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Jugend und Sucht

Title: Jugend und Sucht

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: cand.paed Florian Hering (Author)

Pedagogy - General
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„Jugend und Sucht“, so lautet der Titel des Referats, das im Sommertrimester 2006 im Rahmen des Seminars „Pädagogische Kindheits-und Jugendforschung“ an der Helmut-Schmidt-Universität gehalten wurde. Ziel des Vortrags war es, das Suchtverhalten sowie den Konsum legaler und illegaler Drogen von Jugendlichen zu thematisieren. Neben dem Zusammenhang von Risikoverhalten und Motiven, sollte vor allem der Einfluss des näheren Umfelds und der Peer-Group betrachtet und bewertet werden. Daran anknüpfend wurden Möglichkeiten zur Prävention und gängige Therapieansätze beleuchtet und diskutiert. Jugend und Drogen - ein Problem? Was wissen wir eigentlich über das Konsumverhalten von Jugendlichen? Wie sehen die Trends aus und welche Arten von legalen und illegalen Drogen sind es, die dazu führen, dass Kinder und Jugendliche an erster Stelle und als Schwerpunkt im Suchtbericht der Bundesregierung des Jahres 2005 auftauchen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition: Jugendlicher

3 Suchtbericht – ein Überblick

4 Jugend, Drogen und Kriminalität

5 Motive für Drogenkonsum

5.1 Motivationen im Umfeld der Familie

5.2 Neugier

5.3 Die Peer-Group / Risikoverhalten

6 Maßnahmen gegen den Konsum von Drogen

6.1 Prävention

6.2 Prävention in der Familie

6.3 Beratung und Therapie

7 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit befasst sich mit dem Suchtverhalten von Jugendlichen und analysiert sowohl den Konsum legaler und illegaler Drogen als auch die zugrunde liegenden Ursachen im sozialen Umfeld. Ziel ist es, auf Basis aktueller Trends präventive Ansätze und moderne Therapiekonzepte aufzuzeigen, um einer Drogenkarriere bereits im Vorfeld entgegenzuwirken.

  • Analyse des Drogenkonsumverhaltens im Jugendalter
  • Einfluss von Familie und Peer-Group auf das Suchtverhalten
  • Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Jugenddelinquenz
  • Methoden und Ansätze der primären Drogenprävention
  • Vorstellung aktueller Beratungs- und Therapieformen

Auszug aus dem Buch

5.1 Motivationen im Umfeld der Familie

Die Gründe für den Konsum von Drogen im Jugendalter sind vielfältig und wirken häufig aus verschiedenen Bereichen auf die Heranwachsenden ein. Oftmals sind es die Eltern selbst, die ein schlechtes Vorbild darstellen, und denen die Jugendlichen nacheifern. „Es gibt starke Zusammenhänge zwischen Drogen-, Alkohol-, Medikamenten- oder Nikotinmißbrauch der Eltern und dem Drogenumgang der Kinder.“11 Diese Tatsache lässt sich darauf zurückführen, dass Jugendliche trotz wachsender Selbstständigkeit die Eltern als Bezugspersonen, Ansprechpartner und auch als Vorbilder sehen.

Der Konsum von Drogen, hier insbesondere von berauschenden Drogen, kann in anderen Situationen auch ein Mittel zur Realitätsflucht sein. Oftmals fühlen sich Jugendliche den durch das Elternhaus an sie gestellten Wünschen und Forderungen nicht gewachsen. Eine fehlende Übereinstimmung der jeweiligen Annsprüche kann dazu führen, dass sich der Jugendliche von seinen Eltern abwendet und bewusst die Normen und Werte verletzt, die ihm zu Hause vorgelebt werden. Diese Generationskonflikte können Auswirkungen auf die Identitätsfindung des Jugendlichen haben. Der Jugendliche flüchtet daraufhin in die Gruppe der Gleichaltrigen und ist dort einem erhöhten Risiko ausgesetzt. 12 Ähnliches bewirken auch Stresssituationen wie andauernde Streitereien oder die Scheidung der Eltern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Seminarthemas und Definition der Fragestellung bezüglich jugendlichen Suchtverhaltens.

2 Begriffsdefinition: Jugendlicher: Eingrenzung der Lebensphase Jugend zwischen Kindheit und Erwachsenenalter anhand verschiedener Entwicklungsphasen.

3 Suchtbericht – ein Überblick: Statistische Analyse von Trends beim Konsum von Nikotin, Cannabis und Alkohol unter Jugendlichen.

4 Jugend, Drogen und Kriminalität: Erörterung der komplexen Beziehung zwischen Drogenmissbrauch und kriminellem Verhalten, insbesondere im Bereich der Beschaffungskriminalität.

5 Motive für Drogenkonsum: Untersuchung der Ursachen, angefangen beim familiären Vorbild über die Neugier bis hin zum Einfluss der Peer-Group.

6 Maßnahmen gegen den Konsum von Drogen: Darstellung präventiver Ansätze sowie aktueller Beratungs- und Therapieangebote in der praktischen Suchtarbeit.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Suchtproblematik und Plädoyer für frühzeitige Prävention.

Schlüsselwörter

Jugend, Sucht, Drogenkonsum, Prävention, Suchtprävention, Peer-Group, Risikoverhalten, Jugendkriminalität, Familienumfeld, Therapieansätze, Aufklärung, Adoleszenz, Cannabis, Alkohol, Beratungsangebote

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Suchtverhalten von Jugendlichen und beleuchtet die Ursachen sowie die gesellschaftlichen Konsequenzen des Drogenkonsums.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben dem Konsumverhalten stehen der Einfluss der Familie, die Rolle der Peer-Group sowie Möglichkeiten der Prävention und Therapie im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Suchtverhalten bei Jugendlichen zu verstehen, Risikofaktoren zu identifizieren und effektive Präventionsmaßnahmen zu diskutieren.

Welche methodische Herangehensweise wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der Analyse offizieller Suchtberichte und Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Motive für Drogenkonsum und stellt verschiedene Maßnahmen der Suchtprävention und Therapie für Jugendliche vor.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Suchtprävention, Jugendkultur, Peer-Group-Einfluss und Drogenkonsumverhalten.

Welche Rolle spielt die Peer-Group für den Drogenkonsum?

Die Peer-Group fungiert oft als Experimentierfeld und Gegenpol zum Elternhaus, in dem Jugendliche durch Risikoverhalten ihren sozialen Status demonstrieren können.

Welchen Ansatz verfolgt das Hamburger Projekt „Laß 1000 Steine rollen“?

Das Projekt setzt auf Kreativität und Selbstverantwortung statt auf Verbote, um alkoholgefährdete Jugendliche zu erreichen und ihnen alternative Lebenswelten anzubieten.

Wie hat sich der Ansatz der Suchtberatung in den letzten Jahren gewandelt?

Frühere Methoden, die auf dem Prinzip des Lernens durch Schmerz basierten, wurden durch akzeptierende, niedrigschwellige und suchtbegleitende Ansätze abgelöst.

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Details

Title
Jugend und Sucht
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Pädagogische Kindheits- und Jugendforschung
Grade
1,3
Author
cand.paed Florian Hering (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V71257
ISBN (eBook)
9783638631440
Language
German
Tags
Jugend Sucht Pädagogische Kindheits- Jugendforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
cand.paed Florian Hering (Author), 2007, Jugend und Sucht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71257
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