Wer oder was ist 'fremd'? - Von Simmel bis Baecker - Versuch eines Überblicks über die Entwicklung des Fremdenbegriffs


Hausarbeit (Hauptseminar), 2001
25 Seiten, Note: 1-2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I Soziologische Konzepte zum Begriff des „Fremden“
1. Simmel
2. Bauman
3. Nassehi

II Exkurs: Beispiele nationaler Integrationskonzepte
Frankreich
Großbritannien
Die Vereinigten Staaten
Deutschland

III „Kultur“ als Chance?

IV Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Anliegen dieser Hausarbeit soll in erster Linie sein, einen innerhalb eines angemessenen Rahmens möglichst breiten, wenn natürlich auch nicht vollständigen Überblick über den Begriff des Fremden in den Sozialwissenschaften zu geben. Hierbei kommen verschiedene Ansätze zu Wort, die sich diesem Themenkomplex mal aus Sicht der sich durch den eindringenden Fremden bedroht fühlenden Gemeinschaft, mal aus Sicht des Individuums, das sich in diese Gemeinschaft einfügen muss, nähern, und die unterschiedliche Akzente bei Entstehung, Konsequenzen und ‚Lösungsvorschlägen‘ für die ‚Fremdenproblematik‘ setzen.

Sicherlich grundlegend für ein solches Vorhaben ist der Begriff des Fremden bei Georg Simmel (Kap. I 1.). Auf ihn greifen auch sowohl Zygmunt Bauman (Kap. I 2.) als auch Armin Nassehi (Kap. I 3.) bei der Entwicklung ihrer eigenen Ansätze zurück, wobei insbesondere Letzterer einerseits wiederum Bauman wie auch andere Konzepte in seine Überlegungen einbezieht.

Da in fast allen dargestellten Konzepten dabei auf die Entwicklung der Nationalstaaten allgemein, respektive ihre historisch und regional je unterschiedlichen Antworten bei der Bewältigung ihrer konstitutiven Aufgabe des Umgangs mit Fremden innerhalb ihres Territoriums ein besonderes Augenmerk gerichtet wird, soll anschließend in einem Exkurs exemplarisch auf vier verschiedene nationalstaatliche Integrationskonzepte eingegangen werden (Kap. II).

Im dritten Teil nun wird ein neuer Begriff von Kultur und kultureller Kompetenz nach Dirk Baecker vorgestellt (Kap. III), der eine etwas andere, systemtheoretisch geprägte Herangehensweise und somit eine neue Perspektive in das bis dahin Gesagte bringen soll.

Der vierte und letzte Abschnitt schließlich will versuchen, die bisherigen Überlegungen kurz zusammenfassend, eine vorläufige Bilanzierung der bisherigen sozialwissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Thema vorzunehmen.

I Soziologische Konzepte zum Begriff des „Fremden“

1. Simmel

Die ausführlichste Bezugnahme Georg Simmels auf die Begrifflichkeit des Fremden findet sich in seinem oft zitierten „Exkurs über den Fremden“ in „Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung“.[1] Er beschreibt dort aus Sicht der Gesellschaft das (zunächst räumliche) Eindringen des Fremden in eine organisch gewachsene Gemeinschaft, wobei der Fremde im hier gemeinten Sinne sich eben gerade dadurch vom Besucher oder ‚nur‘ Wandernden unterscheidet, dass er nicht „heute kommt und morgen geht, sondern [...] heute kommt und morgen bleibt“ und daher „innerhalb eines bestimmten räumlichen Umkreises [...] fixiert“[2] ist und so längerfristig zu einem Teil dieser Gemeinschaft wird.

Selbst wenn dies zunächst nur eine Teilhaberschaft als Außenseiter ist, so wird er damit dennoch zum Bestandteil des Gesellschaftsgefüges, wird in diesem Zusammenhang jedoch nicht als Mitglied der ‚In-Group‘, sondern als Mitglied der ‚Out-Group‘ betrachtet. Die Kategorisierbarkeit in die ‚Out-Group‘ zeigt dabei jedoch bereits, dass er damit Teil einer Gesellschaftsstruktur geworden ist. Der Fremde ist „Element der Gruppe selbst [, ...] zugleich ein Außerhalb und Gegenüber.“[3]

Simmel verwendet des Weiteren zur Definition menschlicher Beziehungen die anschaulichen Kategorien Nähe und Ferne. Ein distanziertes Verhältnis beispielsweise ist dann gegeben, wenn der Nahe fern oder der Ferne nah ist.[4] Um den Fernen als nah zu bezeichnen, bedarf es der Nähe allerdings nicht nur im räumlichen, sondern vor allem im soziologischen Sinne. Während ein Besucher nur räumlich nah ist, aber mit der Gesellschaft nicht interagiert, ist der Fremde im soziologischen Sinne nah, da er in einer Beziehung zur Gesellschaft steht.

Zu einem Konflikt kann es nun[5] dadurch kommen, dass der Fremde Ressourcen beansprucht und gesellschaftliche Teilbereiche mitnutzen will. Es entsteht also ein Konkurrenzverhältnis, und zwar ein kontinuierliches und nicht genau einzuschätzendes, da mit einem baldigen Verschwinden des Fremden nicht zu rechnen ist. Überschneidungen mit bereits existierenden Strukturen, in die er nicht nur temporär, sondern eben längerfristig eindringt, sind die Ursache dafür, dass er als Fremder betrachtet wird, als Bestandteil einer ‚Out-Group‘, die hier in denkbar ungünstiger Weise, nämlich in Konkurrenz, mit der ‚In-Group‘ korreliert. Diese Situation verursacht Unbehagen und birgt erhebliches Konfliktpotential.

Zu den weiteren, zunächst als Vorzügen zu sehenden Charakeristika des Fremden zählt Simmel seine Beweglichkeit und seine Objektivität: Mit Beweglichkeit meint er vor allem die soziale Beweglichkeit.[6] Der Fremde kommt mit jedem in Kontakt, ist aber mit keinem verbindlich verbunden. Unter der Objektivität des Fremden versteht Simmel, dass ihm sehr offen begegnet wird, bis hin zur Beichte. Er bezeichnet Objektivität als eine „positiv-besondere Art der Teilnahme“[7].

Der Fremde ist aufgrund seiner Freiheit „durch keinerlei Festgelegtheiten gebunden“[8], d.h. er ist nicht Bestandteil des gesellschaftlichen Normen- und Traditonsgefüges, er ist unbeeinflusst von den Denkweisen und Vorurteilen der Gesellschaft und bildet sich seine Meinungen und Urteile ganz persönlich. Der Fremde nach Simmel „übersieht die Verhältnisse vorurteilsloser, mißt sie an allgemeineren, objektiveren Idealen und ist [...] nicht durch Pietät, Gewöhnung, Antezedentien gebunden.“[9]

Objektivität setzt Simmel gleich mit Freiheit, damit, dass der Objektive durch keine Vorurteile in Aufnahme, Verständnis und Abwägung beeinflusst wird, was durchaus auch Gefahren birgt, wenn man sich z.B. vor Augen führt, dass als Grund für Aufstände und Krisen oftmals fremde Hetzer verantwortlich gemacht werden.

Die Objektivität des Fremden bringt aber auch mit sich, dass das Verhältnis zum Fremden abstrakter ist. Man hat „nur gewisse allgemeinere Qualitäten gemein [, ...] während sich das Verhältnis zu den organischer Verbundenen auf der Gleichheit von spezifischen Differenzen gegen das bloß Allgemeine aufbaut“.[10] Im Umkehrschluss ist uns der Fremde nah bei „Gleichheiten nationaler oder sozialer, berufsmäßiger oder allgemein menschlicher Art [... .] [Er ist uns] fern, insofern diese Gleichheiten [...] überhaupt sehr Viele verbinden. [...] [So kommt] auch in die engsten Verhältnisse ein Zug von Fremdheit.“[11]

2. Bauman

Zygmunt Bauman entwickelt (im Anschluss an Ansätze Simmels und Derridas) die These von gesellschaftlicher Strukturierung durch Freund- und Feind-Beziehungen. Das Verhältnis zu Freunden ist dabei geprägt durch Verantwortung und moralischer Pflicht, die ihnen präsumtiv entgegengebracht werden und wofür (zunächst) keine entsprechende Erwiderung nötig ist. Dieses Nicht-Bedürfen der Erbringung einer Vorleistung ist wesentlich, „Verantwortlichkeit muss ein Geschenk sein“[12] ; dann erst entsteht ein kooperatives, reziprokes Verhältnis.

Bei Feinden hingegen wird in Erwartung von Feindschaft in einem als reaktiv angesehenen Verhalten auf Verantwortung und moralische Pflicht verzichtet, bevor das Gegenüber seine feindselige Haltung bewiesen haben muss. Der Feind ist Feind, und zwar sowieso und zuerst, egal, was man getan hat oder tut.

Die Freund-Feind-Opposition wird zur basalen Differenzierung, anhand deren grundlegender Struktur Wissen entstehen und Handlungsmodi entwickelt werden können.[13] Kongruente Bilder sind dabei: Innen und Außen (letzteres als negative Spiegelung der Positivität des ersteren), Wahres und Falsches, Gutes und Böses, Schönes und Hässliches, Tun und Leiden, Subjekt und Objekt des Handelns sein. Die hierbei anmutende ‚Symmetrie‘ ist jedoch nicht vollständig, primär sind es die Freund-Beziehungen, die klassifikatorisch wirksam werden und zu denen oppositionell die Feindbeziehungen konstruiert werden. Dies ist wohl auf die Kernüberlegung zurückzuführen, dass Gesellschaft durch Differenz entsteht, im Vergleich mit einem (konstruierten) Gegenüber entsteht ‚Identität‘.

Die Klarheit einer dergestalten gesellschaftlichen Konstruktion und damit die wichtigste Grundlage für soziale Handlung wird durch das Auftauchen von Fremden gefährdet. Die durch ihre bloße Existenz entstehende Bedrohung ist auch weitreichender als die der Feinde, und zwar trotz oder vielmehr gerade durch die nicht vollziehbare Einordnung als Bedrohung (als die eine Möglichkeit), wie dies bei Feinden der Fall ist.[14]

Dieser zunächst paradox anmutende Effekt entsteht, da durch die Unbestimmbarkeit des Fremden einem auf dichotome Klassifikation angelegtem Vergesellschaftungsmodell die Grundlage entzogen wird. Der Fremde kann nicht nur einfach nicht zugeordnet oder einer Residualkategorie zugewiesen werden, sondern negiert durch sein bloßes Da-Sein das vorhandene und existentiell wichtige Gesellschaftsbild in toto.

Der Fremde kommt uneingeladen in die Lebenswelt, er verletzt die Grenze zwischen Innen und Außen und bringt Ungewissheit und Chaos in die Ordnung. Er kommt zu einem bestimmten Zeitpunkt und stellt somit die Extemporalität der Lebenswelt in Frage: Die Grundstruktur der Lebenswelt wäre damit keine schon immer existierende und gültige „Naturtatsache“, sondern zeitlich-historisch veränderbar, die der eigenen Existenz zugrundeliegende natürliche Ordnung plötzlich instabil und als konstruiert erkennbar.[15]

Darüber hinaus hat der Fremde immer die Freiheit zu gehen (oder kann zum Gehen gezwungen werden), die weder Freunde noch Feinde besitzen. Diese Option, die prinzipielle zeitliche Begrenztheit seines Daseins, erhöht ebenfalls die Unentscheidbarkeit seiner Einordnung. Weder seines Engagement und seiner Loyalität, noch dem Gegenteil kann man sich sicher sein.

Die grundlegende, aus dem Auftauchen des Fremden resultierende ‚Gefahr‘ für die interne Stabilität sei noch einmal mit Bauman´s Worten zusammengefasst:

Er ist „die Vorahnung jenes dritten Elementes, das nicht sein sollte“.

„Es gibt kaum eine Anomalie, die anomaler wäre als der Fremde. Er steht zwischen Freund und Feind, Ordnung und Chaos, dem Innen und dem Außen. Er steht für Treulosigkeit von Freunden, für die schlaue Verstellung von Feinden, für die Fehlbarkeit von Ordnung, die Verletzlichkeit des Innen.“[16]

Im weiteren Verlauf seiner Überlegungen versucht Bauman anhand der historischen Entwicklung des Gemeinschaftswesens bis hin zur Herausbildung moderner Nationalstaaten deren ‚selbstschützende Reaktion‘ auf das Auftauchen des Fremden nachzuzeichnen.

Die „vormodernen kleinen Gemeinschaften“[17] charakterisierten sich durch dichte Soziabilität, eine Welt, die nur aus Freunden und Feinden besteht. Hier war wenig Raum für eine dauerhafte Existenz für Fremde (als Fremde), die von ihnen ausgehende Bedrohung konnte durch die Macht einer soliden Gemeinschaftsstruktur und eine rasche Reklassifizierung als Freunde oder Feinde kontrolliert werden.

In modernen Gesellschaften ist dies nicht mehr möglich, da die in diesem Sinne zu kontrollierenden Räume immer größer werden und physische Dichte und dichte Soziabilität nicht mehr aufeinander fallen. Auch sind die Fremden nicht einfach nur Besucher, deren „Verschwinden“ absehbar ist. Um dem Unbehagen und der Verunsicherung, die die Anwesenheit des Fremden verursacht, wird am Besten die Begegnung mit dem Fremden vermieden. Viel besser ist es, ihnen zu „vergegnen“, wobei Bauman Vergegnung als Begegnung, die nur vortäuscht, eine Begegnung zu sein, definiert - man kann auch von höflicher Nichtbeachtung sprechen.[18]

Moderne Nationalstaaten jedenfalls konstituieren sich über ein klar definiertes Territorium und können sich somit nicht mehr auf Mechanismen der Anziehung und Abstoßung verlassen. Daher muss „Freundschaft“ (Gehorsam, Loyalität) innerhalb ihres Gebietes notfalls erzwungen werden, ethnische Homogenität gefördert bzw. religiöse, sprachliche und kulturelle Homogenität, vornehmlich durch Bildung und Erziehung, „unterstützt“ werden. Da so gesehen auch der Nationalstaat erklären muss, wer Freund und wer Feind ist, ist er auch genauso und sogar „primär dazu bestimmt, mit dem Problem der Fremden, nicht mit dem der Feinde fertig zu werden“.

Der radikalste Weg, die ursprüngliche Ordnung wiederherzustellen, besteht darin, den Fremden entweder wieder an seinen Herkunftsort zurückzuschicken oder ihn auf andere Weise zu „entfernen“ oder auf zugewiesene Örtlichkeiten zu beschränken und damit unschädlich zu machen (bis hin zu Genozid und ethnischen Ghettos).

Ein (nur geringfügig) weniger radikaler Weg besteht in der Errichtung „kultureller Zäune“. Der Fremde wird unberührbar gemacht, der gesellschaftliche Verkehr mit ihm stark reduziert. Die erlaubte Kommunikation hat nur die Funktion des Herausdrängens aus dem Bereich des Gewöhnlichen und die Entwaffnung eines möglichen normativen Einflusses. Um die Gefahr dauerhaft deutlich machen und bannen zu können, wird der Fremde stigmatisiert (sozusagen eine ‚Ghettoisierung moderner Art‘, sei sie räumlich oder geistig).

Ein liberaler anmutendes Lösungsangebot ist der Aufruf zur Assimilation, mit deren Hilfe der Bann des Stigmas gebrochen werden soll. Dieser Weg birgt jedoch mehrere Widersprüche. Zum einen ist der Fremde damit auf das Wohlwollen des Nationalstaats angewiesen, der immer noch bemüht ist, seinen Herrschaftsanspruch durch Homogenisierung des von ihm beherrschten Territoriums zu legitimieren. Dabei entsteht aber sozusagen ein ‚konstruktivistisches Dilemma‘, bei dessen Auflösung alle Anstrengungen des Fremden im Sande verlaufen: Um Grenzen oder Stigmata auflösen zu können, müssen sie zunächst anerkannt werden, was sie wiederum verfestigt. Dieses Scheitern wiederum wird dem Fremden als Beweis seiner Andersartigkeit zur Last gelegt. Darüber hinaus gilt „kulturelle Fremdheit“ immer für ein Kollektiv, aus dessen Definitionsrahmen der Einzelne nicht entrinnen kann, während er als Individuum versuchen muss, den Gegenbeweis anzutreten.

[...]


[1] Simmel, S. 509ff.

[2] Simmel, S. 509.

[3] Simmel, S.509.

[4] Simmel, S.509.

[5] I.Ggs. zum „Händler“, der ja anders als der Fremde nur ein Besucher ist, dessen Aufenthalt und Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe klar begrenzt und kalkulierbar ist. Simmel, S. 510

[6] Die zunächst gezeigte erhöhte räumliche Beweglichkeit endet ja , wenn er sich niederläßt und „bleibt“.

[7] Simmel, S. 510.

[8] Simmel, S. 510.

[9] Simmel, S. 510f.

[10] Simmel, S. 511.

[11] Simmel, S. 511.

[12] Bauman, S. 74.

[13] Bauman, S. 74.

[14] Vgl. Bauman, S. 75ff.

[15] Bauman, S. 81.

[16] Bauman, S. 83.

[17] Bauman, S. 83.

[18] Bauman, S. 85.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Wer oder was ist 'fremd'? - Von Simmel bis Baecker - Versuch eines Überblicks über die Entwicklung des Fremdenbegriffs
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Soziologisches Seminar)
Veranstaltung
Zivilisation und Moderne
Note
1-2
Autor
Jahr
2001
Seiten
25
Katalognummer
V7115
ISBN (eBook)
9783638144681
Dateigröße
584 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Simmel, Baecker, Versuch, Entwicklung, Fremdenbegriffs, Zivilisation, Moderne
Arbeit zitieren
M.A. Péter Szász (Autor), 2001, Wer oder was ist 'fremd'? - Von Simmel bis Baecker - Versuch eines Überblicks über die Entwicklung des Fremdenbegriffs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7115

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