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Die normative Ethik des Utilitarismus - eine Darstellung und kritische Bewertung

Título: Die normative Ethik des Utilitarismus - eine Darstellung und kritische Bewertung

Trabajo Escrito , 2006 , 9 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Conrad Maul (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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1. Einleitung

Auf den Utilitarismus, in seiner Form, die am weitesten ausgearbeitete und doch die umstrittenste Variante der konsequenzialistischen Ethik, soll der Fokus dieser Arbeit liegen. Seit etwa hundert Jahren international diskutiert , muss sich diese normative Ethik auch der kritischen Bewertung dieser Darstellung unterziehen. Zunächst sollen die Grundlagen des Utilitarismus nähergebracht werden, indem die Elemente dieser Ethik, in seiner rein klassischen Form, aufgeführt und erläutert werden sollen. Des weiteren soll der Übergang von den theoretischen Vorteilen zu den entstehenden Defiziten in der Praxis hergestellt werden, um daraus, das Fazit dieser Arbeit ziehen zu können. Inwieweit dies gelingt, bleibt, indessen abzuwarten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Utilitarismus

2.1. Darstellung

2.2. Kritische Bewertung

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die normative Ethik des Utilitarismus in ihrer klassischen Form darzustellen und einer kritischen Bewertung zu unterziehen, um die Diskrepanz zwischen theoretischen Vorteilen und praktischen Defiziten aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des Utilitarismus
  • Erläuterung der zentralen Teilprinzipien (Konsequenzen-, Utilitäts-, hedonistisches und Sozialprinzip)
  • Analyse der theoretischen Vorzüge und der Unparteilichkeit
  • Kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Anwendung und dem hedonistischen Kalkül
  • Ethische Grenzen der Glücksmaximierung

Auszug aus dem Buch

2.1. Darstellung

Der Utilitarismus, vom lateinischen „utilis“ (= nützlich) abgeleitet, stellt als Teilstromung der normativen Ethik, eine Variante der konsequenzialistischen Ethik dar. Dem Geist der Aufklärung entsprungen, findet die utilitaristische Ethik ihre Anfänge im 18. Jahrhundert. Mit der ersten systematischen Darstellung von Jeremy Bentham „Einführung in die Prinzipien von Moral und Gesetzgebung“ (1789) versteht sich der Utilitarismus in seiner Entstehungsphase als „reformerische Ethik“. Jedoch wird die Geschichte des Utilitarismus eher von einem Prozess der Ausdifferenzierung und der Ergänzung bestimmt, so dass im heutigen Sinne nicht mehr von einer einheitlichen Theorie gesprochen werden kann. Mit den exemplarischen Werken von J.S. Mills (neben Bentham der Begründer des Utilitarismus) „Utilitarismus“ (1863) und H. Sidgwicks „Die Methoden der Ethik“ (1874) wird dieser Prozess, der heute in einer formalen Zweiteilung des Utilitarismus, also in Handlungsutilitarismus und Regelutilitarismus, mündet, nur allzu gut verdeutlicht. Der Hauptgrund für diese Ausdifferenzierung liegt für Birnbacher in der „extremen Einfachheit“ der klassisch-utilitaristischen Ethik, die mit der wachsenden und komplexen Moral nur noch schwer zu vereinbaren ist.

Wie in jeder normativen Ethik steht dem klassische Utilitarismus (im Folgendem Utilitarismus genannt) ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dem, eine Handlung auf ihre moralische Richtigkeit hin, überprüft werden kann. Das Prinzip der Nützlichkeit fungiert dabei als Kriterium, um die jeweilige Handlung auf ihre moralische Richtigkeit oder Verwerflichkeit beurteilen zu können. Im Gegensatz zu jedem Selbstinteresse zielt das Prinzip der Nützlichkeit bzw. der Utilitarismus auf das Wohlergehen aller ab. Jede Handlung wird demnach als moralisch gut betrachtet, die in ihren Folgen das Glück aller Beteiligten am optimalsten steigert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Utilitarismus als umstrittene, aber weit ausgearbeitete konsequenzialistische Ethik ein und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Der Utilitarismus: Das Kapitel erläutert die historischen Anfänge und die vier zentralen Teilprinzipien des klassischen Utilitarismus und unterzieht diese einer kritischen Analyse hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit.

3. Fazit: Das Fazit resümiert, dass der Utilitarismus zwar eine nützliche theoretische Hilfe zur Handlungsbewertung bietet, in der Praxis jedoch auf fast unüberwindbare Schwierigkeiten stößt.

Schlüsselwörter

Utilitarismus, normative Ethik, Konsequenzialismus, Nützlichkeitsprinzip, Glücksmaximierung, hedonistisches Kalkül, Handlungsutilitarismus, Regelutilitarismus, Unparteilichkeit, Gemeinwohl, Handlungsfolgen, Moral, Ethik, Theorie und Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der normativen Ethik des Utilitarismus, analysiert deren Grundlagen und prüft kritisch, inwieweit diese Theorie in der praktischen Anwendung tragfähig ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Entstehung der utilitaristischen Ethik, ihre methodische Struktur durch das Prinzip der Nützlichkeit sowie eine Reflexion über ihre moralischen Stärken und praktischen Grenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung der utilitaristischen Prinzipien, gefolgt von einer kritischen Bewertung, um aufzuzeigen, wo Theorie und Praxis auseinanderklaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um die Struktur des Utilitarismus anhand relevanter Fachliteratur zu erläutern und ihre moralische Tragweite zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen (einschließlich der vier Teilprinzipien) und die kritische Bewertung der Unparteilichkeit und der hedonistischen Kalkulation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Begriffe wie Konsequenzialismus, Glücksmaximierung, hedonistisches Kalkül, Unparteilichkeit und die Differenzierung zwischen Handlungs- und Regelutilitarismus stehen im Fokus.

Welche Rolle spielen die "Teilprinzipien" für den Utilitarismus?

Die vier Teilprinzipien (Konsequenzen-, Utilitäts-, hedonistisches und Sozialprinzip) bilden das notwendige Instrumentarium, mit dem der Utilitarist die moralische Qualität von Handlungen mathematisch und objektiv zu bewerten versucht.

Warum wird das "hedonistische Kalkül" als problematisch angesehen?

Es wird als problematisch eingestuft, da es eine nahezu hellseherische Fähigkeit zur präzisen Einschätzung von Langzeitfolgen voraussetzt, die in der Realität aufgrund der Komplexität kaum möglich ist.

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Detalles

Título
Die normative Ethik des Utilitarismus - eine Darstellung und kritische Bewertung
Universidad
Dresden Technical University  (Institut für Philosophie)
Curso
„Du sollst nicht töten!“
Calificación
2,3
Autor
Conrad Maul (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
9
No. de catálogo
V71024
ISBN (Ebook)
9783638630672
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ethik Utilitarismus Darstellung Bewertung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Conrad Maul (Autor), 2006, Die normative Ethik des Utilitarismus - eine Darstellung und kritische Bewertung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71024
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