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Datenschutz und LFD

Title: Datenschutz und LFD

Presentation (Elaboration) , 2007 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Eileen Wessel (Author)

Law - Data protection
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Summary Excerpt Details

1. Einleitung

Gegenstand dieser Ausarbeitung ist das Thema „Datenschutz und LfD“. Es wird darin auf die Entstehung des Datenschutzes, sowie auf die Datenschutzprinzipien und deren rechtlichen Aspekte eingegangen. Außerdem wird die Datenerfassung und deren Verarbeitung beschrieben. Anschließend werden die Befugnis- und Aufgabenbereiche des Landesbeauftragten für Datenschutz genauer erläutert. Bereits 1948 beschrieb George Orwell in seinem Roman “1984“ einen totalitären Staat, der seine Bürger komplett überwachte. Diese utopische Vorstellung wäre ohne das heutige Datenschutzgesetz vielleicht harte Realität geworden.

2. Definition von Datenschutz

Datenschutz im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes, das die rechtliche Grundlage für den Datenschutz bildet, soll den Einzelnen davor schützen, dass er durch den Umgang mit seinen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. Hierbei geht es nicht nur um die Daten, die geradewegs zu einer Person gespeichert werden (personenbezogene Daten), sondern auch um die Daten, die aus einem anonymisierten Datenbestand (z.B. statistische Daten) durch geschickte Auswertung in Bezug auf einer bestimmten Person erforscht werden können (personenbeziehbare Daten).1

3. Geschichte und Entstehung von Datenschutz

Der Begriff Datenschutz hat im 20.Jahrhundert seine Wurzeln gelegt und bedeutet in seinem Ursprung Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Datenschutz eine elementare Bedeutung, und zwar Schutz der Daten, Schutz vor Daten oder auch Schutz vor Verdatung. Das erste Datenschutzgesetz trat 1974 in Kraft.2

In der heutigen Zeit bedeutet Datenschutz den einzelnen Bürger in seinem Persönlichkeitsrecht gegen Missbrauch im Umgang mit seinen persönlichen Daten zu schützen. Jeder Mensch sollte selbst das Recht haben zu entscheiden, wer wann welche seiner persönlichen Daten benutzen darf.

Um versuchten Missbrauch von wichtigen Informationen zu verhindern, hat unter anderem den Gesetzgeber dazu bewogen, den Umgang mit personenbezogenen Daten zu regeln. Die Problematik, die dabei entstand, ist, dass eine Vielzahl von Gesetzen dabei zu beachten sind. Das neu geschaffene Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das am 1. Januar 1978 in Kraft trat, soll solche Delikte von Informationsmissbrauchen auffangen und gegebenenfalls die daraus resultierende Bestrafung verabschieden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Datenschutz

3. Geschichte und Entstehung von Datenschutz

3. Bedeutung von Datenschutz

4. Datenschutzprinzipien/Rechtliche Aspekte

4.1 Datenschutzprinzipien

4.2 Die Rechte des Betroffenen

5. Datenerfassung und Verarbeitung

5.1 Sensible Daten

6. Landesbeauftragter für Datenschutz (LfD)

6.1 Definition

6.2 Aufgabenbereiche des Bremer Datenschutzbeauftragten

6.3 Gliederung des Bremischen Datenschutzgesetzes

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der grundlegenden Bedeutung des Datenschutzes sowie der Rolle des Landesbeauftragten für Datenschutz (LfD), wobei insbesondere untersucht wird, wie personenbezogene Daten erfasst und verarbeitet werden und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zum Schutz der Persönlichkeitsrechte bestehen.

  • Entstehung und historische Entwicklung des Datenschutzes
  • Rechtliche Grundlagen und Datenschutzprinzipien
  • Methoden der Datenerfassung und Gefahren des Missbrauchs
  • Funktion und Aufgabenbereich des Landesbeauftragten für Datenschutz
  • Analyse des Bremischen Datenschutzgesetzes

Auszug aus dem Buch

5. Datenerfassung und Verarbeitung

Unerwünschte Werbung im Briefkasten und Spammails auf dem Email Account. Täglich werden wir mit Werbung und anderen Dingen konfrontiert, die wir nicht brauchen oder wollen.

“Woher haben die bloß meine Adresse” oder “Woher wissen die wie ich heiße und wie alt ich bin”, sind die 2 der meistgestellten Fragen der von Werbung erschlagenen Verbraucher.

Der Klassiker um an Daten von potenziellen Kunden zu gelangen ist das Preisausschreiben. Eine einfache Frage wird beantwortet und damit man auch bei einem möglichen Gewinn benachrichtigt werden kann, gibt man natürlich seine Adresse und den Vor- und Nachnamen an und schickt Postkarte oder Brief an den Gewinnspielbetreiber zurück.

Dank des Internet ist es noch einfacher an personenbezogene Daten zu gelangen. So werben schon sogenannte Pop-Up´s für tolle Preise und Gewinne. Im Internet wimmelt es von Gewinnspielen und nicht selten darf beim ausfüllen des Benachrichtigungsbogens kein Feld frei bleiben. So gelangt man schnell an Daten wie: Telefonnummer, Geburtsdatum oder berufliche Tätigkeit, die mit dem Gewinnspiel selbst gar nichts mehr zu tun haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Entstehung des Datenschutzes, dessen Prinzipien sowie die Aufgaben des Landesbeauftragten für Datenschutz.

2. Definition von Datenschutz: Es wird erläutert, wie das Bundesdatenschutzgesetz den Einzelnen vor Beeinträchtigungen seines Persönlichkeitsrechts durch den Umgang mit seinen Daten schützt.

3. Geschichte und Entstehung von Datenschutz: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Ursprung des Schutzes personenbezogener Daten im 20. Jahrhundert und die Einführung des ersten Datenschutzgesetzes.

3. Bedeutung von Datenschutz: Es wird die zunehmende Wichtigkeit des Datenschutzes durch moderne Technik und staatliche sowie wirtschaftliche Informationsbedürfnisse analysiert.

4. Datenschutzprinzipien/Rechtliche Aspekte: Hier werden die zentralen Grundsätze, wie das Verbotsprinzip, sowie die Rechte der Betroffenen im BDSG dargestellt.

5. Datenerfassung und Verarbeitung: Dieses Kapitel zeigt an praxisnahen Beispielen, wie personenbezogene Daten im Alltag und Internet erhoben werden.

6. Landesbeauftragter für Datenschutz (LfD): Die Rolle, Befugnisse und Aufgaben des Landesbeauftragten, insbesondere in Bremen, werden detailliert beschrieben.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der aktuellen Gefährdungslage und gibt Hinweise zum persönlichen Schutz der eigenen Daten.

Schlüsselwörter

Datenschutz, Bundesdatenschutzgesetz, Persönlichkeitsrecht, personenbezogene Daten, Datenerfassung, Landesbeauftragter für Datenschutz, Informationsmissbrauch, Zweckbindung, Datensparsamkeit, Auskunftsrecht, Sozialdaten, Sensible Daten, Transparenz, Bremisches Datenschutzgesetz, Internet.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Themenfeld Datenschutz und die Kontrollfunktion des Landesbeauftragten für Datenschutz (LfD) innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Datenschutz, dessen rechtliche Prinzipien, die Risiken der Datenerfassung sowie die Aufgaben und Befugnisse der zuständigen Aufsichtsbehörden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Daten verarbeitet werden, welche Rechte Betroffene haben und warum der Schutz dieser Daten angesichts moderner technischer Möglichkeiten immer wichtiger wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse rechtlicher Grundlagen sowie einer beispielhaften Untersuchung von Datenerfassungsmethoden mittels Fragebogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der historischen Einordnung und Definition über die Prinzipien der Datenverarbeitung bis hin zur detaillierten Beschreibung der Kontrollinstanz des LfD.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Datenschutz, BDSG, Persönlichkeitsrecht, LfD, Datensparsamkeit und Schutz sensibler Daten.

Wie ist das Bremische Datenschutzgesetz strukturiert?

Das Gesetz gliedert sich in sechs Abschnitte, die von den allgemeinen Vorschriften und Rechtsgrundlagen bis hin zu Straf- und Bußgeldvorschriften reichen.

Warum ist der Datenschutz bei Krankenkassen besonders sensibel?

Krankenkassen verarbeiten hochsensible Sozialdaten, wie Gesundheitszustände und Jahreseinkommen, was bei einer möglichen Privatisierung ein großes Missbrauchspotenzial für wirtschaftliche Zwecke bietet.

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Details

Title
Datenschutz und LFD
College
University of Applied Sciences Bremen
Course
Wirtschaftsinformatik
Grade
2,0
Author
Eileen Wessel (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V71048
ISBN (eBook)
9783638627313
ISBN (Book)
9783640667697
Language
German
Tags
Datenschutz Wirtschaftsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eileen Wessel (Author), 2007, Datenschutz und LFD, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71048
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