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Chancen und Risiken von Online-Wahlen

Title: Chancen und Risiken von Online-Wahlen

Term Paper , 2007 , 19 Pages , Grade: 2

Autor:in: Alla Startseva (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities
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Im heutigen Zeitalter der schnellen technologischen Progresse wird unter anderem die Möglichkeit der veränderten politischen Partizipation diskutiert. „Hierfür bietet speziell das Internet attraktive Chancen und Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt, um die Beteilungsmöglichkeiten aller an politischen Prozessen zu verstärken - und damit auch die Transparenz und Akzeptanz von Entscheidungen zu erhöhen.“ (Karger 2002;156) Heute spielt das Internet eine wichtige Rolle im Leben. Die Leute benutzen es sowohl privat (z.B. e-mail, ebay ) als auch in der Wissenschaft und Politik. Ich finde,dass die Online-Wahlen ein sehr interessantes Thema ist, weil es eine neue Entwicklung in der Demokratie ist, und auch neue Möglichkeiten bieten könnte. Normalerweise gehen die Leute zu einem Wahllokal und werfen Wahlzettel mit ihren Stimmen in eine Urne ein. Zur Zeit gibt es eine relative neue Wahlmethode: eine Art Fernwahl, und das ist die Briefwahl. Die Studien zeigen, dass nur wenige Wähler ihre Stimmen per Brief schicken, weil es dabei auch Nachteile gibt: z.B. die Leute müssen ihre Stimmen längst vor dem eigentlichen Wahltermin abgeben, d.h. sie müssen ihre Entscheidung in der immer noch veränderten politischen Situation treffen. Diese Art der Fernwahl wäre ein Vorbild für die Online-Wahlen. Aber ob die Online-Wahlen so zuverlässig, billig, schnell und einfach sind, mit dieser Frage möchte ich mich in meiner Arbeit auseinandersetzen. Die Frage hierbei ist: Welche Vor- und Nachteile gibt es bei der Online-Wahlen? Brauchen die Leute wirklich die Online-Wahlen? Zur Debatte steht es jedoch nicht, die vom Gesetzgeber reglementierten Präsenzwahlen durch die Online-Wahlen zu ersetzen, um die Präsenzwahlen schlussendlich überflüssig zu machen. Ich möchte in meiner Arbeit verschiedene Meinungen der Autoren vorstellen, die Quellen vergleichen und auf das Thema ein neues Licht werfen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Hauptteil

3.1. Welche Arten von Wahlen gibt es?

3.2. Was sind die Online-Wahlen?

3.2.1. Die Arten der Online-Wahlen

3.3. Unterschied zur Briefwahl

3.4. Risiken

3.5. Vor- und Nachteile von den Online-Wahlen

3.6. Die Einführung von den Online-Wahlen in Deutschland

4. Schlussfolgerungen:

5 Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen von Online-Wahlen als moderne Ergänzung zur klassischen Präsenzwahl und Briefwahl, mit dem Ziel, die Vor- und Nachteile sowie die praktische Umsetzbarkeit in Deutschland zu bewerten.

  • Grundlagen und Definitionen verschiedener Wahlformen
  • Vergleich zwischen traditionellen Wahlverfahren und Online-Voting
  • Analyse technischer und rechtlicher Risiken der elektronischen Stimmabgabe
  • Evaluation der Vor- und Nachteile bezüglich Flexibilität und Wahlbeteiligung
  • Diskussion über Pilotprojekte zur E-Demokratie in Deutschland

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Die Arten der Online-Wahlen

In dem Buch „Online-Wahlen“ von Hubertus Buchstein und Harald Neymanns werden verschiedene Arten von den Online-Wahlen bekannt gegeben. Ich möchte diese vier Arten der Online-Wahlen vorstellen:

- @community: Die Stimmabgabe erfolgt über die im Wahllokal aufgestellten Computer, die das Wahlergebnis an einen zentralen Rechner übermitteln.

- @kiosk: An öffentlichen Standorten sind Rechner aufgestellt, an denen die Stimme abgegeben werden kann.

- @home: Es wird vom heimischen Rechner aus gewählt.

- on the run: Mobile Kommunikationsgeräte, beispielsweise Mobiltelefone, können zur Stimmabgabe benutzt werden.9

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die technologische Entwicklung der Partizipation ein und stellt die zentrale Forschungsfrage zur Zuverlässigkeit und Eignung von Online-Wahlen.

3. Hauptteil: Der Hauptteil systematisiert verschiedene Wahlarten, erörtert Chancen wie Flexibilität und Komfort sowie Risiken wie Datensicherheit und Manipulation.

3.1. Welche Arten von Wahlen gibt es?: Hier werden die klassischen Urnenwahl, die Briefwahl und die Online-Wahl als drei grundlegende Wahlformen unterschieden.

3.2. Was sind die Online-Wahlen?: Dieses Kapitel definiert Online-Voting als zeitgemäße Ergänzung bestehender Wahlformen im Rahmen des E-Governments.

3.2.1. Die Arten der Online-Wahlen: Es werden vier spezifische Modelle vorgestellt: @community, @kiosk, @home und on the run.

3.3. Unterschied zur Briefwahl: Diese Sektion vergleicht die Ansätze von Online-Wahl und Briefwahl und diskutiert die rechtliche Notwendigkeit der Briefwahl als Ersatz für die Präsenzwahl.

3.4. Risiken: Hier werden datenschutzrechtliche Bedenken, das Problem der Geheimhaltung und die Gefahr der elektronischen Ausspähung thematisiert.

3.5. Vor- und Nachteile von den Online-Wahlen: Dieser Abschnitt beleuchtet den Komfort für Wähler und die Effizienzpotenziale gegenüber den hohen Implementationskosten.

3.6. Die Einführung von den Online-Wahlen in Deutschland: Es werden konkrete Pilotprojekte an Universitäten und in Kommunen sowie deren Ergebnisse und Lehren skizziert.

4. Schlussfolgerungen:: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für eine Kombination aus Brief- und Online-Wahlen als optimalen Weg.

5 Literaturliste: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur zum Thema.

Schlüsselwörter

Online-Wahlen, Demokratie, E-Government, E-Voting, Internetwahl, Briefwahl, Wahlgeheimnis, Digitale Signatur, Politische Partizipation, Datensicherheit, Wahlbeteiligung, Deutschland, Wahlsysteme, Wahlkioske, Informationstechnologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen und Potenzialen der Einführung von Online-Wahlen im Kontext moderner demokratischer Prozesse.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von E-Voting, dem Vergleich mit traditionellen Wahlmethoden und der Analyse von Sicherheitsrisiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Online-Wahlen für den Wähler gegen rechtliche und technische Bedenken abzuwägen und eine Einschätzung zur Einführung in Deutschland zu treffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem Literaturvergleich verschiedener Autoren und der Analyse bereits durchgeführter Pilotprojekte im Bereich E-Voting.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung verschiedener Online-Wahl-Modelle, eine Risikoanalyse und eine Untersuchung der Vor- und Nachteile hinsichtlich Flexibilität und Kosten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Online-Wahlen, Wahlgeheimnis, elektronische Stimmabgabe und die sozio-kulturelle Anschlussfähigkeit neuer Medientechnologien.

Warum wird die Briefwahl als ein "Vorbild" für Online-Wahlen genannt?

Die Briefwahl dient als Referenzmodell für die "Fernwahl", da sie das Prinzip verfolgt, die Wahl losgelöst vom physischen Wahllokal zu ermöglichen, weist jedoch laut der Autorin ineffiziente zeitliche Nachteile auf.

Welches konkrete Problem trat beim Pilotprojekt an der Universität Osnabrück auf?

Bei der Wahl des Studierendenparlaments wurde das Wahlgeheimnis verletzt, da auf gemeinsam genutzten Rechnern das Stimmverhalten des vorherigen Nutzers für den nachfolgenden Nutzer sichtbar blieb.

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Details

Title
Chancen und Risiken von Online-Wahlen
College
University of Bremen
Course
Internet und Demokratie
Grade
2
Author
Alla Startseva (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V70984
ISBN (eBook)
9783638626897
Language
German
Tags
Online-Wahlen Internet Demokratie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alla Startseva (Author), 2007, Chancen und Risiken von Online-Wahlen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70984
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