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Die Reifegrade von Geschäftsprozessen – Messung und Bedeutung für das Qualitätsmanagement

Title: Die Reifegrade von Geschäftsprozessen – Messung und Bedeutung für das Qualitätsmanagement

Seminar Paper , 2007 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stephan Liebold (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Die Seminararbeit gibt einen Einblick in die Stadien des Prozessmanagements vom
„beherrschten Ablauf“, über die Reifegrade aus Sicht der DIN EN ISO 9000ff1, hin zur
ganzheitlichen Reifebeurteilung von Geschäftsprozessen durch EFQM. Da die Großzahl der
Industrieunternehmen bereits nach der I. 9000 zertifiziert sind, liegt der Fokus auf der
ganzheitlichen Weiterentwicklung des Prozessreifegrades. Hierbei soll ein fiktiver
Hauptprozess Mess- und Reportmöglichkeiten aufzeigen. Den Abschluss bildet ein kurzer
Ausblick zur Beurteilung des Reifegrades der derzeitigen Prozessmanagementsysteme.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die 3 Stadien zum erfolgreichen Geschäftsprozess

2 Reifegrademodelle in den verschiedenen Stadien des Qualitätsmanagements

2.1 Beherrschte Abläufe - Voraussetzungen aus der Geschäftsprozessmanagement – Perspektive

Exkurs Prozessaudit und Prozessassessment

2.2 DIN EN ISO 9000ff. – Nachweis und Weiterentwicklung beherrschter Geschäftsprozesse

2.2.1 DIN EN ISO 9000ff. - Kundenorientierte Gestaltung von Geschäftsprozessen

2.2.2 DIN EN ISO 9000ff-Reifegrademodell

2.3 Die „Prozess-Excellence“ mittels EFQM

2.3.1 EFQM - Total Quality Management im Bezug auf Geschäftsprozesse

2.3.2 Geschäftsprozessmanagement-Reifegradmodell mit der Ausrichtung auf die EFQM-Kriterien

3 Reife-Messungen am Beispiel des Hauptprozesse „Neugeschäft“

4 Ausblick zum Reifegrad von Geschäftsprozessmanagementsystemen

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und Messbarkeit von Reifegraden bei Geschäftsprozessen als wesentliche Komponente für ein effektives Qualitätsmanagement. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Unternehmen durch systematisierte Reifegradmodelle – von einfachen beherrschten Abläufen bis hin zu ganzheitlichen EFQM-Ansätzen – ihre Prozessqualität sowie Effizienz steigern und eine strategische Ausrichtung ihrer Abläufe sicherstellen können.

  • Grundlagen und Stadien des Prozessmanagements
  • DIN EN ISO 9000ff. als Basis für beherrschte Abläufe
  • Prozess-Excellence durch das EFQM-Modell
  • Praktische Reifegradmessung am Beispiel des Hauptprozesses „Neugeschäft“
  • Der Nutzen von Kennzahlen für die Prozesssteuerung

Auszug aus dem Buch

2.1 Beherrschte Abläufe - Voraussetzungen aus der Geschäftsprozessmanagement – Perspektive

Während in Industrieunternehmen seit Jahren die Produktionsprozesse verbessert und optimiert werden, besteht insbesondere bei den administrativen Abläufen ein erheblicher Nachholbedarf. Geschäftsprozessmanagement (GPM) überträgt diese Vorgehensweise auf den administrativen Bereich. Sind die Geschäftsprozesse im Unternehmen beherrscht, dann liegt eine festgelegte und stabile Ablauforganisation vor. (Pfitzinger, 1997 S. 9)

Detaillierter beschreibt ELLRINGMANN (2006), „beherrscht“. Für ihn zeigt es sich in zügiger, kosteneffizienter und fehlerfreier interner Abwicklung von Kundenanforderungen. Mitarbeiter kennen vor- und nachgelagerte Arbeitsschritte, es liegen Dokumentationen und Regelungen für Abläufe vor. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann mit der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems wie beispielsweise der I. 9000 begonnen werden. (Pfitzinger, 1997 S. 9)

Geschäftsprozessmanagement bietet keine feste und normative Vorgehensweise zur Ermittlung der Prozessreife, stattdessen sollen die Unternehmen eigene Wege gehen. Die Selbstbewertung zeigt hierbei Chancen und Risiken auf und der Reifegrad des jeweils betrachteten Geschäftsprozesses, sowie des gesamten Geschäftsprozessmanagementsystems wird ermittelt. (Schmelzer et al., 2006 S. 283)

FISCHER et. al. (2006 S. 28) sowie SCHMELZER et al. (1998 S. 40) erachten folgende Vorarbeiten und Voraussetzungen für erfolgreiche Prozessmessung als notwendig: Prozessgestaltung und –Management sind systematisch, die Prozessverbesserung findet kontinuierlich statt, Geschäftsprozesse werden auf den Kunden ausgerichtet und durch Kennzahlen und ständige Leistungsmessung auf ihre strategische Zielausrichtung überprüft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die 3 Stadien zum erfolgreichen Geschäftsprozess: Dieses Kapitel definiert den Geschäftsprozessbegriff und gibt einen Überblick über die verschiedenen Stadien des Prozessmanagements, von beherrschten Abläufen bis zur ganzheitlichen EFQM-Reife.

2 Reifegrademodelle in den verschiedenen Stadien des Qualitätsmanagements: Hier werden theoretische Ansätze beleuchtet, die zur Bewertung der Prozessreife dienen, wobei insbesondere die ISO 9000-Reihe und das EFQM-Modell detailliert analysiert werden.

3 Reife-Messungen am Beispiel des Hauptprozesse „Neugeschäft“: Dieses Kapitel illustriert anhand eines praktischen Beispiels, wie Effizienz und Effektivität durch Leistungsparameter gemessen und zur Prozesssteuerung eingesetzt werden können.

4 Ausblick zum Reifegrad von Geschäftsprozessmanagementsystemen: Das abschließende Kapitel fasst den aktuellen Stand der Prozessoptimierung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Geschäftsprozessmanagements in der Industrie.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Geschäftsprozessmanagement, Reifegradmodell, Prozessreife, Prozessmessung, EFQM, ISO 9000, Kennzahlen, Prozessoptimierung, Selbstbewertung, Prozesscontrolling, Prozessqualität, Unternehmensprozesse, Leistungsparameter, Prozess-Excellence.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Messung und Bedeutung von Geschäftsprozessreifegraden im Kontext des Qualitätsmanagements.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert auf die Prozessorientierung, die ISO 9000-Normierung, das EFQM-Modell zur Prozess-Excellence und die praktische Anwendung von Kennzahlen zur Prozesssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen den Reifegrad ihrer Prozesse bewerten können, um eine Grundlage für kontinuierliche Verbesserung und Qualitätssteigerung zu schaffen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die bestehende Prozessmanagement-Konzepte und Reifegradmodelle zusammenführt und mittels Literaturanalyse sowie praktischer Anwendungsbeispiele erläutert.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Reifestufen, vergleicht Normen wie die DIN EN ISO 9000ff. mit dem EFQM-Modell und zeigt die Reifegradmessung am Beispiel des Prozesses „Neugeschäft“.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Prozessreifegrad, Qualitätsmanagementsystem, EFQM-Kriterien, Prozesskennzahlen und kontinuierliche Verbesserung.

Was unterscheidet Prozessaudits von Prozessassessments laut der Arbeit?

Prozessaudits geben Aufschluss darüber, „ob“ Prozesse organisiert sind, während Prozessassessments bewerten, „wie“ Effektivität und Effizienz innerhalb dieser Prozesse erreicht werden.

Welches Fazit zieht der Autor zur Investition in Prozessreife?

Die Investition in die Optimierung und Beurteilung von Prozessreife wird als sinnvoll erachtet, da Unternehmen dadurch Kosten reduzieren, die Prozessgeschwindigkeit erhöhen und die Produkt- sowie Dienstleistungsqualität verbessern können.

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Details

Title
Die Reifegrade von Geschäftsprozessen – Messung und Bedeutung für das Qualitätsmanagement
College
University of Cooperative Education Mannheim
Course
Qualitätsmanagement
Grade
2,0
Author
Stephan Liebold (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V71656
ISBN (eBook)
9783638633680
ISBN (Book)
9783638806527
Language
German
Tags
Reifegrade Geschäftsprozessen Messung Bedeutung Qualitätsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Liebold (Author), 2007, Die Reifegrade von Geschäftsprozessen – Messung und Bedeutung für das Qualitätsmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71656
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