Fusionen in der europäischen Börsenlandschaft mit Blick auf die Fusionsbemühungen der Deutsche Börse AG um die Euronext N.V.


Bachelorarbeit, 2007

68 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 DIE FUSION - DEFINITION

3 VORSTELLUNG DER AN DER FUSION BETEILIGTEN BÖRSENPLÄTZE
3.1 Gruppe Deutsche Börse AG
3.2 Euronext N.V.
3.3 New York Stock Exchange (NYSE®) Group, Inc.

4 DIE PHASEN EINER FUSION
4.1 Pre-Merger-Phase
4.2 Merger-Phase
4.3 Post-Merger-Phase

5 FUSIONSMOTIVE
5.1 Ziele des Erwerbers
5.2 Ziele des Gekauften

6 PROBLEMFELDER IM ZUGE EINER INTEGRATION ZWISCHEN DER BETREFFENDEN UNTERNEHMUNG UND DEREN ANSPRUCHS- GRUPPEN
6.1 Mitarbeiter
6.2 Eigenkapitalgeber
6.3 Fremdkapitalgeber
6.4 Lieferanten / Abnehmer
6.5 Institutionen des Gemeinwesens

7 LÖSUNGSANSÄTZE
7.1 Koordination
7.2 Kultur
7.3 Kommunikation
7.4 Kernkompetenz und Know-How
7.5 Kunden und Ko-Produzenten
7.6 Kernbelegschaft und Karriere
7.7 Kontrolle

8 ZUSAMMENFASSUNG, AUSBLICK, FAZIT

LITERATURVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Angestrebte vs. realisierte Ziele

Abbildung 2: Akquisitionsvarianten in Abhängigkeit von der rechtlichen Selbstständigkeit des Akquisitionsobjektes vor und nach dem Zusammenschluss

Abbildung 3: Identifizierung der Anspruchsgruppen

Abbildung 4: Frühzeitige Kommunikation führt zu besseren Ergebnissen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

„Das Huhn parliert mit dem Schwein: ’Wir sollten eigentlich fusionieren. Du lieferst den Schinken, ich das Ei. Schinken mit Ei ist der Ren- ner in jedem Restaurant.’ ’Da gehe ich doch drauf!’ gibt das Schwein zu bedenken. Das Huhn zeigt sich unbeeindruckt: ’Bei einer Fusion geht immer einer drauf!’“1

1 Einleitung

„Fusionitis“ - ein Wort, mit dem man heutzutage häufig in vielen Bericht- erstattungen konfrontiert wird. Dieser Begriff beschreibt die anhaltende Konsolidie- rungswelle, die gegenwärtig alle Branchen erfasst. Welch rasante Entwicklung dieser Trend erfährt, verdeutlichen die folgenden Zahlen: Während 1990 weltweit 9.000 Transaktionen mit einem Volumen von 290 Milliarden US-Dollar abgewickelt wurden, erreichte die Zahl der Firmenzusammenschlüsse im Jahr 2000 mit fast 37.000 und einem Volumen von ca. 3,5 Billionen US-Dollar ihren Höhepunkt2. Addiert man z. B. die Transaktionsvolumina der drei Zusammenschlüsse von DaimlerChrysler, Exxon Mobil und Citigroup, erhält man einen Wert, der dem des Bruttoinlandsprodukts Kanadas entspricht3.

Trotz der seit 2001 rückläufigen Entwicklung von Akquisitionen (ca. 23.000), kann auch in Zukunft von einer ähnlichen Aktivität ausgegangen werden4. Beispielhaft seien an dieser Stelle die in 2006 angekündigten Transaktionen der Bayer AG und BASF AG genannt. Bayer übernahm den Berliner Pharmakonzern Schering AG während die BASF AG das amerikanische Chemieunternehmen Engelhard erwarb. Ob diese Transaktionen allerdings erfolgreich umgesetzt werden können, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden.

Diverse Studien belegen, dass bis zu zwei Drittel aller Transaktionen die in sie gesetzten Ziele nicht erreichen. Sowohl die Übernahme von Rover durch BMW als auch die Beteiligung der DaimlerChrysler AG an Mitsubishi,5 welche im weiteren Geschäftsverlauf wieder weit unter dem damaligen Kaufpreis veräußert wurden, können in diesem Zusammenhang angeführt werden.

Die folgende Abbildung zeigt eine Gegenüberstellung der ursprünglich ange- strebten und tatsächlich realisierten Ziele. Die Unterschiede zwischen den ursprünglichen und tatsächlichen Zielerreichungsgraden zeigen, dass die durch eine Fusion angestrebten Ziele in einigen Fällen nicht erfüllt werden können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Angestrebte vs. realisierte Ziele (Quelle: Feldman, Mark L.; Spratt, Michael F.: Speedmanagement für Fusionen, Wiesbaden 2000, S. 35.)

Angesichts obiger Ausführungen stellt sich die Frage, aus welchen Gründen so viele Transaktionen die in sie gesetzten Ziele nicht erreichen. Mit der Entscheidung zu einer Übernahme sind einschneidende Veränderungen unausweichlich. Innerhalb kürzester Zeit werden bewährte Strukturen aufgebrochen und neue Beziehungen hergestellt.6 Zudem wird oft die Komplexität einer Übernahme unterschätzt. Neben der eigentlichen Integration, sieht sich das Unternehmen mit zahlreichen anderen Aufgaben konfrontiert, auf die später eingegangen wird.

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die Probleme darzustellen, mit denen Unternehmen während einer Fusion konfrontiert werden und aufzuzeigen wie diesen erfolgreich begegnet werden kann.

Zu Beginn dieser Bachelor Thesis werden zunächst einige Begriffsdefinitionen erörtert. Um eine strikte Trennung des praktischen vom theoretischen Teil zu vermeiden, wird dieser von Beginn an in die Arbeit integriert.

Im folgenden Teil werden zunächst die an den Fusionsbemühungen beteiligten Börsenplätze vorgestellt bevor die Eckdaten zur Fusion erläutert werden. Anschließend werden sowohl allgemeine als auch spezifische, für die Börsen zutreffende Fusionsmotive genannt, um darauf aufbauend einige Problemfelder und deren Lösungsmöglichkeiten aufzeigen zu können.

Die Arbeit soll einen groben Überblick über die komplexen und vielfältigen Aufgaben eines Fusionsprozesses geben. Da die Bewertung eines Unternehmens oder die rechtlichen Rahmenbedingungen einer Übernahme den Rahmen dieser Bachelor Thesis übersteigen würden, bleiben diese unberücksichtigt. Obwohl zwischen Fusionen und Akquisitionen grundsätzlich nach Art der Transaktion unterschieden werden muss, werden aus Gründen der Übersichtlichkeit, Begriffe wie Unternehmenszusammenschlüsse, Übernahmen, Fusionen und Akquisitionen in dieser Ausarbeitung synonym verwendet. In der Schlussbetrachtung werden die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal erfasst und herausgestellt.

2 Die Fusion - Definition

„Der aus dem Lateinischen stammende Begriff, der gie ß en oder schmelzen bedeutet“7, bezeichnet die rechtliche und/oder wirtschaftliche Verschmelzung zweier oder mehrerer zuvor eigenständiger Einheiten8.

Im Allgemeinen muss zwischen Akquisitionen und Fusionen unterschieden werden. Während bei einer Fusion die beteiligten Einheiten in eine neu zu gründende Organisation übergehen, wird bei einer Akquisition eines der beteiligten Unternehmen von der anderen Gesellschaft aufgekauft bzw. übernommen. Die folgende Übersicht liefert mit ihren Erklärungen einen Überblick über die verschiedenen Transaktionsarten im Fall einer Akquisition.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Akquisitionsvarianten in Abhängigkeit von der rechtlichen Selbstständigkeit des

Akquisitionsobjektes vor und nach dem Zusammenschluss (Quelle: Bartoszewski, P.: Erfolgreiches Integrationsmanagement bei Fusionen und Akquisitionen - Entwicklung einer anspruchsgruppenorientierten Konzeption, Wiesbaden 2006, S. 22.)

Eine konzernmäßige Akquisition liegt vor, wenn sich das akquirierende Unternehmen die Mehrheit an einer zuvor rechtlich selbstständigen Organisation bzw. Gesellschaft sichert und somit einen erheblichen Einfluss auf dessen Geschäftstätigkeit ausübt. Hierbei behält das Akquisitionsobjekt seine rechtliche Selbstständigkeit bei.

Ausgliederung bedeutet, dass eine rechtlich unselbstständige Einheit in eine rechtlich selbstständige neu zu gründende Gesellschaft transformiert wird. Bei einer Fusion durch Aufnahme verliert eine vor dem Zusammenschluss rechtlich selbstständige Unternehmung sowohl ihre rechtliche als auch wirtschaftliche Unabhängigkeit. Das Vermögen der übernommenen Einheit geht in das Vermögen des akquirierenden Unternehmens über.

Die Eingliederung ist dadurch charakterisiert, dass einer vor dem Zusammenschluss rechtlich nicht selbstständigen Einheit auch nach der Akquisition dieser Status verwehrt bleibt.9

Neben den vier o. g. Akquisitionsmöglichkeiten kann ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen auch in Form einer Fusion durch Neubildung vollzogen werden. Bei dieser Transaktion verlieren alle beteiligten Einheiten ihre Unabhängigkeit. Die Vermögensmassen werden in der neu gegründeten Gesellschaft zusammengefasst.10

3 Vorstellung der an der Fusion beteiligten Börsenplätze

Neben der Schaffung eines grundsätzlichen Verständnisses für Fusionen und Akquisitionen in den ersten Kapiteln dieser Ausarbeitung, wenden wir uns parallel den eigentlichen Fusionsbemühungen um die Euronext N.V. zu, um eine Art Vergleich zwischen dem in der Literatur geforderten und in der Realität tatsächlich umgesetzten Vorhaben herstellen zu können.

Bevor der zugrunde liegende Fusionsprozess im Rahmen dieser Arbeit bewertet werden kann, soll zunächst ein grober Überblick über die Geschichte und den Aufbau der einzelnen Börsenplätze geschaffen werden. Im späteren Verlauf werden die beiden Gebote sowohl das der Deutsche Börse AG als auch der New York Stock Exchange, nachfolgend NYSE® genannt, dargestellt und bewertet.

3.1 Gruppe Deutsche Börse AG

Der Grundstein für die Wichtigkeit der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) wurde bereits in der Mitte des 9. Jahrhunderts gelegt, als die Stadt Frankfurt das Privileg erhielt, eine jährliche Herbstmesse veranstalten zu dürfen. Bereits im 16. Jahrhundert konnte sich die Stadt Frankfurt, bedingt durch die berühmten Messen, eines beträchtlichen Wohlstandes sicher sein. Da in dieser Zeit nicht an eine einheitliche Geldpolitik zu denken war und jeder Wirtschaftsraum sein eigenes Geldsystem unterhielt, wurde in Frankfurt in unterschiedlichen Münzsorten gezahlt. Um einer zunehmenden Münzverwilderung entgegenzuwirken, schlossen sich mehrere Messekaufleute zusammen, um erstmals einheitliche Wechselkurse festzulegen. In diesem Zusammenhang wird von der Geburtsstunde der FWB gesprochen.11

Am Ende des 17. Jahrhunderts erfolgte erstmalig der Handel mit Schuldscheinen und Anleihen. Um 1779 wurde die erste Staatsanleihe an der FWB platziert. 1808 wurde aus der vormals privat gegründeten Börse eine öffentlich-rechtliche Institution. Im Laufe der Zeit wurde die Frankfurter Wertpapierbörse in einem Atemzug mit ihren konkurrierenden Pendants in London und Paris genannt. Obwohl man in Frankfurt weiterhin auf den Handel mit Obligationen setzte, beugte man sich gleichzeitig dem Trend des Aktienhandels, welcher im Zeitraum der industriellen Revolution gerade bei kostspieligen Projekten bevorzugt wurde. Obgleich man sich in Frankfurt über einen guten Ruf für den Handel mit sicheren Staatsanleihen und Fonds gewiss sein konnte, erkannte man am Ende des 19. Jahrhunderts die Unumgänglichkeit, den Handel mit Aktien auszuweiten, um das eigene Ansehen nicht zu gefährden.12

Dem ersten Weltkrieg und dessen Folgen konnte sich auch die Frankfurter Wertpapierbörse nicht entziehen. Da zu dieser Zeit Aktien und Anleihen eines potenziellen Kriegsgegners verkauft und das frei gewordene Kapital stattdessen in Papiere des eigenen Reiches investiert wurden, gelang es Frankfurt nicht, seinen Ruf als internationale Wertpapierbörse aufrecht zu erhalten.

In den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts gaben sowohl festverzinsliche Wertpapiere als auch Aktien drastisch an Wert nach, was als „Schwarzer Freitag“ in die Geschichte einging. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Handel an den Börsen behindert, damit das vorhandene Kapital der Kriegswirtschaft zugute kommen konnte. 1945 erfolgte die Wiedereröffnung der Börse und 1948, nach der Währungsreform, konnte die Frankfurter Wertpapierbörse allmählich zu ihrer ursprünglichen Bedeutung gelangen. Während der Nachkriegszeit fungierten die Börsen als Kapitalvermittler für den Wiederaufbau des Landes.13

In den letzten Jahrzehnten gelang es der heutigen Deutsche Börse AG durch gezielte Maßnahmen ihre internationale Position zu sichern aber auch zu verstärken. Wichtige Schritte hierbei waren z. B. die Einführung des DAX® und die des vollelektronischen Handelssystems XETRA®, die Gründung der Tochtergesellschaften EUREX®, Clearstream und Deutsche Börse Systems, aber auch der eigene Börsengang am 5. Februar 2001.14

Die Deutsche Börse AG eröffnet ihren Investoren mit einem breit gefächerten Spektrum an Produkten und Dienstleistungen die Möglichkeit an den globalen Kapitalmärkten aktiv zu werden. Neben dem Aktien- und Terminhandel sorgt die Frankfurter Börse auch für die Abwicklung der Transaktionen und die Verwahrung und Verwaltung der Wertpapiere. In ihrem Geschäftsfeld Market Data & Analytics stellt sie alle relevanten Marktdaten zusammen und berechnet u. a. rund 1.800 Aktien- und Strategieindizes als Performance- und Kursindizes.15 Zudem sichert die Gruppe Deutsche Börse mit der Entwicklung bzw. dem Betrieb der elektronischen Handelssysteme einen effizienten Handel.

Gemessen an der Marktkapitalisierung zählt die Gruppe Deutsche Börse heute zu den bedeutendsten Börsenplätzen der Welt16. Mittlerweile nutzen ca. 266 Teilnehmer in 18 europäischen Ländern das vollelektronische Handelssystem XETRA® mit bis zu 380.000 Trades pro Tag17. Beschränkte sich die Frankfurter Wertpapierbörse ursprünglich auf den Handel mit Anleihen, so finden sich heute Aktien von mehr als 6.800 Unternehmen auf dem Frankfurter Kurszettel wieder.

Aber auch der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und strukturierten Produkten, wie z. B. Zertifikaten, wurde keineswegs vernachlässigt. Die Investoren können aus ca. 7.500 festverzinslichen Wertpapieren und ca. 70.000 strukturierten Produkten wählen.18

Die Clearstream International SA, eine 100%-ige Tochter der Deutsche Börse AG, wickelt täglich weltweit über 250.000 Transaktionen in mehr als 200.000 Wertpapieren ab. Bedingt durch den Wegfall der physischen Lagerung hin zur elektronischen Verbuchung der Wertpapiere in die entsprechenden Kunden- depots, verwahrt die Gesellschaft mittlerweile Aktien, Anleihen und Fonds im Wert von ca. 8,7 Billionen Euro, was dem Vierfachen des deutschen Bruttosozialprodukts entspricht.19

Die Deutsche Börse AG unterteilt den Aktienmarkt in drei Segmente, den Prime Standard, General Standard und Entry Standard. Der Entry Standard wendet sich in erster Linie an junge Unternehmen, die bei geringen formellen Anforderungen (z. B. Jahresabschluss und Zwischenbericht, Publizierung wesentlicher Unter- nehmensnachrichten) den günstigen Zugang zum Kapitalmarkt suchen. Die Unternehmen, die ein Listing im General Standard anstreben, verpflichten sich den Anforderungen des Gesetzgebers, die sowohl Jahres- und Halbjahresberichte als auch Ad-hoc Mitteilungen in deutscher Sprache und die Rechnungslegung nach internationalen Standards verlangen. Der Prime Standard richtet sich an Unternehmen, die die Aufnahme in einen der zahlreichen Auswahlindizes beabsichtigen und internationale Investoren gewinnen wollen. Die Regelungen dieses Marktsegmentes gehen über die gesetzlichen hinaus. Gefordert werden hier Quartalsberichte, Ad-hoc Mitteilungen in Deutsch und Englisch, die Berichterstattung unter Beachtung internationaler Rechnungslegungsstandards und mindestens einer Analystenkonferenz im Jahr.20 21 Alle drei Marktsegmente stehen inländischen und ausländischen Investoren zur Verfügung.

Die Deutsche Börse AG führte in der Vergangenheit eine Reihe von Indizes ein. Ziel dieser Indizes ist es, die erfolgreichsten deutschen Unternehmen zu vereinen. Die Indizes bilden somit eine Art Indikator, der die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands abbildet. Darüber hinaus werden diese oft als Basis für derivative Finanzinstrumente wie Optionen, Futures und Zertifikate genutzt.

Der deutsche Aktienindex, nachfolgend DAX® genannt, umfasst die nach Börsenumsatz und Marktkapitalisierung 30 größten deutschen Unternehmen. Die gleichen Auswahlkriterien gelten auch für den MDAX® und den SDAX®, die die 50 größten Mid-Cap Unternehmen sowie die 50 größten Small-Cap Unternehmen vereinen. Der TecDAX® umfasst die 30 größten Werte aus dem Technologie- bereich. Die Indizes werden in regelmäßigen Abständen überprüft, sodass Unternehmen, die die geforderten Auswahlkriterien nicht mehr erfüllen, durch andere Werte ersetzt werden.22

Für weitere Informationen sei auf die Broschüre „Die Indexwelt der Deutsche Börse AG“, verwiesen.

Der Kassamarkt

Der Kassamarkt der Deutsche Börse AG stellt zwei Plattformen zur Verfügung, den Parketthandel und das vollelektronische Handelssystem XETRA®. Beide Plattformen gelten als sehr liquide und effizient. Das vollelektronische Handelssystem erleichtert zudem ausländischen Investoren den Zugang zum deutschen Kapitalmarkt. Ungeachtet des Standorts des Investors werden Kauf- und Verkaufsaufträge für Aktien im zentralen, offenen Orderbuch gegenüber- gestellt und zu optimalen Konditionen ausgeführt. Parallel dazu werden beim Parketthandel die jeweiligen Geld- und Briefkurse eines Wertpapiers vom jeweiligen Skontroführer ermittelt, der alle eingehenden Aufträge gemäß den Preisfeststellungsregeln ausführt. Dies ermöglicht einen effizienten Handel selbst weniger liquider Papiere. Beide Handelsplattformen erreichen zusammen einen Marktanteil von 96 % des Handels in deutschen Aktien.

Den Investoren stehen insgesamt ca. 90.000 Zertifikate, Aktienanleihen und Optionsscheine zur Auswahl.23

Der Derivatemarkt

Die EUREX® bildet den zweitgrößten Terminmarkt für Futures und Optionen auf Aktien, Aktienindizes und den Kapitalmarkt24. Durch die kürzlich bekannt gegebene Übernahme der CBOT durch die CME25, musste die EUREX® ihre Spitzenposition abgeben26.

Die EUREX® entstand aus der 1998 vollzogenen Fusion zwischen der Deutschen Terminbörse (DTB) und der Schweizer Soffex. 2005 wurden an der EUREX® über 1,25 Milliarden Kontrakte gehandelt. 395 Marktteilnehmer in 18 Ländern weltweit nutzen mittlerweile den vollelektronischen Handel.27 Zugleich gewährleistet die EUREX Clearing AG die Erfüllung sämtlicher über die EUREX® abgewickelten Geschäfte, wodurch das individuelle Kontrahentenrisiko für die einzelnen Markt- teilnehmer entfällt.28

3.2 Euronext N.V.

Die anhaltende Globalisierung und die damit verbundene Konzentration an den Finanzmärkten, legten den Grundstein für die erste pan-europäische Börse. Die Euronext N.V. entstand am 22. September 2000 aus dem Zusammenschluss der Börsen von Amsterdam, Brüssel und Paris. Anfang 2002 wurde sie um die portugiesische Börse BVLP und der Londoner Derivatebörse LIFFE® erweitert.29 Damit ist die Euronext N.V. der erste einheitliche und grenzüberschreitende Markt für Anteilskapital und Derivate. Heimische Unternehmen werden weiterhin an ihren lokalen Märkten geführt, können nun aber über die gemeinsame Handelsplattform der Euronext N.V. gehandelt werden.30 Dies vereinfacht internationalen Investoren den Zugang zu den einzelnen Märkten.

Zu den Zielen der Vierländerbörse zählen:

- Reduzierung der Transaktionskosten
- Verbesserung der Effizienz des Marktes und der Liquidität durch das Gewinnen internationaler Investoren
- Steigerung des Shareholder Value durch eine verbesserte Profitabilität
- Steigerung des Bekanntheitsgrades der gesamten Gruppe31

Euronexts Angebotspalette umfasst neben den elektronischen Handelsplattformen NSC für den Kassamarkt und dessen Pendant LIFFE CONNECT® für derivative Anlageinstrumente auch Clearingaktivitäten, welche über die LCH.Clearnet abgewickelt werden.32

2005 führte die Euronext eine neue Marktstruktur für den Kassamarkt ein. Hierbei wurden die einzelnen Marktsegmente der beteiligten Börsen in ein dreistufiges Konzept, das nun für die gesamte Gruppe gilt, überführt. Die neue Struktur unterteilt sich in:

- Segment A: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Mrd. Euro
- Segment B: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 150 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro
- Segment C: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung unter 150 Mio. Euro33

Ergänzend zu einem Listing an der Euronext N.V., können die Unternehmen auch weiterhin an ihren lokalen Heimatbörsen gelistet und gehandelt werden. Während an den Heimatstandorten stets die Zugehörigkeit zu einem Auswahlindex, wie z. B. dem CAC 40®34, AEX®35, BEL20®36 und PSI-20®37 im Mittelpunkt steht, so haben sich die Unternehmen im Fall eines Parallellistings an der Euronext N.V. zusätzlich einem der drei o. g. Segmente unterzuordnen. Bei den globalen Indizes, die die größten Werte der vier nationalen Börsen zusammenfassen, seien stellvertretend der EURONEXT 100®38, NEXT 150®39 und NEXTCAC 70®40 genannt.

Im Jahr 2005 erreichte die Mehrländerbörse mit einem Volumen von 155,5 Millionen Transaktionen einen neuen Rekord. Die Marktkapitalisierung aller an der Euronext N.V. gelisteten Unternehmen belief sich Ende 2005 auf rund 2.300 Mrd. Euro.41

Der Derivatemarkt, die Euronext.liffe, bietet seinen Kunden ein breites Angebot an derivativen Instrumenten auf unterschiedlichste Basisinstrumente, von Zins- produkten über aktienbasierte Produkte bis hin zu Rohstoffderivaten. Die Euronext.liffe ist gemessen am Volumen der zweitgrößte Derivatemarkt in Europa und der drittgrößte Markt weltweit, bezogen auf den durchschnittlichen täglichen Handelswert. Bereits Ende 2005 wurde an 830 Plätzen in 31 Ländern über die Plattform LIFFE CONNECT® gehandelt. Dies kann vor allem auf die Expansion in weitere Länder wie Tschechien, Ungarn, Singapur, Polen, Israel etc. zurückgeführt werden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr nahezu 606 Millionen Kontrakte gehandelt, was einer Steigerung von 7 % gegenüber 2004 bedeutet.42

3.3 New York Stock Exchange (NYSE®) Group, Inc.

Am 17. Mai 1792 wurde der Grundstein für die heutige New York Stock Exchange gelegt. Damals unterschrieben 24 Broker und Händler das Buttonwood Agreement43, das den Handel mit Wertpapieren gegen eine Provision ermöglichte. Im März 1817 wurde erstmalig ein Börsenreglement festgelegt und eine formelle Organisation gegründet, das New York Stock & Exchange Board (NYS&EB).44 46 Jahre später wurde die Organisation in New York Stock Exchange umbenannt. Der Dow Jones Industrial Average Index startete am 26. Mai 1896 mit einem Wert von 40,74 und stellt auch heute noch den Leitindex für die NYSE® dar.45 Den Wert des Index erhält man durch die Aufsummierung der einzelnen Börsenkurse der in dem Index enthaltenen Werte (heute: 30 Unternehmen), um anschließend die erhaltene Summe durch einen Gewichtungsfaktor zu teilen. Dieser Gewichtungsfaktor soll u. a. Aktiensplits berücksichtigen.46

Ende 2004 waren an der NYSE® 2.800 Unternehmen gelistet mit einem durchschnittlichen Handelsvolumen von 45 Mrd. USD am Tag. Mit einem Tagesumsatz in Höhe von 3,1 Milliarden gehandelten Aktien erzielte die NYSE® am 24. Juni 2005 einen Rekord.47 Damit nimmt die NYSE® in Bezug auf das Handelsvolumen und die Marktkapitalisierung aller gelisteten Unternehmen weltweit die führende Position unter den Wertpapierbörsen ein48.

Die New York Stock Exchange verwaltet eine Reihe von Indizes. Stellvertretend seien hier der NYSE Composite®, NYSE World Leaders® und der NYSE TMT® genannt. Der NYSE Composite® umfasst alle an der New York Stock Exchange gelisteten Unternehmen49. Die 200 Weltmarktführer in 10 verschiedenen Industrien bilden die Grundlage für den NYSE World Leaders® Index, der aus der Zusammenlegung des NYSE U.S. 100® und NYSE International 100® hervorging.50 Der NYSE TMT Index® repräsentiert die 100 größten amerikanischen Unternehmen aus den Bereichen Telekom, Medien und Technologie51. Außerdem bietet die New York Stock Exchange Realtime Kurse für weitere wichtige Indizes, wie z. B. den Dow Jones Industrial®, dem NASDAQ Composite® und dem S&P 500® an52.

Seit 7. März 2006 firmiert die Organisation als erstmalig privatwirtschaftliches Unternehmen unter dem Namen NYSE Group, Inc., das aus dem Zusammenschluss der New York Stock Exchange mit der Archipelago Holdings, Inc. hervorging53.

Um sich nicht der Gefahr auszusetzen, die Vorreiterrolle in der Börsenlandschaft zu verlieren, implementiert die NSYE® momentan ein Hybrid Modell. Ziel dieses Modells ist es, die klassische Form des Wertpapierhandels, der Auktion, mit der Möglichkeit des automatischen Handels zu verknüpfen und dem Kunden damit eine breite Auswahl an Transaktionsmöglichkeiten bieten zu können. Das System verspricht einen liquideren und effizienteren Handel und eine um ein Vielfaches schnellere Orderausführung.54

Das Angebot der NYSE Group, Inc.

Seit Monaten kämpften sowohl die Deutsche Börse AG als auch die NYSE Group, Inc. um die Euronext N.V.

Aufgrund der vorliegenden Angebote der beiden Kontrahenten, neigte die Führung der Vierländerbörse zu einem transatlantischen Zusammenschluss mit der Börse in New York. Letztendlich hatten diese Entscheidung die Aktionäre zu treffen und so ist es nicht verwunderlich, dass sowohl Jean-Francois Theodore und Deutsche Börse Chef Reto Francioni um deren Zustimmung ringten.

Der Übernahmekampf begann mit dem Angebot der NYSE Group, Inc. vom 22. Mai 2006. Demnach sollten die Aktionäre der Vierländerbörse 0,98 Aktien des nach der Fusion entstehenden Unternehmens sowie eine Barkomponente in Höhe von 21,32 Euro je Aktie erhalten.

Nach diesem Angebot würde, bei einem Börsenkurs von ca. 80 Euro55, die Übernahme der Euronext N.V. zu 26,7 % in bar und 73,3 % in Aktien erfolgen. Gemessen am Schlusskurs vom Freitag, den 19.05.2006, entsprach dieses Übernahmeangebot einem Gesamtwert von 8 Milliarden Euro oder 71 Euro je Euronext Aktie.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der NYSE, John Thain, stehen bei dieser Fusion Kostensynergien im Vordergrund. Es wird davon ausgegangen, dass im Zuge des Zusammenschlusses der beiden Börsen 293 Millionen Euro pro Jahr vor Steuern eingespart werden können, von denen alleine 215 Millionen Euro pro Jahr über Kostensenkungen erreichbar seien. Vorstandsvorsitzender der neuen Börse soll der jetzige NYSE-Chef John Thain werden, sein französisches Pendant Jean- Francois Theodore hingegen, übernimmt den Posten des Vize-Chefs. Bei der Besetzung des Verwaltungsrates werden der Euronext N.V. neun der zwanzig zur Verfügung stehenden Plätze zugesprochen und zusätzlich die Wahl des Verwaltungsratspräsidenten überlassen. Das neue Unternehmen soll sowohl an der NYSE als auch an der Euronext N.V. gelistet werden.

[...]


1 Vgl. Schwaab, Markus O.; Frey, D.; Hesse, J.: Fusionen - Herausforderungen für das Personalmanagement, Heidelberg 2003, S. 5.

2 Vgl. Möschel, W.: Megafusionen: Besteht ordnungspolitischer Handlungsbedarf?, in: Franz, W.; Ramser, H.-J.; Stadler, M. (Hrsg.): Fusionen, Tübingen 2002, S. 271.

3 Vgl. Habeck, Max M.; Kröger, F.; Träm, M.: Wi[e]der das Fusionsfieber, 2. Aufl., Heidelberg 2003, S. 159.

4 Vgl. Niebisch, P.: Instrumente der Mitarbeiterintegration bei Fusionen, in: Maier, P.; Walter, K. (Hrsg.): Internationale Fusionen und Kooperationen - erfolgreich umgesetzt, Weinheim 2003, S. 33.

5 Vgl. Kröger, F.; Zeisel, S.: Das Endspiel gewinnen, in: Seeger, C. (Hrsg.): Fusionen - M&A-Strategien entwickeln, Kandidaten analysieren, Kulturen vereinen, Frankfurt 2005, S. 37.

6 Siehe auch Gairing, F.: Methodische Grundlagen für die Gestaltung von Fusionsprozessen, in: Schwaab, Markus O.; Frey, D.; Hesse, J. (Hrsg.): Fusionen - Herausforderungen für das Personalmanagement, Heidelberg 2003, S. 224.

7 Vgl. Schwaab, Markus O.: Fusionen - Herausforderungen für das Personalmanagement (Einleitung), in: Schwaab, Markus O.; Frey, D.; Hesse, J. (Hrsg.): Fusionen - Herausforderungen für das Personalmanagement, Heidelberg 2003, S. 17.

8 Vgl. Schwaab, Markus O.: Fusionen - Herausforderungen für das Personalmanagement (Einleitung), in: Schwaab, Markus O.; Frey, D.; Hesse, J. (Hrsg.): Fusionen - Herausforderungen für das Personalmanagement, Heidelberg 2003, S. 17.

9 Vgl. Bartoszewski, P.: Erfolgreiches Integrationsmanagement bei Fusionen und Akquisitionen, Wiesbaden 2006, S. 21/22.

10 Vgl. Bartoszewski, P.: Erfolgreiches Integrationsmanagement bei Fusionen und Akquisitionen, Wiesbaden 2006, S. 22/23.

11 Gruppe Deutsche Börse, online: Historie der FWB. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/ about_us/20_FWB_Frankfurt_Stock_Exchange/70_History_of_the_FWB, 25.10.2006.

12 Gruppe Deutsche Börse, online: Historie der FWB. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/ about_us/20_FWB_Frankfurt_Stock_Exchange/70_History_of_the_FWB?horizontal=page2, 25.10.2006.

13 Gruppe Deutsche Börse, online: Historie der FWB. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/ about_us/20_FWB_Frankfurt_Stock_Exchange/70_History_of_the_FWB?horizontal=page3, 25.10.2006.

14 Gruppe Deutsche Börse, online: Historie der FWB. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/ about_us/20_FWB_Frankfurt_Stock_Exchange/70_History_of_the_FWB?horizontal=page4, 25.10.2006.

15 Gruppe Deutsche Börse, online: Die Geschäftsfelder. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/ investor_relations/10_The_Company/30_Business_Areas/40_Market_Data_and_Information_Services, 25.10.2006.

16 Vgl. Fa. Deutsche Börse AG: Broschüre zum Thema „Die Gruppe Deutsche Börse - Vom Parkett zum elektronischen Handelsplatz“, Frankfurt 2006, S. 34.

17 Vgl. Fa. Deutsche Börse AG: Broschüre zum Thema „Die Gruppe Deutsche Börse - Vom Parkett zum elektronischen Handelsplatz“, Frankfurt 2006, S. 14/15.

18 Vgl. Fa. Deutsche Börse AG: Broschüre zum Thema „Die Gruppe Deutsche Börse - Vom Parkett zum elektronischen Handelsplatz“, Frankfurt 2006, S. 21.

19 Gruppe Deutsche Börse, online: Die Geschäftsfelder. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/ investor_relations/10_The_Company/30_Business_Areas/50_Banking_Clearing_Custody_and_Settlement, 25.10.2006.

20 Vgl. Fa. Deutsche Börse AG: Broschüre zum Thema „Die Gruppe Deutsche Börse - Vom Parkett zum elektronischen Handelsplatz“, Frankfurt 2006, S. 22.

21 Vgl. Fa. Deutsche Börse AG: Broschüre zum Thema „Die Indexwelt der Deutsche Börse AG - Transparent, Regelbasiert, Hochliquide, International“, Frankfurt 2006, S. 4.

22 Vgl. Fa. Deutsche Börse AG: Broschüre zum Thema „Die Indexwelt der Deutsche Börse AG - Transparent, Regelbasiert, Hochliquide, International“, Frankfurt 2006, S. 4/5.

23 Gruppe Deutsche Börse, online: Die Geschäftsfelder - Kassamarkt. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/ gdb_navigation/investor_relations/10_The_Company/30_Business_Areas/20_Cash_Market, 25.10.2006.

24 Gruppe Deutsche Börse, online: Die Geschäftsfelder - Terminmarkt. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/kir/ gdb_navigation/investor_relations/10_The_Company/30_Business_Areas/30_Derivatives_Market, 25.10.2006.

25 Onvista, 2006 online: Amerikanische Börsen nehmen Europa in die Zange. http://news.onvista.de/im- fokus.html?DATE_RANGE=today&NEWS_LANG=de&ID_NEWS=36711345, 21.11.2006.

26 ARD Börse, 2006 online: „Das ist nicht das Ende aller Tage“. http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_193454, 21.11.2006.

27 Vgl. Fa. Deutsche Börse AG: Broschüre zum Thema „Die Gruppe Deutsche Börse - Vom Parkett zum elektronischen Handelsplatz“, Frankfurt 2006, S. 30.

28 Gruppe Deutsche Börse, online: Die Geschäftsfelder - Terminmarkt. http://deutsche-boerse.com/ dbag/dispatch/de/kir/gdb_navigation/investor_relations/10_The_Company/30_Business_Areas/30_Derivatives_Market, 25.10.2006.

29 Euronext N.V., online: History (Introduction). http://www.euronext.com/editorial/wide/0,5371,1732_4427342,00.html, 25.10.2006.

30 Euronext N.V., online: History (Euronext Brussels). http://www.euronext.com/editorial/wide/0,5371,1732_78838,00.html, 25.10.2006.

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Ende der Leseprobe aus 68 Seiten

Details

Titel
Fusionen in der europäischen Börsenlandschaft mit Blick auf die Fusionsbemühungen der Deutsche Börse AG um die Euronext N.V.
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
68
Katalognummer
V71433
ISBN (eBook)
9783638620659
ISBN (Buch)
9783640731497
Dateigröße
591 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fusionen, Börsenlandschaft, Blick, Fusionsbemühungen, Deutsche, Börse, Euronext
Arbeit zitieren
Robert Stark (Autor), 2007, Fusionen in der europäischen Börsenlandschaft mit Blick auf die Fusionsbemühungen der Deutsche Börse AG um die Euronext N.V., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71433

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