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Die fünf bekanntesten menschlichen Sinne genau betrachtet

Title: Die fünf bekanntesten menschlichen Sinne genau betrachtet

Seminar Paper , 2004 , 20 Pages , Grade: keine - aber positive Reaktion

Autor:in: Sandra Hartweg (Author)

Didactics - Regional History and Geography
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Summary Excerpt Details

Durch die Sinnesorgane nehmen Menschen sowie Tiere Reize aus der Umwelt, aber auch aus dem Körperinneren auf und verarbeiten sie im Gehirn zu Wahrnehmungen. Zum Zustandekommen einer Wahrnehmung muss auf einen Reiz die Aufnahme und Verarbeitung im Sinnesorgan, die Weiterleitung über Nervenbahnen und das Bewusstwerden im Gehirn erfolgen. Liegt in einer dieser Stationen eine Störung vor, so kann der Reiz nur verfälscht oder gar nicht wahrgenommen werden. Die Orientierung in der Umwelt oder der Umgang mit dem eigenen Körper können dadurch erheblich beeinträchtigt werden. Jedes Sinnsorgan reagiert auf einen bestimmten Reiz besonders empfindlich. So reagiert zum Beispiel das Auge auf Lichtreize, das Ohr auf Schall und die Nasenschleimhaut auf chemische Reize. Um eine Sinneswahrnehmung auszulösen ist es allerdings notwendig, dass die Reizintensität eine spezifische Schwelle überschreitet und eine gewisse Zeit einwirkt. Definition: „Sinnesorgan“ (in Anlehnung an Wikipedia, freie Enzyklopädie) Ein Sinnesorgan ist ein Körperteil, der Informationen in Form von Reizen aus der Umwelt aufnimmt und diese in elektrische Impulse umwandelt. Diese elektrischen Impulse werden entlang von Nervenfasern als Erregung weitergeleitet und dann im Gehirn in Wahrnehmung umgewandelt. Die eigentliche Umwandelung der eintreffenden Reize wird von den Rezeptoren (Reizempfängern) des Sinnesorgans vollzogen, wobei chemische und / oder physikalische Reize eine wichtige Rolle spielen. Der übrige Teil des Sinnesorgans dient zur geeigneten Übertragung des Signals auf nachgeschaltete Nerven, die für die Weiterleitung zu den zentralen Verarbeitungsstellen im Gehirn sorgen. 1 Beispiel: Das Auge (Sinnesorgan) nimmt Informationen in Form von Lichtimpulsen (Reize) auf und wandelt diese in elektrische Impulse um. Die elektrischen Impulse werden über Nervenfasern zum Gehirn geleitet und dort in die Wahrnehmung eines Bildes umgewandelt. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Sinne im Überblick

2.1 Sinnesorgane der Menschen

2.2 Sinnesorgane der Tiere

3. Die fünf bekanntesten menschlichen Sinne - genau betrachtet

3.1 Tastsinn – Haut

3.2 Geruchssinn – Nase

3.3 Geschmackssinn – Zunge

3.4 Gehörsinn – Ohr

3.5 Gesichtssinn – Auge

3.6 Aufnahmekapazitäten im Vergleich

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufbau und die Funktionsweise der fünf menschlichen Hauptsinnesorgane, um ein grundlegendes Verständnis für die Wahrnehmung von Reizen aus der Umwelt und dem Körperinneren zu vermitteln.

  • Physiologische Grundlagen der menschlichen Sinnesorgane
  • Vergleichende Betrachtung von Sinnesleistungen bei Mensch und Tier
  • Detaillierte Analyse von Tastsinn, Geruchssinn, Geschmackssinn, Gehörsinn und Gesichtssinn
  • Unterschiedliche Aufnahmekapazitäten der Sinne
  • Pädagogische Relevanz der Sinneswahrnehmung in der Primarstufe

Auszug aus dem Buch

3.2 Geruchssinn – Nase

Die Nase wird gewöhnlich als das Organ des Geruchssinnes bezeichnet. Tatsächlich spielt aber nur ein kleiner Teil der Nasenschleimhaut – das Riechfeld – die wesentliche Rolle beim Riechvorgang. Das Riechfeld liegt im Dach der Nasenhöhle. Es besteht im Wesentlichen aus Stütz- und Sinneszellen und ist insgesamt nur etwa 6 cm² groß. An der Riechfeldoberfläche hat jede Riechsinneszelle 6 – 8 Fortsätze, die auch Riechhärchen genannt werden. Diese Riechhärchen dienen wahrscheinlich zur Aufnahmen von Riechstoffen. Allerdings müssen Riechstoffe, die den Geruchssinn erregen verdampfbar und löslich sein. Denn zum einen können sie nur im gasförmigen Zustand mit dem Einatmungsstrom durch die Nasenhöhle bis an die Riechschleimhaut gelangen und zum anderen müssen sie dort in der von den Schleimhautdrüsen abgesonderten Flüssigkeit gelöst werden um die Riechhärchen erregen zu können.

Insgesamt ist jedoch noch relativ wenig über den Riechvorgang bekannt. Man weiß zum Beispiel noch nicht, warum wir manche Stoffe stark, andere chemisch ähnliche Stoffe gar nicht riechen können. Anders als bei anderen Sinnesorganen ist es bislang auch noch nicht gelungen herauszufinden, welche Riechzellen in welcher Region der Riechschleimhaut sich durch welche Gerüche erregen lassen.

Wie bei jedem Reiz, ist auch beim Riechvorgang ein Sinneserlebnis erst dann möglich, wenn eine gewisse Intensitätsschwelle überschritten wird. So hat man festgestellt, dass bei einer zeitgleichen Erregung von mindestens 40 Geruchsrezeptoren die menschliche Riechschwelle erreicht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den allgemeinen Prozess der Sinneswahrnehmung von der Reizaufnahme bis zur Verarbeitung im Gehirn.

2. Die Sinne im Überblick: Unterscheidet zwischen den klassischen fünf Sinnen des Menschen und weiteren physiologischen Sinnen sowie den sensorischen Besonderheiten bei Tieren.

3. Die fünf bekanntesten menschlichen Sinne - genau betrachtet: Analysiert detailliert Anatomie und Funktionsweise von Haut, Nase, Zunge, Ohr und Auge und vergleicht deren Kapazitäten.

4. Schlussbemerkung: Reflektiert die Bedeutung der Sinneswahrnehmung im Alltag und ihre Relevanz als Unterrichtsthema in der Grundschule.

Schlüsselwörter

Sinnesorgane, Wahrnehmung, Reizaufnahme, Tastsinn, Geruchssinn, Geschmackssinn, Gehörsinn, Gesichtssinn, Nervenbahnen, Rezeptoren, Aufnahmekapazität, Physiologie, Primarstufe, Körperempfindung, Sinneszellen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die physiologischen Grundlagen der menschlichen Sinne und ihre Bedeutung für die Interaktion mit der Umwelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Aufbau der Sinnesorgane, die Reizweiterleitung zum Gehirn und die Kapazitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Sinnen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung der Funktionsweise der fünf klassischen Sinne und ein kurzer Ausblick auf deren pädagogische Vermittlung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf fachwissenschaftlicher Literatur und biologischen Definitionen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Haut (Tastsinn), Nase (Geruchssinn), Zunge (Geschmackssinn), Ohr (Gehörsinn) und Auge (Gesichtssinn) detailliert anatomisch erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Sinnesorgane, Wahrnehmung, Rezeptoren, Physiologie und Reizaufnahme zusammenfassen.

Warum spielt der Geruchssinn beim Geschmack eine so große Rolle?

Da der Geschmackssinn selbst nur etwa 20 Prozent des sensorischen Eindrucks einer Speise liefert, fügt der Geruchssinn den Großteil der Nuancen hinzu, was das Geschmacksempfinden bei Erkältungen einschränkt.

Wie unterscheidet sich die Kapazität der Sinne?

Das Auge besitzt mit ca. 10.000.000 Bit/Sekunde die höchste Aufnahmekapazität, während der Geschmackssinn mit ca. 1.000 Bit/Sekunde die geringste Menge an Informationen pro Sekunde verarbeitet.

Welche Bedeutung hat das Ohr für die Orientierung?

Neben dem Hörvorgang dient das Innenohr (Bogengänge) dem Gleichgewichtssinn, welcher essenziell für die räumliche Orientierung und Körperhaltung ist.

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Details

Title
Die fünf bekanntesten menschlichen Sinne genau betrachtet
College
University of Duisburg-Essen
Course
Ausgewählte Themen des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts
Grade
keine - aber positive Reaktion
Author
Sandra Hartweg (Author)
Publication Year
2004
Pages
20
Catalog Number
V71219
ISBN (eBook)
9783638620352
Language
German
Tags
Sinne Ausgewählte Themen Sachunterrichts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Hartweg (Author), 2004, Die fünf bekanntesten menschlichen Sinne genau betrachtet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71219
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