurant.

2.2 Motivation

Unter Motivation kann die Entstehung von Verhalten aufgrund verschiedener aktivierter Motive verstanden werden. (vgl. Rosenstiel 2001, 6) Ein Motiv ist aktiviert, sobald es der jeweiligen Person bewusst ist. (vgl. Rosenstiel 2001, 8)

2.3 Arbeitsmotivation

Arbeitsmotivation ist eine spezielle Form der Motivation und bezieht sich auf das Verhalten eines Menschen bei seiner Arbeit.

Arbeitsmotivation ist die Kunst, die Motive des Leistungsträgers (also: Mitarbeiters) derart zu beeinflussen, dass sich bei ihm ein Wollen und Wünschen einstellt, durch das sein Arbeits- und Leistungsverhalten in Richtung der gewünschten Unternehmensziele konvergiert. Wer die Motivationsstrukturen seiner Mitarbeiter erklären kann, der hält den Schlüssel für Leistungssteigerung in der Hand. (vgl. Rohrhirsch 2002, 99)

Vor dem Hintergrund des Schwerpunktes dieser Arbeit wird im weiteren Verlauf unter dem Begriff Motivation die Arbeitsmotivation verstanden.

3 Klassische Motivationstheorien

Die Literatur unterscheidet zwei Arten von Motivationstheorien.

Es werden die so genannten Inhaltsmodelle von den Prozessmodellen unterschieden. Während Inhaltsmodelle menschliches Verhalten allein aufgrund bestimmter psychischer Inhalte erklären, führen Prozessmodelle das Verhalten auch auf bestimmte psychische Vorgänge zurück. Aufgrund des Schwerpunktes dieser Arbeit wird im Folgenden nur auf die Inhaltsmodelle eingegangen.

Die klassischen Motivationstheorien gehören zu den so genannten Inhaltstheorien. Sie betrachten das Individuum als Objekt, welches auf Bedürfnisse und Umweltreize reagiert. Die Inhaltstheorien versuchen zu erklären welches Motiv für welches Verhalten verantwortlich ist. Vor diesem Hintergrund werden in den Folgenden Kapiteln die Bedürfnis-Hierarchie-Theorie von Maslow, die X-Y-Theorie von McGregor und die Zweifaktoren-Theorie von Herzberg skizziert.

3.1 Bedürfnis-Hierarchie-Theorie von A. Maslow

Die Bedürfnistheorie von Abraham Maslow beruht auf der Annahme, dass ein unbefriedigtes Bedürfnis beim Menschen Spannungen erzeugt. Zum Abbau dieser Spannungen werden Maßnahmen eingeleitet, die das entsprechende Bedürfnis befriedigen. Nach Maslow sind alle Handlungen durch unbefriedigte Bedürfnisse motiviert.

Diese menschlichen Bedürfnisse teilt Maslow in fünf Stufen und ordnet sie nach ihrem Dringlichkeitsgrad. Die folgende Abbildung veranschaulicht diese fünf Stufen in der so genannten Bedürfnispyramide.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Bedürfnispyramide nach A.Maslow

Quelle: http://hamburg-lernt.de/Bewerbungstraining/Zielfindung/Beduerfnisse.html

1. Stufe: Die Physiologischen Grundbedürfnisse (z.B. Hunger, Durst)
2. Stufe: Die Sicherheitsbedürfnisse (Geborgenheit, Schutz vor den Unbilden des Wetters)
3. Stufe: Die sozialen Bedürfnisse (z.B. Liebe, Verständnis)
4. Stufe: Das Bedürfnis nach Wertschätzung (Annerkennung)
5. Stufe: Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung (z.B. Schaffung von Ganzheitlichem)

[...]


[1] Im Rahmen dieser Arbeit wird als Synonym des „Beweggrunds“ der Begriff „Bedürfnis“ verwendet.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
2,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V70843
ISBN (eBook)
9783638626521
ISBN (Buch)
9783638775991
Dateigröße
442 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Motivationstheorie, Motivationspraxis
Arbeit zitieren
Daniel Tiede (Autor), 2007, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70843

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden