Im vorliegenden Text wird diese Fragestellung spezifisch bezüglich der Jugendarbeitslosigkeit in den beiden Ländern Schweiz und Polen thematisiert. Auch potentielle Ursachen der Jugenderwerbslosigkeit und Massnahmen zur Verbesserung der Situation am Beispiel des schweizerischen Arbeitsmarktes, werden untersucht. Ziel der Arbeit ist, diese Thematik zu analysieren, und neueste Erkenntnisse, aufgrund aktuellsten schweizerischen und polnischen Informationen zu gewinnen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Potentielle Ursachen und Massnahmen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit
2.1 Definition von Jugendarbeitslosigkeit
2.2 Mögliche Ursachen für Arbeitslosigkeit
2.2.1 Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Schweiz
2.2.2 Der internationale Vergleich
2.2.3 Mögliche Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit
2.3 Massnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit
3 Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz – Ein Vergleich mit dem EU-Beitrittsland Polen
3.1 Jugendarbeitslosigkeit in Polen
4 Mögliche Auswirkungen der EU-Osterweiterung und der erweiterten Personenfreizügigkeit auf die Jugendarbeitslosenquote in Polen und in der Schweiz
4.1 Personenfreizügigkeit – Die Abstimmung
4.2 Potentielle Auswirkungen auf die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz
5 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Ursachen und Massnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz sowie in Polen und untersucht, welche Auswirkungen die Einführung der erweiterten Personenfreizügigkeit auf den Schweizer Arbeitsmarkt hat.
- Analyse der Ursachen für Jugendarbeitslosigkeit (Übergangsproblematik, Konjunktur, Demografie)
- Gegenüberstellung der Arbeitsmarktsituation in der Schweiz und in Polen
- Untersuchung von Massnahmen zur Eingliederung Jugendlicher in den Arbeitsmarkt
- Bewertung der Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den schweizerischen Arbeitsmarkt
Auszug aus dem Buch
Konjunktursensibilität
In konjunkturschwachen Zeiten, leidet der Arbeitsmarkt. Das heisst, je geringer das Wirtschaftswachstum ist, umso höher liegt die Arbeitslosenrate. Diesen Zusammenhang zeigte Artur Okun (1962) mit dem Okun’schen Gesetz. Unternehmen, welche zu einem Abbau ihrer Personalbestände gezwungen sind, tun dies häufig, indem sie natürliche Abgänge nicht mehr ersetzen. Jugendliche welche das Bildungssystem noch ohne Berufserfahrung verlassen, haben daher in Zeiten schwacher Konjunktur besonders Mühe den Einstig in den Arbeitsmarkt zu finden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Darstellung der aktuellen Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz und Polen sowie Definition der zentralen Forschungsfrage.
2 Potentielle Ursachen und Massnahmen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit: Analyse der Definitionen, der Ursachen und der verschiedenen arbeitsmarktlichen Massnahmen zur Integration Jugendlicher.
3 Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz – Ein Vergleich mit dem EU-Beitrittsland Polen: Vergleich der wirtschaftlichen Entwicklung und Jugendarbeitslosigkeit der beiden Länder mit Fokus auf das jeweilige Bildungssystem.
4 Mögliche Auswirkungen der EU-Osterweiterung und der erweiterten Personenfreizügigkeit auf die Jugendarbeitslosenquote in Polen und in der Schweiz: Untersuchung der ökonomischen Prognosen und Thesen bezüglich der Arbeitsmarktöffnung.
5 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur Jugendarbeitslosigkeit und Bewertung der künftigen Entwicklung durch die Personenfreizügigkeit.
Schlüsselwörter
Jugendarbeitslosigkeit, Schweiz, Polen, Personenfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Arbeitslosenquote, Berufsbildung, Konjunktur, Demografie, Integration, RAV, Migrationspolitik, Wissensökonomie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Seminararbeit befasst sich mit der Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz und Polen und analysiert, wie sich die erweiterte Personenfreizügigkeit auf diese Problematik auswirkt.
Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf den Ursachen für Jugendarbeitslosigkeit, den nationalen Massnahmen zu deren Bekämpfung sowie den Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den Arbeitsmarkt.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Analyse der Arbeitsmarktsituation in beiden Ländern und die Gewinnung neuester Erkenntnisse aufgrund aktueller schweizerischer und polnischer Daten.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Analyse, der Untersuchung von Statistiken sowie der Einbeziehung wissenschaftlicher Studien zu Arbeitsmarktprognosen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse, eine Beschreibung von Bekämpfungsmassnahmen, einen Ländervergleich und eine Prognose der Auswirkungen der Personenfreizügigkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Jugendarbeitslosigkeit, Personenfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Bildungssystem, Arbeitsmarkt und Integration.
Wie unterscheidet sich das polnische vom Schweizer Bildungssystem?
Polen weist eine stärkere vollzeitschulische Ausbildung auf, während die Schweiz auf ein duales Berufsbildungssystem setzt, das eine stärkere Verzahnung mit der Wirtschaft ermöglicht.
Welche Rolle spielen die "flankierenden Massnahmen" bei der Personenfreizügigkeit?
Sie dienen der Überwachung des Arbeitsmarktes und sollen bei Lohn- und Sozialdumping durch spezifische Kommissionen und Sanktionen entgegenwirken.
Warum wird die Konjunktur als Ursache für Jugendarbeitslosigkeit genannt?
In konjunkturschwachen Zeiten bauen Unternehmen Stellen ab und ersetzen natürliche Abgänge nicht, was besonders Berufseinsteiger ohne Erfahrung benachteiligt.
- Quote paper
- Yves Durrer (Author), 2006, Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz und in Polen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71437