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Schulsozialarbeit am Beispiel einer hessischen Gesamtschule

Title: Schulsozialarbeit am Beispiel einer hessischen Gesamtschule

Seminar Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Sabrina Wolfframm (Author)

Social Work
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In keiner anderen Lebensphase sind Entwicklungs- und Bildungsprozesse so eng verflochten, wie in Kindheit und Jugend. Bildung wird an unterschiedlichen Orten erworben und kann immer und überall stattfinden. Sie befähigt die Menschen sich Wissen und Können anzueignen und sich Ansprüchen der Gesellschaft zu widersetzen, die der individuellen Entfaltung entgegenstehen. Aber Bildung sichert auch den Fortbestand der Gesellschaft, gewährleistet die gesellschaftliche Ordnung und vermittelt soziale Integration. Hauptverantwortlich für die Bildung von Kindern und Jugendlichen ist die Schule.

Dieser informelle Sektor gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sich das gesellschaftliche Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche aufwachsen, in den letzten Jahren erheblich gewandelt hat - sei es die Pluralisierung der Lebensformen oder der zunehmende Einfluss der Medien. Daher fordern bzw. empfehlen Experten flächendeckende soziale Netzwerke im Bereich Schulsozialarbeit und ihrem Umfeld. Einen zuverlässigen Kooperationspartner finden die Schulen im Gemeinwesen. Daraus ergibt sich, dass die Schulsozialarbeit ein Teil der Gemeinwesenarbeit ist, die im Sozialraum Schule Hilfe anbietet.

In der folgenden Arbeit werde ich zunächst auf die Ansätze, Definitionen und Konzepte der Schulsozialarbeit und der Gemeinwesenarbeit eingehen. Im Anschluss werde ich mich auf die Schulsozialarbeit konzentrieren. Dabei beschreibe ich sowohl die historischen Aspekte als auch die Ziele und Aufgaben der Schulsozialarbeit. In einem weiteren Kapitel werde ich die Theorie anhand des praktischen Beispiels einer hessischen Gesamtschule verdeutlichen und abschließend eine Diskussion im Seminar führen. In meinem Schlussteil werde ich die Hauptaussagen der Arbeit noch einmal zusammenfassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Begriffsklärung

1.1 Gemeinwesenarbeit

1.1.1 Ansatz

1.1.2 Verschiedene Definitionen

1.2 Schulsozialarbeit

1.2.1 Ansatz aus den USA

1.2.2 Verschiedene Definitionen

1.2.3 Zusammenfassung der Definitionen

2 Historische Betrachtung der Schulsozialarbeit

2.1 Anfänge

2.2 Ausweitung der Schulsozialarbeit seit 1960

3 Ziele und Aufgaben der Schulsozialarbeit

3.1 Ziele

3.2 Aufgaben

4 Schulsozialarbeit an einer hessischen Gesamtschule

4.1 Sozialräumliche Analyse

4.2 Schwerpunkte, Ziele und Aufgaben

4.3 Wirkung und Ergebnisse

4.4 Finanzierung, Trägerschaft und Netzwerk

4.5 Ein „typischer“ Fall

5 Schulsozialarbeit in der Diskussion

Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Schulsozialarbeit als einen Teilbereich der Gemeinwesenarbeit, analysiert deren historische Entwicklung sowie ihre Ziele und Aufgaben und veranschaulicht diese durch ein Praxisbeispiel an einer hessischen Gesamtschule.

  • Grundlagen der Gemeinwesenarbeit und deren Übertragbarkeit auf die Schule.
  • Historische Entwicklung der Schulsozialarbeit in den USA und Deutschland.
  • Differenzierung der verschiedenen Ziele und Aufgabenfelder in der Schulsozialarbeit.
  • Analyse eines konkreten Praxisbeispiels hinsichtlich Sozialraum und Finanzierung.
  • Diskussion über die Rolle der Schulsozialarbeit bei der Bewältigung schulischer Problemlagen.

Auszug aus dem Buch

4.5 Ein „typischer“ Fall

Ein recht typisches Problem, nicht nur an dieser Schule, ist der Mangel an Respekt untereinander, aber auch zwischen den Lehrern und Schülern. Im folgenden Abschnitt werde ich das Vorgehen beschreiben, wenn sich ein/e SchülerIn über mangelnden Respekt seitens eines Lehrers beklagt.

Zum Anfang soll der Schüler das Verhältnis zu dem bestimmten Lehrer aus seiner Sicht heraus beschreiben und an konkreten Beispielen benennen, inwieweit sich der Mangel an Respekt äußert. Anschließend versucht die Schulsozialarbeiterin das eigentliche Problem zu definieren, denn vor allem jüngere SchülerInnen können nicht genau benennen, was ihr Hauptanliegen ist. Bei älteren SchülerInnen kann der Grund für diese Vorwürfe auch eine schlechte Note oder eine Ermahnung wegen fehlender Hausaufgaben sein. Wurde dies geklärt, bietet die Schulsozialarbeiterin ein Gespräch an, welches nur zwischen dem Schüler und dem Lehrer, oder aber auch im Beisein der Sozialarbeiterin stattfindet. Wichtig bei diesen Gesprächen ist, dass auch der Schüler respektvoll ist und sein Anliegen ruhig darlegt. In den meisten Fällen findet nur ein Gespräch zwischen Schüler und Lehrer statt, welches die Probleme bereits beseitigt.

Wird keine Lösung gefunden, so werden gemeinsam Ziele definiert und Absprachen bzgl. des Umgangs miteinander getroffen. Ebenfalls werden Vereinbarungen hinsichtlich der Überprüfung des Erreichens der Ziele getroffen und unter Umständen weitere Gespräche vereinbart.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Schule als Bildungsort und leitet die Relevanz der Schulsozialarbeit als kooperativen Teil der Gemeinwesenarbeit her.

1 Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Gemeinwesenarbeit und Schulsozialarbeit unter Heranziehung theoretischer Ansätze.

2 Historische Betrachtung der Schulsozialarbeit: Hier werden die historischen Ursprünge und die Ausweitung der Schulsozialarbeit seit den 1960er Jahren in Deutschland nachgezeichnet.

3 Ziele und Aufgaben der Schulsozialarbeit: Es werden allgemeine Zielsetzungen sowie die drei Grundbereiche der Schulsozialarbeit im unterrichtlichen, außerunterrichtlichen und außerschulischen Bereich systematisiert.

4 Schulsozialarbeit an einer hessischen Gesamtschule: Anhand einer integrierten Gesamtschule in Bruchköbel werden die Theoriekonzepte mit konkreten Aspekten wie Sozialraum, Finanzierung und Fallbeispielen verknüpft.

5 Schulsozialarbeit in der Diskussion: Die Diskussion reflektiert anhand aktueller Ereignisse die Grenzen und Möglichkeiten der Schulsozialarbeit im Hinblick auf Systemveränderungen.

Schlussbemerkung: Der Schlussteil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Schulsozialarbeit als festen Bestandteil in Schulen zu etablieren.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Gemeinwesenarbeit, Sozialpädagogik, Gesamtschule, Sozialraum, Schulentwicklung, Integration, Prävention, Beratung, Bildungschancen, Jugendhilfe, Schulklima, Elternarbeit, Schülertreffs, Schulalltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die konzeptionellen Grundlagen, die historische Einordnung und die praktische Umsetzung von Schulsozialarbeit im Kontext einer hessischen Gesamtschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Gemeinwesenarbeit, der Rolle von Sozialarbeit im Schulsystem, der Darstellung von Finanzierungsmodellen und der praktischen Fallbearbeitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schulsozialarbeit als Teil der Gemeinwesenarbeit zur Unterstützung von Schülern, Lehrern und Eltern sowie zur Humanisierung des Schulalltags beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Seminararbeit, die Ansätze der Fachliteratur mit einer exemplarischen Analyse einer spezifischen Bildungseinrichtung kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine historische Analyse sowie eine detaillierte Ausarbeitung zur Schulsozialarbeit an der Gesamtschule Bruchköbel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schulsozialarbeit, Gemeinwesenarbeit, Sozialraum, Integration, Schulentwicklung und Prävention.

Wie geht die Schulsozialarbeiterin in dem beschriebenen Fallbeispiel vor?

Die Schulsozialarbeiterin führt zunächst eine Klärung der Sichtweisen der Beteiligten durch, moderiert bei Bedarf ein klärendes Gespräch zwischen Lehrer und Schüler und vereinbart konkrete Ziele für das weitere Verhalten.

Welche Rolle spielt der Sozialraum für die Arbeit an der Schule in Bruchköbel?

Der Sozialraum ist entscheidend für das Verständnis der Schülerschaft, die sich sowohl aus dem lokalen bürgerlichen Mittelstand als auch aus sozial belasteten Gebieten von Hanau zusammensetzt.

Warum wird Schulsozialarbeit in der Diskussion nicht als Allheilmittel bezeichnet?

Die Autorin argumentiert, dass Schulsozialarbeit primär präventiv wirkt und bei tiefgreifenden schulischen Gewaltproblemen eine begleitende Reform des gesamten Bildungssystems und der Lehrmethoden unumgänglich ist.

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Details

Title
Schulsozialarbeit am Beispiel einer hessischen Gesamtschule
College
University of Applied Sciences Gera-Eisenach
Course
Gemeinwesenarbeit
Grade
1,4
Author
Sabrina Wolfframm (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V70940
ISBN (eBook)
9783638629188
ISBN (Book)
9783638769266
Language
German
Tags
Schulsozialarbeit Beispiel Gesamtschule Gemeinwesenarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Wolfframm (Author), 2006, Schulsozialarbeit am Beispiel einer hessischen Gesamtschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70940
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