Application Service Providing - Beispiele und Fallstudien, insbesondere Office und Dokumentendienste


Hausarbeit (Hauptseminar), 2001
19 Seiten, Note: 1,0

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Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis

Einleitung ::

1. Zum Konzept des Application Service Providing (ASP)
1.1 Der Begriff Application Service Providing
1.2 Stärken und Schwächen von ASP-Angeboten
1.3 Anbieter und beteiligte Firmen im ASP-Modell
1.4 Technische Realisierung des ASP-Konzepts
1.5 Differenzierungskriterien für ASP-Angebote

2. Beispiele von ASP für Office- und betriebswirtschaftliche Anwendungen
2.1 Beispiele für Officeanwendungen (OA)
2.1.1 Funktionsübergreifende Officesanwendungen
2.1.2 Groupware und Terminverwaltung
2.1.3 Dokumentenmanagement-Anwendungen
2.1.4 Unentgeltliche Anwendungen für das Office
2.2 Beispiele für betriebswirtschaftliche Anwendungen

3. Fallstudien zum Application Service Providing
3.1 Dokumentenmanagement in der Heidelberger Sparkasse mit dem Produkt Doku@web von der Datasec GmbH & Co. KG
3.2 Schüler-Lernportal über ASP von LearningStation.com

4. Beurteilung und Zusammenfassung
4.1 Zukünftige Angebots- und Einsatzszenarien
4.2 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Vor- und Nachteile technischer Varianten des ASP

Abb. 2: Kriterien zur Differenzierung von ASP-Angeboten

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Application Service Providing (ASP): Beispiele und Fallstudien - insbesondere Office- und Dokumentendienste

Einleitung

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit einer neuen Form der Softwarenut- zung - dem Application Service Providing, kurz ASP. Dieses vereinfacht unter dem Schlagwort „Software zur Miete“ behandelte Outsourcingkonzept zeigt Unternehmen ein enormes Kosteneinsparungspotenzial auf. Durch diese Pra- xisrelevanz erfolgte bisher eine rasante Entwicklung neuer Angebote in den verschiedensten Anwendungsbereichen.1 „ASP ist ein weites Feld, dass sich nur schwer abgrenzen läßt“, lautet daher eine Feststellung.2 Ziel dieser Arbeit wird sein, einer Abgrenzung des Begriffes durch eine strukturierte Darstellung näher zu kommen und Anwendungsgebiete aufzuzeigen.

Im ersten Teil der Arbeit wird dazu zunächst das Konzept erläutert und cha- rakteristische Eigenschaften benannt. Dann werden Stärken und Schwächen, technische Aspekte und die Marktstruktur miteinbezogen, um so einen Über- blick zu dem gesamten Komplex des ASP zu geben. Eine Übersicht zu mögli- chen Beurteilungskriterien für ASP runden den ersten Teil ab. Beispiele stehen im Mittelpunkt des zweiten Abschnitts. Dabei wird die Vielfalt unterschiedli- cher Office- sowie betriebswirtschaftlicher Anwendungen aufgezeigt.

Kapitel drei behandelt die Durchführung konkreter ASP-Projekte an Hand zweier Fallstudien aus dem Bereich Dokumentenmanagement und eLearning. Dabei werden die im ersten Teil erarbeiteten Kriterien berücksichtigt. Im vier- ten Teil setzte ich mich mit den Ausgestaltungsformen des ASP-Modells aus- einander und nehme eine Einschätzung verschiedener Angebots- und Ein- satzszenarien vor. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung.

1. Zum Konzept des Application Service Providing (ASP)

1.1 Der Begriff Application Service Providing

„Application Service Providing“ umfasst im Allgemeinen die zentrale Bereitstellung und das Management von Anwendungsprogrammen (-software) für einen oder mehrere Kunden auf vertraglicher Basis gegen eine Gebühr.3 Die Abkürzung ASP wird in Entsprechung der Schreibweise „Application Service Provider“ auch für den Anbieter verwendet.4

Mit der zentralen Bereitstellung wird ein charakteristisches Merkmal des ASP benannt. Im Gegensatz zum Verkauf eines Softwareprogramms über den Han- del, wobei die Software dann auf dem lokalen PC installiert werden muss, wird sie beim ASP über eine Netzverbindung vom Anbieter zum Kunden - i.d.R. über das Internet -verfügbar gemacht.5 Für den Zugriff wird lediglich ein In- ternet-Browser benötigt.6

Zentrales Management bezieht sich darauf, dass die evtl. nach einer Eingabe zu speichernden Daten beim Anbieter verbleiben und dieser sich um die Aktualisierung der verwendeten Programm-Komponenten kümmert. An dieser Stelle soll zwischen Kern- und Zusatzleistung unterschieden werden.

Programmbereitstellung, -aktualisierung und Datenhaltung stellen die Kern- leistungen eines ASP-Dienstes dar. Erweiterungen dieser Kernleistungen, bspw. um den Internetzugang, Hardwarekomponenten oder die bedarfsorien- tierte Entwicklung oder Anpassung der Software, komplettieren die Liste der verfügbaren Servicekomponenten. Der genaue Leistungsumfang wird vertrag- lich in den sog. Service-Level-Agreements (SLA) vereinbart. Ebenfalls charakteristisch ist die Erhebung des Preises. Sie erfolgt im ASP-Modell nicht einmalig, sondern zeitbezogen, z.B. monatlich oder nach tatsächlicher Nut- zungsdauer.7

Das ASP-Modell beinhaltet organisatorische und absatzspezifische Aspekte. Organisatorisch steht es in enger Verbindung zum Outsourcing. Korrespondie- rend zur Querschnittsfunktion unternehmenseigener IT, kann die Nutzung ei- nes ASP-Dienstes als eine selektive Form des Outsourcings bezeichnet werden, da hier die zur Ausführung von betrieblichen Funktionen notwendige Bereit- stellung von Software ausgelagert wird.8 Entgegen dem Grundkonzept des Outsourcings berührt daher die Auslagerung von Softwaremanagement auch Arbeitsfelder eigentlicher Kernkompetenz. Beim ASP kann nicht grundsätzlich von einer Einzelfertigung ausgegangen werden, da nicht nur gleiche Tätigkei- ten gebündelt werden, sondern auch identische Produkte an verschiedene Kun- den verkauft werden können. Absatzspezifisch stellen AS-Provider einen Intermediär - einen weiteren Absatzkanal - dar, der, ähnlich dem Einzelhan- del, eine Sortimentsfunktion ausüben kann.

1.2 Stärken und Schwächen von ASP-Angeboten

Die im Folgenden aus Sicht von gewerblichen Anwendern zusammengetrage- nen Stärken und Schwächen des ASP-Modells sind im Vergleich zum Kauf bzw. der Selbstentwicklung von Software zu sehen. Ihre Ausprägungen hängen vom Angebot des Dienstes sowie den Bedürfnissen des Abnehmers ab. Als Stärken sind eine geringere Kapitalbindung durch den Wegfall von Lizenz- und Implementierungskosten für neue Software (bzw. deren Verteilung über die Zeit), Verringerung der Kosten für Wartung und -pflege, schnelle bü- rounabhängige Verfügbarkeit sowie hohe Aktualität der Software zu berück- sichtigen.9 Diese Vorteile sprechen für eine hohe Attraktivität des ASP für kleine und mittlere Firmen, Selbstständige und Existenzgründer, die sich nun spezielle oder weitere Software leisten können. Große Firmen profitieren vor allem von Programmintegrität, Ortsunabhängigkeit und der Reduzierung der IT-Abteilung.

Als Schwäche dieser Art der Softwarenutzung können Abhängigkeit vom AS- Provider, Herausgabe von kritischen (wichtigen) Unternehmensapplikationen und -daten, Sicherheitsrisiken der Datenübertragung und -haltung sowie die Abstimmung mit anderer intern verwendeter Software genannt werden.10

1.3 Anbieter und beteiligte Firmen im ASP-Modell

In diesem Abschnitt erfolgt eine Abbildung der Struktur der Angebotserstel- lung. Entsprechend den zur Erfüllung der Kernleistungen unter 1.1 erläuterten Fähigkeiten haben an dem Markt für ASP Firmen Interesse, die zumindest in einem dieser Bereiche Kernkompetenz verbuchen können. Dies sind Software- hersteller wie Microsoft, Internet-Service-Provider wie AT&T Corp., System- integratoren wie die SAP Systems Integration AG sowie Firmen aus dem Be- reich Datenhaltung wie Qwest Communications International Inc..11 Daneben sehen auch einige Hardwarehersteller Chancen in diesem Geschäft, wie etwa compaq.12 Diese Heterogenität führt dazu, dass ASP-Dienste die Gesamtlei- stung nicht alleine erstellen, sondern auf Kooperationspartner setzen. Der Zu- sammenschluß von amerikanischen IT-Firmen mit dem Ziel der Entwicklung von Standards in der Interessenorganisation „ASP Industry Consortium“ weist darauf hin.13 Ein ähnliches Gremium in Deutschland ist das ASP-Konsortium e.V.14 Als Anbieter treten überwiegend unabhängige Softwareverkäufer (ISV) und Internet Service Provider (ISP) auf, während sich Softwarehersteller darauf konzentrieren, an Einnahmen aus der Lizenzerteilung, technischen Lösungen im Server- und Hostingbereich sowie der Qualitätssicherung für AS-Provider zu verdienen.15 So bietet z.B. Microsoft Zertifizierungsverfahren und Server- unterstützung für AS-Provider an.16

1.4 Technische Realisierung des ASP-Konzepts

Für die technische Realisierung des ASP-Konzepts haben sich drei Varianten bisher durchgesetzt, die im Folgenden kurz beschrieben werden. Wichtige technische Vor- und Nachteile fasst die Abbildung 1 zusammen. Gemeinsam ist allen Varianten, dass der Anwender zur Anzeige nur einen Internet-Browser als Zugangssoftware auf seinem PC benötigt. Ebenfalls stellen alle Lösungen eine Client-Server-Konstellation dar, wobei der sog. Client das vom Benutzer verwendete Endgerät repräsentiert und der vom AS-Provider vorgehaltene Ser- ver die Software bereitstellt.

Bei der ersten Variante wird auf eine Lösung mit sogenannten „Thin-Clients“ zurückgegriffen. Diese übernehmen im Gegensatz zum gängigen PC, der auch die Ausführung des Programms verwirklichen kann, lediglich die Ein- und Ausgabefunktion. Diese Version ist die einfachste Möglichkeit bereits beste- hende Programme über ASP anzubieten. Da alle Anzeigeinformationen über- tragen werden müssen, erfordert diese Form eine vergleichsweise hohe Daten- übertragungsrate. Im Gegensatz zu den nachfolgenden Varianten, ist die „Thin- Client-Lösung“ nicht unabhängig in der Kombination von Server- Betriebssystem, Client und Software.17

Eine weitere Variante ist die Realisierung über Java-Applets. Zwar erfolgt der Zugriff auf die Software aus der Entfernung, aber aktuell benötigte Pro- grammteile werden lokal ausgeführt, so dass kein immanenter Datenaustausch zwischen Client und Server notwendig ist. Java bietet durch seine Ausdrucks- mächtigkeit eine breite Anwendbarkeit, dafür ist der Programmieraufwand jedoch höher als bei anderen Lösungen.

Bei der dritten Form greifen Entwickler auf Möglichkeiten der dynamischen HTML-Programmierung zurück. Hierbei wird eine allgemeine Programmober- fläche erstellt, in die dann bei Verwendung die jeweils benötigten Kompone- neten, wie etwa Daten aus einer Datenbank, zur Laufzeit integriert werden. Dadurch entsteht eine persönlich-individuelle Ansicht. Die Spezialisierung (customization) der auf dHTML aufbauenden Angebote ist sehr flexibel mög- lich. Dafür kann die Optik der Anwendung nur begrenzt vordefiniert werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Vor- und Nachteile technischer Varinaten des ASP Quelle: selbst erstellt

Es kann festgehalten werden, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen der verwendeten Technik und den dadurch realisierbaren Anwendungen bezüglich Komplexitätsgrad, Funktionsumfang und Performance besteht und vice versa.

1.5 Differenzierungskriterien für ASP-Angebote

Aus dem bisher geführten Überblick zum ASP lassen sich Kriterien zusam- menstellen, nach denen Anbieter differenziert und nachfragerseitige Anforde- rungen überprüft und gewichtet werden können. Sie sind in Abbildung 2 darge- stellt.

Kriterien zur Differenzierung von ASP-Angeboten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Kriterien zur Differenzierung von ASP-Angeboten Quelle: selbst erstellt

Teil II: Beispiele von ASP für Office- und betriebswirtschaftliche Anwendungen

2.1 Beispiele für Officeanwendungen (OA)

Officeanwendungen werden auf Bürosystemen (PC) zur Unterstützung von Funktionen und Arbeitsgängen eingesetzt.18 Es handelt sich dabei um Soft- ware, die sich als Standard für die Ausrüstung von Personalcomputern durch- gesetzt hat. Im engeren Sinne sind dies funktionsübergreifende Standardan- wendungen, wie z.B. Schreib- oder Tabellenkalkulationsprogramme (OA i.e.S.). Im weiteren Sinne werden hier auch funktionsbezogene Office- Programme miteinbezogen - z.B. Dokumentenmanagementsoftware, Group- ware, Termin- und Routenplaner (OA i.w.S.). Für diese Gruppe muss die Grenze von Standard- zu Individualsoftware allerdings als fließend angesehen werden, da AS-Provider teils erhebliche Anpassungen vornehmen.19 Insgesamt kann hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Spektrum erhältlicher Anwen- dungen aufgezeigt werden.

2.1.1 Funktionsübergreifende Officeanwendungen

Funktionsübergreifende Standardanwendungen für das Office (OA i.e.S.) ge- hörten zu den ersten Angeboten von AS-Providern. Entsprechend seiner großen Verbreitung, spielt bei den marktgängigen Angeboten das Officepaket von Microsoft eine große Rolle. Wie bereits erwähnt, tritt Microsoft selbst nicht als AS-Provider auf (siehe 1.3). Ein Anbieter, der nach eigenen Angaben bereits im Jahre 2000 Lösungen für ASP vorgestellt hat, ist die Victorvox AG, die auf dem (deutschen) Telekommunikationsmarkt als Service Provider tätig ist.20 In dem neuen Segment bietet die Firma unter der Marke „tuul.de“ u.a. das Office- paket 2000 Professional von Microsoft zum Preis von DM 119,31 monatl. an.21 Der Einstieg in die Online-Nutzung des Microsoft-Office ist einfach. Ähnlich einer Registrierung bei Angeboten im Internet, erhält man einen Login und ein Passwort. Nach der Anmeldung stellt der Online-Arbeitsplatz dem Nutzer im Browserfenster eine Windows-Desktop-Oberfläche bereit, die den Aufruf der im Paket enthaltenen Software ermöglicht.22 Zur Nutzung des Angebots muss zunächst ein „Plug-in“ in die Browseranwendung integriert werden. Fehlt die- ses, kann auf das Online-Office nicht ohne weiteres von jedem an das Internet angebundenen Computer zugegriffen werden; die als Vorteil von ASP ge- nannte Ortsunabhängigkeit ist dann nicht gewährleistet. Ansonsten lässt sich das Office-Programm in gewohnter Optik und Funktionalität nutzen. Standardsoftware von Microsoft oder anderen Herstellern ist bei zahlreichen Anbietern erhältlich. So z.B. die „eSuite 2.0“ beim Provider NuoMediaOffice, der auch ein Werkzeug zum Erstellen von Diagrammen integriert hat, oder das „StarOffice“ als Produkt „mdesk“ der e-business-Unit von Mobilcom.23 Die Angebote unterscheiden sich vor allem in Lösung von technischen Problemen, was sich bei der Bedienerfreundlichkeit, dem Funktionsumfang oder der Per- formance auswirkt. So wurde z.B in einer Office-Testversion des Portals „ASPON“ die Officeemulation zu Gunsten der Bedienerfreundlichkeit in die Standard-Desktopansicht integriert, während bei „tuul.de“ das Programm nur innerhalb des Browserfensters dargestellt werden kann.24

2.1.2 Groupware und Terminverwaltung

Funktionsbezogene Typen von Büroanwendungen stellen u.a. Tools zur koope- rativen Zusammenarbeit von Usern (sog. Groupware) und für Terminverwal- tung dar. Mit Groupware, bei der Koordination und Kommunikation im Mittel- punkt steht, können z.B. firmeninterne Projekte gesteuert oder, bei entspre- chender Ausgestaltung, Diskussionsforen auf Internetportalen anlegelegt und gepflegt werden. Ein namhafter Hersteller, der Application Service Providern vorbereitete Hosting-Lösungen verkauft, ist die zum IBM-Konzern gehörende Firma Lotus. Sie bietet verschiedene Leistungen rund um die Produkte Lotus Quickplace und Lotus Notes, ein Mix aus E-mail-, Terminkalender- und Groupwareanwendung, an. Im Falle der Groupware Quickplace erarbeiten die AS-Provider auf der Basis des Programms bedarfsgerechte Anwendungen. Für Lotus Notes wurde eine Implementierung als Web-Client in dHTML entwik- kelt (Lotus iNotes), die eine bessere Online-Performance liefert und sich seit- dem auch für ASP eignet. Lotus iNotes ist auch ein gutes Beispiel für die Ver- bindung von ASP und „Mobile Computing“, da man iNotes nun mieten und gleichzeitig von mobilen Endgeräten aus darauf zugreifen kann.25

2.1.3 Dokumentenmanagement-Anwendungen

Die in einem Unternehmen verwendeten Dokumententypen sind vielfältig. Sie unterscheiden sich z.B. durch ihr Medium (Papier vs. digitale Datei), Zugriffs- häufigkeit und besonders ihre unternehmens- bzw. branchenspezifische Eigen- schaften. Die Verwaltung und Verwendung von Dokumenten zu unterstützen, ist die Aufgabe von Dokumentenmanagement-Programmen. Ein Anbieter eines Dokumentenmanagementsystems ist die COI GmbH, die mit ihrem auf kleine und mittlere Unternehmen zielenden System „connectYoo to documents“ eine Zusammenführung aller Dokumente in einer digitalen Ar- chivierung auch über ASP ermöglichen will.26 Die spezifischen Vorteile der ASP-Lösung liegen darin, dass das Unternehmen eine teure Installation und Wartung eines Servers sparen und auch ausserhalb der Firma auf alle Doku- mente zugreifen kann. Auch hier ist nach Angabe der Firma nur ein Browser- Plug-in erforderlich.27 Mit dem Produkt kann beispielsweise ein externer Ver- triebsmitarbeiter, der sich bei einem Kunden befindet, über einen einfachen Internetanschluß Materialbestände oder das Vorliegen eines Auftrages prüfen. Auch interessant sind solche Modelle für Unternehmen mit mehreren Standor- ten, die Dokumente austauschen müssen. Dieser Provider greift auf Vorlei- stungen verschiedener Kooperationspartner zurück, wie den Hosting-Service von T-Systems, Dienstleistungen des Datenbankproduzenten Oracle und des Softwareherstellers Microsoft.

2.1.4 Unentgeltliche Anwendungen für das Office

Zu den Officeanwendungen im weiteren Sinne zählen auch eine Vielzahl an Diensten, die technisch dem ASP-Modell entsprechen, aber zur Zeit unentgelt- lich abgegeben werden. Sie werden dennoch unter den Begriff ASP gefasst, weil sie ebenfalls als eigenständige Programme gegen Bezahlung vertrieben werden (könnten). Dazu zählen u.a. persönliche Terminplaner wie sie etwa über die Internetpräsenz von Yahoo, mypalm oder des Manager Magazins zu- gänglich sind. Ein Angebot bietet bspw. die Shell AG im Internet, die zu einem Routenplaner auch gleich Veranstaltungstipps oder Hotelbuchungen auffinden kann. Es ist nicht auszuschließen, dass solche Angebote in Zukunft auch gegen Gebühr angeboten werden.

2.2 Beispiele für betriebswirtschaftliche Anwendungen

Auch spezielle unternehmensbezogene Prozesse und Funktionen werden be- reits durch ASP unterstützt. Darunter fallen typische Aufgabenbereiche wie Personalmanagement, Buchhaltung und Controlling, Supply Chain Manage- ment (SCM), Entreprise Resource Planning (ERP) oder Absatz/Distribution (CRM/CAS). In diesem Abschnitt werden dafür einige Beispiele vorgestellt.

So betreibt die amerikanische Firma PeopleSoft Inc. auch im deutschen Markt ein breites Spektrum an spezifischen ASP-Angeboten. Sie hält für die Bereiche CRM, SCM und Personalmanagement verschiedene Module bereit. Im letzte- ren Anwendungsgebiet, welches hier in die Betrachtung einfließt, ist sie laut eigenen Angaben Welt-Marktführer. Technisch ist das Produkt „PeopleSoft Personalmanagement“ eine „zu hundert Prozent in Internetstandards (XML, HTML, JAVA) programmierte ERP-Suite“.28 Mit dieser Anwendung können vielfältige im Personalmanagement anfallende Aufgaben durchgeführt werden. Durch den internetbasierten Ansatz können die Mitarbeiter unabhängig vonein- ander zugreifen und Daten abrufen oder ändern. Auch Zeit- und Gehaltsmana- gement gehören zu diesem Modul. Das Abrechnungssystem ist durch länder- spezifische Erweiterungen flexibel, so dass es weltweit eingesetzt aber dennoch die regionale Gesetzeslage berücksichtigt werden kann. Für die Personalbe- schaffung sind u.a. Schnittstellen zu Zeitarbeitsfirmen vorgesehen. Tools zur Analyse der Arbeitskräfte und der Personalentwicklung runden diese ASP- Lösung ab.29 Zu den Kunden zählen u.a. die Deutsche Bank AG, die BHW Holding oder die Deutsche Bahn AG. Wichtige Konkurrenten auf dem ameri- kanischen Markt sind mit ähnlichen Angeboten White Amber Inc. und ework Exchange Inc..30

Einen ähnlichen Ansatz, aber mit einem umfassenderen Produktspektrum, ver- folgt die SAP AG mit ihrer Sparte „mySAP“. Neben der Breite des Angebots wird auch daran gearbeitet, den Zugang von mobilen Endgeräten und die Inte- gration von vor- oder nachgelagerten Vertragspartnern per Schnittstellen zu unterstützen.31

Auch branchenspezifische Software ist mittlerweile am Markt erhältlich. Ein Beispiel dafür stellt der Datenverarbeitungsdienstleister für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer DATEV dar, der seit einiger Zeit spezielle Programme für die Steuerberatungsbranche im ASP-Modell anbietet. So z.B. ein Internet- Kassenbuch, das bereits 230 Anwender gefunden hat. Vorteile von ASP sieht die Firma u.a. darin, dass die Programme auf Grund der häufigen Änderungen im Steuerrecht oft angepasst werden müssen. Nachteilig könnten sich geringe Datenübertragungsraten für die Programme auswirken, die Eingabekontrollen durchführen.32 Auch die Firma Oracle bietet mit „Online Applications“ bran- chensezifische Lösungen an. Darüber hinaus ist sie wie SAP breit aufgestellt.33 Abschließend soll an dieser Stelle noch eine Verwendungsoption des ASP aufgezeigt werden, die eine internetbasierte Vertriebs- und Kundenberatungs- lösung verwirklicht. Sie ist ein Werkzeug zur Aktualisierung und Pflege von Internet-Shop-Systemen und für die Kundenbetreuung und entspricht technisch der dHTML-Variante (siehe 1.4). Die Firma Noesis nennt dies ein „modulares Online-Content-Management-System“. Die Modularität ermöglicht hierbei eine bedarfsgerechte Lösung, die neben dem Content-Management-System auf Basis von vorbereiteten Komponenten auch Dienste wie Mailservices, ein E-mail-Direktmarketing-Tool, Online-Shop-System oder automatische Bildbe- arbeitung zugänglich macht. Damit wird dann auch die Schnittstelle zum Kun- den berührt (CRM). Neben der ortsunabhängigen Zugriffsmöglichkeit auf den Webserver, soll für den Einsatz der Komponenten keinerlei Programmier- oder Bildbearbeitungskenntnisse erforderlich sein.34 Ein Spezialist im CRM-Feld ist auch der Hersteller Siebel, dessen e-Business-Software „Siebel7“ nun auch für den ASP-Betrieb weiterentwickelt wurde und von AS-Providern vertrieben werden kann.35

3. Fallstudien zum Application Service Providing

3.1 Dokumentenmanagement in der Heidelberger Sparkasse

mit dem Produkt Doku@web von der Datasec GmbH & Co. KG Bereits im vorigen Teil wurde beispielhaft eine ASP-Anwendung für das Dokumentenmanagement vorgestellt (siehe 2.1.3). Hier soll nun ein konkretes Problem und dessen Lösung durch die Inanspruchnahme eines Application Service Providers dargelegt werden.

Die Aufgabe: Die Heidelberger Sparkasse stand nach der Fusion mit zwei weiteren Kreditinstituten vor der Aufgabe, die dokumentenbezogene IT-Infrastruktur zu vereinheitlichen. Langfristig sollte die Lösung auch für bis zu 60 weitere Filialen einsetzbar sein. Die Art der betroffenen Dokumente wa- ren zunächst nur Zahlungsbelege, später aber auch Konto- und Kundendaten. Anforderungen waren neben der Kostensenkung u.a. ein Verzicht auf hohe

Investitionen in Hardware, eine hohe Sicherheit bezügl. Aufbewarung und Ma- nipulation, lückenlose Verfügbarkeit, leicht verständliche und ortsunabhängige Recherche sowie die Einhaltung der gesetzlichen Aufbewarungsfristen. Auch die Zusammenführung verschiedener Dokumentenformate (digital oder auf Papier) wie sie bei Schecks, Überweisungen oder Lastschriften anfallen, war zu verwirklichen. Die Verarbeitungskapazität sollte eine tägliche Menge von bis zu 18.000 Zahlungsbelegen vorsehen.

Die Lösung: Die Digitalisierung der Papierbelege erfolgt auf Grund der Masse bei einem Schwesterunternehmen der DataSec. Papierbelege werden dafür per Kurier nach Karlsruhe gebracht und digitale gelangen auf elektronischem We- ge dorthin. Dort werden alle Files von einem von außen nicht konfigurierbaren Server (Bridge genannt) in Daten des Typs pdf konvertiert und entsprechend der für die Sparkasse entwickelten Struktur im Karlsruher Rechenzentrum ab- gelegt. Für die Gewährleistung der Verfügbarkeit werden die Daten redundant auch in Siegen, dem zweiten Rechenzentrum, gespeichert. Für die Sparkasse wurde zur Recherche eine Software entwickelt. Entgegen dem Standardfall eines Internetzugriffs, werden die Daten über ein 128-BIT SSL verschlüsseltes VPN, auch zwischen den Rechenzentren, übertragen. Zusätzlich werden zum Schutz vor Manipulation sogenannte „Firewalls“ eingesetzt und die Daten auf optischen Medien (WORM) gespeichert, die nur einen einmaligen Speicher- vorgang, aber häufige Lesezugriffe erlauben. Hat der Sachbearbeiter das Do- kument nach der Suche vor Augen, entspricht es der Optik nach dem Original- dokuments.36

Bemerkungen: Durch diese Lösung spart die Sparkasse Raum-, Such- und Verwaltungskosten ein.37 Andererseits ist sie auf die Zusagen bezügl. der Ver- arbeitungskapazität angewiesen. Hier könnten bei einem Wachstum, das größer als geplant ist, Probleme entstehen. Mit der Ausweitung auf Konten- und Kun- dendaten erfolgt dann auch eine Auslagerung unternehmenskritischer Daten, auf die im Gegensatz zu archivierten Zahlungsbelegen durchaus häufig zuge- griffen wird, so dass die ASP-Lösung evtl. sehr teuer werden kann. Anderer- seits sichert sie Qualität durch die gewonnene Datenintegrität. Auf die Sicher- heitsbedenken des Kunden wurde erheblich Rücksicht genommen.

3.2 Schüler-Lernportal über ASP von LearningStation.com

Die Aufgabe: Eine kleine Privatschule im Bundesstaat South Clifornia der USA mit ungefähr 200 Schülern und Schülerinnen betrieb ein internes IT-System. Neben dem schmalen Budget für das IT-Angebot, versursachte das System Probleme, benötigte viel Personalaufwand und war technologisch veraltet. Daneben bestand der Wunsch, in Zukunft Lehrern und Schülern auch aktuelle Lernwerkzeuge zur Unterstützung anzubieten.

Die Lösung: Der AS-Provider stellte der Schule „Thin-Clients“, also Computer mit minimaler softwaretechnischer Ausstattung, und zusätzlich Lernsoftware gegen eine jährliche Gebühr zur Verfügung. Auch die Anpassung der Software, die Schulung und die Administration des Systems ging auf LearningStation.com über. Zusätzlich können Schüler auch von Zuhause aus über das Internet auf die Software zugreifen. Damit zahlt die Schule zukünftig $0.42 pro Schüler und Tag (im Jahr ca. $30.000).38

Bemerkungen: Neben der Kosteneinsparung konnten auch zusätzliche Nutzen- komponenten, wie die Heimnutzung und neue Tools, realisiert werden. Die Endgeräte, wurden in die Lösung miteinbezogen, sie entspricht der „Thin- Client“-Variante aus Abschnitt 1.4. Da eine Schwankung von Schülerzahlen nicht ungewöhnlich ist, profitiert die Schule vermutlich vom Abrechnungsmo- dus auf Personenbasis. Da das System insgesamt nicht als unternehmenskri- tisch zu beurteilen ist, konnten Sicherheits- und Verfügbarkeitserwägungen bei der Abwägung zurückgestellt werden.

4. Beurteilung und Zusammenfassung

4.1 Zukünftige Angebots- und Einsatzszenarien

Die Erfolgsaussichten, Probleme und Grenzen, die sich aus den Beispielen und Fallstudien ergeben haben, sollen hier kurz bewertet werden. Für eine Beurteilung der Erfolgsaussichten von ASP-Diensten wird auf Er- kenntnisse der Wettbewerbsstrategie zurückgegriffen. Die Art des Strategi- schen Vorteils bildet dabei zwei alternative Kategorien.39 Zur ersten Gruppe zählen Anwendungen, bei denen der Aufwand für jeden weiteren Kunden ge- ring ist. Mit solchen skalierbaren Systemen lassen sich (bei vielen Abnehmern durch kleine Preise) Synergien und damit eine Kostenführerschaft verwirkli- chen. Anbieter, die die „Thin-Client“-Technik verwenden und Standardsoft- ware ohne Anpassung über ASP umsetzen, wie bspw. tuul.de, zählen dazu. In die zweite Kategorie fallen Angebote, die durch Differenzierung einen beson- deren Mehrwert bieten. Darin finden sich Firmen wieder, die branchenspezifi- sche Services bieten, mobile Anwendungen einbinden oder die Integration von Geschäftspartnern und bestehenden IT-Systemen vorantreiben. Sie fördern Flexibilität, Lean-Management und vermeiden Dateninseln. Aus Sicht des Ver- fassers werden sich mittelfristig Mitglieder der ersteren Gruppe durch Porta- langebote im B2C-Bereich konzentrieren, während spezialisierte Angebote der zweiten Kategorie die B2B-Ausrichtung wählen, wobei auch hier Portale ent- stehen können. (siehe marktführende Unternehmen wie Oracle, SAP, ...).

Hohe Priorität bei allen Anbietern muss dass Bemühen um gute Sicherheits- konzepte einnehmen, damit potenzielle Kunden Vertrauen in ASP setzen.40 Dieses ist bisher noch ein Problembereich. Ob sich die Herausgabe kritischer Unternehmensdaten und -anwendungen überhaupt auf breiter Front durchset- zen wird, ist zumindest zweifelhaft. Da in Zukunft mit einer deutlichen Zu- nahme der Datenübertragungsrate zu rechnen ist, werden die heutigen Grenzen des Modells bezüglich Performance und Komplexität der Applikationen ver- schoben.41 Auf eine intensivere Betrachtung technischer Schwierigkeiten, rechtlicher Aspekte (Service Level Agreements) und konkreter monetärer Auswirkungen einer ASP-Strategie musste zu Gunsten eines Überblicks und der Praxisorientierung verzichtet werden.

4.2 Zusammenfassung

Application Service Providing stellt eine neuere Form der Softwarenutzung dar. Diese wird gegen Gebühr über Netzwerke bereitgestellt und aktualisiert. AS-Provider kooperieren i.d.Regel mit anderen IT-Firmen. Anbieter überneh- men oft auch eine bedarfsgerechte Anpassung der Software oder bieten Zu- satzdienste an. Application Service Providing eröffnet einen weiteren Absatz- kanal für Progamme. Die Anwendung von ASP ist eine spezielle Form des Outsourcings.

Anwender können durch ASP Kosten reduzieren und Software bedarfsgerecht nutzen. Dagegen entsteht eine Abhängigkeit vom Dienstleister und es kann zu Sicherheitslücken durch Herausgabe von Daten und den Bezug über das Internet kommen. Zur technischen Umsetzung von ASP wird derzeit auf drei Varianten zurückgegriffen: Thin-Clients, Java-Applets oder dHTML, deren Wahl bestimmte Leistungsaussagen über die Software impliziert. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich Kriterien zur Differenzierung von ASP- Angeboten ableiten. Dies sind auf die Software bezogen das Anwendungsge- biet, die Leistungsfähigkeit sowie die Erweiterbarkeit und auf das Vertragsver- hältnis bezogen die vom Anbieter gewährleistete Verfügbarkeit, Servicetiefe und Sicherheit sowie entstehende Kosten. Die Technik nimmt aus o.g. Gründen eine Sonderrolle ein.

Im Rahmen dieser Arbeit konnten in einem eigenen Abschnitt Beispiele für Officesoftware gefunden und beschrieben werden. Schreib- und Tabellenkalkulationsprogramme als Officeanwendungen i.e.S. und Groupware, Terminplaner und Dokumentenmanagementsysteme als Officesoftware i.w.S. sind am Markt bereits erhältlich. Ebenso betriebswirtschaftliche Software. Dabei zeigte sich eine große Bandbreite an verschiedenen Ausprägungen des Application Service Providing. An Hand von zwei Fallstudien für Dokumentenmanagement und eLearning im dritten Abschnitt, die ausführlicher die Bedürfnisse der Nachfrager berücksichtigten, wurde aufgezeigt, wie Vor- und Nachteile des ASP von einer konkreten Einsatzsituation abhängen.

Eine Einschätzung des Verfassers zur zukünftigen Entwicklung sowie Problemen des ASP stand am Schluss der Arbeit. Als Fazit daraus lässt sich festhalten, dass es erstens ökonomisch sinnvolle Anwendungen und Entwicklungspotenzial für ASP gibt, sich zweitens aber konkrete Angebote (auch gleichen Typs) stark unterscheiden, und dabei drittens technische Hemnisse und Sicherheits- und Vertrauenslücken bestehen.

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www.heise.de/cebit/highlights/asp.shtml vom 1.11.2001 www.lotus.com/world/germany.nsf, 23.11.2001

www.microsoft.com/serviceproviders/certification/default.asp, vom 25.11.2001 www.mobilcom-e-business.de, vom 22.11.2001

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www.oracle.com/appsnet/services/os/index.htm, vom 1.12.2001

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www.peoplesoft.com/de/de/products/applications/hrm/solution_hrms.html, vom 1.12.2001

www.sap-ag.de/solutions/hostsolutions/, vom 26.11.2001

www.siebel.com/de, vom 2.12.2001

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www.tuul.de/ueber/unternehmen.html, vom 23.11.2001

www.tuul.de/software/index.html, vom 23.11.2001

www.upside.com/texis/mvm/news/story?id=37d93dc0, vom 2.11.2001

www.zdnet.de/internet/artikel/scene/200007/ aspspec01_01-wc.html , vom 27.Oktober 2001

[...]


1 Vergl. Wendland, 1999, S.2 ff.

2 Vergl. Bager/ Kossel, c´t - magazin für computer technik, 2001, S.190 f.

3 Vergl. Knolmayer, Wirtschaftsinformatik, 2000, S.443

4 Die Abkürzung ASP kann auch den Begriff Active Server Pages bezeichnen.

5 Vergl. www.compaq.at/asp/was.shtml, vom 29.10.2001

6 Browser sind Programme die eine Anzeige von Internetseiten ermöglichen, z.B. der Internet Explorer oder Netscape Navigator

7 Vergl. Sowinski, World Trade, 2001, S.68; vergl. auch H.P. Schüler, 2001, unter: www.heise.de/cebit/highlights/asp.shtml vom 1.11.2001

8 Vergl. Dibbern/ Güttler, ZfB, 2001, S. 676 ff.; vergl. auch Dr. Degenhardt, LANline - Das Magazin Für Netze, Daten- und Telekommunikation, 2000, S.168

9 Vergl. Gründer, unter: www.zdnet.de/internet/artikel/scene/200007/aspspec01_01-wc.html , vom 27.10.2001; vergl. auch Tripoll, Communications News, 2001, S. 55; Patel/McCarthy, , S. 71 f.

10 Vergl. Networks GmbH, Information Management & Consulting, 2001, S. 97 ff.

11 Keegan, 1999, Onlinequelle: www.upside.com/texis/mvm/news/story?id=37d93dc0, vom 2.11.2001; vergl. auch Faltblatt ASP Industry Consortium, als Datei ACFB051.pdf, download vom 2.11.2001

12 Vergl. www.compaq.at/asp/was.shtml, vom 29.10.2001

13 Vergl. www.aspindustry.org, vom 4.11.2001

14 Vergl. www.asp-konsortium.de, vom 4.11.2001

15 Vergl. http://microsoft.com/office/smallbiz/resources/online.htm, vom 25.11.2001; vergl. auch P. Schüler, c´t - magazin für computer technik, 2000, S.98; vergl. Wendland, 1999, S. 3

16 Vergl. www.microsoft.com/serviceproviders/certification/default.asp, vom 25.11.2001

17 Vergl. Bager/ Kossel, c´t - magazin für computer technik, 2001, S.191 f.; vergl. auch Zechmeister, LANline - Das Magazin Für Netze, Daten- und Telekommuniktion, 2000, S. 114 ff.

18 Vergl. Gabler Wirtschaftslexikon, 1997, S. 751

19 Vergl. Mertens, 1996, S.10, (Abb. 2.1/3 Klassifizierung von Software)

20 Vergl. www.tuul.de/ueber/unternehmen.html, vom 23.11.2001

21 Vergl. www.tuul.de/software/index.html, vom 23.11.2001

22 Unter Desktop-Oberfläche ist die Ansicht gemeint, die als Benutzeroberfläche eines WindowsBetriebssystems (z.B. Windows95) nach dem Starten des Computers erscheint.

23 Vergl. www.sun.com/software/sunone/ sowie www.mobilcom-e-business.de, vom 22.11.2001

24 ASPON ist eine Kooperation der Deutschen Telekom AG und dem AS-Provider Always-On Software.

25 Vergl. www.lotus.com/world/germany.nsf, 23.11.2001

26 Vergl. www.coi.de/coiweb/Start/asp, vom 14.11.2001

27 Vergl. www.coi.de/coiweb/Start/asprech?aspid=tech, vom 14.11.2001

28 www.peoplesoft.com/de/de/news_events/index.html, vom 1.12.2001

29 Vergl. www.peoplesoft.com/de/de/products/applications/hrm/solution_hrms.html, vom 1.12.2001

30 Vergl. Johnson, Computerworld, 2001, p.51 f.

31 Vergl. www.sap-ag.de/solutions/hostsolutions/, vom 26.11.2001

32 Vergl. Kempf, Computer Zeitung 2001, S. 14

33 Vergl. www.oracle.com/appsnet/services/os/index.htm, vom 1.12.2001

34 Vergl. www.noesis.de/provider/application_service_providing.html, vom 28.11.2001

35 Vergl. www.siebel.com/de, vom 2.12.2001

36 Vergl. www.dokuweb.com/dwspkhd.html, vom 14.11.2001

37 Vergl. www.dokuweb.com/dwpress260901a.html, vom 14.11.2001

38 Vergl. aspindustry.org/builder.asp?cname=ASPire2000-learningstation., vom 27.11.2001

39 Vergl. Porter, 1999, S.75 ff.

40 Siehe zum Thema Sicherheit z.B. Wirtz, Jahr, S.244 ff.; P. Schüler, c´t - magazin für computer technik, 2000, S.98 ff.

41 Vergl. Kumst, Direkt Marketing, 2001, S. 12

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Application Service Providing - Beispiele und Fallstudien, insbesondere Office und Dokumentendienste
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsinformatik)
Veranstaltung
Portale, Applikationsdienste und mobile Commerce
Note
1,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
19
Katalognummer
V7139
Dateigröße
391 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ASP, Application Service Providing, Software zur Miete, IT-Outsourcing
Arbeit zitieren
Kalle Debus (Autor), 2001, Application Service Providing - Beispiele und Fallstudien, insbesondere Office und Dokumentendienste, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7139

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