Metropolisierung der Erde - Aktuelle Prozesse und Trends


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
31 Seiten, Note: keine Benotung, nur Schein

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie und Hintergründe
2.1. Die Begriffswelt rund um die Metropolisierung
2.2. Ursachen der Metropolisierung
2.3. Metropolisierung - Annäherung an ein Phänomen des 20. Jahrhunderts

3. Die Metropolisierung der Erde – aktuelle Prozesse und Trends
3.1. Die Demographische Dimension
3.1.1. Die Wachstumsdynamik und ihre differenzierte räumliche Ausprägung
3.1.2. Der aktuelle Stand des Metropolisierungsprozesses
3.2. Die Physiognomische Ausprägung
3.2.1. Großräumige Veränderungen
3.2.2. Kleinräumige Veränderungen
3.3. Die Funktionale Ausdehnung
3.3.1. Die funktionale Vormachtstellung der Metropolen
3.3.2. Innerurbane Disparitäten
3.3.3. Die Bedeutung der Kernstädte
3.4. Die Globale Dimension

4. Zusammenfassung und Ausblick

Glossar

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Die Erdbevölkerung ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem bislang nicht gekannten Ausmaß gewachsen. Ihre Zahl stieg in den Jahren zwischen 1950 und 2000 von 2,5 Mrd. auf 6,1 Mrd. an, was einer Zunahme von 244 % entspricht. Das Bevölkerungswachstum findet hauptsächlich in den ärmeren Ländern der Dritten Welt statt. Ihr Anteil macht rund 95 % des gesamten Wachstums aus. Noch sehr viel schneller - um mehr als 400 % - ist im gleichen Zeitraum die urbane Bevölkerung gewachsen. Bei der Betrachtung des weltweiten urbanen Bevölkerungswachstums werden noch evidentere Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländern deutlich. Die Stadtbevölkerung der Entwicklungsländer wuchs mit einer Zunahme um das 7,4-fache dreimal so rasch wie die der Industrieländer mit einer Zunahme um das 2,4-fache (Bronger 2004).

Die Urbanisierungsquote liegt in den Industrieländern derzeit bei durchschnittlich 75 % (Europa 74 %, Nordamerika 76 %). Lateinamerika ist mit einer Urbanisierungsquote von 74 % bereits heute auf dem Stand der Industrieländer. Asien und Afrika haben ebenfalls stark aufgeholt. Im Vergleich zu 1950 als sie beide knapp 10 % städtische Bevölkerung aufwiesen haben sie mit ihrem heutigen Anteil von 35 % und 34 % deutlich zugelegt (Bronger 2004).

Dieser enorme Urbanisierungsprozess betrifft vor allem die Metropolen und Megastädte. Bronger (2004) stellte die These auf, dass das 20. Jahrhundert ein „Jahrhundert der Metropolen“ war und die Metropolisierung zu einem weltumspannenden Phänomen geworden ist. Mir stellt sich die Frage, welche Trends mit dem weltweiten Metropolisierungsprozess einhergehen. Welche neuen Entwicklungen bringt die Urbanisierungsdynamik der Entwicklungsländer mit sich? Und welche sonstigen neuen räumlichen Phänomene sind in jüngerer Zeit in Metropolen entstanden?

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil, welcher sich mit theoretischen Aspekten und Hintergründen beschäftigt, wird zunächst auf den Begriff und das Begriffsdilemma „Metropolisierung“ eingegangen und der Begriff hinsichtlich seiner doppelten Bedeutung (Prozess und Zustand) erläutert. Auch der Begriff Metropole wird näher gefasst. Dabei soll nicht nur allein auf die geographische Abgrenzung eingegangen werden, sondern historische, kulturelle, religiöse, ökonomische und mythische Interpretationen sollen ebenfalls angerissen werden. Darüber hinaus soll der erste Teil kurz die Ursachen der Metropolisierung der Erde aufgreifen und bereits einen Überblick bezüglich dieses Phänomens geben. Da Urbanisierung, zumindest in dem beschriebenen Ausmaß, zu den neueren Erscheinungen zählt wird in der Regel nur auf die letzten 100 Jahre bis heute eingegangen.

Der zweite Teil widmet sich den aktuelle Prozessen und Trends der Metropolisierung der Erde. Bedingt durch die hohe Komplexität des Phänomens „Metropolisierung / Metropole“, kann dies nur durch eine Betrachtung auf mehreren Ebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln gelingen. Dazu wird zunächst auf die demographische Dimension der weltweiten Metropolisierung eingegangen und des Weiteren auch der damit eng verknüpften physiognomischen Ausprägung Aufmerksamkeit geschenkt. Anschließend wird die funktionale Ausdehnung der Metropolisierung der Erde beleuchtet. Darüber hinaus wird auch auf die globale Dimension eingegangen. Da sich aktuelle, aber auch zurückliegende, Metropolisierungsprozesse in den reicheren und entwickelten Ländern der Ersten Welt und den ärmeren Entwicklungsländern der Dritten Welt oftmals völlig verschieden gestalten, werden sie im Laufe der Arbeit auch häufig gesondert betrachtet. An dieser Stelle sei noch auf möchte ich noch darauf hinweisen, dass meine Ausführungen über aktuelle Entwicklungen der weltweiten Metropolisierung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Mit Sicherheit könnten diese noch um viele Trends ergänzt werden.

Abschließend rundet der dritte Teil die Arbeit ab, indem er sowohl eine Zusammenfassung liefert als auch weiterführende Aspekte anspricht.

Zu Beginn der Arbeit sei auch noch darauf hingewiesen, dass die meisten Größenangaben bezüglich der Bevölkerung ein entscheidendes Manko haben: Die Bezugsfläche zu den Bevölkerungsangaben wird oftmals nicht angegeben. Daher sind nicht selten für dieselbe Stadt in unterschiedlichen Quellen verschiedene Bevölkerungsangaben zu finden.

2. Theorie und Hintergründe

Zunächst erscheint es sinnvoll einen Blick auf die theoretischen Grundlagen der Metropolisierung der Erde zu werfen. Des Weiteren stellen Kenntnisse über die Ursachen interessante Hintergrundinformationen dar. Darüber hinaus wird im Anschluss ein erster Einblick bzw. Überblick gegeben, welcher sich durch einen teils historischen, teils aktuellen Abriss dem Phänomen der weltweiten Metropolisierung annähern will.

2.1 Die Begriffswelt rund um die Metropolisierung

Eine einheitliche und eindeutige Definition des Begriffs „Metropolisierung“ gibt es bislang nicht. Auch beim Metropolenbegriff handelt es sich um einen unbestimmten Begriff, welcher im geschichtlichen Verlauf in unterschiedlichen Bezugssystemen verschiedenen Bedeutungen angenommen hat, sodass heute von einer Mehrfachkodierung des Begriffs gesprochen wird. (Häußermann, 2002).

Im deutschen Sprachraum sind in erster Linie die Termini „Verstädterung“ und „Urbanisierung“ geläufig. Da sie oftmals mit verschiedenen Inhalten verbunden werden, sind bereits erhebliche Begriffsverwirrungen aufgetreten. Unter Verstädterung wird meist die Zunahme bzw. Vergrößerung von Städten nach Zahl, Fläche und vor allem Einwohnern verstanden (Bronger 2004). Der Begriff Verstädterung beinhaltet sowohl den Prozess des Wachstums städtischer Siedlungen als auch den erreichten Zustand der Verstädterung. Geht es aber um die Ausbreitung städtischer Lebens-, Verhaltens- und Wirtschaftsformen, ist meist von „Urbanisierung“ die Rede. Häufig werden auch beide Begriffe synonym verwendet (Heintel, Spreizhofer 2004). Der englische Sprachgebrauch dagegen kennt nur den Begriff „urbanization“. Der Begriff Metropolisierung / Metropolization ist bislang kaum als eigenständig definierter Begriff zu finden, weder in der englisch- noch der deutschsprachigen Literatur. In den meisten Beiträgen zur Stadtgeographie wird „Metropolisierung“ unter „Urbanisierung“/ Verstädterung subsumiert (Bronger 2004). Unter Metropolisierung wird ebenfalls sowohl der Prozess der Metropolenbildung als auch der erreichte Zustand bezeichnet (Heintel, Spreizhofer 2001).

Seit fünf Millionen Jahren lebt der Mensch auf der Erde, in Städten wohnt er erst seit 8000 Jahren und erst in den letzten 150 Jahren ist unsere Vorstellung von Metropolen geprägt worden (Lanz 2001). Was zeichnet eine Metropole aus und wie kann sie von anderen Städten abgrenzt werden?

Der historische, vormoderne Metropolenbegriff bezeichnet die kultische, religiöse oder politische Zentrale, welche als Metropole institutionalisiert ist. Diese Metropolen sind Orte der Macht und Zentralgewalt. Der Begriff der „zentralen Orte“ aus der Raumordnung greift diese Bestimmung auf. Demnach könnte der Ort mit den Einrichtungen höchster Zentralität in einem Staat als seine Metropole bezeichnet werden. Der Metropolenbegriff im geographischen Sinne bzw. im Sinne der amtlichen Statistik wird durch Schwellenwerte gefasst. Großstädte mit mehr als eine Mio. Einwohner werden als Metropolen und Städte mit mehr als fünf Mio. Einwohnern als Megastädte bezeichnet um sie von anderen Großstädten abzugrenzen. (für Megastädte werden mittlerweile auch Größenordnungen von acht bzw. zehn Mio. als Kriterium angegeben). Auch in der Religionsgeographie spielte der Metropolenbegriff über Jahrhunderte eine wichtige Rolle. In der Metropole (wörtlich übersetzt Mutterstadt oder Zentralstadt) hatte der Erzbischof seinen Sitz. Metropolen im wirtschaftsgeographischen Sinne werden an ökonomischen Faktoren gemessen (BIP, Umsatzahlen, Unternehmenssitze). Heute werden Metropolen oder so genannte Weltstädte von vielen Autoren als die Knotenpunkte der globalisierten Ökonomie bezeichnet. In Wirtschaftsmetropolen werden Beziehungen organisiert, Entscheidungen getroffen und ein überproportional großes wirtschaftliches Produkt erwirtschaftet. Von Metropolen der Weltwirtschaft wird oft auch synonym als „world cities“ oder „global cities“ gesprochen. Schließlich werden auch Orte die einen gewissen Symbolgehalt haben als Metropolen bezeichnet. Auf sie richten sich die Hoffnungen, Sehnsüchte und Phantasien von vielen. Sie sind aber auch der Ort in denen Ängste gegenüber der Modernisierung zum Vorschein kommen (Häußermann 2002).

Als Idealtyp oder Leitbild einer Metropole kann Paris bezeichnet werden. In ihr laufen alle Fäden zusammen. Sie war auch die erste Stadt, die als Metropole im kulturellen Sinn bezeichnet wurde. Allgemein gilt, dass zentralistische Strukturen am eindeutigsten Metropolen ausbilden (Paris, London, Lissabon) während es in föderalistischen Strukturen in der Regel keine eindeutig dominierende Stadt gibt (Deutschland, Italien, Schweiz).

Der Begriff Metropole findet in der aktuellen Literatur sehr unterschiedliches Verständnis. Die Versuche Abgrenzungskriterien für eine Metropole zu finden, differieren oftmals zwischen den Autoren. Für Kiecol 1999 sind Metropolen generell nur schwer durch klare Kriterien und Fakten definierbar. Vielmehr sind sie durch die Bilder, die sie in den Köpfen der Menschen erzeugen und die Mythen um sie existent. Daher ist was Metropolen letztendlich auszeichnet nur annäherungsweise und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erfassen.

Für Heintel und Spreizhofer (2001) sind Metropolen die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mittelpunkte eines Landes, meist auch mit Hauptstadtfunktion. Insbesondere in Entwicklungsländern ist eine Metropole zu finden, welche alle anderen Städte an Größe und Bedeutung übertrifft. Statistisch wird die Metropole als städtische Agglomeration mit einer Bevölkerung von über einer Mio. abgegrenzt.

Lanz (2001) spricht von Metropolen als Mittelpunkt eines Städtesystems, dem dominanten Zentrum einer Region oder der Hauptstadt eines Landes. Für ihn sind Metropolen Bühne und Kontakthof der Eliten, Arbeitsplatz und Zufluchtsort der Marginalisierten und geistige Heimat der Künste.

Um mit einer einheitlichen Begriffsbestimmung arbeiten zu können soll die im Anschluss vorgestellte Abgrenzung von Bronger (2004) für vorliegende Arbeit zugrunde liegen. Um eine quantitative weltweite Vergleichbarkeit des momentanen Standes und historischen Ablaufs des Metropolisierungsprozesses zu erreichen reduziert Bronger (2004) die Abgrenzungskriterien für Metropolen auf die demographischen und strukturellen Aspekte. Eine Stadt ist gemäß seiner Abgrenzungskriterien eine Metropole, wenn sie eine Mindestgröße von einer Mio. Einwohner und bezogen auf den Gesamtraum eine Mindestdichte von 2000 Einw./km² aufweist und eine monozentrische Struktur besitzt.

Eng verbunden mit dem Begriff Metropole ist der Begriff Megastadt, da Metropolen häufig auch Megastädte sind. Unter Megastädten werden monozentrische Stadtagglomerationen mit mehr als fünf Mio. Einwohnern und über 2000 Einw./km² verstanden (Bronger 2004).

Des Weiteren arbeitet Bronger (2004) mit den Begriffen „demographische Primacy“ und „funktionale Primacy“. Die demographische Primacy bezeichnet den auf die meist einzige Metropole eines Landes entfallenden Anteil der Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung und wird als Metropolisierungsquote gemessen. Unter funktionaler Primacy wird die Vormachtmachtstellung einer in der Regel einzigen Metropole im politischen und administrativen sowie auch im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich verstanden. Die Hauptmerkmale der funktionalen Primacy sind demnach die Überkonzentration der wichtigsten Funktionen (Primacy Indices) in fast allen Bereichen und das die demographische Primacy von der funktionalen Primacy oftmals noch weit übertroffen wird. Die Primacy Ratio gibt das Verhältnis zwischen dem jeweiligen Primacy-Index und dem demographischen Primacy-Index an. Es gilt als entscheidendes Merkmal für Metropolen, dass sie größer 1 ist. Funktionale und demographische Primacy zusammen sind das bestimmende Merkmal des Phänomens Metropole.

2.2 Ursachen der Metropolisierung der Erde

Um die aktuellen Entwicklungen und vor allem Probleme des weltweiten Metropolisierungsprozesses besser nachvollziehen zu können scheint es sinnvoll vorab die Ursachen zu betrachten. Die Ursachen für das Wachstum von Städten und insbesondere von Metropolen sind nicht ganz klar. Es existieren unterschiedliche Erklärungsansätze. Im Zuge der Industrialisierung und starken funktionalen Konzentration entwickelten sich einige europäische und nordamerikanische Städte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu Megastädten. Erst allmählich folgten einige Städte in Lateinamerika, Afrika und Süd-Ost-Asien. Während der Kolonialepoche wurden in der Regel in der Hauptstadt oder in einer bedeutenden Hafenstadt sämtliche politischen und wirtschaftlichen Funktionen konzentriert d.h. es kam zu einer starken Zentralisierung bzw. einer Überzentralisierung. Dies hatte zur Folge, dass sich nach dem Rückzug der Kolonialherren vor allem hier eine rasche Zunahme der Bevölkerung einstellte. Die Wanderungsbewegungen werden durch die unterschiedliche Attraktivität der Ab- und Zuwanderungsgebiete ausgelöst bzw. begünstigt. In diesem Zusammenhang wird von Push- und Pull-Faktoren gesprochen. Die Lebensbedingungen und die Wahrscheinlichkeit Arbeit zu finden werden in einer Großstadt oftmals als besser wahrgenommen, als auf dem Land. Auf der einen Seite bewegen schlechtere Lebensbedingungen die Menschen zum Abwandern (Push-Faktoren) und auf der anderen Seite wirkt die Summe der Anziehungskräfte im Zuwanderungsgebiet (Pull-Faktoren) noch verstärkend. Insbesondere in Metropolen der Entwicklungsländer ist eine deutliche Differenz zwischen den Lebensbedingungen von Land und Stadt zu verzeichnen, weshalb diese metropolitanen Räume eine außerordentliche Anziehungskraft auf die Landbevölkerung besitzen. Weitere Ursachen der Metropolisierung können aber auch das natürliche Bevölkerungswachstum und / oder eine Umklassifizierung bisher als „ländlich“ eingestufter Gebiete in „städtische“ z.B. infolge von Eingemeindungen sein. In den Metropolen der Entwicklungsländer ist die Zunahme der Zahl Einwohnern vor allem durch hohe Geburtenüberschüsse und durch ein hohes Wanderungspotential nahezu atemberaubend und führt zu enormen Herausforderungen (www.klett-verlag.de, 2003).

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Details

Titel
Metropolisierung der Erde - Aktuelle Prozesse und Trends
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Hauptseminar Stadtgeographie
Note
keine Benotung, nur Schein
Autor
Jahr
2006
Seiten
31
Katalognummer
V71366
ISBN (eBook)
9783638620598
ISBN (Buch)
9783638675109
Dateigröße
958 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Metropolisierung, Erde, Aktuelle, Prozesse, Trends, Hauptseminar, Stadtgeographie
Arbeit zitieren
Bettina Kühn (Autor), 2006, Metropolisierung der Erde - Aktuelle Prozesse und Trends, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71366

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